Grundbegriffe der Philosophie

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In der Philosophie gehören die zentralen Begriffe nicht nur zum theoretischen Rüstzeug, sondern markieren jeweils Dreh- und Angelpunkte philosophischer Diskussionen. Doch wie soll man einen Einstieg, einen Überblick bekommen? Klassische Lexikoneinträge sind meist zu kurz. Fachaufsätze sind zu voraussetzungsreich. «Grundbegriffe der Philosophie» informiert daher in kurzen Essays umfassend, fundiert und allgemeinverständlich über die Bedeutung von 101 zentralen philosophischen Begriffen, von «Altruismus» über «Ästhetik», «Idee», «Logik» und «Wahrheit» bis hin zu «Willensfreiheit» und «Zeit».

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Neben der Frage, ob B.-Zustände physische Zustände sind, stellt sich insbesondere für MaterialistenMaterialismus die Frage, ob naturwissenschaftlicheNaturwissenschaften Theorien zur Erklärung Erklärung der spezifischen Qualitäten des B. beitragen können. Thomas NagelNagel, Thomas (»What is it Like to be a Bat?«, in: Philosophical Review 83, 1974) und Joseph LevineLevine, Joseph (»Materialism and Qualia«, in: Pacific Philosophical Quarterly 64, 1983) halten dies für prinzipPrinzipiell ausgeschlossen; ihre Argumente sind jedoch umstritten. Auch wenn uns eine zureichende ErklärungErklärung geistiger Zustände als schwer vorstellbar erscheinen mag, ist [64]bislang nicht abschließend geklärt, ob sie tatsächlich unmöglich ist.

Unabhängig davon stellt sich die Frage nach der ExistenzExistenz und Funktion von Selbst und S. (vgl. Selbstbewußtseinstheorien von Fichte bis Sartre , hrsg. von Manfred Frank, 1991). Der seit David HumeHume, David und Arthur SchopenhauerSchopenhauer, Arthur verbreiteten Skepsis gegenüber der ExistenzExistenz ›des‹ Ich oder gar einer Ich-Substanz lässt sich mit dem Hinweis darauf begegnen, dass ›ich‹ üblicherweise als Pronomen verwendet wird, das sich auf die psychisch-physische PersonPerson bezieht, die das Pronomen gebraucht (Ernst TugendhatTugendhat, Ernst, Selbstbewußtsein und Selbstbestimmung , 1979). Eine solche PersonPerson benötigt allerdings u. a. S., d. h. die Fähigkeit, sich selbst als sich selbst und ihre EigenschaftenEigenschaften als ihre eigenen Eigenschaften zu erkennen. BewusstseinSelbstbewusstsein

Doch wie erkennt man sich als sich selbst? Gegen die Zurückführung auf einen Akt der Reflexion oder inneren Selbstbeobachtung spricht, dass dazu bereits eine Vorstellung der PersonPerson von sich selbst erforderlich ist. Anders könnte die Person nicht erkennen, dass sie selbst Gegenstand ihrer Reflexion ist (Dieter HenrichHenrich, Dieter, »Selbstbewusstsein«, in: Hermeneutik und Dialektik , hrsg. von Rüdiger Bubner [u. a.], 1970). Die daraufhin u. a. von Manfred FrankFrank, Manfred ( Selbstbewußtsein und Selbsterkenntnis , 1991) postulierte »präreflexive« Vertrautheit der PersonPerson mit sich selbst hat nur begrenzten ErklärungErklärungswert. Aufschlussreicher dürfte die ErkenntnisErkenntnistheorie sein, dass S. die Unterscheidung zwischen der eigenen und einer fremden Perspektive voraussetzt. Eine PersonPerson erkennt ihre WahrnehmungWahrnehmung als ihre Wahrnehmung, wenn sie zu unterscheiden lernt zwischen dem, was sie sieht, und dem, was ein anderer sehen mag [65](Michael PauenPauen, Michael, »Selbstbewusstsein«, in: Selbst und Gehirn , hrsg. von Albert Newen und Kai Vogeley, 2000). Dies setzt die Fähigkeit voraus, anderen PersonPersonen GefühleEmotionen und Gedanken zuzuschreiben – also eine sogenannte Theory of Mind . Psychologische Befunde zur Theory of Mind geben daher Aufschluss auch über Grundlagen und Entstehung von S.BewusstseinSelbstbewusstsein

Michael Pauen

Ansgar Beckermann: Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin / New York 1999. 32008.

Manfred Frank (Hrsg.): Selbstbewußtseinstheorien von Fichte bis Sartre. Frankfurt a. M. 1991. 42010.

Shaun Gallagher / Jonathan Shear (Hrsg.): Models of the Self. Journal of Consciousness Studies 4 (1997) Nr. 5/6.

Jaegwon Kim: Mind in a Physical World. An Essay on the Mind-Body Problem and Mental Causation. Cambridge 1998. 21999.

Thomas Metzinger: Subjekt und Selbstmodell. Die Perspektivität phänomenalen Bewußtseins vor dem Hintergrund einer naturalistischen Theorie mentaler Repräsentation. Paderborn [u. a.] 1993. 21999.

Albert Newen / Kai Vogeley (Hrsg.): Selbst und Gehirn. Menschliches Selbstbewußtsein und seine neurobiologischen Grundlagen. Paderborn 2000. 22001.

Michael Pauen: Grundprobleme der Philosophie des Geistes. Eine Einführung. Frankfurt a. M. 2001. Nachdr. 2015.

[66]Bild

In der Philosophie sind mindestens fünf B.-BegriffeBild in Gebrauch, nämlich raum-zeitlich wahrnehmbare B., SprachSprache-B., mentale B., Welt-B. und Leit-B. Im Mittelpunkt philosophischer B.-Theorien stehen die raumRaum-zeitZeitlich wahrnehmbaren B. und die Frage, auf welche Weise diese etwas darstellen.

Eine erste einflussreiche Antwort findet sich in PlatonPlatons ( Der Staat 595a–607a) Mimesistheorie (griech. mimesis = ›Nachahmung‹, ›Abbildung‹). B. sollen dem Betrachter vortäuschen, den dargestellten Gegenstand selbst zu sehen. Sie seien vom Gegenstand, den sie repräsentieren, verursacht und diesem ähnlich. Platon unterschied hierzu zeitlose Ur-B. (→IdeenIdee) von wahrnehmbarenWahrnehmung Dingen (z. B. Pflanzen, Stühle), die Ab-B. ihrer jeweiligen Ur-B., und B., die Ab-B. der wahrnehmbaren Gegenstände sind. Bild

Perspektiventheoretiker sind mit PlatonPlaton der Auffassung, dass B. ähnlich zum abgebildeten Gegenstand sind, auch wenn sie von diesem nicht verursacht sein müssen. Im Gegensatz zu PlatonPlaton bieten sie zudem eine ErklärungErklärung, was unter Ähnlichkeit zu verstehen ist und wie diese zustande kommt. Als der Erfinder der Perspektiventheorie gilt Filippo BrunelleschiBrunelleschi, Filippo; theoretisch genauer gefasst wurde sie von Leon Battista AlbertiAlberti, Leon Battista ( De Pictura , 1435), für den ein B. nichts anderes als ein Querschnitt durch die Sehpyramide ist, deren Spitze durch das Auge des Betrachters bestimmt ist. Die Ähnlichkeit komme dadurch zustande, dass abgebildeter Gegenstand und B. beim Betrachter ein ähnliches Muster auf der Netzhaut erzeugen. Bild

Illusionstheoretiker sind dagegen der Auffassung, dass [67]ein B. im Betrachter nur die Illusion hervorrufen muss, den Gegenstand selbst zu sehen. Eine solche Illusion kann auch von B. erzeugt werden, die nicht notwendigerweise der Zentralperspektive genügen müssen. Nach Ernst GombrichGombrich, Ernst ( Art and Illusion , 1960, dt. 1967) ist zwischen Illusion und Täuschung zu unterscheiden. Das Auge mag vom B. »getäuscht« werden, aber der Geist erkennt im Normalfall die Illusion (Ausnahmen sind Tromp-l’œil-B.).

Eine Schwierigkeit für die bisher erwähnten Theorien sind B. von fiktionalen Gegenständen (z. B. Einhörner; →FiktionFiktion). Denn wie sollen B. zu diesen ähnlich bzw. durch diese verursacht sein? Internalistische Ähnlichkeitstheoretiker versuchen diese Schwierigkeit zu umgehen, indem sie davon ausgehen, die Ähnlichkeit bestehe nicht zwischen B. und Dargestelltem, sondern zwischen einer Vorstellung (»innerem Bild«) von dem B. und einer weiteren Vorstellung (z. B. von einem Einhorn). Aber auch hier lässt sich fragen, worin die Ähnlichkeit dann bestehen soll. Bild

Nach Auffassung internalistischer Umrisslinientheoretiker ist es die gleiche Umrisslinie, die B. und dargestellter Gegenstand in einem visuellen Feld (inneres B.) teilen. Gegen diese Theorie können Karikaturen angeführt werden, in denen trotz stark überzeichneter Umrisslinie die dargestellte Person meist problemlos erkennbar ist. Zur Lösung dieser Schwierigkeit schlägt Kendall WaltonWalton, Kendall ( Mimesis as Make-Believe , 1990) vor, die Ähnlichkeit bestehe weder zwischen dem B. und dem Gegenstand noch zwischen unserer Vorstellung des B. und der Vorstellung des Gegenstands, sondern im Umgang mit B. und dem abgebildeten Gegenstand. Wir tun vor B. so, als ob wir vor dem Gegenstand selbst stehen würden. Bild

[68]Explizite Gegner einer Ähnlichkeitsauffassung sind Richard WollheimWollheim, Richard und Nelson GoodmanGoodman, Nelson. Laut WollheimWollheim, Richard ( Art and its Objects , Essay 5 , 1970, dt. 1982) sehen wir zwar im B. den Gegenstand, aber dieses ›Sehen-in‹ ist grundverschieden von dem Sehen des Gegenstands selbst. Ein Grund hierfür ist u. a., dass man beim B.-Betrachten immer gleichzeitig den B.-Inhalt und den B.-Träger (z. B. Leinwand, Farben) sieht. Für GoodmanGoodman, Nelson ( Languages of Art , 1968, dt. 1973) sind B. ZeichenZeichen in analogen ZeichenZeichensystemen, für die gilt, dass jeder noch so kleine Unterschied eines ZeichenZeichens von syntaktischer oder semantischer BedeutungBedeutung sein kann. Bild

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