Handbuch Schulpsychologie

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Das Handbuch Schulpsychologie bietet einen aktuellen Überblick über die Schulpsychologie in ihren wichtigsten Arbeitsfeldern und über das psychologische Wissen für die pädagogische Arbeit in Schulen.
Erfahrene Autorinnen und Autoren aus der schulpsychologischen Praxis sowie der Pädagogischen und Klinischen Psychologie spannen einen Bogen von den wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden über die Bedingungen erfolgreichen Lehrens und Lernens bis hin zur Begabungsförderung, Inklusion, Förderung bei Lese-Rechtschreib- und Rechenschwäche, Klassenführung, Schuldistanz, Gewaltprävention und Krisenintervention, Supervision und Qualitätsmanagement.
Neben den Grundlagen der Schulpsychologie stehen die Lernbedingungen einzelner Schülerinnen und Schüler sowie psychologisches Wissen für Lehrkräfte und Schulen im Fokus.

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Eine eigene Entwicklung nahm die Schulpsychologie in Hessen. Hier wurden 1953 schulpsychologische Beratungsdienste mit einem verstärkten Auftrag zu Forschungsvorhaben und Systemberatung gegründet (Aurin, 1997). Schnell wurde dieses »Hessische Modell« als ein systembezogenes Angebot dem »Hamburger Modell« gegenübergestellt. Dieses Spannungsfeld der zwei Ansätze sollte die Schulpsychologie noch Jahrzehnte beschäftigen.

Während 1965 noch rund 100 schulpsychologische Fachkräfte gezählt wurden, waren es 10 Jahre später in Westdeutschland bereits rund 450. In diese Zeit fielen auch verschiedene Empfehlungen, konzeptionelle Überlegungen und Stellungnahmen, so z. B. im noch heute oft zitierten Beschluss der Kultusministerkonferenz von 1973 und der Empfehlungen der Bund-Länder-Kommission (BLK) zur »Beratung im Bildungswesen« vom gleichen Jahr. Diese empfahlen den Ausbau eines flächendeckenden Beratungssystems und eine Versorgungsquote von schulpsychologischen Fachkräften zur Schüleranzahl von 1:5 000 und 1:1 000 für Beratungslehrkräfte bis 1980 (Aurin, 1997). Die regelmäßig aktualisierten Erhebungen der Sektion Schulpsychologie im BDP zur Versorgungsquote der Schulpsychologie in Deutschland führten jedoch lange nur eine Quote von 1:12 000 bis 1:9 000 auf (BDP Sektion Schulpsychologie, 2020). Auffällig sind dabei seit Beginn der Erhebungen die durchgängig starken Unterschiede in den Bundesländern, die bis heute nicht egalisiert sind (BDP Sektion Schulpsychologie, 2020; картинка 3 Kap. I-4 4 Aufgaben und Organisationsformen der Schulpsychologie in Deutschland Stefan Drewes und Klaus Seifried 4.1 Einleitung 4.2 Begriffsbestimmung Schulpsychologie 4.3 Aufgaben und Arbeitsweisen 4.4 Arbeitsprinzipien und Rollenverständnis 4.5 Organisationsformen schulpsychologischer Einrichtungen 4.6 Qualifikationen von Schulpsychologinnen und Schulpsychologen 4.7 Berufsethische Grundsätze und Selbstverständnis 4.8 Ausstattung und Rahmenbedingungen 4.9 Schulpsychologie in Schulgesetzen und Erlassen 4.10 Versorgung mit Schulpsychologie in den Bundesländern 4.11 Fazit Literatur ).

In Bayern wurde die Entwicklung wie in Berlin von einigen Lehrkräften mit zusätzlichem Psychologiestudium angestoßen (Staatsinstitut, 2007). Im Jahr 1952 wurde die erste Stelle in München, eine weitere 1955 in Nürnberg gegründet. Zu Beginn der 1970er Jahre kamen weitere staatliche Schulberatungsstellen zur Bildungsberatung in allen Bezirken Bayerns hinzu. Die Umsetzung der Empfehlung der BLK führte in Bayern bereits 1978 zu einem neuen Staatsexamen in Psychologie im Rahmen des Lehramtsstudiums. Diese Konzeption ist noch heute gültig: Schulpsychologie ist dort in der Regel in das Schulsystem integriert, Lehrkräfte mit entsprechender Qualifikation sind in der Schule stundenweise schulpsychologisch tätig.

Damals wie heute waren die Entwicklungen der Schulpsychologie in Deutschland jedoch abgehängt von internationalen Entwicklungen. Während Mitte der 1970er Jahre in Westdeutschland rund 450 Schulpsychologen gezählt wurden, waren es weltweit bereits 40 000 (Keller, 2013). Bis in die heutige Zeit sollte sich diese Diskrepanz in der Entwicklung nicht mehr verändern. Noch 2010 war der personelle Ausbau der Schulpsychologie in Deutschland im europäischen Vergleich weit abgeschlagen hinter Dänemark, Spanien oder Kroatien (BDP Sektion Schulpsychologie, 2010; картинка 4 Kap. I-8 ).

1.4 Schulpsychologie in der ehemaligen DDR

Die Schulpsychologie in der ehemaligen DDR nahm wie die Psychologie insgesamt eine sehr zögerliche Entwicklung. Die Skepsis gegenüber psychologischen Konzepten, insbesondere den psychoanalytischen Ansätzen, war groß. Erst ab 1973 wurden überhaupt Psychologinnen und Psychologen im Bildungswesen der DDR tätig, zunächst in sogenannten »Pädagogischen Kreiskabinetten« (PKK) (Möley, 1997, 2007). Ihre Aufgabe war die Fortbildung von Lehrkräften in pädagogisch-psychologischen Kompetenzen. Die Skepsis und die Kontrolle der Tätigkeiten durch vorgesetzte Stellen blieben jedoch bestehen. Ende der 1970er Jahre wurden die Tätigkeiten immer weiter eingeschränkt und die Inhalte der Fortbildungen vorgegeben. Konzepte der Psychoanalyse oder Tiefenpsychologie wurden abgelehnt und nicht gelehrt. Erst der Internationale Kongress für Psychologie 1980 in Leipzig führte zu einer größeren Akzeptanz der Psychologie und einer Erhöhung der Anzahl der psychologischen Stellen im Schulsystem. Insbesondere in der Früherkennung und Frühförderung von Teilleistungs- und Lernschwierigkeiten bereits in Kindergärten wurden hier bedeutsame und noch heute genutzte Ansätze entwickelt, Gesprächs- und Verhaltenstrainings für Lehrkräfte durchgeführt oder Verfahren und Förderklassen im Bereich Lese- und Rechtschreibschwäche entwickelt.

Nach der Wende näherten sich die Entwicklungen in der Schulpsychologie in West- und Ostdeutschland weiter an. Der erste Bundeskongress für Schulpsychologie in den neuen Bundesländern, 1994 in Rostock, führte zu einem Zusammenwachsen und einer gemeinsamen Weiterentwicklung.

1.5 Stagnation

Ab Mitte der 1980er Jahre setzte eine erhebliche Verlangsamung in der Entwicklung der Schulpsychologie ein. Die Überschuldung der öffentlichen Haushalte der Länder und Kommunen führte schrittweise zur Nichtbesetzung bisheriger Stellen. Die Schulpsychologie als freiwillige Leistung, die in den meisten Bundesländern nicht gesetzlich verankert ist, wurde zum Spielfeld von Sparbemühungen.

Gleichzeitig wurden die Beratungsanliegen komplexer, der psychosoziale Hintergrund der zu betreuenden Familien vielfältiger und der ausschließliche Fokus auf schulische Probleme erwies sich in der Einzelfallberatung als zu eng. Schulpsychologisch Tätige erlebten ihre Arbeit zunehmend als unbefriedigend: zu wenig Stellen, zu viele komplexe Beratungsfälle und zu wenig Einflussmöglichkeiten. Hinzu kam die gemeinsame Alterung von Teams als Folge des Verzichts auf Einstellung von neuen Kräften. Schulpsychologie hatte sich sehr stark als angewandte Psychologie platziert und den Anschluss an die wissenschaftliche Psychologie, z. B. im Bereich der Pädagogischen Psychologie verloren. Viele Universitätsinstitute zeigten ein geringes Interesse an schulpsychologischen Curricula.

In dieser Zeit kamen viele psychologische Tätigkeitsfelder mit der aufstrebenden Familientherapie und der systemischen Sichtweise in Kontakt. Auch die Schulpsychologie ließ sich von den neuen Ideen in ihrer Beratungsarbeit inspirieren und entwickelte einen erweiterten Blick auf das System Schule. Hatten sich viele bisher entweder den Konzepten der Verhaltens- und Gesprächstherapie oder tiefenpsychologischen Ansätzen verpflichtet, fand nun eine gemeinsame Erweiterung des Denkens und der Arbeit statt. Der Sinn reiner Einzelfallberatung oder testpsychologischer Verfahren wurde in Frage gestellt und das Einwirken auf das System Schule als alleiniger effektiver Ansatz diskutiert. Die Entfernung zur wissenschaftlichen Psychologie nahm weiter zu.

Im Jahr 1978 erschien das Buch Der entzauberte Magier: Zur paradoxen Situation des Schulpsychologen von Maria Selvini-Palazzoli und der Mailänder Schule. Es legte die Grundlage für eine sich wandelnde Schulpsychologie. Die alleinige Bearbeitung von pathologischen Problemen einzelner Lernender wurde als sinnlos gesehen und auf die Pathologie des Systems, die auf den Einzelnen wirkt, hingewiesen. Das übliche Ursache-Wirkungs-Denken wurde hinterfragt, Verhalten erschien durch direkte Interventionen nicht lenkbar. Eine alleinige Beratung von Mädchen und Jungen ohne den Einbezug aller beteiligten Personen und Systeme, Familien, Lehrkräften und Schulen wurde als wenig effektiv angesehen.

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