Grundbegriffe der Philosophie

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In der Philosophie gehören die zentralen Begriffe nicht nur zum theoretischen Rüstzeug, sondern markieren jeweils Dreh- und Angelpunkte philosophischer Diskussionen. Doch wie soll man einen Einstieg, einen Überblick bekommen? Klassische Lexikoneinträge sind meist zu kurz. Fachaufsätze sind zu voraussetzungsreich. «Grundbegriffe der Philosophie» informiert daher in kurzen Essays umfassend, fundiert und allgemeinverständlich über die Bedeutung von 101 zentralen philosophischen Begriffen, von «Altruismus» über «Ästhetik», «Idee», «Logik» und «Wahrheit» bis hin zu «Willensfreiheit» und «Zeit».

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Nicholas Shea: Representation in Cognitive Science. Oxford 2018.

Emanuel Viebahn: Einführung in die Sprachphilosophie. Stuttgart 2019.

[59]Begriffe

In der Alltagssprache wird das Wort ›B.‹Begriff oft einfach synonym zu ›Wörter‹ gebraucht. Im Fachgebrauch bezeichnet ›B.‹ die →BedeutungBedeutungen eigenständig bedeutungsvoller Ausdrücke bzw. die Bestandteile geteilter PropositionPropositionen oder Inhalte. B. sind im gleichen Sinne Bestandteile von PropositionPropositionen, wie Wörter Bestandteile von Sätzen sind. Beispielsweise drückt das engl. Cats bite und das franz. Les chats mordent jeweils dieselbe PropositionProposition dass Katzen beißen und cat und chat jeweils denselben B. aus, den wir so darstellen können: [Katze].Begriff

Traditionell wurden B. als →EigenschaftenEigenschaften (→UniversalienUniversalien) angesehen. Ganz in diesem Sinne klassifizierte Gottlob FregeFrege, Gottlob ( Funktion und Begriff , 1891) B. als bestimmte Klasse von FunktionFunktionen. Aber viele Philosophen akzeptierten auch B. wie [rundes Viereck], denen unmöglich eine EigenschaftEigenschaften entsprechen kann. So fasste man B. als Abstrakta eigener Art oder als mentale EntitätenEntität auf. Die mentalistische Lesart schlug sich in der frühneuzeitlichen Theorie von →IdeeIdeen nieder (René DescartesDescartes, René, John LockeLocke, John, David HumeHume, David) und findet sich in Immanuel KantKant, Immanuels Erklärung von B. als generelle Vorstellung ( Kritik der reinen Vernunft , 1781, 21787).

Da B. geteilt werden können, muss man sie von mentalen BildBildern unterscheiden, die PersonPersonen durch den Kopf gehen. Was aber sind sie dann? Psychologen betrachten B. als Typen interner Repräsentationen, deren Vorkommnisse in verschiedenen Gehirnen vorliegen können (ganz so, wie das Wort ›Katze‹ mehrfach in einem Buch vorkommen kann). Aber Typen interner Repräsentationen kommen [60]ebenso wenig wie Typen sprachlicher Ausdrücke als B. in Frage. Zum einen kann man denselben B. unterschiedlich repräsentieren. Eine erste Person mag den B. [Stadt] durch das Wort ›Stadt‹ ausdrücken, eine zweite durch das franz. Wort ville und eine dritte durch das mentale BildBild belebter Boulevards. Zum anderen kann man dieselbe Repräsentation zum Ausdruck verschiedener B. verwenden. So mag eine Person mit einem Bild von Paris den B. [Paris] ausdrücken, eine andere Person den B. [Lebensfreude].Begriff

Oft fragen Philosophen nicht danach, was B. sind , sondern danach, wann jemand über einen B. verfügt . Einer verbreiteten Auffassung zufolge verfügt jemand über einen B., wenn sich in seinem DenkenDenken eine Repräsentation findet, die mit anderen Repräsentationen verbunden ist. Der Klassischen Theorie zufolge kennt der Denker diese Verbindungen, was ihn in die Lage versetzt, den B. durch Angabe notwendiger und hinreichender Bedingungen für dessen Zutreffen zu ›analysieren‹ (→Analytische PhilosophieAnalytische Philosophie). Als Standardbeispiel wird [heiratsfähiger unverheirateter Mann] als Analyse von [Junggeselle] angeführt. Umstrittener ist die traditionelle Ansicht, [WissenWissen] sei als [gerechtfertigte wahre Meinung] zu analysieren.Begriff

Die Klassische Theorie sieht sich mit drei Einwänden konfrontiert. (1) Für viele B. können die meisten Denker keine Analyse angeben. Sie sind bestenfalls imstande, Prototypen (d. h. paradigmatische Instanzen des B. wie z. B. Rotkehlchen für [Vogel]) anzuführen. (2) Es ist nicht einzusehen, wie man begriffliche WahrheitWahrheiten von allgemein geteilten Überzeugungen unterscheiden will (→analytischanalytisch/synthetischsynthetisch). Gehört es zum B. [Katze], dass Katzen Tiere sind? Oder drückt ›Katzen sind Tiere‹ eine empiriEmpiriesche [61]Entdeckung aus? (3) Die Verbindungen zwischen B. dürfen sich nicht ins Unendliche fortsetzen oder in einem Zirkel enden; es muss eine Verknüpfung zu etwas anderem bestehen, und zwar zu Dingen in der Welt. Aber worauf beruht die Beziehung unserer B. zu Dingen in der WeltWelt? Die Antwort der logischen EmpiristenLogischer Empirismus – auf SinneswahrnehmungWahrnehmung – führte zur Verifikationstheorie der Bedeutung, der zufolge die BedeutungBedeutung eines SatzSatzes in der MethodeMethode seiner Überprüfung liegt. Heute halten die meisten Philosophen diese Theorie für falsch.

Gemäß einer neueren Alternative zur Klassischen Theorie verfügt jemand über einen B., wenn eine seiner Repräsentationen in einer gesetzesartigen Kovarianzbeziehung zu einem Phänomen in der WeltWelt steht – d. h., dass die Repräsentation genau dann auftritt, wenn das Phänomen vorliegt. So verfügt jemand über den B. [Vogel], wenn eine seiner Repräsentationen R genau dann vorliegt, wenn Vögel anwesend sind, und R nicht vorliegt, wenn keine Vögel anwesend sind. Diesen Ansatz entwickelte Jerry FodorFodor, Jerry ( Concept. Where Cognitive Science Went Wrong , 1998) und erweiterte ihn um eine Analyse der Rolle prototypischer Instanzen beim Zustandekommen der Kovarianzbeziehung.Begriff

Georges Rey

Susan Carey: The Origin of Concepts. Oxford 2009.

Eric Margolis / Stephen Laurence (Hrsg.): Concepts. Core Readings. Cambridge/London 1999. 22000.

Gregory L. Murphy: The Big Book of Concepts. Cambridge/London 2002. Nachdr. 2004.

[62]Bewusstsein/Selbstbewusstsein

›B.‹Bewusstsein lässt sich bestimmen als die einem mentalen Zustand (→GeistGeist und SeeleSeele) inhärente ErfahrungErfahrung, die dazu befähigt, ohne weitere Schlussfolgerungen von diesem Zustand zu berichten oder sich an ihn zu erinnern. Charakteristisch für B. ist der privilegierte Zugang aus der Perspektive der ersten PersonPerson (z. B. ›Ich spüre Schmerzen‹). S.Selbstbewusstsein ist das B. eigener Zustände und EigenschaftenEigenschaften in dem WissenWissen, dass es die eigenen Zustände und EigenschaftenEigenschaften sind. Weitere wichtige Varianten von B. sind das Bewusstsein als Wachheit im Unterschied zu komatösen Zuständen (›bei B. sein‹), das kognitive Bewusstsein eines Sachverhalts (›Sie ist sich bewusst, dass …‹) und das – verbal nur schwer zu erfassende – phänomenale Bewusstsein, wie es ist , einen Schmerz zu spüren oder eine Farbempfindung zu haben.BewusstseinSelbstbewusstsein

Ein zentraler Streitpunkt ist das Verhältnis des B. zu physischen Prozessen (→MaterialismusMaterialismus, ReduktionReduktion). Für Dualisten ist das B. kein physischer Prozess; es tritt zusätzlich zu Vorgängen im Gehirn auf und ist nicht grundsätzlich an die Existenz physischer Prozesse gebunden. Die wichtigste Variante des Dualismus ist der Interaktionismus, der eine Wechselwirkung von geistigen und physischen Prozessen behauptet. Diese von René DescartesDescartes, René ( Meditationes de prima philosophia , 1641) vertretene Ansicht haben zuletzt Karl PopperPopper, Karl und John EcclesEccles, John ( The Self and its Brain , 1977, dt. 1977) sowie Benjamin LibetLibet, Benjamin (»A Testable Field Theory of Mind-Brain Interaction«, in: Journal of Consciousness Studies 1, 1994) verteidigt. Epiphänomenalisten wie William RobinsonRobinson, William (»Causation, Sensations and Knowledge«, in: Mind 91, 1982) glauben [63]demgegenüber, geistige Prozesse hingen von physischen Vorgängen ab, ohne ihrerseits wirksam zu werden.BewusstseinSelbstbewusstsein

MaterialistenMaterialismus begreifen geistige Prozesse als physisch. Vertreter des Eliminativen MaterialismusMaterialismus wie Paul ChurchlandChurchland, Paul ( Scientific Realism and the Plasticity of Mind , 1979) akzeptieren allein materielle Prozesse als real. Sie verstehen B. als ein Postulat der unvollkommenen AlltagspsychologiePsychologie, das im Zuge ihrer Ablösung durch eine adäquate neurobiologische Theorie eliminiert werden wird. Weniger radikal ist die IdentitätIdentitätstheorie, die sich auf Baruch de SpinozaSpinoza, Baruch de ( Ethica a ordine geometrico demonstrata , 1677) und Gustav Theodor FechnerFechner, Gustav Theodor ( Zendavesta , 1851) zurückführen lässt. Identitätstheoretiker wie John J. C. SmartSmart, John (»Sensations and Brain Processes«, in: Philosophical Review 68, 1959) identifizieren B.-Prozesse mit bestimmten Gehirnprozessen. Während gewöhnliche Vorgänge in der NaturNatur nur aus der Perspektive der dritten PersonPerson zu beobachten sind, haben wir zu den fraglichen Prozessen in unserem Gehirn einen auch privilegierten Zugang aus der Perspektive der ersten PersonPerson; nur aus dieser Perspektive sind uns die spezifischen B.-Qualitäten zugänglich. BewusstseinSelbstbewusstsein

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