Klaus Fetka - Management 4.0 – Vorbereitung auf die Zukunft

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Management 4.0 – Vorbereitung auf die Zukunft: краткое содержание, описание и аннотация

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Aus der Praxis – für die Praxis: Klaus Fetka und Markus Tomaschitz geben mit diesem Buch Einblicke in die Zukunft der Unternehmensführung. Wer sich auf eine Führungsaufgabe vorbereiten, Alternativen zum Bisherigen ausprobieren oder einfach Freude an der Arbeit zurückerobern will, findet hier den perfekten Begleiter, der durch Praxisnähe und neue Herangehensweisen überzeugt. Die Realität klopft an die Tür, immer lauter, aber Entscheidungsträger in Unternehmen weigern sich beharrlich aufzumachen und schauen stattdessen lieber in die Vergangenheit. Arbeit ist nicht mehr die, die sie war, sie ist unberechenbarer geworden, verlangt Flexibilität, Adaptivität und Resilienz. «Wohin mit den Alten?», fragen wir uns, während es den Jüngeren an Erfahrung fehlt. Und anstatt uns des Potenzials der Frauen in unserem Land bewusst zu werden und sie zu fördern, diskutieren wir über Quoten und Technikermangel. Auch Berufsbilder ändern sich und trotzdem ist unser Bildungssystem im vorvorigen Jahrhundert stehengeblieben. Was hält uns eigentlich davon ab, uns auf die Realität einzustellen? Die Autoren haben Antworten darauf gefunden: neue, vergessene, umsetzbare, provokante. Wer sich auf eine Führungsaufgabe vorbereiten will oder eine neue Perspektive sucht, wer Alternativen zum Bisherigen ausprobieren oder einfach Freude an der Arbeit zurückerobern will, findet in diesem Buch den perfekten Begleiter, der durch Praxisnähe und neue Herangehensweisen überzeugt.

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Die Suche nach dem Sinn

Wenn wir Menschen Sinn gefunden haben und Sinn in einer Sache erkennen können, sind wir zu höchsten Leistungen, wenn es sein muss auch zu Opfern, bereit. Es ist Sinn, woraus die Kraft kommt, die Menschen brauchen, wenn die Motivation aufgebraucht, das Ziel aber noch nicht erreicht ist. Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie, war eine Formulierung die Viktor Frankl in Anlehnung an Friedrich Nietzsche häufig gebraucht hat. Wenn umgekehrt kein Wa­rum mehr erkennbar ist, wenn der Mensch keinen Sinn mehr sieht, ist er nicht mehr zu Leistung und Verzicht bereit. Nicht selten führt dieser Zustand zu Resignation und Depression, von wo aus es nicht mehr weit ist hin zu suizidalen Gedanken oder gar zum Selbstmord. Sinn, so Viktor Frankl, kann nicht gegeben, schon gar nicht kann er gemacht werden. Sinn muss gefunden werden. Sinnmacher, Sinngeber, Sinnstifter zu sein, wird von vielen Führungskräften zeitgeistkonform, aber in Unkenntnis des Werkes von Viktor Frankl gefordert. Bei der Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls sind Selbsttranszendenz und Selbstdistanzierung zentrale Begriffe. Ersteres meint den hohen ethischen Wert der Hingabe an eine Aufgabe oder Person, letzteres das humorvolle Absehen von sich selbst. Zwei von der Selbstdistanzierung abgeleitete, sehr nützliche Techniken zum Umgang mit körperlichen Symptomen sind die Paradoxe Intention und die Dereflexion. Neurologische Ausfälle – beispielsweise lässt einen das Namensgedächtnis häufig im Stich – werden bei der Paradoxen Intention gekontert, indem man sich vornimmt, Weltmeister in dieser Disziplin zu werden, hier Weltmeister im Vergessen von Namen. Und meist tritt als paradoxer Effekt dieser Intention der neurologische Ausfall dann doch nicht ein, man erinnert sich an den Namen. Der Patient wünscht sich unter psychotherapeutischer Anleitung paradoxerweise exakt das herbei, wovor er sich fürchtet. Die Dereflexion hingegen fordert einen auf, das störende Symptom möglichst nicht zu beachten, an ihm vorbeizudenken und auf ein besseres, lohnenderes Ziel gerichtet zu bleiben – und siehe da, das Symptom verschwindet. Allgemein hilft logotherapeutisches Gedankengut unter anderem dabei, Leiderfahrungen mit Geduld und Tapferkeit zu ertragen:

„Das Leiden, die Not gehört zum Leben dazu wie das Schicksal und der Tod. Sie alle lassen sich vom Leben nicht abtrennen ohne dessen Sinn nachgerade zu zerstören. Not und Tod, das Schicksal und das Leiden vom Leben abzulösen hieße, dem Leben die Gestalt, die Form nehmen. Erst unter den Hammerschlägen des Schicksals, in der Weißglut des Leidens an ihm, gewinnt das Leben Form und Gestalt.“ (Viktor Frankl, Ärztliche Seelsorge, S. 118).

„Die Antwort, die der leidende Mensch durch das Wie des Leidens auf die Frage nach dem Wozu des Leidens gibt, ist allemal eine wortlose Antwort; aber sie ist die einzig sinnvolle Antwort.“ (Viktor Frankl, Der leidende Mensch, S. 241).

Beide Zitate, wie auch noch viele andere Stellen im Werke Viktor Frankls, zeigen deutlich, dass in Würde ertragenes, unvermeidbares Leiden Leistung ist, die den Menschen ausmacht, ihm ureigen ist. Welchen Anspruch haben wir nun heute an Sinnstiftung in der Arbeit? Dieser Frage spüren wir seit Jahren nach. Positive Rückmeldungen zu unseren Vorträgen und da vor allem zu unseren Kerngedanken und Aussagen darüber, was unserer Ansicht nach zu tun ist, um Erfolg auch in Zukunft sicherzustellen, ließen uns dranbleiben an der Idee, all das in Buchform zu bringen. Wir widmen all jenen unser Buch, denen daran gelegen ist, zu wissen und dadurch auch zu steuern, wie Arbeitsplätze der Zukunft beschaffen sein müssen, wie Macht richtig ausgeübt werden kann und wie wir Sinn stiften können für jene, die nach einer neuen Perspektive suchen. Wir widmen unser Buch all jenen, die Alternativen zum Bisherigen ausprobieren oder sich einfach die Freude an der Arbeit zurückerobern wollen.

Was gibt es Neues?

Wer viel liest, den interessiert diese Frage als Erstes. Was steht Neues in diesem Buch? Was steht in diesem Buch, was nicht schon in Tausenden anderen auch auf die eine oder andere Art geschrieben wurde? Steht überhaupt etwas in diesem Buch, das wir nicht schon wissen?

Wussten Sie zum Beispiel, dass in Deutschland jährlich rund 90.000 Buch-Neuerscheinungen auf den Markt kommen? Österreich bringt es im Jahr auf rund 8.000. 200 davon ordnet die Statistik dem Bereich Management zu. In Deutschland sind es im Jahr rund 2.500 Neuerscheinungen im Management-Sektor. Es wird also nicht vieles geben, worüber noch nicht ausführlich geschrieben wurde. Da ist es nicht verwunderlich, dass man beim Lesen diverser Management-Literatur immer wieder auf Aussagen stößt, die einem irgendwie bekannt vorkommen, die inhaltlich nicht wirklich neu sind. Die Realität klopft an die Tür, aber wir weigern uns, aufzumachen. Vor allem bei Ratgebern dominiert meist der Blick in die Vergangenheit. Das System „trial and error“ funktioniert am Computer, klappt aber im Arbeitsalltag nicht so gut. Warum nicht? Weil sich unsere Welt – auch wenn Sie es nicht mehr hören können und das wirklich auch nicht neu ist – beinahe täglich verändert und es nichts bringt, unser Verhalten an gestrige Gegebenheiten anzupassen. Aus Fehlern lernen ist zwar löblich, was aber, wenn die Umstände schon wieder ganz andere sind zu dem Zeitpunkt, an dem wir das Gelernte vermeintlich besser oder richtig machen könnten? Viele Teilnehmer unserer Vorträge und Vorlesungen wollen wissen, wie sie in Zukunft erfolgreich sein werden und was sie dafür tun müssen. Sie hören gerne die Geschichten aus unserer Vergangenheit, in der wir auch das eine oder andere richtig falsch gemacht haben, und leiten daraus ab, was sie selbst anders oder besser machen können. Wir sind umgeben von Menschen, die ihr Geld damit verdienen, jede Situation analytisch und rational zu beurteilen: Unternehmensberater, Coaches, Meinungs- und Zukunftsforscher. Solche Scheinsicherheiten kosten viel Geld. Allein für Prognosestudien werden weltweit 200 Milliarden Euro ausgegeben. Wir, die Autoren, fragen uns seit Jahren, warum wir nicht endlich damit beginnen, den Menschen und künftigen Generationen den Umgang mit Risiken und Unsicherheiten beizubringen, die nun einmal zu unserer Welt gehören. Es gibt kaum Bücher, die sich mit dem Thema Adaptivität und mit dem Umgang mit Unsicherheiten beschäftigen. Es gibt auch nur wenig Literatur über Resilienz, einmal abgesehen von psychotherapeutisch orientierten Werken. Der überwiegende Teil unserer Gesellschaft kann Überraschungen offenbar nicht viel abgewinnen. Hand aufs Herz. Wie oft gehen Sie morgens aus dem Haus, ohne nur die geringste Ahnung zu haben, wie das Wetter bis zum Abend wird? In unserer Realität ist es nicht möglich, Unsicherheiten auszuschalten, und vor lauter Kontroll- und Bürokratisierungswahn sind vielen von uns die Freude an der Arbeit und der Sinn derselben abhandengekommen. Die Realität klopft dauernd an die Tür, immer lauter, aber wir weigern uns beharrlich, aufzumachen.

Nichts gelernt aus der Krise

Ja, die Krise 2009 und ihre Folgen: Arbeit und Beschäftigung sind zur großen Herausforderung unserer Zeit geworden. An die 500.000 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt in Österreich, 30 Millionen ohne Beschäftigung in der Europäischen Union, über 40 Millionen in den OECD-Ländern bei durchwegs steigender Tendenz sind nicht als statistische Größe, sondern als echte gesellschaftspolitische und soziale Aufgabe zu sehen. Was haben wir aus der Krise eigentlich gelernt? Für die Japaner heißt Krise „kiki“: Das eine ki steht für Krise, das andere ki für Chance. Haben wir gesehen, welche neuen Chancen wir nutzen müssen, damit wir aus unserer aktuellen Krise herauskommen? Eher nicht. Wir dümpeln in einer kumulativen Lethargie herum, hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht und wir unser gutes altes Wirtschaften zurückbekommen („In Summe geht es uns ja ganz gut.“ „Passt schon.“). Dabei war die Zeit für neue, innovative Ansätze nie so gut wie jetzt.

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