Holunder (Sambucus nigra L.): Er ist bei trockenem Schnupfen von Säuglingen indiziert (zur Linderung zudem 1 Tropfen Muttermilch in die Nase träufeln). Mehrmals täglich 1 Tropfen Sambucusessenz in Wasser verabreichen, wobei das Schniefen gebessert wird und Stillschwierigkeiten vermindert werden.
Wasserdost (Eupatorium cannabinum L.): Präsentiert sich der Schnupfen mit intensiv wässrigen Nasensekreten, begleitet von Gliederschmerzen und Zerschlagenheit, ist die Behandlung mit Wasserdost ratsam.
Als Hausmittel gegen stark wässrig fließenden Schnupfen hilft folgende Maßnahme: Eine Zwiebelscheibe in einem großen Glas mit heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abfiltrieren. Ein Schluck dieser Flüssigkeit jede halbe Stunde über den Tag verteilt verringert den Nasenfluss. Bei stark wässrigem Nasenfluss hilft auch das homöopathische Mittel Kalium sulfuricum D6, alle 2 Stunden 5 Tropfen.
Hilfreich ist auch das starke Drücken mit dem Zeigefinder auf den Akupunkturpunkt Yintag auf der Mitte der beiden Augenbrauen. Er reagiert empfindlich bei festem Druck. Etwa 2 Minuten lang pressen, bis man es vor Schmerz fast nicht mehr aushält, 5-mal im Abstand von 30 Minuten.
Gegen das unangenehme Kratzen im Hals oder die Trockenheit der Schleimhäute hilft viel Trinken, bis zu 3 Liter täglich, einschließlich 3 Tassen Lindenblütentee .
Damit die Krankheitskeime nicht in die Ohrtrompete verbreitet werden, ist es sehr wichtig, die Nase richtig zu putzen: Jeweils ein Nasenloch nach dem anderen leicht schnäuzen, das andere zupressen. Das Hochlagern des Kopfes mit einem Kissen erleichtert das Atmen beim Schlafen.
Eine vollwertige ausgewogene Ernährung mit vorwiegend pflanzlicher, biologischer Kost ist von Vorteil: Brokkoli, Kohl, Tomaten, Spinat, Zitrusfrüchte, dunkelfarbene Beeren sind zu bevorzugen. Zum Würzen der Speisen Paprika, Ingwer, Zimt, Koriander, Salbei und Thymian verwenden. Ab und zu eine Gemüsebouillon, reichlich mit frischem oder getrocknetem Ingwer gewürzt, trinken, das bringt wohltuende Wärme in den Körper und saniert den Kreislauf.
Aufenthalte an der frischen Luft und in der Sonne sind wirkungsvoll, damit der Körper genügend Vitamin D bilden kann, was die Immunabwehr fördert. In den lichtarmen Monaten jeweils zusätzlich Vitamin-D-Präparate einnehmen.
Darmsanierung: Etwa 80 Prozent des Immunsystems liegen im Darm. Ein geschwächter Darm geht mit einem geschwächten Immunsystem einher. Um die Darmflora und das Immunsystem zu stärken, ist die Einnahme von Bakterienstämmen zu empfehlen, die durch ihre Fähigkeit, den Botenstoff IL-10 zu stimulieren, eine immunmodulierende Wirkung auf verschiedene Immunzellen haben. Als Probiotikum ist Omni-Biotic 6 (Beloga/Allergosan) zu empfehlen.
Sonnenhut stärkt die Abwehrkräfte bei Schnupfen und Erkältung.
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