Peter Overbeck - Oper. 100 Seiten

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"Oper ist, wenn die dicke Frau singt und am Ende der Tenor die Dame bekommt." Während ersteres längst nicht mehr den Realitäten entspricht, lässt sich letzteres schwer wegdiskutieren. Natürlich jedoch ist Oper unendlich viel mehr: Leidenschaft, Dramatik, komplexe Kunstform, anspruchsvolle Unterhaltung, Event. Und wenn das Regietheater seine Kapriolen schlägt, nicht selten auch Skandal. Peter Overbeck wirft einen Blick zurück in die wechselvolle Geschichte eines umjubelten Faszinosums, auf Sängerallüren, Festivalzauber und die Widersprüchlichkeiten eines in stetigem Wandel befindlichen modernen Musikbetriebs. Dabei wird deutlich, was die Oper so besonders macht.

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Sehr gut dokumentiert seit 1996 die Plattform operabase.com, wo wann welche Oper gespielt wurde und in welcher Besetzung, interessant für den Opernfan und hilfreich für den Profi, da sich in der Premiumversion das aktuelle Repertoire der Künstler nachvollziehen lässt – unabdingbar für Operndirektoren und Disponenten, wenn es gilt, kurzfristig Einspringer für eine Rolle in einer selten gespielten Donizetti-Oper oder einem Werk des 20. Jahrhunderts zu gewinnen.

In den Jahren 2008 bis 2018 sind weltweit Opern von Verdi Spitzenreiter mit über 2000 Aufführungen pro Jahr, es folgen Opern von Mozart und Puccini mit im Schnitt ebenfalls über 2000 Aufführungen pro Jahr. Opern von Rossini und Donizetti sind mit ca. 1000 Aufführungen pro Jahr vertreten.

Tabelle auf Basis einer Auswertung von operabasecom 1 vgl dazu die - фото 2

Tabelle auf Basis einer Auswertung von operabase.com. [1, vgl. dazu die Linkliste am Ende des Buches]

Fast 240 000 Menschen, also so viele Einwohner wie zweieinhalb deutsche Großstädte, haben in einem Jahr eine Aufführung der Zauberflöte gesehen. Vergleicht man die 10 meistgespielten Opern in der Saison 2018/2019 in Deutschland mit jenen weltweit, so gibt es Unterschiede: Puccinis Bohème , Verdis La Traviata , Mozarts Zauberflöte , Rossinis Barbiere di Siviglia und Bizets Carmen belegen auch weltweit Spitzenplätze, während Werke des deutschen Repertoires ( Hänsel und Gretel , Der Fliegende Holländer ) dort keine große Rolle spielen.

Wer geht heutzutage in die Oper?

Mit Oper verbindet man eher ein älteres und wohlhabendes Publikum. Tatsächlich ist der Altersdurchschnitt des Opernpublikums höher als in anderen Sparten wie z. B. Schauspiel, aber auch Tanz (wobei sich hier die ballettbegeisterten Enkelinnen in Begleitung ihrer Mütter oder Großmütter vorteilhaft auf die Altersstruktur auswirken).

Charakteristisch für den typischen Opernbesucher ist sein bildungsbürgerlicher Hintergrund, was mit der gesellschaftlichen Verankerung dieser Kunstform an sich ebenso zu tun haben mag wie allgemein mit dem Image von Kultur – wobei kluge Inszenierungen Besucher aller Alters- und Gesellschaftsschichten ansprechen könnten und sollten.

Das tatsächliche Einkommen dürfte eine untergeordnete Rolle spielen, denn wie erwähnt bekommt man Opernkarten prinzipiell sehr günstig – günstiger jedenfalls als viele andere Freizeitaktivitäten.

Warum geht man in die Oper? Aufschlussreich ist eine Befragung des Publikums der Leipziger Oper, nach der es vier Arten von positiven Anreizen gibt:

Genuss an der Opernmusik

Normative Distinktion (kultureller Stellenwert) von Oper

Relevanz der Oper für die eigene Identität

Soziale Anerkennung (Rössel, S. 256 f.)

In anderen Städten können die Ergebnisse natürlich je nach Umfeld und Sozialstruktur variieren.

Oper als kulturelles Ereignis

Laut operabase.com ist Österreich mit 149,6 Aufführungen pro einer Million Einwohner sozusagen das »Land der Oper«. Es folgen die Schweiz (98,3) und Estland (91,0). Deutschland wurde mit 86,4 in der Spielzeit 2017/2018 auf Platz 4 verdrängt, wenngleich es mit 7062 Aufführungen insgesamt deutlich vor seinen Konkurrenten lag (Österreich 1250, Schweiz 765 und Estland 122). [2] In der Spielzeit 2015/2016 gingen in Deutschland insgesamt 3,9 Millionen Menschen in die Oper. [3]

Das Gesamtsetting des Musiktheaters bietet Raum für Phantasien, weswegen es sich vielleicht nicht bloß zufällig auch in Kunstwerken anderer Gattungen widerspiegelt. Opernromane gibt es von Margriet de Moor ( Der Virtuose , 1997) und Petra Morsbach ( Opernroman , 1998), aber auch zwei der in Venedig verorteten Krimis der amerikanischen Erfolgsautorin und Opernliebhaberin Donna Leon spielen im Umfeld des Opernhauses La Fenice; allen sind außerdem Textzeilen aus Opernlibretti als Motto vorangestellt . Filme wie Farinelli (1994) des belgischen Regisseurs Gérard Corbiau widmen sich der prunkvollen Oper der Barockzeit.

Im Palais Garnier in Paris, dem vielleicht berühmtesten Opernhaus der Welt und Inbegriff der Grand Opéra, spielt der französische Roman Das Phantom der Oper (1909/10, frz.: Le Fantôme de l’Opéra ) von Gaston Leroux. Er erschien zuerst als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitung Le Gaulois , wurde dann auf die Bühne gebracht, mehrfach verfilmt und ist heute vor allem durch das gleichnamige Musical von Andrew Lloyd-Webber und Richard Stilgoe sehr bekannt. Populär ist auch der Film Diva von Jean-Jacques Beineix aus dem Jahr 1981, in dem der Fan der Opernsängerin Cynthia Hawkins ein Bootleg erstellt, also einen Mitschnitt ohne Einwilligung der Künstlerin, und dabei durch eine Verwechslung in die Fänge einer Gangsterbande gerät.

Kollegenurteile

Die Tatsache, dass Gioacchino Rossini Il Barbiere di Siviglia in nur 13 Tagen geschrieben haben soll, veranlasste seinen noch produktiveren Kollegen Gaetano Donizetti zu der Bemerkung: »Er war schon immer ein fauler Hund.«

Aber auch Rossini selbst konnte recht scharfzüngig sein. Über das Werk von Richard Wagner sagte er, dieses habe »schöne Momente, aber schreckliche Viertelstunden«; im Falle der Oper Tannhäuser war er der Ansicht: »Um sie richtig zu werten, muss man sie zweimal hören. Persönlich habe ich nicht die Absicht, sie noch einmal zu hören.«

Wagner seinerseits, der mit scharfen Urteilen gegenüber Kollegen sonst nicht zimperlich war, äußerte sich lobend über den Italiener: »Von allen Musikern, die mir in Paris begegnet sind, ist er der einzig wirklich große.«

Top 10 Opern-Ohrwürmer – persönliche Auswahl

1. »Lamento di Arianna« aus L’Arianna (Fragment) von C. Monteverdi (1608):Leider ist von Monteverdis zweiter Oper nur dieses Lamento erhalten. Arianna betrauert darin herzergreifend die Abwesenheit ihres Geliebten Teseo; später wird sie von Bacco getröstet.

2. »Ombra mai fu« aus Serse von G. F. Händel (1738):In dem beliebten Arioso (einem Larghetto, heute gerne fälschlicherweise als »Largo« in langsamerem Tempo bezeichnet) äußert der Perserkönig Serse seine Zuneigung zu einer Schatten spendenden Platane – eigentlich ist diese Liebeserklärung an einen Baum viel zu schön, um nur zu besinnlichen Anlässen gespielt zu werden. Händel hat sich dazu durch eine Arie mit demselben Text und ähnlicher Melodie von seinem Komponistenkollegen Bononcini inspirieren lassen.

3. »Dies Bildnis ist bezaubernd schön« aus Die Zauberflöte von W. A. Mozart (1791):Prinz Tamino verliebt sich unmittelbar in das Gemälde von Pamina, das ihm die drei Damen überreicht haben, und er beschließt, sie zu befreien.

4. »Una voce poco fa« aus Il Barbiere di Siviglia von G. Rossini (1816):Das Mündel Rosina lässt in dieser Cavatine ihren Gefühlen für ihren Verehrer Lindoro (den verkleideten Grafen Almaviva) freien Lauf, warnt aber im zweiten, schnellen Teil koloraturreich, dass sie, wenn man sie reize, zu einer Viper werde.

5. »Casta diva« aus Norma von V. Bellini (1831):Die Arie der Norma in der gleichnamigen Oper gilt als ein Beispiel par excellence für den Belcanto. Die Druidenpriesterin Norma selbst steht im inneren Konflikt, da sie ihr Keuschheitsgelübde gebrochen hat. In diesem Gebet im 1. Akt lässt sie die gerade geschnittene heilige Mistel segnen und erbittet sich Frieden im Konflikt mit den Römern. Die »Norma« war eine Paraderolle von Maria Callas.

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