Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Ein anderer ReformschwerpunktReformbewegungen1. Hälfte 19.Jh. war seit den 1830er Jahren das öffentliche BildungswesenBildungswesen. Dessen Verbesserung sollte nicht nur der Entfaltung der Persönlichkeit und dem Fortschritt der Nation dienen, sondern schien auch besonders geeignet, sozialeGesellschaftAntebellum Spannungen abzubauen und die Eingliederung der Immigranten zu erleichtern. Die Vorreiterrolle spielte, wie stets auf diesem Gebiet, der Staat MassachusettsMassachusetts, der 1837 einen Board of Education unter dem Reformer Horace MannMann, Horace einsetzte. Mann sorgte dafür, dass neue Schulen gebaut, die LehrerausbildungBildungswesen verbessert und feste Lehrpläne aufgestellt wurden. Bis 1850 errichteten die Neuenglandstaaten ein aus Steuergeldern finanziertes System von Elementarschulen, an denen zehn Monate im Jahr unterrichtet wurde und die auch Jungen und Mädchen aus der Unterschicht offenstanden. Massachusetts führte 1852 als erster Staat die Schulpflicht ein; auch freie AfroamerikanerAfroamerikanerBildung erhielten Unterricht, allerdings zumeist in rassengetrennten Schulen. Gemessen daran blieben die BildungschancenGesellschaftAntebellum im WestenWesten auf Grund der geringen Bevölkerungsdichte und der Geldknappheit (oder wegen des mangelnden Verständnisses der Farmbevölkerung) eingeschränkt. Immerhin besuchten 1860 im Norden bereits über 70 Prozent der Kinder eine Grundschule, und die AlphabetisierungsrateBildungswesen von 94 Prozent war auf der ganzen Welt unübertroffen.

Auf die unhaltbaren Zustände in den Gefängnissen wiesen Reformer wie die Lehrerin Dorothea DixDix, Dorothea aus MassachusettsMassachusetts hin. Hinter ihren Mauern vegetierten, auf engstem Raum zusammengepfercht, Kriminelle, Geisteskranke, Obdachlose und Schuldner, die das geliehene Geld nicht zurückzahlen konnten. Die Female Moral Reform Society Female Moral Reform Society (1963) machte es sich zur Aufgabe, die Schuldhaft und öffentliche Hinrichtungen abzuschaffen, Heime für die geistig und psychisch Kranken einzurichten und die Armen und unversorgten Alten in almshouses unterzubringen. Die neuen Gefängnisse glichen Manufakturbetrieben, in denen die Häftlinge durch strenge Disziplin und Zwangsarbeit auf sinnvolle Tätigkeiten in der Freiheit vorbereitet werden sollten. Armut wurde nicht mehr als gottgegeben hingenommen, sondern galt als Folge charakterlicher Mängel, die sich durch Erziehung beheben ließen. Gegen Mitte des Jahrhunderts ließ der Reformimpuls allerdings schon wieder nach, so dass überfüllte Gefängnisse und Heime die Regel blieben.

Das religiös-reformerische Ferment, das die Kultur des Nordens in Bewegung hielt, fand in der südstaatlichen SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) einen weiteren wichtigen Angriffspunkt. Beflügelt durch das Verbot der SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) im britischenGroßbritannien Empire 1833 und in Opposition zu den Siedlungsplänen der American Colonization Society American Colonization Society, die nur einer kleinen Zahl freier Schwarzer zugutekamen, entstand in den 1830er Jahren eine Antisklavereibewegung unter radikalem Vorzeichen. Hauptinitiator war William Lloyd GarrisonGarrison, William Lloyd aus MassachusettsMassachusetts, ein Journalist, der in seiner Bostoner Wochenzeitung Liberator Liberator gegen graduelle Reformen und für die sofortige und vollständige EmanzipationAfroamerikanerEmanzipation der Sklaven eintrat. Aus einem Konvent in PhiladelphiaPhiladelphia ging 1833 die American Anti-Slavery Society American Anti-Slavery Society hervor, die fünf Jahre später schon 1350 lokale Gesellschaften mit 250.000 Mitgliedern zählte. Die Bewegung sprach auch die fast 400.000 freien Afroamerikaner an, die in Frederick DouglassDouglass, Frederick, einem aus MarylandMaryland nach BostonBoston geflohenen ehemaligen Sklaven, ihren Sprecher fanden. Die Zeitung North Star North Star, die DouglassDouglass, Frederick seit seiner Übersiedlung in den Staat New YorkNew York in RochesterRochester, New York herausgab, propagierte nicht nur die Befreiung der Sklaven, sondern ihre rechtliche und soziale Gleichstellung mit den Weißen. Die „Abolitionisten“Abolitionisten, wie sich die Sklavereigegner nannten, waren allerdings nicht nur bei den Weißen des Südens verhasst, sondern erschienen auch vielen Nordstaatlern als FanatikerGesellschaftAntebellum, die den inneren Frieden der Nation bedrohten. Attacken weißer Mobs auf abolitionistischeAbolitionisten Redner und Drucker steigerten jedoch nur die Entschlossenheit und Kreuzzugsmentalität ihrer Anhänger. In den 1840er Jahren fächerte sich die Bewegung weiter auf: Während gemäßigte Kräfte ihre Aktivitäten zunehmend in Parteien und Parlamente verlegten, organisierten entschiedenere AbolitionistenAbolitionisten ein System von Fluchtwegen ( underground railroad ) für Sklaven in den Norden bis nach KanadaKanadaUS Sklaverei, und einige schwarze und weiße Extremisten befürworteten sogar gewaltsame Lösungen. GarrisonGarrison, William Lloyd selbst lehnte die Anstachelung zu Sklavenaufständen ab, wandte sich dafür aber gegen die VerfassungVerfassung, die er wegen der Sklavereiartikel für hoffnungslos kompromittiert hielt, und erhob die radikale Forderung, man solle notfalls die Sklavenstaaten aus der Union ausschließen. Im Kongress fand die abolitionistischeAbolitionisten Agitation wenig Widerhall, weil die Südstaatler 1836 durch die so genannte gag rule Gag Rule (1836) erreicht hatten, dass Anti-SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner)-Petitionen routinemäßig ohne Diskussion zu den Akten gelegt werden mussten. Umso gewaltiger war das öffentliche Echo, das Harriet Beecher StoweBeecher Stowe, Harriet, die Tochter Lyman BeechersBeecher, Lyman und Ehefrau eines Pfarrers in MaineMaine, Anfang der 1850er Jahre mit ihrem Roman Uncle Tom’s Cabin Uncle Tom’s Cabin erzielte. Der Bestseller-Erfolg dieses Werkes, das die SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) auf einfühlsame, teils sentimentale Weise als unmoralische, Individuen, Familien und das Gemeinwesen zerstörende Einrichtung attackierte, zeigte an, dass der Anti-SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner)-Protest in ein neues Stadium getreten war.

Im Zusammenhang mit dem AbolitionismusAbolitionisten formierte sich schließlich auch die erste amerikanische FrauenbewegungGesellschaftAntebellumFrauenFrauenbewegung. FrauenAbolitionistenFrauen waren in den abolitionistischen Organisationen stark vertreten und unterhielten sogar eigene lokale Gruppen. An der Frage, ob sie Führungspositionen auf nationaler Ebene übernehmen sollten, schieden sich jedoch die Geister: GarrisonGarrison, William Lloyd, der eng mit den Schwestern SarahGrimké, Sarah und Angelina GrimkéGrimké, Angelina zusammenarbeitete, bejahte sie; aber eine gegnerische Fraktion – die auch an Garrisons Eigensinnigkeit und seiner kritischen Sicht der VerfassungVerfassung als eines „covenant with death“ Anstoß nahm, lehnte sie strikt ab und verließ die American Anti-Slavery Society American Anti-Slavery Society. Schmerzlich empfanden engagierte FrauenFrauen auch die Zurücksetzung, die weiblichen Delegierten aus den USA 1840 auf dem internationalen Anti-SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner)-Kongress in LondonLondon von den Organisatoren zuteilwurde. Die reformerischen FrauenFrauenFrauenbewegung wehrten sich außerdem gegen den aufkommenden bürgerlichen „Kult der Häuslichkeit“ ( cult of domesticity Cult of Domesticity), der immer höhere Barrieren zwischen der Sphäre des Familienlebens und der (männlichen) Arbeitswelt errichtete. 1848 beriefen Lucretia MottMott, Lucretia, eine QuäkerinQuäker aus PhiladelphiaPhiladelphia, und Elizabeth Cady StantonStanton, Elizabeth Cady, die Tochter eines New Yorker Richters, die sich in London begegnet waren, einen Frauenrechts-Konvent nach Seneca FallsSeneca Falls im Norden New Yorks ein. An dem Treffen nahmen auch einige männliche AbolitionistenAbolitionisten wie Frederick DouglassDouglass, Frederick teil. Der Konvent verabschiedete eine von der Ideologie des RepublikanismusRepublikanismus durchdrungene Declaration of Sentiments Declaration of Sentiments, die mit Bezug auf die UnabhängigkeitserklärungUnabhängigkeitserklärung feststellte, dass „alle Männer und Frauen gleich geboren sind“. Die FrauenbewegungFrauenFrauenbewegungAbolitionistenFrauen proklamierte bereits das WahlrechtFrauenWahlrechtWahlrechtFrauen als „Grundstein des Unternehmens“, aber in der Praxis gaben sich die Reformerinnen vorerst mit bescheidenen Verbesserungen im BildungswesenBildungswesen und beim Eigentumsrecht verheirateter Frauen zufrieden. Als sich die sektionale KriseSektionale Konflikte in den 1850er Jahren verschärfte, ordneten sie ihre eigenen Wünsche vorerst dem großen Ziel der Beseitigung der SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) unter. Dennoch galten die USA aus europäischer Sicht schon vor dem Bürgerkrieg als das „Land des Matriarchats“, in dem die Männer angeblich ihre Ehefrauen verwöhnten und im Schaukelstuhl wiegten. Dieses Stereotyp traf nur insofern zu, als Frauen in den Vereinigten Staaten wohl auf Grund des Männerüberschusses seit der Kolonialzeit einen höheren gesellschaftlichen Status genossen als in der „Alten Welt“. Das brachte auch günstigere BildungsmöglichkeitenBildungswesen für Mädchen und ein relativ freiheitliches, affektives Eltern-Kind-VerhältnisGesellschaftAntebellum mit sich, das zu den kennzeichnenden Merkmalen der amerikanischen Familienstruktur gerechnet wird.

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