Johannes Huber - Der holistische Mensch

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Immer mehr wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Körper, Geist und Seele ein komplexes System bilden, das mit anderen komplexen Systemen zusammenhängt. Ein neues Menschenbild entsteht, in dem vieles, das wir über Gesundheit, Glück und Gott zu wissen glaubten, nicht mehr gilt. Der renommierte Arzt Prof. DDr. Johannes Huber erklärt, warum es in diesem Menschenbild weder Schicksal noch Zufall gibt, warum etwas von uns schon vor unserer Geburt da war und nach unserer Geburt noch da sein wird, warum Heilung aus ganz anderen Quellen kommen kann, als wir glauben, und warum die Bibel auch wissenschaftlich betrachtet recht hat, wenn sie sagt: Am Anfang war das Wort.

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Schauen wir uns die Gründe an.

Durch die Ejakulation bekommt die Frau quasi eine Infusion. Es dringt Flüssigkeit in ihren Körper ein. Normalerweise ist so etwas für den Organismus ein Grund, Alarm zu schlagen. Ein körperfremder Stoff bahnt sich seinen Weg ins Innere. Wer weiß, was da alles mit hereingeschwemmt wird. Und schon blinken die Warnleuchten, und die Sirenen heulen, um die Eindringlinge schnellstens wieder loszuwerden. Normalerweise.

Passierte das bei jedem Geschlechtsakt, wäre das nicht nur ausgesprochen unbequem, es hätte unseren Fortbestand wohl verhindert. Das Ejakulat dient der Fortpflanzung, es darf nicht abgestoßen werden wie ein Parasit oder Krankheitserreger. Es muss eine Sondererlaubnis bekommen. Eine Art Passierschein, der zur Zeugung notwendig ist und die Pforten in den Organismus öffnet.

Gleich beim Eintritt ins weibliche Territorium weisen die männlichen Besucher diesen Passierschein vor. Der besteht unter anderem aus den Abwehrkräften, den Immunfaktoren des Mannes. Diese Immunfaktoren drängen sofort in die dendritischen Zellen der Frau, die für das Immunsystem tätig sind und rennen von dort aus zu den Lymphknoten weiter.

Die schauen sich das an und entschlüsseln die Botschaft an das weibliche Immunsystem. Gegen diesen Eindringling keine Feindseligkeiten. Hier sind die Codes, mit denen seine Abwehrkräfte arbeiten, die übernehmen wir jetzt.

Da die Samenflüssigkeit alles tut, um ihre Samen zu beschützen, beinhaltet sie auch viele antibakterielle, antimykotische und antivirale Stoffe, zum Beispiel Laktoferrin und Zytokin. Die beiden sind sonst auch für Zellteilung und Regulierung der Zellspezialisierung zuständig. In unserem Fall der körperlichen Liebe schützen sie neben den Spermien auch die Frau.

Über den Muttermund geht es dann für alle Bestandteile weiter. Die Operation Fortpflanzung ist angelaufen.

Ein hochgenialer Mechanismus.

Es sind also nicht nur Spermien, die da aus Jux und Tollerei hineingeschossen werden. Das ist nicht nur ein erfreulicher Geschlechtsverkehr. Es ist fast eine Parabiose. Die beiden Organismen sind zwar nicht miteinander verwachsen, aber sie vereinigen sich, und damit sind sie verschränkt.

Nur, warum genügt nicht schon der Passierschein? Wozu muss sich die Frau auch noch zur Blaupause ummodeln?

Die Antwort hat etwas Epochales. Der Mann deponiert mit der Ejakulation seine DNA in den Schleimhäuten der Frau, damit sein Sperma von ihr akzeptiert wird. Denn dieses Sperma ist nichts anderes als ein möglicher halber Embryo.

Die Programmierung, die das Immunprofil der Frau verändert, bereitet sie auf das Einnisten des neuen Lebens vor wie auf ein Geschenk. Das ist etwas anderes, als sich einen Splitter einzuziehen. Ein Splitter ist kein Geschenk, er bohrt sich seinen Weg, ohne eingeladen worden zu sein. Da versteht das Immunsystem keinen Spaß und ist sofort in Aktion. Beim Sperma hält es sich zurück, obwohl es genauso ein Fremdkörper ist, der zu hundert Prozent nicht von der Frau stammt.

Schaut man sich an, was sich daraufhin alles im weiblichen Körper tut, schreien Vernunft und Gefühle wild durcheinander. Wenn der Verstand die Informationen verarbeitet, findet er den Plan der Natur völlig logisch.

Anders die Psyche. Blaupause. Umprogrammierung. Neues Immunprofil. Was muss man als Frau nicht noch alles über sich ergehen lassen? Genügt es nicht, die Umwälzungen auf sich nehmen zu müssen, die die Schwangerschaft erfordert? Genügt es nicht, für den schmerzhaften Part der Reproduktion zuständig zu sein? Muss man vorher auch noch so umgekrempelt werden?

Bedeutet das alles nicht eigentlich, dass die Frau nicht sie selbst bleiben darf? So ziemlich alle Frauen, mit denen ich über diese neue Entdeckung der Wissenschaft rede, sind zumindest entsetzt, die meisten schockiert. Wäre ich kein Mediziner, ginge es mir nicht anders.

Als Mediziner kann ich auf ein unfassbar durchdachtes Ganzes verweisen. Ein Zusammenspiel zweier verschiedener Organismen, die nur gemeinsam fähig sind, sich zu vermehren. Nur miteinander gelingt die Reproduktion. Da ist kein Organismus besser als der andere, weil keiner ohne den anderen handlungsfähig wäre. Sie ergänzen sich in einer Perfektion, wie sie nur die Evolution zuwege bringt.

Und, was nicht unter den Tisch gekehrt werden darf: Auch für das Glück und die Freude und die Liebe braucht man zwei.

Der Mann tut sich auf den ersten Blick nur in seiner evolutionären Ausrichtung leichter. Er hat den Auftrag, seine Gene zu streuen, so viele Kinder zu zeugen wie nur möglich. Darauf ist er gepolt. Er sieht eine Frau, er riecht die Geschlechtsreife, er möchte zur Sache kommen. Allerdings versucht nicht nur das sechste Gebot, sondern auch die höher entwickelte Natur ihn zu domestizieren. Das Oxytocin ist zum Beispiel so ein Domestizierungshormon.

Es ist natürlich die Frage, inwieweit Statistiken von Dating-Seiten über die gesamte Bevölkerung aussagekräftig sind, die Zahlen einer Münchner Studie sind jedenfalls interessant. Dabei wurden die Daten von 10.000 Benutzerinnen und Benutzern von Partner-Vermittlungsseiten im Internet ausgewertet.

Von den untersuchten Männern waren rund 40 Prozent auf Seiten unterwegs, die unverbindlichen Sex vermitteln. Von den untersuchten Frauen waren es nur rund 19 Prozent. Umgekehrt waren 60 Prozent männlicher Online-Dater auf Singlebörsen oder Partnervermittlungen unterwegs. Von den Frauen waren es 81 Prozent.

So simpel wie bei ihm ist die Sache bei ihr also nicht. Wenn sich die Frau mit einem Mann einlässt, und dabei kein Kondom verwendet wird, lässt sie sich von ihm verändern.

In der modernen Gesellschaft hat man von Einschränkungen genug. Seit Emanzipation und Pille schienen Frauen doch einen hohen Grad an Selbstbestimmung gewonnen zu haben.

Und jetzt das: Überleg dir, mit wem du ins Bett steigst. Ohne Kondom drohen nicht nur Krankheiten, sondern auch noch eine Umprogrammierung durch die männliche DNA.

Da die Umprogrammierung das Immunsystem betrifft, ist die Frau anfälliger für Viren oder Allergien. Vor allem die viel besprochenen Humanen Papillomviren, man kennt sie unter dem Kürzel HPV, übertragen sich mit höherer Chance.

Sex ist die intimste Kommunikation der Welt. Ist ein Mann sehr kommunikativ, früher hätte man gesagt: ein Hallodri, öffnet die Frau ihm durch die Immunanpassung nicht nur Tür und Tor für seine Spermien, sondern möglicherweise auch für die Viren, die er auf diesem Weg mitbringt. Die marschieren fröhlich pfeifend durch die offenen Pforten und beginnen dort ihr katastrophales Geschäft.

Dort, das ist in erster Linie der Muttermund. Denn genau dort fährt die weibliche Immunabwehr ihre Hürden herunter. Deshalb ist der Muttermund so anfällig für die HPV-Infektion, die letztlich zum Zervix-Karzinom, dem Gebärmutterhalskrebs, führt. Da man Hallodris auch heute noch nicht auf den ersten Blick erkennt, rät die Medizin dringend zu einem Kondom.

Das Sperma beinhaltet zwar sehr viele Abwehrstoffe, die auch die Frau schützen, aber nur wenn es gesund ist. Zu diesen Abwehrstoffen gehören nämlich auch die sogenannten Granulozyten, und die kommen in besonders hoher Konzentration vor. Es sind Fresszellen. Und genau das ist die Schattenseite. Sie können nämlich schon mit allen möglichen Viren im Bauch angetanzt kommen. Dass man sich beim Geschlechtsverkehr auch mit Hepatitis oder dem HIV anstecken kann, wissen wohl die meisten.

Besonders in der jungen Generation wird aber so ein erhobener Zeigefinger äußerst ambivalent aufgenommen. Die einen sind betroffen und nicken. Ja, das Gefühl, wählerischer sein zu wollen, hätten sie ohnehin schon die längste Zeit, jetzt habe es nur einen Namen bekommen.

Die anderen sind betroffen und schütteln den Kopf. Nein, jung wie sie sind, wären sie genau im richtigen Alter, um à la carte zu lieben. Dass sie sich dabei nicht die ultimative Vielfalt gönnen sollten, wäre nur das, was die alten Leute sagen. Was solle denn schon groß passieren?

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