Urs W. Käser - Monikas Reigen

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Monika Sarasin, eine bildhübsche und allseits beliebte Gymnasiallehrerin, wird im Waldesdickicht ermordet aufgefunden. Was steckt dahinter? Die Kommissare Anna Auer und Lukas Lauber nehmen die Ermittlungen auf. Schritt für Schritt schaffen sie es, hinter die Kulissen des altehrwürdigen Gymnasiums, eines Tennisclubs und der noblen Basler Familien zu blicken. Ein ganzer Reigen ehemaliger Liebhaber Monikas taucht auf, alle wurden sie von ihr unsanft sitzengelassen. Rache als Motiv?
Doch da stoßen die Kommissare auf ein altes Familiengeheimnis. Liegt dort des Rätsels Lösung? Auf einmal scheint alles klar zu sein: Sämtliche Indizien und Zeugenaussagen belasten einen von Monikas Lehrerkollegen. Doch hat er es wirklich getan?
Der neue Lokalkrimi aus Basel

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»Wie mega traurig, unsere liebe Sarasin tot! Schön, dass du zu mir gekommen bist. Ich befürchtete schon, du würdest heute Französischvokabeln büffeln.«

»Ganz so vergiftet bin ich nicht«, lächelte Nadja, »und ich hätte es auch gar nicht gekonnt. Am besten lenken wir uns heute mit irgendeinem Blödsinn von den trüben Gedanken ab. Vielleicht läuft im Kino ein heiterer Film?«

»Gute Idee, ich schau mal in der Zeitung nach.«

Lisa rannte in die Küche, wo die Zeitungen lagen.

»Oh ja, da haben wir Glück. Im Scala läuft gerade eine Charlie Chaplin-Sommerserie. Heute spielen sie… Limelight , der soll ja mega schön und traurig zugleich sein!«

»Ja, ich habe ihn schon einmal gesehen. Genau das Richtige für heute!«, schwärmte Nadja.

Zehn Minuten später schlenderten die beiden Freundinnen Hand in Hand in Richtung Stadtzentrum.

Sebastian Sarasin hatte die Kommissarin in seine Bibliothek geführt und, ohne zu fragen, zwei Gläser und eine Flasche Campari auf den Salontisch gestellt.

»Ach, meine arme Schwester«, murmelte er beim Einschenken vor sich hin, »warum musstest du nur so früh sterben?«

Anna schaute sich um. In der Tat, dachte sie, das konnte man wirklich eine Bibliothek nennen! Die drei Wände waren fast bis zur Decke mit Büchern belegt, und der Fensterfront entlang standen ein Schreibtisch, ein Computertisch und ein niederes Gestell voller Aktenordner.

Sebastian Sarasin hatte sich Anna gegenübergesetzt.

»Bevor Sie die unvermeidliche Frage stellen, sage ich es Ihnen gleich: Ja, ich habe tatsächlich fast alle diese Bücher gelesen. Sie werden sich wundern, warum ich so viel Zeit habe. Wissen Sie, in der Familie Sarasin ist man nicht gezwungen, einer bezahlten Erwerbsarbeit nachzugehen, wie es die gewöhnlichen Leute eben tun müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Nein, bei uns in den besseren Kreisen kann man das ganz nach eigenem Gutdünken gestalten, sozusagen als Kür anstelle der Pflicht . Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Es ist nicht so, dass ich keinen Ehrgeiz hätte oder faul wäre. Ich habe an der Uni in Ökonomie abgeschlossen, und es macht mir Freude, meine Privatkunden in Geldangelegenheiten zu beraten. Aber ich kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen und daneben ein wenig das Leben geniessen.«

»Das klingt ja verlockend«, entgegnete Anna, »aber ich selber, die ich zweifellos zu den gewöhnlichen Leuten gehöre, muss jetzt eben meiner bezahlten Erwerbsarbeit nachgehen und Sie zu Ihrer Schwester befragen.«

Monikas Bruder lächelte säuerlich.

Es klopfte an der Tür, und eine jüngere, schlanke, blonde, elegant gekleidete Frau trat ein.

»Oh, Verzeihung, störe ich?«

»Nein, gar nicht, komm rein«, sagte Sebastian. »Darf ich vorstellen: Frau Kommissarin Auer, Daniela Sarasin, geborene Merian, Mutter unserer zwei allerliebsten Zwillinge.«

Daniela Sarasin begrüsste die Kommissarin, setzte sich neben ihren Mann und strich ihm übers Haar.

»Monika ist gestorben, hast du mir vorhin gesagt. Was ist denn da passiert?«

»Ja, leider«, nahm sich Anna Auer das Wort, »und zwar auf schlimme Weise. Sie wurde gestern Abend in den Langen Erlen mit Messerstichen umgebracht.«

»Nein! Erstochen!« Daniela Sarasin hatte einen spitzen Schrei ausgestossen. »Das ist doch nicht möglich! Wer kann denn so etwas Grässliches getan haben, und weshalb nur?«

»Das kann ja wohl nur ein Irrer gewesen sein«, sagte Sebastian kopfschüttelnd, »der sich im Wald ein zufälliges Opfer für seine perverse Lust gesucht hat!«

»Nun, ob es so war, möchte die Polizei gerne herausfinden«, erwiderte die Kommissarin, »und Sie können uns bestimmt dabei helfen. Wie war denn Ihr Kontakt zu Monika?« Sie schaute abwechselnd die beiden Eheleute an und wunderte sich über das lange Zögern.

Schliesslich antwortete die Frau als Erste. »Nun, was soll ich sagen? Viel Kontakt hatten wir nicht mit ihr. Sie war eben sehr engagiert in der Schule und im Tennisclub.«

Ihr Mann nickte nur dazu.

Anna Auer fragte weiter. »Haben Sie vielleicht irgendeine Vorstellung, warum jemand Monika hätte umbringen wollen?«

Sebastian Sarasin hatte sich erhoben und tigerte im Raum hin und her.

»Es ist doch völlig absurd«, rief er aus, »sie war doch überall so beliebt! Na ja, Männergeschichten hatte sie wohl mehr als genug, aber ein Tötungsdelikt…?«

»Sie können mir wohl keine Namen zu diesen sogenannten Männergeschichten nennen?«, fragte Anna Auer.

»Nein, wir können Ihnen da beim besten Willen nicht weiterhelfen. Monika hat uns niemals etwas darüber erzählt, wir vernahmen höchstens ab und zu ein umlaufendes Gerücht.«

Die Kommissarin erhob sich. »Ich danke Ihnen sehr für die Auskünfte. Es könnte sein, dass ich Sie nochmals belästigen muss. Wo finde ich denn Ihren Bruder?«

»Den Peter? Er residiert in Riehen, an der Hotzenwaldstrasse, zusammen mit seiner Freundin, Patrizia Staehelin.«

Rasch verliess Anna Auer die Villa und eilte durch den Park zum Ausgang. Ihr Eindruck von den Sarasins war nicht gerade positiv. Dieser Dünkel, unbedingt etwas Besseres sein zu wollen und das noch so penetrant herauszustreichen! Und da war noch dieses unbestimmte Bauchgefühl, das ihr mitteilte, irgendwo in dieser Familie gäbe es ein dunkles Geheimnis. Aber wo?

Anna Auer hatte sich unterwegs ein Sandwich gekauft und dieses während der Tramfahrt verzehrt. An der Haltestelle Dorf stieg sie aus und durchquerte den alten Dorfkern von Riehen. In diesem Vorort von Basel, einem ehemaligen kleinen, mehrere Kilometer von der Stadtgrenze entfernten Bauerndorf, lebten mittlerweile mehr als zwanzigtausend Menschen, und die freie Fläche bis zur Stadtgrenze war auf wenige hundert Meter zusammengeschrumpft. Trotzdem war im Zentrum von Riehen ein Teil der dörflichen Atmosphäre erhalten geblieben. Etliche schmale Gässchen durchquerten den Dorfkern, und einige der alten, gemauerten Bauernhäuser aus dem achtzehnten oder neunzehnten Jahrhundert standen in ihrer ganzen, meist frischrenovierten Pracht noch da.

Anna überquerte die Bahngleise, hinter denen die Strasse allmählich zu steigen begann, und erreichte nach einigen Minuten die Hotzenwaldstrasse. Doch, hier würde ich auch gerne wohnen, dachte sie. Ruhig, vornehm, ländlich und doch stadtnah. Eine lange Reihe von älteren Einfamilienhäusern mit schmucken Gärten säumte die Strasse. Haus Nummer dreiundzwanzig war es, hatte sie im Internet herausgefunden. Sarasin und Staehelin , stand auf der Hausglocke. Interessant, die beiden kürzen ihre Namen nicht ab. Weil sie jung und modern sind, oder weil sie nicht verheiratet sind? Das Haus hatte auch bei weitem nicht den Charakter der Sarasin‘schen Villa im Gellert . Ein solides Einfamilienhaus aus den fünfziger Jahren, mit einigem Umschwung, aber eigentlich ziemlich konventionell, dachte Anna.

Gleich nach dem Läuten ging die Haustür auf, und eine jüngere, modisch gekleidete Frau mit ernstem Gesicht erschien. Anna präsentierte ihren Polizeiausweis.

»Oh, natürlich, kommen Sie herein«, sagte die Frau. Ihre Augen waren feucht, ihre Stimme brüchig. »Mein Schwager Sebastian hat vorher angerufen und Ihr Kommen angekündigt. Ich heisse Patrizia Staehelin und bin die Partnerin von Monikas Bruder Peter. Ich arbeite als Ärztin im Kinderspital, aber heute habe ich einen freien Tag.«

Tränen erschienen in ihren Augenwinkeln. »Vor allem aber war ich Monikas beste Freundin! Unfassbar, dass sie gestorben sein soll! So eine sympathische und lebenslustige Frau soll jemand umgebracht haben, das ist doch unmöglich!«

Die Frau wandte sich ab und hielt sich ein Taschentuch vor das Gesicht.

»Glauben Sie mir«, sagte Anna bekümmert, »ich fühle ganz stark mit Ihnen. Leider erleben wir in unserem Beruf immer wieder solche Tragödien. Aber letztlich… Es handelt sich eindeutig um ein Tötungsdelikt, und jemand muss es schliesslich getan haben.«

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