Adina Wohlfarth - Varius

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Nellanyh Ivy, die Tochter des Anführers ihres Volkes, wächst behütet im Schloss ihrer Eltern auf. Doch Luan, ein Austauschschüler aus einem verfeindeten Volk, bringt ihr ruhiges Leben durcheinander. Als ihre Eltern spurlos verschwinden, findet sie sich in einem seltsamen Lager wieder und merkt: Ihre ganze Kindheit war eine einzige Lüge.
In Gefangenschaft beginnt sie, sich selbst und ihre Kräfte neu kennenzulernen, viel Zeit bleibt ihr dafür aber nicht. Nach wenigen Tagen kommt es zu einem ersten Angriff; Nellanyh trägt plötzlich die Verantwortung für eine ganze Spezies. Ein Krieg steht bevor und sie steckt bereits mittendrin.

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Mom zuckte zusammen und wandte sich lächelnd zu mir um. „Natürlich, mein Schatz, alles Gute zum Geburtstag!“

Dad wünschte mir das Gleiche und wir setzten uns.

Ozea hatte alles Mögliche vorbereitet. Es gab Süßes, Deftiges, Saures, allerlei Getränke und Obst. Ich machte mich über das Essen her und übersah die Blicke meiner Eltern dabei nicht. Irgendetwas war hier faul.

Als ich fertig war, legte ich das Besteck ordentlich ab und heftete meinen Blick auf Mom. Sie spürte es sofort und versuchte mich anzulächeln, scheiterte aber kläglich. „Gibt es Probleme im Volk? Rebellen? Werden wir von den Blue Eyes bedrängt? Oder sind es vielleicht die Red Eyes?“, zählte ich die Möglichkeiten auf. Dad stieß ein tiefes Lachen aus und lehnte sich zurück.

„Du bist so erwachsen geworden, meine Kleine“, murmelte er gedankenverloren. Ich rümpfte die Nase. „Das beantwortet aber nicht meine Frage.“

„Es ist alles in allerbester Ordnung!“, warf Mom schnell ein und lächelte.

„Hört auf, mir etwas vorzuspielen! Ich bin jetzt fünfzehn, verdammt! Sagt mir endlich, was los ist!“, rief ich und ballte die Hände zu Fäusten.

Mom senkte den Blick, sie sah plötzlich sehr müde und verzweifelt aus.

„Tut mir leid …“, murmelte ich, meinte es aber nicht wirklich ernst. Dad atmete tief ein und wieder aus. „Du weißt ja, dass es acht Völker gibt: die Blue Eyes, die Gray Eyes, die Purple Eyes, die Black Eyes, die Yellow Eyes, die Brown Eyes, die Red Eyes und uns, die Green Eyes“, fing er an. „Mit manchen sind wir verfeindet, mit manchen befreundet. Ich führe im Moment Krieg gegen die Blue Eyes, Gray Eyes und mit den Red Eyes waren wir noch nie befreundet. Die Lage ist sehr angespannt und deshalb habe ich mir gedacht“, er tauschte einen kurzen Blick mit Mom,,,dass wir so eine Art Austausch mit den Blue Eyes machen. Das heißt, ein Junge – wir haben ihn bereits bestimmt und er ist gestern hier angekommen – wird bei uns einen Austausch machen. Und wir möchten ihn dir heute gerne vorstellen.“

Ich war mir fast sicher, dass das nicht der Grund war, warum er seit Tagen mit Mom stritt, aber mein Interesse war geweckt. „Er ist also schon im Schloss?“, fragte ich und versuchte meine Aufregung zu unterdrücken.

Dad nickte und lächelte, es sah ziemlich gezwungen aus, aber ich hatte keine Lust, mir an meinem Geburtstag Gedanken über sein unechtes Lächeln zu machen. Deshalb nickte ich ebenfalls und sah ihn fragend an.

„Du willst ihn gleich sehen?“, riet er zwinkernd. Ich errötete und senkte den Kopf. Oh mann, warum ließ mein Dad einen Austausch mit einem Jungen aus einem Volk zu, gegen das er Krieg führte?

„Na komm“, mischte sich Ozea ein und erhob sich. „Ich stell dich ihm vor.“

„Aber ich muss mich zuerst umziehen!“, warf ich ein und sprang auf.

„Du siehst blendend aus“, meinte Mom. Ich rollte die Augen.

„Das Grün deiner Augen passt perfekt zu weißer Spitze!“, fügte sie hinzu.

„Aber das Kleid ist so eng … und ich will mich ja bewegen können.“ Ich rauschte aus dem Raum, bevor Mom noch mehr Einsprüche hervorbringen konnte.

Nachdem ich mich in eine lockere Jeans und ein weites T-Shirt geschmissen hatte, beeilte ich mich, wieder nach unten zu kommen. Mom und Dad waren nicht mehr im Esszimmer, nur Ozea lehnte an einer der hellen Wände.

Als ich eintrat, stieß sie sich ab und kam auf mich zu. „Du bist so schnell groß geworden“, hauchte sie und legte beide Hände an meine Wangen.

Ich blinzelte sie verwirrt an. Ozea war immer wie eine zweite Mutter für mich gewesen. Wenn Mom oder Dad keine Zeit für mich hatten – sie war immer da gewesen und hatte mich in allem unterstützt. Ich liebte sie wie einen Teil der Familie und das war sie für mich vor Geburt an.

„Warum sagst du das?“, meine Stimme zitterte leicht.

Ozea seufzte und ließ die Hände sinken. „Ich mache mir Sorgen um dich.“

„Warum?“

„Schwierige Zeiten stehen bevor. Ich bin die Seherin deines Vaters, ich habe die kommenden Dinge vorhergesehen.“

Meine Brust wurde eng. „Was wird passieren? Was hast du gesehen?“

Ozea schloss die Augen und presste die Lippen zusammen. „Dein Vater führt Kämpfe gegen drei Völker …“, hob sie an.

„Die Gray Eyes hat er fast besiegt, mit den Blue Eyes haben wir doch jetzt einen Austausch – da stehen die Chancen gut – und gegen die Red Eyes führt so gut wie jedes Volk Krieg“, versuchte ich, vielmehr mich selbst als sie zu überzeugen.

Ozea schüttelte den Kopf. „Dein Vater wird den Krieg nicht gewinnen. Lenn Ivy wird versagen!“

Ich zuckte zurück. Ihre Stimme war plötzlich laut geworden und ihre Augen funkelten wie tödliches Efeu. Der Schmerz saß tief. Wenn selbst Ozea, unsere Seherin, nicht an den Sieg glaubte, wer tat es dann?

„Ich möchte nicht, dass du es jemandem erzählst“, stellte sie klar. Ich nickte, ohne nachzudenken. Die dunkle Vorhersage würde nur Unruhe verbreiten und die Leute in Angst versetzen.

„Und jetzt geh und genieße den Tag, solange du die Möglichkeit dazu hast“, murmelte sie und verschwand mit eiligen Schritten.

Wie benebelt machte ich mich auf den Weg aus dem Schloss. Ozeas Worte zogen tiefe Furchen in meinem Kopf und hackten meine klaren Gedanken wie Staubkörner beiseite. Dein Vater wird den Krieg nicht gewinnen. Lenn Ivy wird versagen!

Ozea hatte Angst, große Angst, und das verhieß nichts Gutes. Auch ich hatte Angst. Angst um meine Familie, meinen Vater, dem ich nichts erzählen durfte. Wenn er wüsste, dass er keine Chance hatte, könnte er sich wenigstens noch geschlagen geben, aber das Wort einer Seherin war Befehl und stand in diesem Fall auch über dem des Anführers.

Als ich auf den großen Vorplatz des Schlosses trat, empfingen mich einige meiner Freunde. Sie wünschten mir alles Gute und wir alberten eine Weile herum. Aber ich war mit meinen Gedanken nicht vollkommen bei der Sache. Mit den Augen suchte ich den Platz ab, doch Ozea war nicht da. Wahrscheinlich hatte sie sich zurückgezogen und war beschäftigt.

Jemand stieß mir seinen Ellenbogen in die Seite und ich fuhr herum.

„Bist du dabei?“, lachte Liam und sah mich fragend an.

„B… bei was nochmal?“ Ich kam mir ein wenig blöd vor.

„Wir wollen nachher noch mit dem Neuen in den Wald gehen und ihm unsere Kräfte zeigen. Vielleicht können wir danach auch noch ein bisschen trainieren“, sagte er und hob dabei eine Braue. Seine hellgrünen Augen funkelten. Ich nickte zustimmend.

„Habt ihr ihn schon gesehen? Den Neuen, meine ich?“, fragte ich meinen besten Freund. Liam sah gut aus. Er hatte dunkle Haare, einzelne Sommersprossen auf der Nase und seine hellgrünen Augen waren ausdrucksstark. Aber zwischen uns war nichts – nicht mehr als tiefe Freundschaft jedenfalls.

Liam wurde ernst. „Wie kann man den denn übersehen?“

Er konnte ihn offensichtlich nicht leiden. Das fing ja gut an.

Doch er machte eine Bewegung mit dem Kinn und deutete so die Richtung an. Ich hauchte Liam einen Kuss auf die Wange und suchte mir einen Weg durch die vielen Menschen, die sich inzwischen vor dem Schloss versammelt hatten. Ich erspähte meinen Vater, er war gut einen Kopf größer als die übrigen Leute und stand neben meiner Mom. Als ich die beiden erreicht hatte, trat auch der Junge in mein Blickfeld, der bei ihnen war. Er war größer als Liam, allgemein größer als die meisten Jungs in seinem Alter, hatte dunkelblondes Haar, war muskulös gebaut und seine vollen Lippen hatten sich zu einem breiten Grinsen verzogen. Ich warf einen kurzen Blick auf seine Augen. Sie waren blau, natürlich, er kam ja auch von den Blue Eyes. Aber es war kein gewöhnliches Blau. Die Tiefe dieser dunklen Farbe sog mich förmlich auf und für einen kurzen Moment vergaß ich alles andere um mich herum.

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