Grundbegriffe der Philosophie

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In der Philosophie gehören die zentralen Begriffe nicht nur zum theoretischen Rüstzeug, sondern markieren jeweils Dreh- und Angelpunkte philosophischer Diskussionen. Doch wie soll man einen Einstieg, einen Überblick bekommen? Klassische Lexikoneinträge sind meist zu kurz. Fachaufsätze sind zu voraussetzungsreich. «Grundbegriffe der Philosophie» informiert daher in kurzen Essays umfassend, fundiert und allgemeinverständlich über die Bedeutung von 101 zentralen philosophischen Begriffen, von «Altruismus» über «Ästhetik», «Idee», «Logik» und «Wahrheit» bis hin zu «Willensfreiheit» und «Zeit».

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Nach KantKant, Immanuels KausalKausalitätprinzipPrinzip gilt: Zu jedem Ereignis existiert in dessen Vorgeschichte ein Zustand, auf den das Ereignis unausweichlich regelhaft folgen musste. KantKant, Immanuel kombiniert also eine AllaussageAussage (›Zu jedem Ereignis …‹) mit einer ExistenzExistenzaussageAussage (› existiert … ein Zustand …‹) jeweils über einen unbeschränkten Gegenstandsbereich. Sein PrinzipPrinzip kann daher, ebenso wie die [73]Indeterminismus-These als dessen Verneinung, mit empirischenEmpirie Mitteln weder direkt verifiziert noch falsifiziert werden. Karl PopperPopper, Karl (»Indeterminism in Quantum Physics and in Classical Physics«, in: British Journal for the Philosophy of Science 1, 1950), der die Wissenschaftlichkeit einer empirischenEmpirie AussageAussage an die prinzipPrinzipielle MöglichkeitMöglichkeit ihrer Falsifikation knüpfte, sprach daher von einem »metaphysischenMetaphysik« D. bzw. Indeterminismus und entwickelte lediglich grundsätzliche Argumente zugunsten der These, dass es mit wissenschaftlichen Mitteln nicht vorhersagbare Systementwicklungen gebe.Determinismus

Umfassende Voraussagbarkeit impliziert Determiniertheit. Vorhersagbarkeit fällt jedoch mit Determiniertheit nicht zusammen, und dementsprechend auch Unvorhersagbarkeit nicht mit indeterministischem Charakter. Das wird durch Systeme belegt, deren Verhalten, obwohl deterministisch, wir nicht voraussagen können und für die die NaturwissenschaftNaturwissenschaften die Bezeichnung »deterministisches Chaos« geprägt hat. Mit der Durchsetzung der QuantenmechanikQuantenmechanik seit den 1920er Jahren ist im naturwissenschaftlich geprägten Bereich der WissenschaftWissenschaftskultur eine allmähliche Ablösung des D. durch ein (partiell) indeterministisches WeltWeltbild zu verzeichnen. Inwiefern quantenmechanischerQuantenmechanik Zufall von Belang für die Frage der →WillensfreiheitWillensfreiheit sein könnte, ist Gegenstand anhaltender Debatten. Determinismus

Ulrich Nortmann

John Earman: A Primer on Determinism. Dordrecht [u. a.] 1986.

Geert Keil: Willensfreiheit und Determinismus. Stuttgart 2018.

[74]Klaus Mainzer: [Art.] Determinismus. In: Jürgen Mittelstraß (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Bd. 1. Stuttgart 1980. S. 455–458.

Ulrich Nortmann: Unscharfe Welt? Was Philosophen über Quantenmechanik wissen möchten. Darmstadt 2008. 22009.

Henrik Walter: Neurophilosophie der Willensfreiheit. Von libertarischen Illusionen zum Konzept natürlicher Autonomie. Paderborn [u. a.] 1998. 21999.

Dialektik

D.Dialektik ist die Lehre von den SeinSeins- und Denkverhältnissen, in denen der IdentitätIdentitätssatz A = A der formalen →LogikLogik nicht oder nur eingeschränkt zur Anwendung kommen kann. Dialektik

ZenonZenons →ParadoxParadox ›Der fliegende Pfeil ruht‹ machte darauf aufmerksam, dass in jedem Augenblick ein sich in Bewegung befindliches Objekt in seinem jeweiligen Zustand identischIdentität ist und zugleich in den nächstfolgenden Zustand übergeht, also nichtidentisch ist. PlatonPlaton nahm dieses Problem im Dialog Parmenides auf und argumentierte, der Begriff des Einen schlösse den des Vielen ein und umgekehrt. Von da an zieht sich eine Linie dialektischer LogikLogik und →MetaphysikMetaphysik durch die abendländische Philosophie, deren wichtigste Stationen der Neuplatonismus (→PlatonismusPlatonismus), Nikolaus CusanusCusanus, Nikolaus, Gottfried Wilhelm LeibnizLeibniz, Gottfried Wilhelm, der dt. IdealismusIdealismus (Johann Gottlieb FichteFichte, Johann Gottlieb, Friedrich Wilhelm Joseph SchellingSchelling, Friedrich, Georg Wilhelm Friedrich HegelHegel, Georg Wilhelm Friedrich) und Karl MarxMarx, Karl sind. HegelHegel, Georg Wilhelm Friedrich ( Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse , 1817) brachte die Denkfigur der D. auf die Formel ›IdentitätIdentität von Identität und Nicht-Identität‹. [75]Diese besagt, dass eine dialektisch strukturierte Gattung zwei und nur zwei Arten umfasst, nämlich sich selbst und ihr Gegenteil (»übergreifendes Allgemeines«).Dialektik

Dialektische Verhältnisse können ebenso wie logische nur als Verhältnisse von BegriffBegriffen dargestellt werden, d. h. im traditionellen Sinne idealistisch (→IdealismusIdealismus). →SeinSein erscheint dann nur in Form des Gedankens ›SeinSein‹ (Josef KönigKönig, Josef, Sein und Denken , 1937). Zumindest für einen Teil dialektischer BegriffBegriffsverhältnisse wird jedoch der Anspruch erhoben, dass sie reale Verhältnisse der natürlichen WeltWelt repräsentieren. Das bedeutet, dass der Widerspruch im SeinSein eingeschlossen gedacht werden muss. Von Hans Heinz HolzHolz, Hans Heinz ( Weltentwurf und Reflexion , 2005) stammt der Vorschlag, das Verhältnis von Real-D. und BegriffBegriffs-D. als Widerspiegelung zu bestimmen, was einschließt, dass dieser MetapherMetapher eine wirklichkeitWirklichkeitserschließende Funktion zukommt, die strukturanalytisch exakt definiert werden kann. Dialektik

Ältere D.-Konzeptionen betrachteten D. (a) als Denkbewegung und beschrieben deren Form (Jonas CohnCohn, Jonas, Theorie der Dialektik , 1923), (b) als LogikLogik der ZeitZeitlichkeit und der Antizipation (Ernst Bloch, Experimentum Mundi , 1975), (c) als Bewegung gesellschaftlicherGesellschaft Prozesse (Jean-Paul SartreSartre, Jean-Paul, Critique de la raison dialectique , 1960, dt. 1967) oder (d) als Beschreibung der Systematik von selbstregulativen Prozessen (Christoph HubigHubig, Christoph, Dialektik und Wissenschaftslogik , 1978).

Während Versuche, einen systematischen Ursprung und Kern des Dialektischen herauszuarbeiten, am Ende des methodischen Verfahrens zu einem neuen positiven Zustand führen, der den Ausgangszustand ersetzt, beschränkt [76]sich die negative D. (Theodor W. AdornoAdorno, Theodor W., Negative Dialektik , 1966) darauf, bestehende IdentitätIdentitäten durch KritikKritik der ihnen innewohnenden Widersprüche aufzulösen und jede Setzung einer Alternative als eine neue »schlechte WirklichkeitWirklichkeit« abzulehnen. Von LeibnizLeibniz, Gottfried Wilhelm, HegelHegel, Georg Wilhelm Friedrich und MarxMarx, Karl her erscheint dies als eine Verkürzung des geschichtlichen Gehalts und der methodischen Leistungsfähigkeit der D. Ebenso wird die Auffassung von D. als einem heuristischen Verfahren dem ontologischenOntologie Charakter der D. als einer universellen SeinSeinsstruktur nicht gerecht (Herbert Hörz, »Dialektik als Heuristik«, in: Erwägen – Wissen – Ethik 17/2, 2006).Dialektik

Hans Heinz Holz

Jeroen Bartels [u. a.]: Dialektik als offenes System. Köln 1986.

Rüdiger Bubner: Dialektik und Wissenschaft. Frankfurt a. M. 1973. 21974.

Hans Heinz Holz: Einheit und Widerspruch. Problemgeschichte der Dialektik in der Neuzeit. 3 Bde. Stuttgart/Weimar 1997/98.

Siegfried Marck: Die Dialektik in der Philosophie der Gegenwart. 2 Halbbde. Tübingen 1929/31.

Jindrich Zeleny: Die dialektische Ontologie. Frankfurt a. M. [u. a.] 2001.

Eigenschaften/Relationen

E.Eigenschaften, auch bekannt als Merkmale oder Attribute, sind Dinge, die anderen Dingen zukommen und für Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen diesen sorgen. So hat z. B. die Stadt London die E., an der Themse zu liegen und acht [77]Bahnhöfe zu haben, wodurch sie sich u. a. von Genf und den Brüdern Grimm unterscheidet. Eine E., die etwas nur in Bezug auf etwas anderes hat, bezeichnet man als R.Relationen London etwa steht in der R. liegt-nördlich zu Paris, aber nicht zu Edinburgh.

SprachSprachelich werden E. durch PrädikatPrädikate ausgedrückt, z. B. ›hat acht Bahnhöfe‹ oder ›liegt nördlich von‹. Während die Existenz dieser Prädikate, also Wörter, einigermaßen unproblematisch ist, gehören Fragen nach der ExistenzExistenz und NaturNatur von E. seit jeher zu den Streitfragen der →MetaphysikMetaphysik. Ausgehend von PlatonPlatons →IdeenlehreIdeenlehre werden E. häufig als eigenständige Bewohner der RealitätWirklichkeit, d. h. als →UniversalienUniversalien verstanden, an denen Einzeldinge irgendwie teilhaben. Einige Philosophen haben aber auch vorgeschlagen, E. mit →BegriffBegriffen oder Mengen im Sinne der MathematikMathematik zu identifizieren (Willard V. O. QuineQuine, Willard V. O., Word and Object , 1960, dt. 1980). Andere vertraten die These, dass es überhaupt keine E. gibt (Nelson GoodmanGoodman, Nelson, »A World of Individuals«, in: Joseph M. Bocheński [u. a.], The Problem of Universals , 1956). EigenschaftenRelationen

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