Offene Fragen:
Was ist für dich das Größte auf der Welt?
Findest du, dass das Mädchen recht hat?
Welche Antwort hat der Lehrer eigentlich erwartet?
Muss man Dinge sehen können, damit sie Gültigkeit haben?
Welche abstrakten Begriffe fallen dir noch ein, wenn es um Größe geht?
Wie funktioniert unser Auge eigentlich?
Welche Rückschlüsse kann man daraus ziehen?
Welche Beispiele fallen dir dazu ein? Aus dem Bereich Philosophie? Der Religion? Der Kunst? Der Musik?
Wie empfindet jemand, der nicht sehen kann, das Wort „groß“?
Wie könnte die Geschichte noch weitergehen?
Thema: |
Abstraktes Denken, Philosophische Fragen, Relativität von „groß“ und „klein“ |
Dalli-Klick
Schneide ein Blatt Papier in unterschiedliche Stücke und decke damit ein Foto ab. Um zu erraten, was auf dem Foto ist, wird immer ein Stück Papier weggenommen.
Material: |
Fotos, Papier, Schere |
Ereignis-Spiegel
Ein TN erzählt einem anderen ein Ereignis. Dieser trägt es dann der Gruppe vor, so wie er es verstanden und interpretiert hat. Perspektivenwechsel und neue Aspekte!
Schneeflocken unter Mikroskop
Schaut euch Schneeflocken unter dem Mikroskop an und bestaunt die Vielfalt!
Material: |
Mikroskop, Schnee – ihr könnt Schnee auf Vorrat einfrieren, wenn es schneit, dann habt ihr ihn immer griffbereit! |
Das Kätzchen
Auf einem Bauernhof stand ein Eimer mit Sahne. Da kam ein junges Kätzchen vorbei und dachte: Oh, wie lecker, da möchte ich doch gleich ein wenig probieren. Mit einem Sprung war es oben am Rand des Eimers angelangt, aber – oh weh – es konnte sich nicht richtig festhalten und landete mit einem Plumps in der Sahne.
Es waren aber in dem großen Eimer viele Liter Sahne, zu viele für das kleine Kätzchen. Es strampelte verzweifelt mit den Pfoten herum, um Halt zu bekommen und aus dem Eimer hinauszukommen, aber es gelang ihm nicht. „Ich gebe nicht auf,“ ermutigte sich das Kätzchen selbst und versuchte weiterhin mit aller Kraft, Boden unter den Füßen zu bekommen. Und siehe da: Nach einer Weile bemerkte es etwas Hartes, einen Klumpen, noch nicht genug, um darauf zu stehen. Aber dann, noch einer und noch einer. Je mehr das Kätzchen weiter in der Sahne herumzappelte, desto mehr Halt bekam es mit der Zeit.
Was war denn geschehen? Ihr wisst es sicher schon:
Da das Kätzchen nicht aufgegeben hatte, hatte es in wenigen Minuten aus der Sahne Butter gemacht und konnte nun wieder aus dem Eimer herausspringen.
Offene Fragen:
Was hätte das Kätzchen noch tun können, nachdem es in den Eimer gefallen war?
Woher hat das Kätzchen die Kraft genommen, um weiterzumachen?
Wie fühlt sich das Kätzchen wohl, nachdem es aus dem Eimer wieder herausgeklettert war?
Warst du auch schon einmal in einer Situation, in der du nicht mehr wusstest, wie du herauskommst?
Was hast du dann gemacht? Hat dir jemand dabei geholfen? Woher kam die Idee?
Kennst du eine Situation, in der es tatsächlich schiefgegangen ist?
Woher nimmt man die Kraft, um durchzuhalten? Wie kann man es üben oder trainieren?
Was gefällt dir an dieser Geschichte?
Würdest du sie gerne weitererzählen? Wenn ja, wie könnte sie weitergehen?
Thema: |
Neugier, Mut, Hoffnung, Durchhaltekraft |
Butter machen
Dazu braucht ihr Schlagsahne und einen Schneebesen, Quirl oder ein Handrührgerät. Beobachtet genau, was passiert! Wann wird aus der Sahne Butter? Viel Spaß!
Material: |
Milch, Topf, Quirl |
Gletscherspalte
Zwei Gruppen, jede hält eine Weichbodenmatte aufrecht, die dicht nebeneinander stehen. Ein Kind darf versuchen, sich durch die „Gletscherspalte“ hindurchzuzwängen. Die Gruppe darf den Druck auf die Matte variieren, je nachdem, wie schwierig es für das Kind sein darf.
Material: |
2 Weichbodenmatten |
Filzen
Aus Filzwolle mit Seifenwasser einen kleinen Ball formen. Wie lange braucht man, bis aus Wolle Filz geworden ist?
Material: |
Filzwolle, Seife, Wasser, Schale |
Das Wunder
Einst geschah in einem Dorf ein Wunder: Der Fluss trat über die Ufer, doch das Wasser, das alles zu zerstören drohte, was sich ihm in den Weg stellte, machte wundersamer Weise am Rand des Dorfes halt, ohne irgendeinen Schaden anzurichten. Der Rabbi des Dorfes dankte Gott für das Wunder und dieser antwortete: „Es ist Samuels Bittgebeten zu verdanken, denn sie haben mich gerührt.“ Der große Rabbi ging zu Samuel, den alle für den Dorfnarren hielten und fragte ihn: „Welches Gebet hast du denn an Gott gerichtet, als der Fluss über die Ufer trat?“ „Ich wusste nicht, welche Worte ich wählen sollte“, sagte Samuel, „Ich hatte mein Gebetbuch nicht dabei und ich hätte auch nicht gewusst, welches ich auswählen sollte … . Also betete ich das ABC herunter und sagte zu Gott: Herr, hier sind alle Buchstaben. Sortiere sie doch bitte und forme aus ihnen das beste Gebet, um dieses Dorf zu schützen.“
Offene Fragen:
Wie findest du die Geschichte?
Was hättest du an Samuels Stelle gemacht?
War die Idee schlau oder dumm?
Wie wichtig ist es, immer die richtigen Worte zu wählen?
Wann ist ein Wort falsch?
Wer beurteilt das? Wer bestimmt das?
Reden ist Silber – Schweigen ist Gold: Ist das deiner Meinung nach richtig?
Wie können Worte wirken?
Ist das immer absichtlich oder auch unabsichtlich?
Kannst du Beispiele nennen?
Hättest du eine Idee, wie diese Geschichte noch weitergehen könnte?
Thema: |
Gottvertrauen, mit den Möglichkeiten arbeiten, die man hat |
Baumstammrollen
Die TN legen sich auf den Rücken nebeneinander, ein TN legt sich längs darüber. Auf Kommando drehen sich alle in die gleiche Richtung, der „Baumstamm“-TN wird weitergerollt.
Himmeli basteln
Strohhalme werden auf die gewünschte Länge geschnitten, mit Nadel den Faden durch den Halm führen und an der gewünschten Stelle festknoten. Alle Formen und Größen sind möglich!
Material: |
Strohhalme, Schere, Faden, Nadel |
Barfußpfad blind
Geht zu zweit einen Weg barfuß, einer hat die Augen zu. Am besten in der Natur, sonst auch im Raum mit Hindernissen.
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