Grundbegriffe der Philosophie

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In der Philosophie gehören die zentralen Begriffe nicht nur zum theoretischen Rüstzeug, sondern markieren jeweils Dreh- und Angelpunkte philosophischer Diskussionen. Doch wie soll man einen Einstieg, einen Überblick bekommen? Klassische Lexikoneinträge sind meist zu kurz. Fachaufsätze sind zu voraussetzungsreich. «Grundbegriffe der Philosophie» informiert daher in kurzen Essays umfassend, fundiert und allgemeinverständlich über die Bedeutung von 101 zentralen philosophischen Begriffen, von «Altruismus» über «Ästhetik», «Idee», «Logik» und «Wahrheit» bis hin zu «Willensfreiheit» und «Zeit».

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Die Ä. des Schönen und der ästhetischen Erfahrung ist bis heute der von Immanuel KantKant, Immanuel ( Kritik der Urteilskraft , 1790) aufgeworfenen Frage nach den Konstitutionsbedingungen des ästhetischen UrteilUrteils verpflichtet. Während im späten 19. Jh. die Hoffnung keimte, eine experimentale Ä. (Gustav Theodor FechnerFechner, Gustav Theodor) vermöchte darauf eine empirischEmpirie fundierte Antwort zu geben, rief die Enttäuschung dieser Erwartung zu Beginn des 20. Jh. eine Reihe phänomenologischer Analysen (→PhänomenologiePhänomenologie) des Genusses, des GefühlsEmotionen des SchönenSchönes usw. hervor (Karl GroosGroos, Karl, Hermann CohenCohen, Hermann, Moritz GeigerGeiger, Moritz), bevor die hermeneutischeHermeneutik Wende der PhänomenologiePhänomenologie den Akzent auf die Frage nach der MöglichkeitMöglichkeit des →VerstehenVerstehens von KunstKunstwerken verschob (Roman IngardenIngarden, Roman, Hans-Georg GadamerGadamer, Hans-Georg). Dies führte zur Entstehung der bis heute in der Literaturwissenschaft einflussreichen Rezeptionsästhetik (Hans Robert JaußJauß, Hans Robert, Wolfgang IserIser, Wolfgang), einer Erfahrungsästhetik , die Impulse der Literaturtheorie Jean-Paul SartreSartre, Jean-Pauls und des amerik. →PragmatismusPragmatismus aufnahm (Rüdiger BubnerBubner, Rüdiger, Martin SeelSeel, Martin), sowie einer die hermeneutischeHermeneutik Ä. radikalisierenden Ä. der Dekonstruktion (Jacques DerridaDerrida, Jacques).Ästhetik

Nicht zu erfassen vermag die Unterscheidung zwischen objektzentrierter Ä. der KunstKunst und wahrnehmungWahrnehmung[46]szentrierter Ä. des SchönenSchönes die Bedeutung der →NaturNatur (z. B. bei KantKant, Immanuel und AdornoAdorno, Theodor W.) und der nichtkünstlerischen Artefakte für die ästhetische Theoriebildung; auch die ErfahrungErfahrung des Erhabenen (Edmund BurkeBurke, Edmund, KantKant, Immanuel, Friedrich SchillerSchiller, Friedrich, Jean-François LyotardLyotard, Jean-François) und der Stellenwert, den Künstlerästhetiken für die durch den zunehmenden Geltungsverlust traditioneller ästhetischer Normen geprägte KunstKunst der Moderne erlangt haben, bleiben in diesem Modell unterbestimmt. Ästhetik

In jüngster Zeit wächst die Einsicht, dass die Ä. einer Verbindung von wahrnehmungWahrnehmungszentrierter und objektzentrierter Perspektive bedarf, weil sich die →WahrnehmungWahrnehmung unterschiedlicher Arten von Gegenständen ebenso signifikant unterscheidet, wie sich umgekehrt KunstKunstwerke von anderen Artefakten nur unter Bezugnahme auf distinkte WahrnehmungWahrnehmungsmodi abgrenzen lassen. So liegt es nahe, die Ä. entsprechend den möglichen Gegenständen ästhetischer ErfahrungErfahrung in eine Ä. der KunstKunst (bzw. Ä. der einzelnen Künste), eine Ä. der NaturNatur, eine Ä. des Designs und eine Theorie der ästhetischen Alltagswahrnehmung auszudifferenzieren. Unter dem Einfluss der →Analytischen PhilosophieAnalytische Philosophie hat die Ä. aber die bereits 1831 von Friedrich SchleiermacherSchleiermacher, Friedrich (»Über den Umfang des BegriffBegriffs der KunstKunst in Bezug auf die Theorie derselben«, in: F. Sch., Sämmtliche Werke , Abt. III, Bd. 3, 1835) formulierte Einsicht zurückgewonnen, dass eine jede solche Gebietsästhetik sich zuerst des genauen Umfangs ihres Gegenstandsbereichs vergewissern muss, indem sie →BedeutungBedeutung und Reichweite der ihr jeweiliges Gebiet konstituierenden BegriffBegriffe (›KunstKunst‹, ›Film‹, ›Literatur‹, ›NaturNatur‹, ›Design‹ usw.) klärt. Ästhetik

Reinold Schmücker

[47]Roland Bluhm / Reinold Schmücker (Hrsg.): Kunst und Kunstbegriff. Der Streit um die Grundlagen der Ästhetik. Paderborn 2002. 42017.

Berys Gaut / Dominic McIver Lopes (Hrsg.): The Routledge Companion to Aesthetics. London / New York 2001. 32013.

Franz Koppe: Grundbegriffe der Ästhetik. Frankfurt a. M. 1983. Erw. Neuausg. 2004.

Maria Elisabeth Reicher: Einführung in die philosophische Ästhetik. Darmstadt 2005. 32015.

Reinold Schmücker: Was ist Kunst? Eine Grundlegung. München 1998. Erw. Neuausg. Frankfurt a. M. 2014.

Aufklärung

Der Begriff ›A.‹Aufklärung bedeutet primär ein Programm : Der →MenschMensch (IndividuumIndividuum und Gattung) soll sich mittels des richtigen Gebrauchs des Vernunftvermögens selbst befreien und intellektuell, besonders aber moralMoralisch vervollkommnen (→VernunftVernunft, FreiheitFreiheit). Als Voraussetzungen für die Realisierung werden die allgemeine MenschenvernunftVernunft als NaturNaturanlage und die Gewährung von Grundfreiheiten (wie Denk-, Rede- und Publikationsfreiheit) als äußere Bedingung betrachtet. Abgeleitet können eine Bewegung , die versucht, dieses Programm zu realisieren, und eine Epoche , die durch dieses Programm geprägt ist, ›A.‹ genannt werden. Wie andere Ausdrücke, die auf ›-ung‹ enden, dient A. sowohl zur Bezeichnung von Prozessen als auch von deren Resultaten. Aufklärung

In dem Programm der A. kann man Kampf-, Programm- und Basisideen sowie abgeleitete Ideen unterscheiden. Alle [48]diese Ideen sind philosophischen Ursprungs. Den Kampf angesagt hat die A. den Vorurteilen, dem Aberglauben, der Schwärmerei und dem Fanatismus. Seit Francis BaconBacon, Franciss Vorurteilskritik (sog. Idolenlehre) und René DescartesDescartes, René’ ZweifelZweifelsmethode steht die Befreiung von Vorurteilen auf der philosophischen Agenda. John LockeLocke, John und Immanuel KantKant, Immanuel erkannten, dass VorurteilUrteile nicht irrige Einzelurteile, sondern schwer abzulegende irrationale UrteilUrteilsmaximen sind; in der kritiklosen Übernahme von voreingenommenen und abergläubischen Meinungen zeige sich ein Hang zur Heteronomie und zum Mechanismus der VernunftVernunft (Kant), den jeder Einzelne gegen äußere und innere Widerstände überwinden müsse. Um Aberglauben und Schwärmerei zu vermeiden, gelte es, Reichweite und Grenzen der menschlichen VernunftVernunft zu bestimmen ( Kritik der reinen Vernunft , 1781, 21787). Aufklärung

Positiv vertraut die A. auf die Möglichkeit der Vervollkommnung des MenschMenschen (Jean-Jacques RousseauRousseau, Jean-Jacques) und tritt für Selbstbestimmung, Selbstdenken und Mündigkeit ein. A. ist laut KantKant, Immanuel geradezu »die Maxime, jederzeit selbst zu denken«, wobei Selbstdenken bedeutet, »den Probierstein der WahrheitWahrheit in sich selbst (d. i. in seiner eigenen Vernunft) [zu] suchen« ( Was heißt: sich im Denken orientieren? , 1786). Da Unmündigkeit »das Unvermögen« ist, »sich seines VerstandVerstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen«, kann A. laut KantKant, Immanuel folgerichtig auch als »Ausgang des MenschMenschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit« charakterisiert werden ( Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? , 1784). Zu den Aufgaben von Lehrern gehört es, Hindernisse, die dem Selbstdenken entgegenstehen, aus dem Weg zu räumen; sie dürfen die [49]ihnen Anvertrauten aber nicht wiederum in Abhängigkeiten führen. Aufklärung

Zu den Basisideen der A. gehören die Idee der Bestimmung des MenschMenschen (u. a. Johann Joachim SpaldingSpalding, Johann Joachim, Moses MendelssohnMendelssohn, Moses, Johann Gottfried HerderHerder, Johann Gottfried) und die Annahme einer allgemeinen MenschenvernunftVernunft, »worin ein jeder seine Stimme hat« (KantKant, Immanuel). Das anthropologischeAnthropologie Verständnis der A. geht von der wesentlichen Gleichheit der menschlichen NaturNatur und ihrer Bestimmung aus: Jeder MenschMensch ist mit den gleichen SeeleSeelenvermögen ausgestattet, v. a. mit einer VernunftVernunft, die er dazu gebrauchen soll, zu verstehen, was man sein muss, um ein MenschMensch zu sein und sich so des Menschseins würdig zu erweisen. Unter den abgeleiteten IdeenIdee sind die Ideen der Unparteilichkeit, der Liberalität bzw. →ToleranzToleranz, des Kosmopolitismus, der ÖffentlichkeitÖffentlichkeit und PublikationsfreiheitFreiheit hervorzuheben. Hauptmedium der A. ist der öffentliche Diskurs. Alles, selbst →ReligionReligion und Gesetzgebung (→RechtRecht), muss sich im Zeitalter der Kritik der freien und öffentlichen Prüfung unterwerfen. Aufklärung

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