Joachim Merchel - Evaluation in der Sozialen Arbeit

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Evaluation in der Sozialen Arbeit: краткое содержание, описание и аннотация

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In diesem Lehrbuch wird anschaulich vermittelt, wozu Evaluation in der Sozialen Arbeit dient, welche Formen der Evaluation es gibt, wie man sie plant und realisiert und was eine gute Evaluation ausmacht. Studierende der Sozialen Arbeit erhalten einen grundlegenden Überblick über die Evaluation als methodischen Ansatz, der zu hohem Praxisnutzen und mehr Professionalität führen kann. Neu in der 2. Auflage sind u.a. Informationen zu Online-Befragungen und Mixed Methods. Didaktisch aufbereitet mit zahlreichen Zusammenfassungen, Beispielen und Stichwörtern am Rand.

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Drohender Konturverlust des Evaluationsbegriffs

Die allmähliche Etablierung von Evaluation im Bewusstsein der Akteure der Sozialen Arbeit ist einerseits erfreulich, weil damit neben den Ansätzen der Supervision, des Coaching oder der kollegialen Beratung weitere Möglichkeiten zur methodischen Professionalisierung der Sozialen Arbeit eröffnet werden. Andererseits sind auch die Nebenfolgen der Popularisierung des Evaluationsbegriffs nicht zu verkennen: Der Evaluationsbegriff und die damit bezeichneten Inhalte und Verfahren drohen ihre Kontur zu verlieren, wenn jeder Vorgang und jeder Besprechungstermin, bei dem irgendetwas bewertet wird, gleich zur „Evaluation“ gemacht und damit überhöht wird.

Damit „Evaluation“ nicht im Jargon der Sozialen Arbeit allmählich zerbröselt, ist es notwendig, den methodischen Kern und die damit verbundenen Anforderungen an die Fachkräfte der Sozialen Arbeit deutlich zu benennen. Das ist Ziel dieses Einführungsbuches:

• Das Buch soll den „methodischen Kern“ von Evaluation verdeutlichen und damit Evaluation als eine fachliche Herausforderung charakterisieren (und dadurch helfen, den Begriff vor Banalisierung zu bewahren).

• Es nimmt dabei Praxisfelder der Sozialen Arbeit in den Blick. Für die Soziale Arbeit sind zwar mehrere Bücher mit guten Beispielen für eine praxisbezogene Evaluation verfügbar (u.a. Heiner 1988, 1994, 1996, 1998; Heil et al. 2001; Schröder / Streblow 2007; Beiträge in Eppler et al. 2011), aber es fehlt für die Soziale Arbeit noch eine Einführung, wie sie Burkard / Eikenbusch (2000) für das Handlungsfeld Schule beispielhaft vorgelegt haben: eine kurz gefasste, praxisbezogene und die Rahmenbedingungen reflektierend einbeziehende methodische Anleitung, die sich nicht auf Methoden der Selbstevaluation beschränkt (wie u.a. König 2007).

• In dem vorliegenden Buch soll Evaluation stärker für ihre Handhabung in der Praxis der Sozialen Arbeit thematisiert werden – und nicht so sehr in der Ausrichtung als Evaluationsforschung (vgl. dazu Kap. 1).

Zielgruppen des Buches

Das vorliegende Buch richtet sich an Akteure in der Sozialen Arbeit (Leitungspersonen, Fachkräfte auf der Mitarbeiterebene, Berater in Verbänden etc.) und an Studierende der Sozialen Arbeit, die Evaluation als Bestandteil ihres beruflichen Handelns realisieren wollen. Spezifische Methodenfragen und Rahmungen umfassender Programmevaluationen, wie sie z. B. bei programmatischen Veränderungen in einem Handlungsfeld (z. B. bei den Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes – BTHG – in der Behindertenhilfe oder bei gesetzlichen Veränderungen wie denen durch das Bundeskinderschutzgesetz; Seckinger et al. 2016) eigentlich an der Tagesordnung sein sollten (Haubrich 2009; Böttcher et al. 2008), bleiben in diesem Buch ausgespart. Hier sind Vorgehensweisen der Evaluations- und Implementationsforschung erforderlich, deren methodische Anforderungen und Implikationen den Rahmen dieses Buches sprengen würden (Stockmann 2006a).

Notwendige Evaluationskompetenz

Wenn es zutrifft, dass Evaluation ähnlich wie Qualitätsmanagement mittlerweile „zu einem Symbol der Modernisierung“ (Pollitt 2000, 65) auch in der Sozialen Arbeit geworden ist, wird vermehrt Evaluationskompetenz benötigt:

• genauere methodische Kenntnisse bei „Spezialisten“, die Evaluationen in der Sozialen Arbeit kompetent durchführen und Praktiker bei der Konzipierung und Realisierung von Evaluationen gut beraten können;

• Grundkenntnisse zur Evaluation bei allen Fachkräften: ein Wissen zu Verfahren, Nutzen und Risiken bei Evaluationen; die Fähigkeit, das Verhältnis von Aufwand und Nutzen einschätzen und Erwartungen gegenüber Evaluation realistisch ausrichten zu können; die Kompetenz, kleinere Evaluationen selbst durchführen zu können, Evaluationsberatung gezielt nutzen und Evaluationsaufträge nach außen gezielt formulieren zu können.

Die letztgenannten „Grundkenntnisse“ zur Evaluation bei Fachkräften der Sozialen Arbeit zu vermitteln, ist Anliegen dieses Einführungsbuches. Es soll Evaluation als Modus der Bewertung und Weiterentwicklung beruflichen Alltagshandelns in der Sozialen Arbeit verständlich machen und methodisch tragfähige Anregungen zur Durchführung von in die Praxis eingebundenen Evaluationen durch Akteure geben, die relativ „einfache“ Evaluationen als Teil ihres professionellen Handelns einsetzen und durchführen wollen.

Zur 3. Auflage

Die Anforderungen an eine praxisbezogene Evaluation in der Sozialen Arbeit haben sich seit Erscheinen der 1. Auflage im Jahr 2010 nicht wesentlich geändert. Zu den grundlegenden methodischen Orientierungen in der Sozialen Arbeit sind keine neuen wegweisenden Diskussionsbeiträge und Erkenntnisse hinzugekommen. Dementsprechend konnte auch die Grundstruktur des Buches erhalten bleiben und es gibt für die 3. Auflage kleinere Aktualisierungen. Dass das Buch in seine 3. Auflage geht, lässt den Autor hoffen, dass Evaluation vermehrt Zugang in die Ausbildung und in die Praxis Sozialer Arbeit findet.

Im August 2013 ist im Alter von nur 69 Jahren Maja Heiner verstorben. Dass Evaluation mittlerweile in den Konzipierungen einer als professionell geltenden Praxis einen festen Platz hat, ist auch dem fachlichen Engagement und der Beharrlichkeit von Maja Heiner zu verdanken. Maja Heiner hat das Thema „Evaluation“ als eine der ersten in die Debatten um die Gestaltung Sozialer Arbeit in Deutschland eingebracht. Sie hat sowohl in ihrer konzeptionellen Arbeit als auch in vielfältigen Praxisprojekten, deren Ergebnisse sie in vielen Veröffentlichungen verbreitet hat, den Fachkräften Mut gemacht, sich an Evaluation heranzuwagen. So hat sie beharrlich daran gearbeitet, dass sich Evaluation als eine Anforderung an Soziale Arbeit etablierte (Merchel 2015a). Bei der Lektüre dieses Buches sollten sich LeserInnen bewusst halten, dass es ohne die Impulse von Maja Heiner nicht hätte geschrieben werden können.

1 Evaluation – was ist das?

Notwendigkeit klarer Begriffsverwendung

In der Einleitung wurde bereits angedeutet, dass der Begriff „Evaluation“ mit seiner zunehmenden Verbreitung Gefahr läuft, zu einer unspezifischen Formel zu verkommen, die man immer dann ins Spiel bringt, wenn ein Sachverhalt „irgendwie“ bewertet werden soll. Auf diese Weise wird aus Evaluation schnell so etwas wie Modeschmuck: Man trägt ihn, weil er aktuell gern gesehen wird – und man legt ihn wieder ab, wenn etwas anderes zur Mode wird. Bisweilen werden bereits ein einfacher Sach- oder ein Jahresbericht oder schlichte statistische Angaben über Besucher bzw. Nutzer von Angeboten als „Evaluation“ bezeichnet.

„In der pädagogischen Praxis fungiert Evaluation derzeit als Ausweis professioneller Fortschrittlichkeit, sodass nahezu alles, was früher als Teamsitzung, Nachbereitung, Reflexion oder Auswertung bezeichnet wurde, nun als Evaluation auftritt.“ (Lüders / Haubrich 2003, 306)

Die unklare Begriffsverwendung führt z. B. zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass bei einer Befragung mehr als zwei Drittel der Jugendämter angaben, dass in ihrem regionalen Zuständigkeitsbereich evaluiert werde. Da nicht genauer nach Modalitäten der vermeintlichen Evaluation gefragt wurde, vermuten auch die Autoren der Studie, dass bei näherem Hinsehen „Evaluationsverfahren“ praktiziert wurden, „die zum Teil auch nur bedingt den Namen verdienen“ (Pluto et al. 2007, 382). Die Beliebtheit des Begriffs und seine inflationäre Verwendung ziehen die Notwendigkeit nach sich, sich erst einmal darüber zu verständigen, was „Evaluation“ bedeutet. Daher werden in Kapitel 1.1zunächst einige zentrale Definitionselemente benannt, die Evaluation von anderen Bewertungsmodalitäten unterscheiden. Da in diesem Buch von Evaluation in der Sozialen Arbeit die Rede ist, also der praxisorientierte Kontext von Evaluation im Mittelpunkt steht, bedarf es zur Vermeidung von Missverständnissen einiger kurzer Anmerkungen zum Verhältnis von Evaluation und Evaluationsforschung einerseits und Evaluation und methodischem Handeln andererseits ( Kap. 1.2). Einen weiteren Schwerpunkt bilden Ausführungen zu möglichen Gegenständen von Evaluation in der Sozialen Arbeit ( Kap. 1.3).

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