Er schüttelte seinen Kopf und stellte einen zittrigen Fuß vor den anderen, als er die Treppe hinter Zander hinaufstieg, der zwei Stufen auf einmal nahm, deutlich begierig darauf war, Elsie zu erreichen. Momente später platzte Zander durch die Tür zu Cailyns Zimmerflucht und der Gesichtsausdruck des Königs verlor seine Schärfe und wurde weicher.
»Lady E, dein Gefährte is’ zurückgekehrt«, knurrte Zander und packte sie hoch in seine Arme.
Jace bemerkte, dass Orlando das Paar anstarrte, während Zander seine Gefährtin gründlich küsste.
»Nehmt euch ein Zimmer«, sagte Orlando und Jace entging der bittere Unterton nicht.
War der Krieger so eifersüchtig auf das, was sie hatten, wie Jace? Keiner von ihnen hatte es bis Elsie jemals bedacht eine Gefährtin zu haben. Jetzt fragte Jace sich, wie viele von ihnen sich danach sehnten, wie er es tat. Sein Blick glitt zu Cailyn und er bemerkte, dass die Ringe unter ihren Augen dunkler und ihre Haut blasser war. Ein magnetisches Ziehen ließ ihn das Zimmer an Cailyns Seite durchqueren.
»Gute Idee. Lass uns gehen«, entgegnete Zander, wobei seine Lippen noch immer auf Elsies gepresst waren.
Die Königin schlug spielerisch auf seinen Arm. »Später. Sag mir zuerst, was ihr erfahren habt«, erwiderte Elsie.
»Zanahia hat uns keine nützliche Informationen gegeben. Sie deutete an, dass das Gegenmittel in New Orleans is’, was bedeutet, dass wir sofort dorthin reisen müssen«, sagte Zander, während er mit einem Finger über Elsies Wange streichelte.
Die Liebe zwischen dem frisch verpaarten Paar war greifbar und Jace beneidete das Glück des Königs.
»Warum könnt ihr ihr kein Blut geben, um sie zu heilen? Ihr Leute habt mich mit eurem Blut vom Rande des Todes zurückgebracht«, wies Elsie hin.
Worte purzelten an Jaces Lippen vorbei, bevor er diese aufhalten konnte. »Niemand wird Cailyn Blut geben außer mir und sogar das wird nicht passieren, weil Blut unser Problem nicht lösen wird. Das ist magisch bedingt und der Zauberspruch muss rückgängig gemacht werden.«
Er holte tief Luft, um die Kontrolle über seine Emotionen wiederzuerlangen, war nicht sicher, was ihn überkommen hatte. »Wir brauchen einen angemessenen Wirkstoff, um die Bindung der Magie zu deiner Schwester zu lösen, und Blut ist nicht dieser Wirkstoff«, fügte Jace hinzu.
»Okay, wir haben also keine einfache Lösung. Du hast New Orleans erwähnt. Was ist dort, was mir helfen kann?«, fragte Cailyn schwach.
Jace griff nach unten und ergriff Cailyns Hand, hasste es, wie kalt ihre Haut sich anfühlte. Es ging ihr definitiv schlechter. Panik wogte auf, was eine neue Dringlichkeit auslöste.
»Orlando, ruf alle zum Zeum zurück. Patrouillen können warten. Wir müssen eine Strategie entwerfen und die Reise planen. Ich will euch so schnell wie möglich auf der Straße«, befahl Zander, ignorierte Cailyns Frage.
»Warte eine Minute. Was meinst du damit, euch? Wirst du nicht auch gehen?«, fragte Elsie, plättete den mächtigen Vampirkönig mit einem wütenden Starren.
»Nay, A ghra , ich werde hier bei dir und Cailyn bleiben. Jace und zwei andere werden gehen«, erwiderte Zander, versuchte seine Gefährtin wieder in seine Arme zu bringen, aber sie schob seine Arme weg.
»Nein, Zander. Ich brauche, dass du gehst. Ich brauche jemanden auf dieser Mission, der sich so sehr wie ich um meine Schwester sorgt. Ich hasse den Gedanken, dass du in Gefahr bist, aber Cailyn braucht das«, sagte Elsie, wobei ihr Blick auf Zander verblieb.
»Du kannst rumstehen und den ganzen Tag lang streiten, aber ich werde gehen. Es kümmert mich nicht, wer mit mir geht, aber ich werde bald aufbrechen«, verkündete Jace, behielt seinen Blick auf Cailyns verschränkt.
Ihre Augen flackerten, als er seine Hand ausstreckte und ihr Haar streichelte. Die Strähnen fühlten sich zwischen seinen Fingern wie Seide an. Er umfing ihren Hinterkopf mit seiner Handfläche.
»Es wird dir besser gehen. Niemand wird härter darum kämpfen, das Gegenmittel zu bekommen«, versprach er, war schockiert, wie innig er jedes Wort meinte.
»Ich vertraue dir, aber du musst sicher sein und zu mir zurückkommen«, flüsterte Cailyn.
Ihr Vertrauen schmolz etwas in ihm. Niemand schaute ihn so an, wie Cailyn es tat. Etwas passierte zwischen ihnen und die Verbindung, die er verspürte, intensivierte sich. Nicht in der Lage zu widerstehen, lehnte er sich nach unten und berührte ihre Lippen mit seinen.
Funken flogen, wo sich ihr Fleisch berührte, und sein Atem wurde aus seiner Brust gestohlen. Er zog sich rasch weg und sah, dass es auf Cailyn die gleichen Auswirkungen hatte. Er wünschte sich, dass niemand Zeuge des Kusses geworden wäre. Er gehörte ihnen und niemand anderem. Es war der intimste Moment, den er mit einer Frau geteilt hat, und es hatte nichts mit Sex zu tun.
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