Hans-Jürgen Benedict - Kein Trost, nirgends?

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Mit der Corona-Pandemie haben sich Fragen des Sterbens und plötzlichen Todes aus dem Rahmen des Familiären in den Vordergrund der Öffentlichkeit gedrängt. Wie kann eine Gesellschaft der vielen Toten angemessen gedenken? Und gibt es Trost für die Hinterbliebenen?
Hält man sich an die Literatur, so zeigt sich, dass die Sterberealität und ein im Jenseits liegender Trost nicht immer zur Deckung zu bringen sind. Am Ende wird mehr getröstet, als der kritische Verstand eigentlich erlaubt.
"Trost" versagt ohnehin vor der Shoah und wird doch in einzelnen Fällen (so in einer evangelischen Gemeinde im KZ Theresienstadt) zur Möglichkeit.

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Zum Schluss eine Antwort auf die Frage: Was ist aus Elisabeth Schmitz geworden, die in den dreißiger Jahren so mutig wie vergeblich das öffentliche Eintreten der Kirchen für die verfolgten Juden gefordert hatte? Sie lässt sich 1939 in den vorzeitigen Ruhestand versetzen. In der Bekennenden Gemeinde Berlin-Friedenau bleibt sie vor allem in der Fürsorge für die jüdischen Mitglieder aktiv. Sie macht ab 1940 Hausbesuche in sog. ‚Judenhäusern‘, um Taufunterricht zu erteilen, was nicht ungefährlich war. Mehrere aktive Mitglieder der BK werden in dieser Zeit verhaftet. In ihrer Wohnung in der Luisenstraße beherbergt sie bis zur deren Zerstörung gelegentlich Menschen, die ein Versteck brauchen. Sie erlebt die Deportationen der jüdischen Gemeindemitglieder – als eine junge Mutter mit ihrem kleinen Kind nach Theresienstadt deportiert wird, „zerreißt es ihr das Herz“, wie sie in einem Vortrag 1950 sagte. 1943 geht sie zurück nach Hanau in das Elternhaus, erlebt dort das Kriegsende. 1946 tritt sie, zunächst nebenamtlich, dann dauernd wieder in den Schuldienst. Vor allem: Im nachtotalitären Biedermeier der Adenauerzeit bleibt sie aktiv in der antifaschistischen Informationsarbeit. Bei einschlägigen Gedenkanlässen ist sie es, die um den Vortrag gebeten wird. So 1950 in ihrer Schule bei einer Gedenkfeier für die Opfer des Faschismus. Sie nennt die ungeheuerlichen Opfer-Zahlen, die allgemein verschwiegen oder sogar bestritten wurden: „Wir wissen von den 6 Millionen, die von den Deutschen ermordet wurden, das ist der dritte Teil aller in der ganzen Welt lebenden Juden gewesen.“ Sie beklagt, dass „wir in den letzten Jahren immer nur damit beschäftigt gewesen sind, uns selbst zu rechtfertigen und alle möglichen Entschuldigungen zu finden.“ Angesichts der antijüdischen Friedhofsschändungen schildert sie noch einmal den Prozess der Ausgrenzung: „Er begann damit, dass die Juden in kein Kino, kein Theater, kein Restaurant gehen durften.“ Und er „endete damit, dass sie nach Polen und das heißt in den Tod deportiert wurden.“ 1958 wird sie pensioniert. Sie stirbt 1977 im Alter von 84 Jahren. Nur sieben oder acht Personen sollen bei ihrem Begräbnis dabei gewesen sein. Doch inzwischen ist Elisabeth Schmitz’ Widerstand von der Wissenschaft erforscht. Es gab eine Tagung zu ihrem Wirken 2007. Die Kirche hat ihre wichtige Rolle anerkannt, so der ehemalige Berliner Bischof und EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber am Bußtag 2002. In einer Gedenkrede zum 9. November 2008 ist sie sogar von Bundeskanzlerin Angela Merkel erwähnt und gewürdigt worden. 2010 erschien ihre Biografie, verfasst von Manfred Gailus. Ihr bezeichnender Titel „Mir aber zerriss es das Herz. Der stille Widerstand der Elisabeth Schmitz.“

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