Ähnliche Fähigkeiten besitzt auch der Ahornbaum. Er wird gern von Insekten aufgesucht, die das wertvolle Eiweiß des Blattwerks genüsslich verzehren. Den Akazien gleich entwickelt der Ahorn dann abwehrende Aromastoffe, die ihn vor den gefräßigen Invasoren schützt. Um seine eigene Verbreitung zu sichern, besitzt der Ahorn zudem eine besondere biophysikalische Disposition: Er entwickelt eine Samenkonstruktion, die durch die Winde in rotierenden Wirbeln bis zu 100 Meter weit getragen wird. Damit kann er sich über weite Distanzen auf sicheren, sonnigen Böden ansiedeln. Dieses Konstrukt dürfte erfinderische Menschen dazu inspiriert haben, den Hubschrauber zu entwickeln.
Das Wachstum des Ahorns ist geprägt von einer unglaublichen Energie. Ein ausgewachsener Baum ist imstande, pro Jahr 6 Tonnen CO 2in 4,5 Tonnen O 2umzuwandeln. Außerdem filtriert er 1 Tonne Feinstaub aus der Atmosphäre und klärt so unsere Atemluft. Über das Blattkleid verdunsten pro Baum jährlich 30 000 Liter Wasser. Er produziert pro Jahr eine Million Blätter und rund 20 000 Flügelfrüchte. Zusammenfassend können dem Ahorn etwa folgende Eigenschaften zugeordnet werden: sozial, produktiv, wirbelwindig, umweltbewusst, technisch begabt, ökonomisch, kommunikativ und fortpflanzungsfähig. All diese Eigenschaften lassen sich als Analogien auf den Menschen übertragen, was schließlich zur Erkenntnis führt, dass diese Pflanze und bestimmte Menschen wesensverwandt sind. Die Charaktereigenschaften der Pflanzen sollten dementsprechend bei ihrer Verwendung als Arznei auf das individuelle Beschwerdebild von Kranken abgestimmt werden. Der Ahorn passt dann für Menschen, die sehr leistungsfähig, hilfsbereit, wohltätig, gemeinnützig, talentiert, kontaktfreudig, aber auch ständig auf Achse, turbulent und hyperaktiv veranlagt sind.
Im Rebberg von Montalcino werden die Reben aus neunzig Lautsprecherboxen mit Musik von Mozart beschallt
Werden analoge Merkmale von Mensch und Pflanze in der phytotherapeutischen Praxis berücksichtigt, können feinstofflich übereinstimmende Rezepte erarbeitet werden. Solche Sympathiemittel verstärken zwangsläufig die therapeutischen Erfolge.
UNVERFÄLSCHTE, NATURBELASSENE ARZNEIMITTEL
Heilpflanzen, die nach den genannten Kriterien in der Phytotherapie eingesetzt werden, sollten entsprechend ihrer substanziellen und feinstofflichen Kraft äußerst schonend und damit energieerhaltend verarbeitet werden. Außerdem sollten sie aus Wildstandorten gewonnen werden, die gegenüber kultivierten und plantagenmäßig angebauten Kräutern ausgewogenere Wirkungsqualitäten aufweisen. Gezüchtete Pflanzen sind in ihrer substanziellen Biochemie und feinstofflichen Natur beeinträchtigt und müssen letztlich vor Befall von Schädlingen geschützt werden.
Heilpflanzen beinhalten mehr als nur biochemische Wirkstoffe. Sie sind natürliche Lebensformen, die für die Erhaltung der Gesundheit sowohl materielle Substanzen als auch feinstoffliche, dynamische Kräfte einbringen. Vor diesem Hintergrund wurde ein neues, äußerst schonendes Verarbeitungsverfahren für Naturarzneien entwickelt, dessen Endprodukt als »Trifloris-Essenz« bezeichnet wird. Deren Herstellung erfolgt durch eine Kombination zweier Techniken: Trituration (Milchzuckerverreibung) und Flor-Essenz (Blütenenergie). Zusammen ergibt dies ein Therapeutikum, das die organischen und psychischen Bereiche des Menschen gleichermaßen zu beeinflussen vermag.
Trituration: Weniger ist mehr
Die Trituration ist eine Form der Arzneigewinnung, die der Apotheker Gerhard Madaus aus Karlsruhe in seiner Bücherreihe Lehrbuch der biologischen Heilmittel (1938) begründete. Dabei werden geringste Anteile von Heilpflanzen mit Milchzucker in einem Porzellanmörser verrieben. Durch diesen einstündigen Verreibungsprozess (die Trituration) wird der ganze Wirkstoffkomplex in Schwingung versetzt. Dieses Verfahren wird gemäß den Vorschriften des Homöopathischen Arzneimittelbuchs (HAB) durchgeführt, das heißt, es wird in Verdünnungsstufen 1:10 bis D6 potenziert.
Eine solche Verarbeitung der Heilpflanzen besitzt zahlreiche Vorteile gegenüber den üblichen phythotherapeutischen Extrakten. Bei traditionellen pflanzlichen Auszügen bleiben die Wirkstoffe nämlich materiell gebunden. Mit der Trituration dagegen werden sie dynamisiert, eben »in Schwingung versetzt«.
Feinstoffliche Blütenkräfte: Flor-Essenz
Währenddem der einstündige Verreibungsprozess abläuft, werden gleichzeitig die Blüten der verwendeten Heilpflanze in einem Glasgefäß mit aufgewirbeltem Quellwasser 1 Stunde lang der Sonne ausgesetzt. Wasser hat aufgrund seiner molekularen Struktur die Fähigkeit, Informationen und Schwingungspotenziale zu speichern. Durch die Sonnenbestrahlung werden die feinstofflichen Blütenanteile mit dem wässrigen Medium in Resonanz gebracht und assimiliert. Dadurch entsteht eine Matrix (Blaupause), »Cluster« genannt. Solche Sonnen-Blüten-Imprägnierungen (Flor-Essenzen), wie sie auch aus der Bachblütentherapie bekannt sind, vermögen psychische Bereiche des Menschen zu beeinflussen. Negative Gemütsstimmungen können damit harmonisiert und reduzierte innere Kräfte wieder aufgebaut werden.
Kombination: Trituration und Blütenkraft
Bei der Kombination der beiden Bearbeitungsprozesse Trituration und Blütenessenz fügen sie sich synergistisch zu einem einzigartigen ganzheitlichen Arzneimittel zusammen: Triturationen mobilisieren die Selbstheilungskräfte, während die Flor-Essenzen die emotionale Ebene zu berühren vermögen. Die Heilwirkung einer Arzneipflanze wird dadurch nicht allein auf das Zertifikat einer sterilen Wirkstoffanalyse und die nüchterne Hierarchisierung der Symptome der Krankheit ausgerichtet, sondern auch auf die Lebenskräfte der Pflanze wie auch des Patienten. Dies entspricht der konstitutionell ausgerichteten Phytotherapie, die Mensch und Pflanze auf die gleiche Ebene bringt.
Stofflichkeit und Feinstofflichkeit
Bei der Erforschung der »Strahlkraft« von pflanzlichen und menschlichen Zellen trifft man unweigerlich auf die kleinsten Bausteine der Materie, die Atome. Jedes Atom besitzt einen Kern, der von seinen Elektronen umkreist wird. Hier findet eine ständige Bewegung statt: reine Schwingungsenergie. Die Frequenzen und die Wellenlängen der Schwingungen definieren den Energiefluss, wie wir aus der Elektrophysik wissen. Wir können den elektrischen Strom von bloßem Augen nicht erkennen, nur dessen Auswirkung, wenn wir beispielsweise das Licht einer Glühlampe oder ein Elektrogerät einschalten. Auch im menschlichen Körper fließt ein entsprechender Energiestrom, der sogar eine 1900-Watt-Glühbirne zum Leuchten bringen könnte. Analog zeigen Pflanzen Strahlungsqualitäten – sie leuchten wie extrem schwache Taschenlampen. Mit der Biochemie lassen sich diese Manifestationen nicht zeigen. Dem russischen Forscherpaar Semjon und Walentina Kirlian gelang es 1939 zum ersten Mal mittels phototechnischer Aufnahmen, die energetische Abstrahlung einer menschlichen Hand und jene von Pflanzenblättern darzustellen. Damit wurde der Beweis erbracht, dass Materie aus kleinsten strahlenden Einheiten besteht.
Trifloris-Essenz: Kombination der Pflanzenverreibung mit dem Sonnen-Blütenexponat.
Kirlian-Fotografie der feinstofflichen Abstrahlung eines Ahornblatts.
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