Sonja Rudorf - Faule Mieten

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Der Frankfurter Wohnungsmarkt ist Kampfzone. Als Jona Hagen eine kleine Mansarde in einer Villa findet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Aber die Ruhe trügt. Ihr Vormieter, ein Immobilienmakler, wurde im nahegelegenen Sinaipark brutal ermordet, und ausgerechnet ihr Freund ist leitender Ermittler. Während die ersten Blüten den Frühling in Frankfurt ankündigen, ziehen in Jonas Leben dichte Wolken auf.
Ein Haus ist noch kein Zuhause. Das muss auch Ellen Beetz am eigenen Leib erfahren. Einst Altenpflegerin, hat sie sich nun der Pflege der alten Villa verschrieben, in der sie lebt. Kein leichtes Unterfangen bei diesen Mietern. Als die scheue Bankangestellte aus dem 1. Stock plötzlich ein Mordgeständnis ablegt, gerät neben Jona auch Ellen in einen Strudel der Ermittlungen.
Leidet die Rentnerin im Rollstuhl wirklich an Demenz, lebt der Weinhändler nur für sein Lädchen, sind die Ansichten des Philosophiestudenten über Schuld rein philosophischer Natur? Und wie kam die Vermieterin überhaupt dazu, Haupterbin zu werden?

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»Von der Aktion von Frau Vers hat sie nicht gewusst.« Jona sah in das junge, bärtige Gesicht des Studenten und fragte, wie er die Situation einschätze. Mit einem Schlag erlosch die Koketterie darin.

»Wenn du einmal in den Lauf einer Pistole geschaut hast, dann bleibt da was zurück. Nackte Angst um deine Existenz.«

»Geht es auch etwas undramatischer?«

»Das mit der Pistole ist keine Metapher. Vor ein paar Jahren hat ein Vermummter Hanna in der Sparkasse eine vors Gesicht gehalten. Taschen auf, Geld rein. Geisel für zwei Stunden. Seitdem hat sie Flashbacks und Phasen, in denen sie sich wie in einem Film vorkommt. So hat sie es mir erklärt.«

»Depersonalisation!«, murmelte Jona, das hatte sie bei ihr mit keinem Wort erwähnt. Nur diese Selbstzweifel. Sie versuchte sich vorzustellen, wie die beiden gemeinsam an einem Tisch saßen und über persönliche Dinge sprachen. Immerhin duzte er sie.

»Hanna ist nicht immer schräg drauf. Sie kann auch lustig sein. Letzten Sommer haben wir im Vorgärtchen gesessen und den Vögeln in den Bäumen Gespräche angedichtet.«

»Nüchtern?«

»Naja, ein paar Haschkekse waren im Spiel. Ich wollte sie einfach mal lockermachen. Ist gelungen.« Er verschränkte die Hände hinter seinem Nacken. »Was ist denn das Leben wert, wenn man sich nicht ab und zu frei fühlt?« Wie zur Bekräftigung zwitscherte ein Vogel vor dem Fenster. »Später war sie froh über diese Erfahrung.«

Jona schwieg. Ein Blick in sein Gesicht genügte, um zu sehen, dass er selbst wusste, wie übergriffig diese Aktion gewesen war.

»Torben Fischer hat sie auch mal auf einen Wein eingeladen. Ist aber abgeblitzt.« Er zuckte mit den Schultern. »Zu anhänglich, denke ich mal. Und dann stand er unter Strom. Gerade abends. Wie ein Tiger lief er in der Mansarde auf und ab und hat ins Telefon gebrüllt, das hab sogar ich gehört. Und Hanna hat unter ihm gewohnt.«

»Wusstest du, dass sie zur Polizei wollte?«

»Nee, keinen Schimmer. Sonst hätte ich es ihr ausgeredet.«

Sein Handy klingelte. Nach einem Blick auf das Display trat er zum Fenster und rief etwas in den Vorgarten hinunter. Als er sich umdrehte, wirkte er belebter.

»Das Treffen in der Shisha-Lounge habe ich ganz vergessen. Sorry.«

Jona beobachtete die beiden vom Flurfenster aus. Die junge Frau auf dem Hollandrad, die vor dem Gartentor wartete, war ebenso zierlich wie Joschua. Sie umarmte ihn kurz, bevor sie gemeinsam davonradelten. Er war überzeugt von Hannas Unschuld. Und ihr ging das seltsame Gebaren der Mieterin im Sinaipark nicht mehr aus dem Kopf. Ein so zerbrechlicher Mensch konnte doch nicht bestialisch morden. Oder vielleicht gerade doch, aus einer Angst heraus. Langsam stieg sie die Stufen ins Dachgeschoss hinauf und suchte nach dem ersten Eindruck, den sie von Hanna Vers hatte. Sie war als Letzte zum Sektempfang dazugestoßen, und ihre Körpersprache beim Überreichen der Pralinen sagte … Jona blieb auf dem Treppenabsatz stehen … tu mir nicht weh! Hanna Vers wirkte wie ein Mensch, der darum bat, verschont zu bleiben – und damit jedem ausgeliefert war, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, diese Rolle zu übernehmen.

War das Torben Fischers Rolle gewesen?

Sie schloss die Dachkammer auf und sah im gleichen Moment das Foto des verdrehten Leichnams vor sich. So hell das Licht der Glühbirne auch die Kammer ausleuchtete, es blieb ein Schatten darin. Vor ein paar Tagen hatte der Tote hier noch energisch und lautstark telefoniert. Und sich Raum genommen, vielleicht über die Grenzen der Mansarde hinaus.

Sie wurde das Gefühl nicht los, dass der Raum noch immer Torben Fischer gehörte. Selbst ihr Futon wirkte in diesem Licht fremd. Wenn sie zurückkehrte, würde sie die Wände weißen.

Mit ihrem Laptop und zwei kleineren Taschen bepackt, trat sie wenig später die knarzenden Holzstufen hinab. Niemand hatte sie gebeten, sich abzumelden, wenn sie die Dachmansarde nicht nutzte. Es war ein Rückzugsort, nicht ihre Wohnung. Warum sie bei der Vermieterin klingelte, wusste sie selbst nicht.

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