Johannes Huber - Der holistische Mensch

Здесь есть возможность читать онлайн «Johannes Huber - Der holistische Mensch» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der holistische Mensch: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der holistische Mensch»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Immer mehr wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Körper, Geist und Seele ein komplexes System bilden, das mit anderen komplexen Systemen zusammenhängt. Ein neues Menschenbild entsteht, in dem vieles, das wir über Gesundheit, Glück und Gott zu wissen glaubten, nicht mehr gilt. Der renommierte Arzt Prof. DDr. Johannes Huber erklärt, warum es in diesem Menschenbild weder Schicksal noch Zufall gibt, warum etwas von uns schon vor unserer Geburt da war und nach unserer Geburt noch da sein wird, warum Heilung aus ganz anderen Quellen kommen kann, als wir glauben, und warum die Bibel auch wissenschaftlich betrachtet recht hat, wenn sie sagt: Am Anfang war das Wort.

Der holistische Mensch — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der holistische Mensch», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Es ist eben noch ein völlig neues Wissensgebiet.

Die Anzahl der Zellen, die Mutter und Kind gegenseitig austauschen, steigt mit fortschreitender Schwangerschaft an. Aber es geht schon ziemlich von Anfang an los. Auch bei einer Fehlgeburt geht das Kind also nicht völlig verloren. Es kommt nie auf die Welt, aber es lebt weiter. Nicht nur im Gedächtnis und im Herzen der Mutter, sondern auch in ihrem Körper. Da ließe sich durchaus weiter philosophieren.

Die medizinischen Auswirkungen sind nicht weniger atemberaubend als der Mikrochimärismus an sich. Sie kann so einiges, die fetale DNA. Da es sich um Stammzellen handelt, bei denen ja nicht feststeht, was aus ihnen wird, haben sie quasi alle Möglichkeiten. Sie können sich zu allen erdenklichen Zellen umwandeln, die dann von einer grandiosen Regenerationsfähigkeit sind. Das Kind kann viel für die Mutter tun. Es kann sie von innen heilen.

Nehmen wir an, eine vierzigjährige Mutter hat neun Monate lang embryonale Stammzellen bezogen. Ob nötig oder gewünscht, sie bringt das Baby per Kaiserschnitt zur Welt. Wäre sie auf ihr eigenes vier Jahrzehnte altes Zellmaterial angewiesen, bräuchte sie die eine oder andere Woche, um sich von dem Eingriff zu erholen. Die Zeit hat sie aber nicht. Das Baby braucht sie, und sie braucht ihre Kraft für das Baby und nicht, um in aller Ruhe von einer Operation zu genesen.

Die fetalen Stammzellen fackeln nicht weiter herum und machen sich an die Arbeit. Sie sind jünger, potenter und schneller als der Heilungstrupp der Mutter, der ihnen gern den Vortritt lässt. Die Wunde, durch die das Kind in die Welt geschlüpft ist, ist in Nullkommanix verheilt. Gut, sagen wir lieber einfach schnell. Schaut man sich in einer Geburtenstation um, sitzen die Frauen, denen in der Früh der Bauch aufgeschnitten wurde, am Abend am Bett, als wäre fast nichts gewesen. Das geht nach keiner einzigen anderen Operation so.

Noch dazu sind die Frauen nach der Geburt, egal auf welche Art sie stattgefunden hat, von einer ganz besonderen Schönheit. Auch das verdanken sie zum Teil den Stammzellen ihres Babys und deren Regenerationskraft.

Nicht zuletzt ist das wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum Frauen länger leben. Viele Schwangerschaften, so möchte man glauben, müssen den weiblichen Körper doch irgendwann kaputt machen. Was für eine Anstrengung das jedes Mal für den gesamten Organismus ist. Welche Torturen eine Frau da aushalten muss und das samt Stillzeit, oft über mehr als ein Jahr. Ganz im Gegenteil. Viele Schwangerschaften sind fast wie ein Lebenselixier. Wenn alles gut geht und die Frau nicht von irgendetwas traumatisiert ist, wirkt sie wie verjüngt.

Die Frau ist für die Evolution eben weit wichtiger als der Mann.

Die Forschung arbeitet zurzeit daran, die jungen Stammzellen im Labor zu züchten, womit sie dann allen zugutekämen. Vätern und Männern, die keine sind, Frauen, die keine Kinder wollen oder bekommen können, und vor allem älteren Menschen.

Ein Wunder?

Die Medizin kennt die genialen Täter. Es sind nicht nur die Stammzellen. Es gibt etwa auch einen Stoff, der als Fibroblast-Wachstumsfaktor-21 bezeichnet wird. Von dem gibt es im Embryo viel mehr als in einem alten Organismus. Es wird heftig daran gearbeitet, den Wachstumsfaktor künstlich herzustellen.

Was wiederum im Körper eines älteren Menschen in höherer Konzentration auftritt, ist das für die Kontrolle der Zellteilung zuständige Protein Cdc42. Die Abkürzung steht für Cell division control. Ist dieses Protein zu aktiv, führt das dazu, dass es in seinem Arbeitseifer eine ziemliche Unordnung hinterlässt. Es lässt seine epigenetischen Sachen gleichsam auf der DNA herumliegen, und die Kuriere des Körpers wissen nicht mehr, wann sie welche Informationen ablesen sollen. Dieses Chaos beschleunigt den Alterungsprozess. Hartmut Geiger vom Universitätsklinikum Ulm ist es 2015 gelungen, das Cdc42 bei Mäusen einzudämmen. So wurde nicht nur der Alterungsprozess verlangsamt, sondern bis zu einem gewissen Grad sogar rückgängig gemacht. Ein wahrer Durchbruch.

Zurück zur Mutter. Die aus dem Fetus eingeschleusten Zellen sind persistierend, also ziemlich lang am Leben. Als Stammzellen bauen sie so einiges auf, unter anderem stärken sie das Herz. Da gibt es wunderschöne Bilder davon, die zeigen, wie die kindlichen Zellen sich in die Muskulatur des mütterlichen Herzens einfügen.

Eines der schönsten Phänomene am Mikrochimärismus unter dem Mikroskop ist das Schauspiel, das die Natur veranstaltet, wenn eine Frau einen Buben zur Welt gebracht hat. Seine Stammzellen leuchten im bildgebenden Verfahren richtig heraus. Man darf mich da wörtlich nehmen. Buben bringen das Herz der Mutter zum Leuchten.

Es ist eine histochemische Technik, mit der man einen fluoreszierenden Farbstoff in die Chromomen einbauen kann. Gibt man ihn auf das Y-Chromosom, sieht man es unterm Mikroskop strahlen. Eine Freude, das zu beobachten. Auch Mädchen liegen der Mutter am Herzen, das ist klar. Nur findet man die Zellen der Töchter nicht ganz so leicht, weil sie ebenso wie diejenigen der Mutter zwei X-Chromosomen haben.

Von den Effekten wieder zum Effektiven. Der Mikrochimärismus löste auch ein Rätsel, das die Medizin lange nicht knacken konnte.

Warum bekommt eine Frau, die viele Schwangerschaften hinter sich hat, keinen Brustkrebs? Und warum sind Klosterfrauen, die nie ein Kind austragen, geradezu prädestiniert für das Mamma-Karzinom?

Nun wissen wir: Unter dem Einfluss der Hormone veranstalten die kindlichen Stammzellen in der Schwangerschaft ein Wettschwimmen zur Brust der Mutter, ein Brust-Schwimmen sozusagen. Dort angekommen, haben sie gleich zwei Aufträge.

In der Spätschwangerschaft schwirren sie ein, um alles auf das Stillen vorzubereiten. Zu dem Zeitpunkt ist auch das Prolactin, das Hormon, das für den Milcheinschuss verantwortlich ist, auf einem Höchststand. Das bedeutet für die jungen Stürmer aus dem Blut des Embryos, sich zügig in Milch produzierende Zellen umzuwandeln.

Während der Geburt kommt noch eine Menge Oxytocin dazu, sodass die Mama sofort stillen kann, wenn das Kindlein das Licht der Welt erblickt.

In holistischer Voraussicht kann sich die Mutter also vom Kind Stammzellen holen, die garantieren, dass auf jeden Fall genug Milch da ist.

Zweiter Auftrag: Die kindlichen Zellen dürfen Polizisten spielen. Sie sind jung und passen auf, dass keine Mutation entsteht. Sie sollen einen allfälligen Krebs verhindern.

Da ist er, einer der Gründe, warum Mütter, die viele Kinder geboren haben, hoch signifikant weniger Mamma-Karzinome haben als kinderlose Frauen. Nicht zuletzt steigt heute die Brustkrebsrate auch deshalb so an, weil die meisten Frauen nur ein oder überhaupt kein Kind haben.

Es gibt eine Landkarte des weiblichen Körpers, die zeigt, an welchen Organen die jungen Zellen bevorzugt sitzen. Wo sie hingeschickt werden. Brust, Herz, Lunge. Auch die Lunge muss in der Schwangerschaft auf die enormen Ansprüche adaptiert werden. Wie Evas Herz für zwei schlägt, atmet auch ihre Lunge nicht mehr nur für sie allein.

Das Kind bedankt sich wieder mit seinen Stammzellen. Wenn Frauen, die geboren haben, Lungenkrebs bekommen, dann meistens die weniger aggressiven Formen, die prognostisch günstigeren Karzinome. Selbstverständlich reden wir hier von Nichtraucherinnen.

Die jüngste Nachricht betrifft das Gehirn. Sogar dort kümmern sich die Nachwuchs-Stammzellen um die Mutter. Man weiß es noch nicht ganz genau, aber womöglich schützen sie als jugendliche Neurone vor Alzheimer.

Herz, Brust, Lunge, Gehirn. Schutz, Regeneration, Heilung. Eine bessere Vorsorge als das eigene Kind wird eine Mutter nirgends finden. Noch dazu so nachhaltig. Die Zellen der Kinder haben eine derart lange Lebensdauer, dass sie über Dekaden erhalten bleiben.

Besonders viele der kindlichen Stammzellen werden zu T- und B-Lymphozyten, die weiße Blutkörperchen herstellen, um den Fetus zu schützen. So schützen sie auch die Mutter mit. Nebenbei gesagt, steht das T für Thymus, in dem sich diese Zellen ansiedeln. Das B steht eigentlich für das Organ Bursa Fabricii. Dieses Organ haben allerdings nur Vögel. Bei uns Menschen gibt es die B-Lymphozyten vor allem im Knochenmark. Das englische Wort bone marrow für Knochenmark hilft als Eselsbrücke.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der holistische Mensch»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der holistische Mensch» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der holistische Mensch»

Обсуждение, отзывы о книге «Der holistische Mensch» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x