Alexandra Welbhoff - Melea

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Geflügelte Kreaturen und furchterregende Mischwesen haben die Insel Kalmar eingenommen. Melea, ihr Vater, die alte Hexe, der Schamane und die übrigen Überlebenden, müssen fliehen. Unerklärliche Phänomene tragen sich zu und mehr und mehr wenden sich die anderen von Melea ab, die scheinbar unmenschliche Kräfte besitzt. Dass sie von den Göttern mit Gaben gesegnet wurde, um gegen den toten Gott anzukämpfen und die bekannten Welten zu retten, ahnt niemand – auch Melea nicht.
Die Fliehenden gelangen ins Königreich Mesu, wo sie von Königin Nalia aufgenommen werden. Alle Reiche müssen sich vereinen, um dem toten Gott nicht die Herrschaft zu überlassen. Doch als
der dunkle Prinz im Palast auftaucht, versetzt dies alle in Angst und Schrecken. Er ist höchst interessiert an Melea und ihren Gaben …

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„Sie rettete Euer Leben. Was ist daran so amüsant?“, fragte Nalia, weil Geralt wieder lächelte.

„Ihre Begrüßung, als ich erwachte. Sie meinte, ich würde nicht nur treten wie ein Ochse, ich wäre auch noch so schwer wie einer. Und erst da fiel mir auf, dass sie sich nicht nur mit einem Arm festhielt. Lea hangelte sich von Pfosten zu Pfosten und zog uns langsam Richtung Ufer.“

„Von welcher Statur ist Eure Tochter?“, fragte Halldor verblüfft.

Rion reagierte nicht auf ihn, und so war es Nalia, die antwortete.

„Sie ist schätzungsweise ebenso schwer wie ich und vielleicht ein paar Zoll größer.“

„Unglaublich! Sie muss eine unfassbare Willenskraft haben.“

„Einen unfassbaren Dickschädel, das trifft es eher“, meinte Geralt grinsend.

„Mit meiner Hilfe gelangten wir dann recht schnell ans Ufer, und in dem Moment fand ich die Situation nicht so amüsant. Jetzt tut es mir unendlich leid, dass ich Lea so angebrüllt habe. Aber wie dem auch sei – nach einer Weile tauchten am anderen Ufer Fackeln auf. Nachdem wir ein Seil gespannt hatten, kam Rion herüber. Es kam zu einem heftigen Streit zwischen Lea und ihm, und dann zwischen ihm und mir, worauf ich aber nicht näher eingehen werde. Letztlich kamen Rion und ich überein, dass ich mit Lea vorausgehe, und so liefen wir zur großen Bucht. Noch bevor wir Respas Haus erreichten, fanden wir ihren Sohn. Dazu sei gesagt, dass Safrax ein Holzbein trug. Er verlor sein Bein vor einigen Jahren nach einem Unfall mit einem Stechrochen. Das Gift des Tiers kostete ihn nicht nur sein Bein. Mit den Jahren wurde er immer sonderlicher, und Respa konnte ihn kaum noch allein lassen. Wie dem auch sei, Lea kam zuerst bei Safrax an. Sie drehte ihn auf den Rücken und wandte sich sogleich ab, um sich zu übergeben. Auch mein Magen rebellierte beim Anblick seines zerfleischten Gesichtes und dem aufklaffenden Loch, wo mal seine Kehle gewesen war.

Ich zog Lea hastig auf die Füße, in dem Moment, als der tosende Sturm eine kurze Pause einlegte, und wir hörten Respa schreien. Ich konnte nicht so schnell reagieren wie Lea losrannte. Ich folgte ihr natürlich, und hinter Respas Hütte erblickten wir die Alte. Sie schlug mit Safrax’ Krücke auf etwas ein, das vor ihr auf dem Boden lag, und schrie dabei wie von Sinnen, bis Lea ihr in den Arm fiel. Sie schob Respa einige Schritte zurück, und ich besah mir derweil die Kreatur, die leblos am Boden lag. Allerdings hatte Respa den Schädel zu Brei geschlagen, und so fielen mir nur die glänzende Fischhaut und die Hände des Wesens auf. Sie waren bestimmt anderthalb Mal größer als meine, schon ohne die langen schwarzen Krallen. Ich beleuchtete es mit einer Fackel, die ich jedoch schnell wegdrehte, als Lea zu mir kam. Denn in einer Pranke hielt die Kreatur noch Safrax’ Kehle.“

„Bei den Göttern“, flüsterte Nalia schockiert.

„Waren da noch mehr von diesen Kreaturen?“

„Laut Respa, ja. Ich konnte auch einige Spuren im Sand sehen, die in Richtung der Häuser führten. Also drängte ich die beiden Frauen, weiterzugehen, doch Respa wehrte sich mit Händen und Füßen. Mehr als einmal bekam ich die Krücke an den Kopf. Letztlich schaffte es Lea, die alte Hexe zu überzeugen, indem sie sich ebenfalls stur stellte. Lea sagte, wenn Respa nicht mitkäme, würde sie ebenfalls bleiben. Dies wollte die Alte allerdings nicht, und so nahm ich Respa auf den Rücken. Wir liefen so schnell wie möglich zur kleinen Bucht. Dort lagen mein Beiboot und Rions Fischerboot vertäut, und mit denen wollten wir auf mein Schiff übersetzen.

Die anderen waren in der Zwischenzeit dort angekommen. Allerdings fehlte nun von Rion jede Spur. Ich wies die Männer an, die Boote fertigzumachen, während ich nach ihm suchen würde. Aber Lea war mal wieder schneller gewesen als ich. Ich fand die beiden an ihrem Haus, nur fünfzig Schritte vom Steg entfernt. Die beiden hatten sich zu meiner Erleichterung vertragen.

Nachdem Lea noch schnell ein paar Sachen zusammengepackt hatte, liefen wir zu den Booten.

In der Bucht war der Wellengang zwar heftig, aber wir kamen mit den Rudern recht schnell voran, bis Getica plötzlich über Bord ging. Und wieder einmal kamen jegliche Reaktionen zu spät, um Lea davon abzuhalten, hinterherzuspringen. Auch Adaric, Geticas Gemahl, und ich sprangen ins Wasser, um den beiden Frauen zu helfen. Von ihnen fehlte jedoch jede Spur. Auch mit Matts Unterstützung und unzähligen Tauchgängen fanden wir sie nicht. Panik machte sich breit, und Rion wurde dieses Mal von Jon niedergeschlagen, da er mal wieder vergessen hatte, dass er nicht schwimmen kann. Dann brüllte Jon plötzlich ‚Hai‘. Im Licht der Fackeln erkannte ich eine große Rückenflosse, und ich traute meinen Augen kaum, als ich sah, wer sich daran festhielt.“

„Wie meint Ihr das?“, fragte Nalia und starrte ihn aus großen Augen an.

„Der Hai brachte Lea bis an den Rand des Bootes und …“

„Du meinst, er verfolgte sie?“

„Nein, Halldor, es ist so, wie ich es sagte. Er brachte Lea, und sie hielt Getica in einem Arm und rief Adaric zu, dass er sie hochziehen soll und dass sie nicht mehr atmen würde. Danach streichelte sie den Hai unter dem Auge und bedankte sich bei ihm.“

„Das zweite Leben, das sie in der Nacht rettete, oder?“

„Ja, Hoheit! Mo und Adaric konnten Geticas Lungen vom Wasser befreien.“

„Unglaublich! Wie viele Sommer hat Melea schon gesehen?“

„Siebzehn, fast achtzehn“, antwortete Geralt.

„Und der Hai, was hat es mit ihm auf sich?“

„Als wir endlich das Schiff erreichten, brachte ich Lea in meiner Kajüte unter, wo sie sich ausruhen sollte. Bevor ich ging, erzählte sie mir von dem Hai, dem sie am Morgen wohl schon mal begegnet war. Wichtiger ist jedoch die Kreatur, die Getica aus dem Boot gezogen hatte. Lea hatte dies mitbekommen und war ihr hinterhergesprungen.“

Geralt schüttelte seufzend den Kopf.

„Hättet Ihr nicht ebenso reagiert, wenn Ihr dies mitbekommen hättet?“, fragte Nalia.

„Sicher! Ich wurde von Getica aber auch nicht aufs Übelste betrogen, so wie Lea. Und das hatte sie erst wenige Stunden zuvor erfahren.“

„Betrogen? Inwiefern?“

„Lea ist eine fantastische Taucherin, und sie besorgt Getica die schönsten Muscheln und Korallen, die sie zur Fertigung ihres Schmucks benötigt. Diesen verkaufe ich an verschiedene Händler hier am Markt. Doch vor zwei Tagen kam ich nicht bis zum Markt, da mich eine Baronin zuvor abfing. Sie hatte mitbekommen, dass ich dem Hafenmeister Einblick in die Schmuckschatulle gewährte. Er kaufte ein Armband für seine Gemahlin bei mir. Sie kam daraufhin hinzu, besah sich jedes einzelne Teil und fragte, ob ich mit acht Silbermünzen für alles einverstanden sei. Meine Sprachlosigkeit interpretierte sie wohl falsch, also gab sie mir zehn Silbermünzen, woraufhin mir fast die Augen aus dem Kopf fielen. Auf dem Markt hätte ich mit Glück vielleicht ein Silberstück bekommen, was die gute Baronin ja nicht wissen musste“, sagte Geralt schmunzelnd, wurde aber direkt wieder ernst.

„Ich gab Getica das Geld und nahm mir vor, Lea zu fragen, wie viel sie davon abbekommen hatte. Denn Lea verdient dreißig Prozent vom Gewinn, und ich wollte verhindern, dass sie übers Ohr gehauen wird.“

„Dann hattet Ihr bereits die Vermutung, dass es so kommen würde?“

„Versteht mich nicht falsch, Hoheit. Getica ist eine wirklich nette Frau. Aber wenn es um Geld geht, dann hört bei ihr alle Freundschaft auf. Und so war es leider auch bei Lea. Anstatt drei Silbermünzen bekam sie nur eine, und das Schlimme für sie waren nicht die beiden unterschlagenen Münzen. Für Lea brach eine Welt zusammen, weil sie Getica als Freundin angesehen hatte. Mir zieht sich jetzt noch das Herz zusammen, wenn ich an die Tränen zurückdenke, die sie wegen der blöden Ziege vergossen hat. Und wisst Ihr, was Lea letztlich meinte? Sie sagte tatsächlich, Getica habe sich wahrscheinlich nur verrechnet.“

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