Andrea Schütze - Wer ist Miss X?

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Das etwas andere Bloggerbuch ab 11 Jahren von Erfolgsautorin Andrea Schütze – inklusive toller DIY-Anleitungen.
Die 12-jährige Mathilda ist ein echter DIY-Profi und sprüht nur so vor Ideen. Trotzdem darf sie keinen eigenen YouTube-Kanal haben. Dabei müssen ihre Videos doch an die Öffentlichkeit: Ob Puff-Pastry-Rezepte, Tipps für das Homespa oder coole Klamotten-Hacks – Mathilda steckt voll unerkannter Talente!
Doch wer braucht eigentlich YouTube? Kurzerhand veröffentlicht sie ihre Blogeinträge an der Schülerpinnwand und ahnt nicht, was sie damit auslöst …
Ein Buch über den Traum vom eigenen YouTube-Kanal!

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Ich wiege ein wenig den Kopf, weil ich auf keinen Fall zugeben möchte, dass dieser Punkt an sie geht. Ich bin wirklich ziemlich perfektionistisch bei meinen Videos und manchmal stresst mich mein eigenes Hobby sogar. Und wenn ich mir dann vorstelle, niemandem gefällt es? Ist ja fast so, als ob man nach einer Klassenarbeit ein supergutes Gefühl hat und dann bekommt man sie zurück und hat eine Vier kassiert. Schon allein die Vorstellung macht mir ein mulmiges Gefühl.

Aber Mama ist längst noch nicht fertig … Ihre zwei besten, absoluten Knock-out-Argumente hat sie ja noch gar nicht ausgesprochen. Und die kommen jetzt.

»Und dann stell dir mal vor, dir passiert in deinen Videos ein unbeabsichtigter Versprecher, du benutzt ein falsches oder peinliches Wort und weißt es nicht mal. Oder man kann etwas, das du sagst, falsch verstehen oder interpretieren. Und dir selbst fällt das erst auf, wenn die ganze Sache schon einmal um die Welt gegangen ist … da gibt’s doch auch einen Ausdruck dafür … hat was mit Erkältung zu tun …«

»Viral«, murmele ich.

»Ah ja, dein Video geht viral und Mill-i-ar-den Menschen lachen sich über dich kaputt!«, ruft Mama und tippt sich an die Schläfe. »So weit kommt’s noch! Und dann machen sie aus deinem Versprecher, sagen wir über Eier, noch so eins von diesen dämlichen Kurzfilmchen, die jeder einfügt, wenn es gerade ums Backen oder Kochen geht. Jeder zückt sein Handy und spielt diese Szene ab, in der du was Zweideutiges über Eier gesagt hast, nur weil er meint, das sei megawitzig.«

»Memes«, sagt Liv und ich sage gar nichts.

»Miems.« Mama nickt. »Wie ein Lauffeuer geht so ’n Miem dann rum. Und dann macht jemand einen neuen Text dazu und zack, wird es noch schlimmer … Furchtbar!«

»Ich mache doch nur DIYs«, wiederhole ich schwach, einfach, weil ich es nicht leiden kann, nicht das letzte Wort zu haben.

»So«, sagt Mama und geht gar nicht weiter darauf ein, weil ja jetzt noch ihr stärkstes Gegenargument kommt. »Und überhaupt, du weißt ja, dass es erst ab 16 erlaubt ist, einen eigenen Account zu haben.«

Bumm.

Liv quietscht mit dem nackten Fuß am Türrahmen entlang.

»Liv!«, schimpft Mama.

»Und Insta? Ich könnte das Konto auf ›privat‹ lassen?«, frage ich sicherheitshalber, weil es gut sein kann, dass Mama vergessen hat, dass alles, was sie eben gesagt hat, auch auf Instagram zutrifft, aber jede Diskussion schließlich eine Chance beinhaltet.

»Dito«, sagt sie nur und ich seufze und werfe Liv einen mürrischen Blick zu.

Sie hat nämlich einen Instagram-Account. Einen öffentlichen noch dazu. Und ich frage mich wirklich wozu, denn sie postet so gut wie nie etwas, followed dafür aber allen Tänzerinnen und Tänzern dieser Erde.

Liv zuckt mit den Schultern. Oookay, sie kann ja nichts dafür, dass sie älter ist.

»Ich fahr dann mal«, sagt sie und schlurft in ihr Zimmer.

»Wohin?«, fragt Mama wie immer, auch wenn man es ihr erst zehn Minuten vorher ausführlich erklärt hat und sieht auf die Uhr. »Ist doch quasi schon Abend.«

»Schule«, erwidert Liv und Mama ächzt.

»Ach so, stimmt«, sagt sie.

Seit Liv in der Oberstufe ist, hat sie zu den seltsamsten Zeiten Unterricht. Immerzu fällt ein Kurs aus, wird nachgeholt, ergänzt, zusätzlich angeboten oder auf einen anderen Tag verschoben.

»Wann bist du wieder da?«, fragt sie.

»Um … sechs rum«, erwidert Liv.

Ich schüttle den Kopf. Die Stunde der Verräterin ist gekommen. »Nee, die letzte Stunde ist um 16.35 Uhr aus«, flüstere ich Mama zu. »Ganz sicher.«

»Aha«, wispert Mama. »Und was machst du zwischen halb fünf und sechs?«, ruft sie.

»Ich … äh«, erwidert Liv und stürmt die Treppe hinunter. »Muss noch … mit … Noah wegen der Physik-Klausur reden. Der hatte dieselbe Lehrerin und die macht immer die gleichen Klausuren. Und er gibt mir seine. Tschö-höööss.«

Wir hören die Haustür ins Schloss fallen und sehen uns an.

»Noah, aha«, sagt Mama und runzelt die Stirn. »Der erste Freund etwa? Jetzt schon? Toll, neues Problem für mich als Mutter …«, murmelt sie und seufzt. »Na ja, Herausforderung eher. Trotzdem. Au weia.«

KüchenTalk Ich setze mich wieder an den Schreibtisch Ein Problem ist Noah ja - фото 11

Küchen-Talk

Ich setze mich wieder an den Schreibtisch.

Ein Problem ist Noah ja eigentlich echt nicht. Von Liv weiß ich, dass er ein Genie ist, was Mathe und Physik betrifft. Er kann mozartmäßig Klavier spielen und eine Band hat er auch. Und eine Schwester in meiner Parallelklasse, Amelie. Er kennt sich also mit Frauen aus. Insgesamt alles ganz okay, würde ich sagen.

Nuuur, ganz vielleicht ist es ein winziges Restproblem, dass Liv bis jetzt ganz allein mir gehört hat. Wenn sie sich in Noah verknallt, und ich nehme an, das ist längst passiert, dann hat sie noch weniger Zeit für mich, als eh schon bei ihrem ganzen Klausurenstress und den vielen Ballettkursen. Das Ding mit Liv ist nämlich, dass ich sie ganz schön doll lieb habe. Sie ist irgendwie so was wie mein Ein und Alles.

Und jetzt sage mir bitte keiner, dass ich vielleicht einfach nur eifersüchtig bin.

Nee, ganz bestimmt nicht.

Eifersüchtig, ich, pfff!

Um mich abzulenken, nehme ich mein Handy und lege mich aufs Bett. Leider hört Mama den Ton und streckt den Kopf in mein Zimmer.

»Was guckste denn da jetzt zum Beispiel auf Jutjube?«, fragt sie ordnungsgemäß, genau wie das in jedem Elterninfo-Zettel zu den neuen Medien empfohlen wird: ›Interessieren Sie sich dafür, welche Inhalte ihr Kind auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen konsumiert …‹, oder so ähnlich.

»’ne Koch-Challenge«, sage ich und Mama ist beruhigt.

Als ich von all den Brutzelgeräuschen und bunten Tortenwundern mit Creme und Fluff und schmelzendem Schokokern Appetit bekomme, gehe ich in die Küche hinunter und sehe mich um.

Es ist ja nicht so, dass bei uns kein Obst im Haus ist, aber es ist halt nicht das Obst, was es bei Polina gibt. Blitzblankes, leckeres, frisches Obst zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die Familie von Polina stammt aus Russland. Bei ihr zu Hause ist es, sagen wir mal, acht bis neun millionenmal sauberer als bei uns. Ihre Mutter putzt mehrmals am Tag und das noch neben ihrer Arbeit. Am Anfang unserer Freundschaft war es mir richtig unangenehm, wenn Polina mich besucht hat. Weil ich einfach nicht anders konnte, als vorher das ganze Haus auf Vordermann zu bringen. Aber trotz Sauberkeit habe ich unser Zuhause immer noch mit Polinas Augen gesehen und mich irgendwie geschämt. Für all das Bunte, das Kreative. Mittlerweile stehe ich darüber. Ein bisschen wenigstens. Nur das Gemälde von dem nackten Männerpo hänge ich jedes Mal heimlich ab.

Denn auch wenn es bei Polina immer die leckersten russischen Köstlichkeiten gibt, finde ich es doch ganz praktisch, dass ich hier in der Küche experimentieren und werkeln darf, wie ich will. Im Moment stehen auf dem rosafarbenen Küchentisch (Mama streicht ihn lieber alle drei Monate um, statt ihn zu putzen) fünf verschiedene Schälchen mit meinem Holi-Powder. Ich möchte damit ein Pulver-Selfie machen. Bevor ich mich damit beschäftigt habe, dachte ich, man spräche es Englisch aus, ›holy‹, und ich habe mich gefragt, was an Farbpulver heilig sein soll, also habe ich es gegoogelt: Ursprünglich wurde sogenanntes Gulal-Pulver bei den Feierlichkeiten des indischen Holi-Festes benutzt, um den Frühling zu begrüßen. Und auch heute noch sind die Menschen beim Feiern von Kopf bis Fuß so quietschbunt und farbverschmiert wie nur was. Deshalb heißt es also eigentlich Holi-Gulal-Pulver. Man kann es auch kaufen, aber ich habe meins selbst gemacht. Aus Speisestärke und Lebensmittelfarbe. Nun muss ich die getrockneten Klumpen noch mit der Kuchenrolle zerbröseln. Mit dem Blauen habe ich gestern schon angefangen, es sieht richtig toll aus, der Kontrast aus blauem Pulver und rosa Tischplatte. Polinas Mutter würde die Krise kriegen. Mama hat nur gefragt, ob das was zum Essen sei, und Liv hat ihren Finger reingetunkt und probiert.

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