Tabelle: Vergleich Hypnotherapie von Milton Erikson und Transaktionsanalyse
Tabelle: Vergleich Analytische Psychologie von C.G. Jung und Transaktionsanalyse
Tabelle: Systemische Theorie und Transaktionsanalyse
Teil II ORGANISATIONSENTWICKLUNG UND SYSTEMQUALIFIZIERUNG
1. Die zehn Dimensionen der Systemischen Organisationsanalyse (SystOA)
Grafik: System Emergence und System Design
Grafik: Systeme und übergreifende Systeme
Grafik: Das System Organisation
Die Systemstruktur: Aufmerksamkeit, Rollen und Systembeziehungen
Übung: Welche Systemstrukturen hat meine Organisation?
Die Systemprozesse: Kommunikation, Problemlösung und Erfolg
Übung: Welche Systemprozesse steuern die Organisation?
Die Systembalancen: Gleichgewicht und Rekursivität
Übung: Welche Systembalancen zeigt die Organisation?
Die Systempulsation: Äußere Pulsation und innere Pulsation
Übung: Welche Systempulsation zeigt die Organisation?
2. Systemische Organisationsanalyse des Private Equity Geschäftes
3. Anwendung der SystOA in Unternehmen
Das Beispiel einer Führungskräftekonferenz
Beispiel für Fragestellungen zu den zehn Dimensionen
4. Veränderungsgestaltung mit dem »4-Zoom-Modell«
5. Erkundungsreise
Übung: Besuch vom Mars
6. Zusammenfassende Schnellanalyse
Wünschenswerte Eigenschaften in Kürze
7. Praktische Tools zur Vertiefung der zehn Dimensionen
Die Aufmerksamkeitsmatrix
Grafik: Aufmerksamkeitsmatrix
Tabelle: Aufmerksamkeitsmatrix
RollenDesign
Grafik: Rollendesign
Grafik: Rollensymbiosen
Übung: Rollensymbiosen
Beziehungs-Assessment
Grafik: Das organisationale Beziehungsassessment
Übung: Beziehungsstile
Transaction Quality Net
Übung: Transaction Quality Net
Systemische Problem-Lösungs-Analyse
Grafik: Systemische Problem-Lösungs-Analyse
Erfolgsdynamiken
Übung: Wertschätzende Befragung für den Aspekt »Erfolg«
Übung: Erfolge definieren
Gleichgewichtsdynamiken – auf dem Weg zur Organisationsveränderung
Beispiel für eine Motivationsanalyse in einem Veränderungsprozess
Rekursivität
Übung: Überlappung
Äußere Pulsation
Grafik: MetaRollen eines Unternehmens-Systems und äußere Grenzlinie
Grafik: Das Bindungsmodell
Übung: Auswirkungen an den äußeren Grenzlinien
Innere Pulsation
Übung: Größenveränderungen einzelner Bereiche
Übung: Grundbotschaften zum »Skript« eines organisationalen Subsystems
8. Einordnung der Tiefenbilder von Organisationen
Übung: Welchem Modell entspricht Ihre Organisation?
9. Der Fragebogen SCISOA
Dynamik der Aufmerksamkeit
Dynamik der Rollen
Dynamik der Beziehungen
KommunikationsDynamiken
Problemlösungs-Dynamiken
ErfolgsDynamiken
Dynamik der Gleichgewichte
Dynamik der Rekursivität
Dynamik der Äußeren Pulsation
Dynamik der Inneren Pulsation
10. »Systemintelligenz schlägt Personenintelligenz«
Literatur
»Du musst dein Leben ändern« ist die zentrale Aufforderung vieler psychologischer, philosophischer und spiritueller Lehrer, so auch Peter Sloterdijks (mit seinem gleichnamigen Buch, 2009). Wie geht das und welche Bereiche betrifft das konkret? »Mit sich selbst befreundet sein« empfiehlt Wilhelm Schmid (2007). Aber wie kommt man auf diesem Weg voran und was heißt das für den Einzelnen oder sogar für Organisationen? Einige Grundideen der Transaktionsanalyse sind dabei zurzeit in aller Munde, wie die Vorstellung vom Ich. »Wer bin ich und wenn ja, wie viele?« fragt Robert David Precht (2007) in seinem Beststeller.
Mit dem »Workbook Coaching und Organisationsentwicklung« möchte ich meine beiden methodischen Bücher »Coaching und Selbstcoaching mit Transaktionsanalyse« (2008) und »Systemische Organisationsanalyse« (2006) ergänzen und dem Leser dazu praktische Vorgehensweisen und Anwendungsbeispiele vorschlagen. Man kann das Workbook für Fragestellungen im Coaching, im Training, in der Organisationsentwicklung und auch für sich selbst nutzen. Die Übungen und Charts, die ich hier zusammengetragen habe, wurden in vielen Seminaren, Gruppen und Coachings verwendet und ständig optimiert. Systemische Transaktionsanalyse und systemische Organisationsanalyse sind lebendige Methoden, die Erfahrung, Überprüfung und Entwicklung mitbringen. Daher sollen die Übungen in dem Buch Sie auch dazu inspirieren, die Übungsvorschläge und Ideen im Sinne Ihres eigenen kreativen Ansatzes selbst weiterzuentwickeln.
Die systemische Transaktionsanalyse ist eine ideale Kernmethode für professionelles Arbeiten in Organisationen, weil sie zu den sechs Grundfragen der Professionalität, nämlich Menschenbild, Persönlichkeit, Beziehung, Kontextbezug, Veränderung und Methodik ein gutes Rüstzeug bietet. Gleichzeitig ist sie von ihrem Kern aus hervorragend durch andere methodische Ansätze wie Verhaltenstraining, Einbeziehung unbewusster und tiefenpsychologischer Prozesse sowie auch alle Systemansätze zu ergänzen. Entlang dieser sechs Grundfragen stelle ich im ersten Teildie Übungen und Charts vor.
Der zweite Teildes Buches bezieht sich auf die Konzeption »Systemische Organisationsanalyse«. Mit diesem Ansatz habe ich die gesamte Organisation oder größere Teilbereiche von ihr als »Klient« im Visier. Dieses umfassende Konzept zur Analyse und Veränderungsgestaltung auf Systemebene wurde vielfach zum Einsatz gebracht und die unterschiedlichsten Organisationen wurden damit durchleuchtet. Dies beinhaltet auch einen Fragebogen zu dieser Arbeit.
Ich sehe das Workbook in der guten Tradition der Arbeitsbücher von Rolf Rüttinger und Reinhard Kruppa (1988), Manfred Gührs und Claus Nowak (2003), Dieter Gerhold (2005), Werner Vogelauer (2005), Ute und Heinrich Hagehülsmann (1998) und Jutta Kreyenberg (2004 und 2008), um hier nur einige zu nennen, die wie viele andere die Transaktionsanalyse gerade in der praktischen Dimension sehr bereichert haben. Ein besonderes Werk zur Transaktionsanalyse ist für mich auch hier erwähnenswert, das Lehrbuch von Gudrun Hennig und Georg Pelz (1997).
Gleichzeitig steht der zweite Teildes Workbooks neben dem transaktionsanalytischen Fundament auf dem Hintergrund der systemisch-organisationstheoretischen Ansätze von Peter Senge, Stafford Beer, Niklas Luhmann, Fritz Simon, Gunther Schmidt und Bernd Schmid, ohne die mein Konzept der Systemischen Organisationsanalyse nicht denkbar wäre. Ein Workbook kann auch nicht alles abbilden, aber es ermöglicht praktische Anregungen zu wesentlichen Konzepten. Oder man kann auch kleinere, punktuelle innere Reisen damit machen. Wer mehr über Transaktionsanalyse in Deutschland erfahren will oder einen Transaktionsanalytiker für sich sucht, sei hier schon auf die Deutsche Gesellschaft für Transaktionsanalyse ( www.dgta.de) aufmerksam gemacht.
Allen Lesern und Anwendern wünsche ich eine gute Arbeit.
Günther Mohr, August 2009
Praktisches Lernen und Vorbereitung
Das Workbook stellt praktische Fragerichtungen zu zentralen Themen der systemischen Transaktionsanalyse und der Systemischen Organisationsanalyse dar. Wer in Gruppen mit Übungen arbeitet, sollte seine eigene kreative Vorgehensweise und Ausführung dazu wählen, um möglichst breit alle Wahrnehmungssysteme anzusprechen. Dies bedeutet, visuelle, auditive und kinästethische (körperfühlige) Systeme zu adressieren. Man kann mit Bildern, Worten und Bewegungen, vielleicht sogar mit Klängen arbeiten. Beispielsweise kann man Verhalten in Bildern oder Karikaturen darstellen, man kann Leitsätze oder Denk-Reflexionen dazu anstellen oder man kann sie probeweise in Bewegungen ausführen lassen. Wenn man etwa mit einer größeren Gruppe arbeitet, sind unterschiedliche Genres zu verwenden, damit die Menschen sich einerseits nach eigener Lust zuordnen können und andererseits in der Vielfalt ihren Zugang zu einem Th ema erkennen. Will man etwa unterschiedliche Konfliktstile in einem Unternehmen erforschen, könnte das nebeneinander ein gemaltes Bild, eine vorgetragene Reportage und eine gespielte Szene bedeuten.
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