Grundbegriffe der Philosophie

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In der Philosophie gehören die zentralen Begriffe nicht nur zum theoretischen Rüstzeug, sondern markieren jeweils Dreh- und Angelpunkte philosophischer Diskussionen. Doch wie soll man einen Einstieg, einen Überblick bekommen? Klassische Lexikoneinträge sind meist zu kurz. Fachaufsätze sind zu voraussetzungsreich. «Grundbegriffe der Philosophie» informiert daher in kurzen Essays umfassend, fundiert und allgemeinverständlich über die Bedeutung von 101 zentralen philosophischen Begriffen, von «Altruismus» über «Ästhetik», «Idee», «Logik» und «Wahrheit» bis hin zu «Willensfreiheit» und «Zeit».

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Michael Quante

John Christman: The Inner Citadel. Essays on Individual Autonomy. New York [u. a.] 1989.

Alfred R. Mele: Autonomous Agents. From Self-Control to Autonomy. New York [u. a.] 1995. Nachdr. 2001.

Michael Quante: Autonomy for Real People. In: Christoph Lumer (Hrsg.): Intentionality, Deliberation and Autonomy. The Action-Theoretic Basis of Practical Philosophy. Aldershot 2007. S. 209–226.

– Personales Leben und menschlicher Tod. Personale Identität als Prinzip der biomedizinischen Ethik. Frankfurt a. M. 2002. S. 158–337. [Kap. 5–8.]

James S. Taylor (Hrsg.): Personal Autonomy. New Essays on Personal Autonomy and its Role in Contemporary Moral Philosophy. Cambridge 2005.

[55]Bedeutung

In einem weiteren Sinne versteht man unter der B.Bedeutung einer Sache oder Handlung alles, was an ihr verstanden werden kann (→VerstehenVerstehen). Dazu gehören die mit ihr verfolgte Absicht, ihr ZweckZweck und ihre Relevanz. In diesem Sinne tragen z. B. Rituale B. In einem engeren Sinne ist B. dasjenige, was Gedanken, Laute und ZeichenZeichenketten zu einem Mittel der Repräsentation bzw. der KommunikationKommunikation macht. So verstanden ist B. Gegenstand der Bedeutungstheorie oder Semantik und ein zentrales Forschungsthema in der Philosophie des →GeistGeistes und der →SpracheSprache. Träger von B. in diesem Sinne sind sprachliche Ausdrücke, Äußerungen und mentale Zustände (→IntentionalitätIntentionalität).Bedeutung

Traditioneller Ausgangspunkt der Semantik ist ihre erste Grundfrage: Worin besteht sprachliche B.? Viele Philosophen rechnen die Wahrheitsbedingungen Wahrheit eines SatzesSatz zu dessen B. (Die Wahrheitsbedingungen eines Satzes sind die Umstände, unter denen erSatz wahr ist.) Denn jemand hat nur dann die B. eines Satzes wie z. B. ›Es regnet‹ erfasst, wenn er weiß, unter welchen Umständen der Satz wahr ist. Gottlob FregeFrege, Gottlobs einflussreichem Argument zufolge erschöpft sich B. jedoch nicht in Wahrheitsbedingungen (»Über Sinn und Bedeutung«, in: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 100/101, 1892). Der Planet die Venus ist sowohl der Abend- als auch der Morgenstern. Folglich sind die strukturgleichen Sätze ›Der Abendstern = der Abendstern‹ und ›Der Abendstern = der Morgenstern‹ unter genau denselben Umständen wahr. Aber die Sätze haben nicht dieselbe B., da der erste stets uninformativ ist, während der zweite erkenntniserweiternd sein kann. FregeFrege, Gottlob [56]folgerte, dass Ausdrücke neben ihren Bezugsobjekten einen Sinn (d. h. eine Art und Weise, wie das Bezugsobjekt präsentiert wird) ausdrücken. Laut FregeFrege, Gottlob setzt sich der Sinn eines Satzes, den er als »Gedanken« bezeichnet und der heute oft ›Proposition‹Proposition genannt wird, aus den Sinnen seiner Bestandteile zusammen. Bedeutung

Zeitgenössische Semantiker haben gegen FregeFrege, Gottlobs Theorie zwei Vorbehalte. Zum einen akzeptierte FregeFrege, Gottlob Sinne als EntitätenEntität eigener Art. In der Folge Willard V. O. QuineQuine, Willard V. O.s (→analytischanalytisch/synthetischsynthetisch) verlangen heutige Philosophen dagegen zurückführende ErklärungErklärungen für Begriffe wie ›Sinn‹. Dazu erwarten sie von einer solchen Erklärung denselben Grad an Klarheit, wie ihn die Mögliche-Welten-Semantik (Rudolf CarnapCarnap, Rudolf, Meaning and Necessity , 1947; David LewisLewis, David, »General Semantics«, in: Synthèse 22, 1970) für die Rede von ›WahrheitWahrheitsbedingungen‹ mit sich gebracht hat. In diesem Sinne bestritten schon Bertrand RussellRussell, Bertrand (»On Denoting«, in: Mind 14, 1905) und Ludwig WittgensteinWittgenstein, Ludwig ( Tractatus logico-philosophicus , 1918) die Haltbarkeit der Fregeschen Konzeption. Bedeutung

Zum anderen spielen Sinne bei FregeFrege, Gottlob eine Doppelrolle. Der Sinn eines Ausdrucks soll zum einen das sein, was ein kompetenter Sprecher erfasst. Zum anderen soll der Sinn den Bezug bzw. die WahrheitWahrheitsbedingungen des Ausdrucks bestimmen. Frege zufolge hängt B. also vom Sprecherwissen ab. Dagegen wandte Saul KripkeKripke, Saul ( Naming and Necessity , 1980) ein, dass Sprecher mit Namen wie ›Aristoteles‹ und Artbezeichnern wie ›Tiger‹ oft kein identifizierendes WissenWissen und folglich keinen Fregeschen Sinn verbinden. Das von KripkeKripke, Saul inspirierte Gegenmodell einer WahrheitWahrheitsbedingungs-Semantik ganz ohne Sinne, die Bezug und [57]WahrheitWahrheitsbedingungen nicht an Sprecherwissen knüpft, sondern an kausalen Beziehungen zur WeltWelt und sozialen Beziehungen zur Sprachgemeinschaft festmacht, übt gegenwärtig den bestimmenden Einfluss in der Semantik aus (Hilary PutnamPutnam, Hilary, Tyler BurgeBurge, Tyler, David KaplanKaplan, David, Robert StalnakerStalnaker, Robert, Scott SoamesSoames, Scott). Auch moderne Parteigänger FregeFrege, Gottlobs wie David ChalmersChalmers, David und Frank JacksonJackson, Frank argumentieren in diesem Rahmen. Bedeutung

Sprachliche ZeichenZeichen haben nicht von Natur aus eine B. Daher lautet die zweite Grundfrage der Semantik: Wie kommt sprachliche B. zustande? Hier ist WittgensteinWittgenstein, Ludwigs ( Philosophische Untersuchungen , 1953) Slogan »B. ist Gebrauch« allgemein akzeptiert. Worin Gebrauch besteht, ist allerdings umstritten. Behavioristisch inspirierte Philosophen (Willard V. O. QuineQuine, Willard V. O., Word and Object , 1960; Donald DavidsonDavidson, Donald »The Emergence of Thought«, in: Erkenntnis , 1999) betrachten allein durch Beobachtung feststellbare äußere Umstände als für Gebrauch und B. relevant. Ihnen zufolge geht gehaltvolles DenkenDenken nicht dem bedeutungsvollen Sprechen voran, sondern beides entsteht in wechselseitiger Abhängigkeit. Die Anhänger von Herbert Paul GriceGrice, Herbert Paul ( Studies in the Ways of Words , 1989) führen dagegen sprachliche B. auf die Inhalte mentaler Zustände zurück (Stephen SchifferSchiffer, Stephen, Meaning , 1972; Jonathan BennettBennett, Jonathan, Linguistic Behavior , 1976). Sie analysieren zunächst die B. von Äußerungen durch die kommunikatiKommunikationven Absichten der Sprecher und rekonstruieren dann sprachliche B. als durch Konventionen (David LewisLewis, David, Conventions , 1969) geregelte Äußerungs-B. Bedeutung

Schon AristotelesAristoteles ( De interpretatione 1, 16a4) und John LockeLocke, John ( An Essay Concerning Human Understanding , 1690) [58]machten sprachliche B. an mentalen Inhalten fest. Dies motiviert die dritte Grundfrage der Semantik: Worauf beruht der Inhalt mentaler Zustände? Viele Philosophen halten die IntentionalitätIntentionalität unserer Überzeugungen und Wünsche für ein irreduzibles Phänomen (John Searle, Intentionality , 1983). NaturalisNaturalismustische Philosophen betrachten mentalen Inhalt dagegen mit GriceGrice, Herbert Paul als eine Art natürlicher B. Sie analysieren die Inhalte mentaler Zustände durch kausal-informationale Beziehungen (Fred DretskeDretske, Fred, Knowledge and the Flow of Information , 1981; Jerry FodorFodor, Jerry, Psychosemantics , 1987) oder evolutionEvolutionär-adaptive Abhängigkeiten (Ruth Garret MillikanGarret Millikan, Ruth, Language, Thought, and Other Biological Categories , 1988). Demnach sind natürliche Sprachen mit ihrer Vielfalt an nuancierter B. ein Kulturprodukt. Aber letzten Endes beruht sprachliche B. auf mentalem Gehalt – und dieser ist ein natürliches Phänomen. Bedeutung

Christian Nimtz

Ansgar Beckermann: Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes. Berlin / New York 1999. 32008. S. 291–328. [Kap. 10.]

Bob Hale / Crispin Wright / Alexander Miller (Hrsg.): A Companion to the Philosophy of Language. Oxford 1997. 22017.

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