Alexandra Welbhoff - Melea

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Geflügelte Kreaturen und furchterregende Mischwesen haben die Insel Kalmar eingenommen. Melea, ihr Vater, die alte Hexe, der Schamane und die übrigen Überlebenden, müssen fliehen. Unerklärliche Phänomene tragen sich zu und mehr und mehr wenden sich die anderen von Melea ab, die scheinbar unmenschliche Kräfte besitzt. Dass sie von den Göttern mit Gaben gesegnet wurde, um gegen den toten Gott anzukämpfen und die bekannten Welten zu retten, ahnt niemand – auch Melea nicht.
Die Fliehenden gelangen ins Königreich Mesu, wo sie von Königin Nalia aufgenommen werden. Alle Reiche müssen sich vereinen, um dem toten Gott nicht die Herrschaft zu überlassen. Doch als
der dunkle Prinz im Palast auftaucht, versetzt dies alle in Angst und Schrecken. Er ist höchst interessiert an Melea und ihren Gaben …

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Sie wandte sich Mo zu und sagte: „Ihr könnt Euch erst mal zurückziehen. Ich werde später nach Euch und Respa schicken lassen.“

„Dürfte ich auch kurz zu Melea? Ich würde gerne …“

„Du wirst dich von meiner Tochter fernhalten, verdammt!“

Rion hatte nicht laut gesprochen, dennoch kamen zwei Wachen herbei und bauten sich vor ihm auf.

„Ihr seht selbst, dass das momentan keine gute Idee ist.“

Mo nickte der Königin zu und folgte einem Wachmann.

Sie ging daraufhin wortlos weiter und führte die Männer durch einige Flure zu den Krankenquartieren. Gerade als sie eine Tür öffnen wollte, kam ein älterer Mann heraus.

„Hoheit!“

Er fiel auf die Knie.

„Helimus hat mich soeben beauftragt, Euch zu holen.“

„Wie geht es meiner Tochter?“, fragte Rion.

Der Heiler blickte betrübt auf, woraufhin Rion versuchte, an den Wachen vorbeizukommen.

„Sagt schon!“

„Das werden wir gleich herausfinden“, sagte Nalia.

Der Heiler erhob sich und wich zur Seite, als die Königin das Krankenzimmer betrat. Doch nach zwei Schritten blieb sie schockiert stehen, denn so hatte sie ihre Heiler noch nie gesehen. Abgesehen vom Obersten waren noch drei weitere aus dem Orden im Raum, wobei alle vier mehr als erschöpft wirkten.

„Halt!“

Gleichzeitig mit dem Gebrüll des Wachmannes wurde Nalia sanft an den Schultern gepackt und einen Schritt nach vorne geschoben. Sie hob hastig eine Hand, da ihre Wachen ebenfalls an ihr vorbei wollten.

„Lasst ihn! Der Mann will nur zu seiner Tochter.“

Rion kniete bereits neben dem Bett und hielt Meleas Hand, schaute aber zu den Heilern hinüber.

„War sie schon wach?“

Keiner der vier antwortete.

„Was ist geschehen?“, fragte Nalia.

„Ich habe ihre zahlreichen Wunden geheilt, was anfangs auch reine Routine war.

Eine angebrochene Rippe, Hautabschürfungen und etliche Prellungen heilten problemlos, auch das Fieber verschwand. Aber eine Wunde will sich einfach nicht schließen. Zu viert haben wir es versucht, jedoch erfolglos. Und dass sie nicht erwacht, hängt wahrscheinlich mit dieser Wunde zusammen.“

Nalia wurde erneut einen Schritt voran geschoben. Wieder musste sie ihre Wachen davon abhalten, das Krankenzimmer zu stürmen.

„Was wollt Ihr damit sagen?“, fragte Geralt, der sich neben Rion hockte.

Sie hob eine Hand in seine Richtung und wandte sich Helimus zu.

„Ist es die Bisswunde am Oberarm?“

„Ja, Hoheit!“

„Mowanye berichtete, dass diese Tiere wahrscheinlich über Gift verfügen, welches sie durch den Biss abgeben. Könnte dies die Heilung der Wunde abwehren und Melea daran hindern zu erwachen?“

„Wir wissen von dem Gift und haben alles Erdenkliche versucht, um es aus ihrem Körper zu verbannen. Aber von uns kommt keiner dagegen an, was nur einen Rückschluss zulässt: Das Gift ist magischen Ursprungs! Die junge Frau befindet sich in einer Bewusstseinsstarre, und wenn uns nicht schnell etwas einfällt, dann …“

„Was?“, hakte Rion aufgebracht nach, da Helimus nicht weitersprach.

„Dann wird …“

„Dann werde ich persönlich dafür sorgen, dass Melea den Weg ins Leben zurückfindet“, unterbrach Nalia den obersten Heiler.

„Seid Ihr auch eine Heilerin?“

„Nein, Geralt. Meine Fähigkeiten liegen auf einem anderen Gebiet.“

Sie ging ans Kopfende des Bettes und berührte mit den Fingerspitzen Leas Stirn.

„Ich vermag es, in das Bewusstsein anderer Wesen einzudringen.“

„Wie meint Ihr das?“, fragte Rion flüsternd.

„Stellt Euch vor, Ihr könntet in den Kopf eines anderen Menschen eindringen und dessen Erinnerungen, Gedanken und Gefühle erforschen.“

Seine Augen weiteten sich ungläubig.

„Das ist unmöglich!“

Nalia musste lächeln.

„Nein, ist es nicht. Ich besitze diese Fähigkeit. Und ich kann versuchen, Melea zu helfen, indem ich ihr den Weg zurück zeige.“

„Einen Weg zurück?“

„Manchmal verirrt sich der Geist eines Menschen in seinem Innersten. Oder er zieht sich zurück, weil er etwas Schreckliches erlebt hat. Dann ist es für denjenigen oft schwierig, den Weg in die Realität zurückzufinden. Wenn eine der Varianten auf Melea zutrifft, sollte es für mich kein Problem sein, sie zu finden und in die Realität zurückzuführen. Falls aber Magie eine Rolle spielt und das Blut des Wesens einen Zauber der Bewusstseinsstarre hervorruft, dann wird es ein wenig komplizierter.“

„Wie sollte Blut so etwas zustande bringen können?“

„Magie macht vieles möglich, Geralt.“

„Was meint Ihr mit komplizierter?“, fragte Rion.

„Nun ja, es könnte sein, dass Melea in ihrem eigenen Geist gefangen gehalten wird. Zum Beispiel in einer ihrer Erinnerungen. Sie darin zu finden, ist sehr zeitaufwendig.“

„Zeit, die wir nicht haben“, sagte Helimus.

„Denn selbst wenn Ihr die junge Frau dazu bewegt aufzuwachen, so tobt in ihrem Körper immer noch das Gift.“

„Sobald wir die Kiste vom Hafen haben, werden sich Valamar und die Alchimisten mit den Tieren befassen. Sie werden ein Gegengift finden.“

„Was macht Euch da so sicher?“

Nalia blickte in Rions feuchte Augen und lächelte ihm aufmunternd zu.

„Valamar ist ein Meistermagier. Wie ich eben schon sagte – Magie macht vieles möglich.“

Geralt streichelte sanft über Leas Wange und flüsterte: „Du bist stärker als das verfluchte Gift. Also kämpf gefälligst dagegen an. Und wenn ich nachher zurückkomme, will ich irgendeine Frechheit hören und dein freches Grinsen sehen.“

Er erhob sich, klopfte Rion auf die Schulter und sagte zur Königin: „Ich will auf dem schnellsten Weg zum Hafen und die Kiste holen. Habt Ihr ein Pferd für mich?“

„Halldor wird Euch eines zur Verfügung stellen.“

Geralt nickte, eilte zur Tür und sah Halldor an, der unter dem Rahmen stand.

„Los, beeilen wir uns!“

Auf das Nicken der Königin hin wandte sich der General ab. Sie lauschten den schweren Schritten der beiden Männer, die sich im Laufschritt entfernten. Als sie verhallt waren, trat Nalia an Rion heran und legte eine Hand auf seine Schulter.

„Darf ich bitte hierbleiben?“, fragte er leise.

„Nein, tut mir leid. Ich erwarte drei meiner Heiler. Wir wollen gleich einen neuen Versuch unternehmen, die Wunde zu schließen“, sagte Helimus.

„Aber sagtet Ihr nicht vorhin, Ihr hättet bereits alles Erdenkliche versucht?“

„Das heißt aber nicht, dass wir aufgeben.“

„Ich halte es ebenfalls für sinnvoll, wenn Ihr Euch ein wenig zur Ruhe begebt“, meinte Nalia.

„Ich werde keine Ruhe finden, solange es meinem Mädchen schlecht geht.“

„Ihr werdet Melea keine Hilfe sein, wenn Ihr vor Erschöpfung zusammenbrecht.“

„Und uns auch nicht! Wir haben mit Eurer Tochter wahrlich genug zu tun“, sagte Helimus, wobei er leicht lächelte.

„Kommt, Rion. Ich bringe Euch zu Eurem Zimmer.“

Widerwillig folgte er Nalia aus dem Krankenzimmer. Helimus stand seufzend auf, um die Tür zu schließen. Dabei bemerkte er die rauchige Erscheinung nicht, die hinter dem Kopfende des Bettes emporschwebte. Der dunkelgraue Dunst zerfaserte, und es bildeten sich fünf Auswüchse, die wie lange Finger anmuteten. Diese krochen über das Kissen zu Leas Kopf. Und während Helimus noch einen Blick auf den Flur warf, riss Lea Augen und Mund auf. Sämtliche Muskeln verkrampften. Ihr gesamter Körper zuckte unkontrolliert, als der unheilvolle Nebel durch Augen, Nase und Mund in ihren Körper drang.

„Verflucht, nicht schon wieder.“

Helimus warf die Tür hinter sich zu und eilte zum Krankenbett.

„Ich muss noch einige Dinge in die Wege leiten, bevor ich zu Eurer Tochter gehe und den Versuch wage, in ihren Geist vorzudringen.“

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