Marie-José Kolly - Auf lange Sicht (E-Book)

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Dieses E-Book enthält komplexe Grafiken und Tabellen, welche nur auf E-Readern gut lesbar sind, auf denen sich Bilder vergrössern lassen.
Seit dem Jahr 2018 publiziert das digitale Magazin «Republik» jeden Montag eine Datenkolumne. Sowohl Aktualitäten als auch zeitlose Themen werden für die interessierten Leser*innen illustrativ aufbereitet. Jeder Beitrag basiert auf eigens ausgewerteten Datenquellen und weiss mit einer erstaunlichen und informativen Geschichte zu überraschen – eine Geschichte, die es wert ist, in Grafiken erzählt zu werden.
Das Sachbuch «Auf lange Sicht – Daten erzählen Geschichten» ist ein Best-of der publizierten Kolumnen. Jede dieser Datengeschichten bewegt sich in einem Spannungsdreieck.
Mit den imposanten Grafiken vermittelt das Autorenteam Zusammenhänge auf einen Blick und erweckt so die Daten zum Leben. Kurzum: jede Datengeschichte ist ein ebenso erhellendes wie kurzweiliges Leseerlebnis.

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G16 DIE LINIE HINTER DEM CHARTMittlere Jahrestemperaturen in der Schweiz
QUELLE Meteo Schweiz Die Normperiode Die erste Frage lautet An welchem - фото 20

QUELLE: Meteo Schweiz

Die Normperiode

Die erste Frage lautet: An welchem Punkt auf dem Thermometer setzt man das Farbschema an? Bisher lag dieser Punkt bei 4,6 Grad Celsius. So hoch war die mittlere Temperatur im Durchschnitt über die Jahre 1961 bis 1990. Ein solcher Zeitraum wird als Normperiode (G18)bezeichnet. Konventionsgemäss sieht die Weltorganisation für Meteorologie einen 30-Jahres-Rhythmus für solche Normperioden vor.

1961 bis 1990 ist demnach die aktuelle Periode. Sie dient in unseren Wärmestreifen als Anker des Farbschemas. Das bedeutet: Jahre, in denen die Temperatur just bei 4,6 Grad Celsius lag, entsprachen genau der Norm und wurden deshalb in weisser Farbe gezeichnet. Jahre mit höheren Temperaturen lagen über der Norm und wurden in Rot, Jahre mit tieferer Temperatur in Blau dargestellt.

Es gibt jedoch kein Naturgesetz, das befiehlt, welcher Zeitraum als Normperiode zu gelten hat. So werden Temperaturabweichungen manchmal zur Periode von 1981 bis 2010 angegeben. Die mittlere Temperatur während dieser Zeit lag bei 5,4 Grad. Anders als der Originalwärmestreifen suggeriert ein Streifen basierend auf dieser neuen Periode generell ein kühleres Klima. Erst gegen Ende des Jahrtausends scheinen sich die Temperaturen langsam zu erwärmen. Zudem erscheint die jüngste Vergangenheit in weniger bedrohlichem Rot als beim originalen Farbstreifen. Die Normperiode beeinflusst also den Schluss, den wir aus der Grafik ziehen.

Die Skala

Doch es geht noch weiter. Man muss auch hinsichtlich des Temperaturspektrums, das die Farbskala (G19)abdeckt, einen bewussten Entscheid fällen:

—Legt man das Spektrum von –1 bis +1 Grad Celsius fest, so erscheint alles, was ausserhalb dieser beiden Werte liegt, entweder tiefblau oder tiefrot. Die Skala stellt also zum Beispiel die beiden Werte von +0,2 und +0,5 Grad mit unterschiedlichen Rottönen dar, verwendet aber dasselbe dunkle Rot für die Werte +1,0 und +1,3 Grad. Ein bedeutender Anteil der Datenpunkte wird somit in den extremen Farbtönen Dunkelblau und Dunkelrot dargestellt.

—Legt man das Spektrum hingegen auf –5 Grad bis +5 Grad Celsius fest, so erscheint selbst das kälteste Jahr, 1879, trotz einer Abweichung von –1,7 Grad gegenüber der Normperiode nicht im dunkelsten Blau, sondern eher hellblau.

—Und trotz einer Abweichung von +2,3 Grad gegenüber der Norm manifestiert sich das wärmste Jahr, 2018, nicht im dunkelroten, sondern im blassroten Farbton.

G17 DER EINFLUSS VON FARBENTemperaturabweichungen in der Schweiz von 1864 bis 2018
Dargestellt ist die Abweichung von der Normperiode 1961 bis 1990 Die - фото 21

Dargestellt ist die Abweichung von der Normperiode 1961 bis 1990: Die Farbcodierungen entsprechen +/– 2,5 Grad. QUELLE: Meteo Schweiz

Bei unserem Beispiel liegt es auf der Hand, dass die beste Variante irgendwo in der Mitte liegt – zum Beispiel bei einem Temperaturspektrum von +/– 2,5 Grad. Auch hier gilt: Es gibt kein eindeutiges Richtig oder Falsch. Dies zeigt sich auch, wenn man nicht mehr bloss eine Datenreihe visualisieren will, sondern mehrere Datenreihen gleichzeitig. Zum Beispiel: die Daten zu den Temperaturschwankungen der Jahreszeiten. Erneut tauchen Fragen auf, die wir klären müssen.

Ein Bezugspunkt

Die Jahreszeiten sind relevant, weil der Klimawandel nicht gleichmässig abläuft. Für die Schweiz wird damit gerechnet, dass die Temperaturen im Sommer stärker steigen als im Winter, während sich die Niederschläge tendenziell auf den Winter konzentrieren. Lässt sich dies bereits in den Daten erkennen?

G18 UNTERSCHIEDLICHE NORMTEMPERATURENTemperaturabweichungen in der Schweiz von 1864 bis 2018
Dargestellt ist die Abweichung von zwei verschiedenen Normperioden Die - фото 22

Dargestellt ist die Abweichung von zwei verschiedenen Normperioden: Die Farbcodierungen entsprechen +/– 2,5 Grad. QUELLE: Meteo Schweiz

G19 WIE WEIT REICHT DIE SKALA?Temperaturabweichungen in der Schweiz von 1864 bis 2018
Dargestellt ist die Abweichung gegenüber der Normperiode 1961 bis 1990 mit - фото 23

Dargestellt ist die Abweichung gegenüber der Normperiode 1961 bis 1990 mit verschiedenen Farbcodierungen. QUELLE: Meteo Schweiz

G20 SO FÜHLEN SICH DIE TEMPERATUREN ANTemperaturabweichungen in der Schweiz von 1864 bis 2018
Dargestellt ist die Abweichung von 0 Grad Celsius Die Farbcodierungen - фото 24

Dargestellt ist die Abweichung von 0 Grad Celsius. Die Farbcodierungen entsprechen +/– 16,8 Grad. QUELLE: Meteo Schweiz

G21 GRÖSSERE SAISONALE SCHWANKUNGENTemperaturabweichungen in der Schweiz von 1864 bis 2018
Dargestellt ist die Abweichung gegenüber der Normperiode 1961 bis 1990 Die - фото 25

Dargestellt ist die Abweichung gegenüber der Normperiode 1961 bis 1990: Die Farbcodierungen entsprechen +/– 2,5 Grad. QUELLE: Meteo Schweiz

Versuchen wir es zunächst mit einer Visualisierung der Jahreszeiten anhand der absoluten Temperaturen (G20). Als «Norm» dient dabei die Marke von null Grad Celsius. Visualisieren wir, wie stark die mittleren Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertemperaturen von 1864 bis 2018 davon abweichen, so vermitteln wir allerdings nicht mehr als ein grobes Gefühl: Die dazugehörige Grafik zeigt, wie heiss wir die Temperaturen in den vier Jahreszeiten jeweils empfunden haben. Aus dieser Grafik einen Trend zum Klimawandel abzulesen, ist kein leichtes Unterfangen. Um dies zu tun, wird für jede Jahreszeit eine eigene Normtemperatur benötigt.

Vier Bezugspunkte

Die saisonalen Normtemperaturen betragen: 3,3 Grad Celsius im Frühling, 12,1 Grad im Sommer, 5,6 Grad im Herbst und –2,7 Grad im Winter. Passen wir die vier Wärmestreifen an diese Normtemperaturen (G21)an, so erhalten wir ein komplett anderes Ergebnis. Der Fokus liegt nun auf den Unterschieden innerhalb der Jahreszeiten statt zwischen ihnen. Die Farbtöne der neuen Grafik weisen eine chaotischere Anordnung auf als zuvor. Blau und Rot wechseln sich öfter ab, und es fällt zuweilen schwer, eine Tendenz zu erkennen. Das liegt daran, dass die Daten auf Ebene der Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertemperaturen stärker schwanken als beim ganzjährigen Mittel.

Dies mag zunächst verwirrend klingen, ist statistisch jedoch zu erwarten: Es rührt daher, dass sich extreme Werte übers Jahr hinweg ausgleichen. Ein speziell heisser Frühling und ein kalter Herbst führen, aufs Ganze gesehen, zu einem durchschnittlichen Jahresergebnis. Die «Vier-Jahreszeiten-Grafik» ist dadurch automatisch weniger geglättet. Vielleicht ist dies nun nicht mehr die allerschönste Klimagrafik der Welt. Doch aus den neu geeichten Wärmestreifen lässt sich besser herauslesen, nach welchem Jahreszeitenmuster sich das Klima in der Schweiz verändert hat:

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