Frank Meyer - Arnika - Königin der Heilpflanzen - eBook

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Keine andere Heilpflanze ist so beliebt bei Gross und Klein wie die Arnika. In der Natur ist sie zwar selten geworden, doch in Form von Salben und Auflagen, als Globuli oder Tropfen ist sie vielen vertraut. Dieses Buch zeigt die Heilpflanze Arnika an ihren natürlichen Standorten in den Bergen und auf Waldlichtungen, beschreibt ihre botanischen Merkmale und ihre Verwendung in Volksmedizin, Phytotherapie und Homöopathie, ergänzt durch erstaunliche neue Ansätze aus dem Gebiet der Anthroposophischen Medizin. Es zeigt sich, dass Arnika nicht nur bei Verletzungen und Gelenkbeschwerden hilft, sondern eine echte Alternative in der modernen Behandlung der multiplen Sklerose sein kann, dass sie zu umfassender Heilung bei Schlaganfall beiträgt, sich in der Notfallmedizin und der Behandlung von Herzkrankheiten bewährt. Mit ihrer Hilfe lassen sich nicht nur Zerrungen, sondern auch schwerwiegende Muskelerkrankungen lindern.

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Längsschnitt durch ein junges Blütenköpfchen die weißen Pappushaare bedecken - фото 11

Längsschnitt durch ein junges Blütenköpfchen, die weißen Pappushaare bedecken die noch knospigen Röhrenblüten.

Kugelige Pusteblume der Arnika Leicht werden die Früchte ab Ende August - фото 12

Kugelige »Pusteblume« der Arnika.

Leicht werden die Früchte ab Ende August mithilfe der Flugschirme vom Wind über die Landschaft getragen. Dort, wo die Grasnarbe durch Erosion, Trittspuren von Rindern oder auf Skipisten aufgerissen ist, können die Arnikafrüchtchen keimen und im Laufe der Zeit zu verzweigten Rhizomen und gekreuzten Rosetten heranwachsen. Die oberirdischen Triebe der Pflanze verdorren allmählich im Herbst und verharren braun, steif und rau bis zum Wintereinbruch. Unterirdisch bleiben die Rhizome aktiv und können noch im September neue kleine Rosetten bilden.

Bemerkenswert ist, dass die spitzen, durchsichtigen Borstenhaare zum Blütenstand hin zunehmen und auch im Inneren der Köpfchen vorhanden sind: Mit einer Lupe ist zu erkennen, dass die unteren Abschnitte der Röhrenblüten und die ausgereiften Früchte dicht borstig besetzt sind.

Die Bildung von ätherischen Ölen

Um das Duften einer Pflanze wahrzunehmen, stecken wir unsere Nasen in die Blüten. Aus Duftdrüsen an den Blütenblättern oder rund um den Fruchtknoten entströmen typischerweise die uns erfreuenden, charakteristischen Düfte. Nähern wir uns einem blühenden Arnikakörbchen von oben, so ist ein zarter, süßlicher, warmer Blütenduft wahrzunehmen, der nicht sehr spezifisch ist. Bewegen wir unsere Nasen jedoch weiter nach unten, zu den Hüllkelchblättern eines Korbes, dann tauchen wir in eine vollkommen andere Duftwelt ein: »kräftig«, »schwer«, »herb«, »aromatisch«, »würzig«, »warm«, »kampferartig«, »leicht stechend«, so lauten die Versuche, die Duftkomposition irgendwie in Worte zu fassen.

Schon mit bloßem Auge sind die unzähligen kleinen, oft rötlichen Drüsenhaare zu sehen, an deren Spitze ein duftendes Sekret gesammelt wird. Trotz einer schützenden Hülle strömen aus jedem Drüsenhaar unablässig Arnikasubstanzen in die Umgebung. Im Bereich der Hüllkelchblätter stehen diese Drüsenhaare besonders dicht und sind groß; am Stängel und an den Blättern sind sie ebenfalls vorhanden, aber kleiner und weniger zahlreich. Alle grünen Gewebe fühlen sich bei Berührung deshalb mehr oder weniger ölig (nicht klebrig) an. Ein Reiben verstärkt das Dufterlebnis. Sogar die reifen trockenen Früchtchen tragen noch kleine Drüsenhaare.

Stängel und Hüllkelchblätter sind mit weißen Borsten und roten Drüsenhaaren - фото 13

Stängel und Hüllkelchblätter sind mit weißen Borsten und roten Drüsenhaaren übersät.

Querschnitt durch ein Rhizom von Arnica montana mit angeschnittenen Ölgängen in - фото 14

Querschnitt durch ein Rhizom von Arnica montana mit angeschnittenen Ölgängen in der Rindenschicht. Rhizom-Durchmesser 5,7 mm. Ölgänge nachträglich gelb eingefärbt. (Aus Zeller 1983, S.174)

Duftabsondernde Drüsenhaare außen an den grünen Organen sind bei Korbblütlern nicht selten. Ebenso eindrucksvoll sind sie ja bei der Calendula: Dort verkleben sie unsere Hände und vermitteln uns den typischen Duft.

Arnica montana beschränkt sich nicht auf die Bildung ätherischer Öle im Kontakt mit der Außenwelt, sondern verlagert sie zusätzlich auch noch ins Innere ihrer gesamten Organisation! Dies ist tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal für einen europäischen Korbblütler.

Die Botanikerin Ottilie Zeller (1913–2004) konnte anhand von Längsschnitten durch winzige Blütenkörbchen der Arnika zeigen, dass lange Ölgänge den Stängel durchziehen und sich bis in den Körbchenboden hinein erstrecken. Diese Ölgänge sind mit Drüsenzellen ausgekleidet, die das entstehende Sekret nach innen in die Gänge hinein abgeben. Alle Pflanzenteile, ausgenommen Einzelblüten und Laubblätter, haben derartige Sekretgänge. Auf ihrem Rhizomquerschnitt sind in der Rindenschicht 28 angeschnittene Ölgänge zu erkennen, die zumeist in der Nähe der Leitgewebe liegen. Ungewöhnlich für die Pflanzenwelt ist allerdings, dass die Ölgänge wirklich die ganze Pflanze durchziehen – bis in die Wurzeln hinein! Damit wird verständlich, weshalb die Wurzeln vergleichsweise kräftig und fleischig sind. Zeller beschreibt einen Querschnitt durch eine Wurzel folgendermaßen: »Der vergrößert wiedergegebene Zentralzylinder der nur 2,4 Millimeter dicken Arnikawurzel erweckt den Eindruck, dass dieser wichtige Teil der Wurzel geradezu von einem Mantel von Gängen mit goldgelbem Arnikaöl umkleidet ist« (ZELLER 1983, S. 172).

Der Geruch des geschnittenen Rhizoms und der Wurzeln unterscheidet sich deutlich von dem der Blütenkörbchen. Oberirdisch überwiegt ein warmer, einhüllender, aromatischer Duft, selbst wenn die Köpfe geöffnet wurden und sich somit innerer und äußerer Duft mischen. Die unterirdischen Organe von Arnica montana riechen intensiver und beißender: »stark, aromatisch, etwas scharf, harzig, zimtig, fast etwas orientalisch«, so beschreibt es Franziska Roemer (ROEMER 1990, S. 2). »Pfeffrig-scharf, stechend und intensiv dunkel-aromatisch, Steinkohleteer-artig«, formulieren Torsten Arncken und Ulrike Ortin ihre Wahrnehmungen (ARNCKEN und ORTIN 1996, S. 8). Diederich und Riggers berichten, die Wurzel rieche »wie Mineralöl«, sie schmecke intensiv scharf und beiße im Rachen. Der Geschmack der Röhrenblüten sei dagegen anders: »Das Herbe, Bittere, Gerbende, was schon bei den Zungen auftritt, ist hier verstärkt, die Süße tritt nur kurz in Erscheinung. Bei Pflanzen von wirklich sonnigen Standorten tritt der Geschmack des Drüsensekrets, der den Rachen eklig stechend reizt, in den Vordergrund« (DIEDERICH und RIGGERS 2003, S. 72). Der bittere Geschmack durchzieht als »Grundton« alle Organe der Pflanze von den Wurzeln bis zu den Früchten.

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind stark riechende und leicht verdunstende Substanzgemische, die aus vielen Pflanzen gewonnen werden können. Sie bestehen aus zahlreichen flüchtigen Substanzen (Alkoholen, Estern, Terpenen und anderen), die rasch in die Luft (den »Äther«) verdampfen können. Meist werden sie unter Verwendung von Wasserdampf aus den verschiedenen Pflanzenteilen destilliert. Da sie wasserunlöslich sind, schwimmen sie als »Ölfilm« oben auf dem Wasser. In fettem Öl lösen sie sich gut. Chemisch ist ihnen eine relative Sauerstoffarmut gemeinsam, weshalb sie leicht entflammbar sind. Sie »überspringen« also die wässrige Phase und sind mit ihrer Leichtigkeit mehr der Luft verwandt und damit unserem eigenen Seelischen. In ihrer leichten Entflammbarkeit haben sie auch eine Beziehung zum menschlichen Ich und zu seiner Begeisterungsfähigkeit.

Typischerweise bilden Pflanzen ätherische Öle in ihren Blütenorganen. So entsteht das kostbare Rosenöl in den frühen Morgenstunden als kleine Tröpfchen direkt in den Zellen der Rosenblütenblätter und verströmt sich dann – von der wärmenden Sonne herausgelockt – in die Umgebung. Aufgrund der »seelischen Berührung« des Pflanzenwesens durch den kosmischen Umkreis werden also in ihrer Entwicklung nicht nur die grünen Blätter in Blütenblätter verwandelt, sondern auch die Pflanzensubstanzen »verfeinert«, wie Goethe es nannte. Sie werden artspezifisch und so charakteristisch, dass wir Blütendüfte eindeutig als Maiglöckchen, Jasmin oder Rose erkennen. Die blühende Pflanze weitet sich über ihre physischen Grenzen hinaus aus und nimmt damit Kontakt zu den bestäubenden Insekten auf. Neuerdings wird auch diskutiert, ob Pflanzen mithilfe ätherischer Öle zum Beispiel bei Verletzungen oder Insektenbefall miteinander kommunizieren. Therapeutisch relevant ist bei ätherischen Ölen, in welchen Organen sie entstehen, etwa in den Duftdrüsen der Blätter wie bei Rosmarin und anderen Lippenblütlern oder in den Wurzeln wie beim Baldrian.

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