Ann S. Stephens - Malaeska

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Der Roman erzählt die Geschichte der Tochter des Mohawk-Häuptlings Malesque, die sich in William Danforth verliebte und ihm ein Baby gebar, über ihr Leben mit einem Siedler und ihr zukünftiges Schicksal. Es wird einen Krieg zwischen den Siedlern und den Mohawks geben und das junge Mädchen muss sich für eine Seite entscheiden.

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Leider aber ging er nicht so zu Werke. Er war ein Mann von gesundem Verstande, und beschloß diesen Liebeszwist dadurch zu beenden, daß er seiner Verlobten vernünftige Vorstellungen machte, als ob dergleichen bei einem Liebeszwiste jemals am rechten Orte gewesen wäre.

"Ich werde die Sache mit ihr erörtern," dachte er bei sich selbst.

Martha ihrerseits sagte im Stillen:

"Ich habe ihn betrübt und unglücklich gemacht, und ich will ihm gestehen, daß es mir leid thut."

"Martha," sagte er in strengem Tone, "warum sah ich Dich vorhin so vertraulich mit jenem jungen Manne von Manhattan plaudern?"

Martha gerieth über diese Frage in das größte Erstaunen. Er sprach mit der größten Ruhe und betonte die Worte, jenem jungen Manne mit einer Ironie, welche ihren Stolz verletzte. Ihre Lippen, welche schon im Begriffe gestanden, Reue zu erkennen zu geben, verlängerten sich und verzogen sich zu einem Schmollen übler Laune. Dann zuckte sie die Achseln wie ein verzogenes Kind, welches sich beklagt, und antwortete, er habe doch fortwährend Etwas an ihr auszusetzen.

Jones ergriff sie bei der Hand und suchte ihr in sanfter Weise begreiflich zu machen, daß sie unrecht und leichtsinnig gehandelt, ohne die mindeste Rücksicht auf die Gefühle ihres Verlobten.

Martha entzog, wie man sich leicht denken kann, ihm rasch ihre Hand, drehte ihm halb den Rüden zu, brach in Thränen aus und erklärte, sie sei nicht gesonnen, sich auf diese Weise ausschelten zu lassen.

Arthur Jones fuhr jedoch fort, ihr den Text zu lesen.

"Nimm doch Vernunft an," sagte er, indem er die Hand ausstreckte, um die ihrige zu ergreifen."

"Ich will von Vernunft nichts wissen," entgegnete sie, indem sie ihre Hand abermals zurückzog. "Ich brauche Nichts weiter zu hören. Immer gehe, und wenn Du in Deinem Leben nicht wieder mit mir sprichst, so mache ich mir auch weiter Nichts daraus."

Arthur Jones nahm seinen Hut, stülpte ihn auf den Kopf und verließ das Haus.

Martha, welcher das Herz sich wieder zusammenzuschnüren begann, folgte ihm mit den Augen in dem Abenddunkel, bis er verschwunden war, dann legte sie sich zu Bett.

"Er wird morgen, ehe er sich aufmacht, noch einmal zu mir kommen," sagte sie bei sich selbst. "Er wird nicht den Muth haben, sich von mir zu entfernen, ohne Abschied zu nehmen. Ich bin überzeugt, daß er dies nicht thun wird."

So sagte sie im Stillen immer und immer wieder.

Sie legte sich, wie eben bemerkt, nieder, um zu schlafen, aber Thränen der Reue benetzten diese ganze Nacht ihren Pfühl.

William Danforth, der junge Mann von Manhattan, wie Arthur Jones ihn genannt, lenkte als er das Gasthaus verließ, seine Schritte nach dem Walde und nahm die Richtung nach dem Teiche.

Der Mond war aufgegangen, der Himmel aber war mit Wolken bedeckt und der ohnehin so bleiche Schein des Nachtgestirns war zu schwach, um das dichte Laubwerk des Waldes zu durchdringen.

Danforth kannte aber ohne Zweifel den Weg, denn er schritt ohne Schwierigkeit durch das dichteste Dickicht und blieb erst stehen, als er am nördlichen Rande des Teiches aus dem Walde herauskam.

Er ließ einen ruhigen Blick über die Fläche des kleinen See's schweifen. Der Mond war eben aus dem Gewölfe hervorgetreten und sein Licht beleuchtete lebhaft die Fluthen; die Felsen des Gestades warfen ihren Schatten darauf und sahen aus wie ungeheuere Riefen. Nichts zeigte sich auf dem Wasser, kein Geräusch war zu hören, höchstens das Abendlüftchen, welches leicht über den Teich hinwegstrich und sanft in dem Laubwerk murmelte.

Plötzlich gewahrte der Jäger auf einem hervorragenden Puncte des gegenüberliegenden Ufers ein Licht, welches von einer Holzfackel herzurühren schien.

Bald darauf ward ein zweites und ein drittes sichtbar und es dauerte nicht lange, so stiegen Flammen empor, welche weithin einen lebhaften Glanz verbreiteten, der von den Fluthen des kleinen See's ihrem ganzen Umfange nach zurückgeworfen ward.

"Sie treffen schon ihre Anstalten," murmelte Danforth, als er Krieger mit tättowirtem Gesicht sich um das Wachtfeuer versammeln sah.

Jeder der Wilden war in der That mit seiner Flinte bewaffnet. Es war unter der Gruppe eine lebhafte Bewegung bemerkbar. Schwarze Schatten spielten zwischen dem einsamen Zuschauer und dem Feuer, als ob die Wilden ein Manöver einübten, oder die Tänze ausführten, welche dem Aufbruche eines zum Kampfe ausziehenden Stammes voranzugehen pflegen.

Danforth verließ den Rand des Teichs. Er schlug einen schrägen Weg ein und erreichte nach einer halben Stunde das Indianerlager. Er durchschritt das aus Wigwams bestehende Dörfchen, bis er zu dem am äußersten Ende stehenden gelangte.

Dieser letzte Wigwam war von Holz erbauet und hatte etwas Massives und Solides, welches den andern abging.

Der junge Jäger hob die Matte, welche den Eins gang bedeckte, und warf einen Blick in das Innere.

Eine junge Indianerin saß im Hintergrunde auf einem Haufen Pelzwerk. Ihr Gesicht war nicht tättowirt, ihre Wangen waren voll und sammetweich, und ihre großen Gazellenaugen verliehen ihrem Gesicht außergewöhnliche Schönheit.

Ihre Tracht bestand in einen schwarzen baumwollenen Rock, der über der Brust offenstand und um den Leib herum durch einen schmalen seidenen Gürtel festgehalten ward. Dieser Gürtel, die Armbänder, die sie an den Handgelenken trug, und die gestickten Mocassins oder Lederstrümpfe, welche ihre Füße umschlossen, waren die einzigen indianischen Zierrathen, die man an ihr bemerkte.

Während die anderen Frauen ihres Stammes den Glanz ihres Haares durch darin befestigten Schmuck zu heben suchten und es über die Schultern herabfallen ließen, trug sie das ihrige geflochten rund um die Stirn gelegt, welche glatt und blank war wie Marmor.

Auf ihren Knieen hielt sie ein vollständig nacktes Kind, welches seine zarten Glieder streckte und seine kleinen Hände zu dem Munde seiner Mutter emporhob. -

Die junge Mutter schaufelte es auf ihrem Sitz von Fellen und sang ihm mit sanfter melodischer Stimme ein indianisches Liedchen vor.

Als der Schatten des Jägers den Eingang verdunkelte, zuckte die junge Frau zusammen und stieß einen Freudenruf aus. Dann fegte sie ihr Kind auf die Felle und ging dem Eintretenden entgegen.

"Warum läßt der weiße Mann seine Frau so viele Nächte lang allein?" sagte sie in schlechtem Englisch, indem sie sich an seine Kleider hing. "Das Kind und die Mutter haben schon lange den Tritt seiner Mocassins zu hören gehofft."

Danforth schlang seinen Arm um die Indianerin, zog sie an seine Brust und drückte seine Wange an die ihrige, als ob diese Liebkosung eine hinreichende Antwort auf ihren sanften Vorwurf sein sollte. Ihr Herz war naiv und von guten, natürlichen Gefühlen beherrscht. Sie liebte ihren Gatten bis zum Wahnsinn. Die Zuneigung, welche sich im civilisirten Leben auf tausend Gegenstände vertheilt, concentrirte sich bei ihr auf ein einziges Wesen. Er war das Ziel aller ihrer Gedanken, und als er sein Gesicht dem ihrigen näherte, stieg das Blut in ihre Wangen empor und ihre großen reinen Augen funkelten vor Freude.

"Was hat Malaeska gemacht, seitdem der Vater des Kindes sie verließ, um in den Wald zu gehen?" fragte Danforth, indem er sie zu dem Lager führte, wo das reizende kleine Wesen halb unter dem kostbaren Pelzwerk verschwunden war.

"Malaeska ist allein in dem Wigwam geblieben und hat den Schatten der großen Tanne betrachtet. Wenn ihr Herz traurig ward, heftete sie ihre Augen auf die des Kinder und sie fühlte sich dann getröstet," antwortete die Indianerin.

Und sie legte ihren kleinen Sohn in die Arme seines Vaters.

Danforth küßte den kleinen, dessen Augen vollkommen den seinigen glichen, strich ihm das dichte schwarze Haar aus der Stirn, welche kaum die Farbe des Gesichts seiner Mutter hatte, und murmelte:

"Welch' ein Unglück, daß der Knabe nicht ganz weiß ist!"

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