Übersicht der Geschichten
Alles ist relativ
Thema: Authentizität, Ehrlichkeit, Glauben an Obrigkeiten
Das Gasthaus
Thema: Menschenkenntnis, Schadenfreude, neue Ideen ausprobieren
Das Gerücht
Thema: Lügen und Wahrheit, Wiedergutmachen
Das Größte auf der Welt
Thema: Abstraktes Denken, Philosophische Fragen, Relativität von „groß“ und „klein“
Das Kätzchen
Thema: Neugier, Mut, Hoffnung, Durchhaltekraft
Das Wunder
Thema: Gottvertrauen, mit den Möglichkeiten arbeiten, die man hat
Dattelesser
Thema: Man sollte nur von anderen verlangen, was man selbst einhalten kann
Der alte Baum
Thema: Umgang mit Problemen
Der Unterschied
Thema: Unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten
Der Adler
Thema: Freiheit, Wer bin ich wirklich?
Der beste Sohn
Thema: Ideen, abstrakte Begriffe umsetzen
Der Diamant
Thema: Den Schatz erkennen, der direkt vor uns liegt
Der Duft von Brot
Thema: Sich mit einer Sache verbinden und identifizieren
Der Fluss
Thema: Komplizierte und einfache Lösungsmöglichkeiten
Der richtige Wunsch
Thema: Was braucht der Mensch wirklich?
Der Samen
Thema: Was mache ich aus den Möglichkeiten, die ich habe?
Der Schmuggler
Thema: Ehrlichkeit, Schlauheit
Der Seestern
Thema: Wann lohnt es sich, zu helfen?
Der Wettkampf
Thema: Schwäche in Stärke verwandeln
Die drei Siebe
Thema: Ist das, was ich sage, wahr, gut und nötig?
Die fromme Schlange
Thema: Gutmütigkeit, sich wehren können und dürfen
Die Kraft von Worten
Thema: Die Kraft und die Wirkung von Worten
Die Parabel vom Schmetterling
Thema: Hindernisse überwinden macht uns stark
Die Schule der Tiere
Thema: Unterschiedliche Talente, mit dem gleichen Maß zu messen kann ungerecht sein
Die Statue des Michelangelo
Thema: Möglichkeiten erkennen, Visionen
Die wichtigen Dinge
Thema: Was ist das Wichtigste im Leben?
Die Taube
Thema: Empathie, Mitleid, Ehrlichkeit
Flug der Gänse
Thema: Zusammenhalt in der Gruppe
Motivation
Thema: Motivation für die gleiche Sache aus verschiedenen Perspektiven
Spuren im Sand
Thema: Vertrauen
Wie man guten Mais anbaut
Thema: Gutes miteinander teilen
Zufriedenheit
Thema: Was braucht ein Mensch, um glücklich zu sein?
Der Wal
Thema: Belohnen und Bestrafen
Leuchtturm
Thema: Unter allen Umständen Recht haben wollen
Der Schäfer
Thema: Kompetenz
Die richtige Einstellung
Thema: Unter den gleichen Umständen reagiert jeder anders
Die Suche
Thema: Am richtigen Platz suchen, Ursprung und Ursache
Das Fest
Thema: Jeder trägt seinen Teil zum Gelingen bei
Schlüssel zum Herzen
Thema: Verbindung mit Gott, Verantwortung
Mullah Nasrudin
Thema: Was ist richtig und falsch?
Verzeihen
Thema: Potentialorientiert oder Defizitorientiert?
Die Alternative
Thema: Lösungsmöglichkeiten und Alternativen
Himmel und Hölle
Thema: Sich gegenseitig unterstützen und helfen
Der zehnte Esel
Thema: Was hindert mich wirklich?
Die Blinden und der Elefant
Thema: Wahrnehmung und Realität
Licht
Thema: Woher kommt das Licht?
Das weiße Pferd
Thema: Wer weiß, wofür etwas gut ist?
Brüderlichkeit
Thema: Hilfsbereitschaft, Großzügigkeit, Selbstlosigkeit
Gottes Hilfe
Thema: Hilfe annehmen
Zeichen auf dem Weg
Thema: Was hinterlasse ich im Leben?
TN = Teilnehmer
SL = Spielleiter
Alles ist relativ
Albert Einstein zog mit seiner wissenschaftlichen Erkenntnis von einer Universität zur anderen, um seine Theorie zu erläutern. Er wurde stets von seinem Fahrer begleitet, der bei jeder Präsentation in einer Ecke saß, mit seiner Chauffeursmütze in der Hand und so immer wieder seinem Chef bei dessen Vortrag über die Relativitätstheorie zuhörte.
Nachdem er den Vortrag viele Male gehört hatte, kannte er ihn beinahe auswendig. Schließlich sagte der Fahrer zu Einstein: „Ihre Präsentation, Ihr Vortrag und auch Ihre Theorie sind so einfach, dass ich nicht verstehe, warum so viele Menschen hier herkommen und ihr Interesse daran zeigen, warum das Fernsehen da ist und Bilder von Ihnen macht.“ Einstein entgegnete: „Sie glauben also, dass meine Theorie einfach ist?“ „Ja“, sagte sein Fahrer, „sehr einfach sogar. Ich selbst könnte diesen Vortrag halten und Ihre Theorie an der Universität erklären.“ Da sagte Einstein zu ihm: „Gut, das nächste Mal werden wir den Vortrag an der Universität von Utah machen und Sie werden ihn halten.“ „In Ordnung“, meinte der Fahrer. Er trat an besagtem Ort mit seinen Folien für die Leinwand-Projektion an das Rednerpult. Einstein saß in der Ecke und tat so, als ob er der Fahrer sei; er hielt dabei die Mütze seines Fahrers in der Hand. Sein Fahrer hielt einen exzellenten Vortrag. Alle Menschen im Saal applaudierten stürmisch und hielten sich mit Bravorufen nicht zurück. Ein besonders eifriger Student wollte wissen, ob er eine Frage stellen dürfe. Der Fahrer bejahte selbstsicher. Daraufhin stellte der Studiosus eine äußerst knifflige Frage und der Fahrer wusste absolut nicht, was er darauf antworten sollte. Geistesgegenwärtig sagte er schließlich: „Die Antwort auf Ihre Frage ist doch so einfach, dass sogar mein Fahrer sie Ihnen geben kann …!“
Offene Fragen:
Wie findest du die Geschichte?
War der Fahrer nicht etwas zu voreilig?
Warum hat Einstein ihm gestattet, den Vortrag zu halten?
Was wäre passiert, wenn es schief gegangen wäre?
Glaubst du, dass Einstein die Frage in der Rolle des Fahrers tatsächlich beantwortet hat?
Wie ehrlich war der Vortrag des Fahrers den Zuhörern gegenüber?
Kommt es oft vor, dass Menschen die Ideen von anderen als ihre eigenen ausgeben?
Wie kann man das erkennen?
Kennst du Beispiele dafür?
Prüfst du selbst die Aussagen von anderen auf ihren Wahrheitsgehalt hin, bevor du sie übernimmst?
Wie könnte die Geschichte weitergehen?
Thema: |
Authentizität, Ehrlichkeit, Glauben an Obrigkeiten |
Kleider machen Leute
Verkleidet euch als verschiedene Berufe oder bekannte Persönlichkeiten und erratet es gegenseitig.
Material: |
Verkleidungsutensilien |
Streifenspiegel
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