Ayya Khema - Die vier Ebenen des Glücks
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Das ist etwas, was wir einmal untersuchen sollten. Sind unsere Sinneskontakte vollständig befriedigend? Oder ist dann noch etwas übrig, was in uns sozusagen gärt und sagt: „Das kann doch nicht alles sein?“ Was sind unsere Sinneskontakte? Wir sehen einen wunderschönen Sonnenaufgang oder ein herrliches Panorama. Davon sind wir momentan erfüllt und erleben ein Glücksgefühl. Es braucht aber nur anfangen zu gießen und der Nebel sich über das Panorama senken und was dann? Dann müssen wir uns wieder etwas anderes ausdenken. Also beschließen wir, ein Gemälde oder einen Film anzuschauen. Bin ich nun total erfüllt? Kann alles Äußere geschehen, ohne mich in irgendeiner Weise zu berühren, weil ich dieses Gemälde gesehen habe? Das stimmt doch nicht. Aber wir müssen es selbst ausprobieren und nicht glauben oder bezweifeln. Zweifel ist unser fünftes Hindernis. Nur zu glauben nutzt uns nichts, aber es ausprobieren hilft uns sehr viel.
Als nächstes wollen wir etwas hören und sind davon erbaut. Wie lange können wir das Gleiche hören? Dann ist es zu Ende, und dieselbe innere Leere gähnt uns an. Oder wir müssen uns selbst das Gleiche wieder vorsagen oder vorspielen. Wie lange kann der Geist bei einer Sache bleiben? Kann er sich immer wieder das Angenehme vorsagen?
Dann erzählt der Geist etwas Neues. Wenn er genügend fantasiert, merkt er das Dukkha nicht so stark. Wieso fantasieren und dösen wir und denken uns etwas aus? Wir denken an alle möglichen Dinge, damit wir nicht erkennen müssen, dass unsere Sinneskontakte absolut nicht befriedigend sind, sondern kurzfristig sein müssen. Nehmen wir zum Beispiel das Essen. Es schmeckt großartig. Wie lange? Allerhöchstens zwanzig Minuten. Vielleicht denken wir, es hat doch wunderbar geschmeckt, beschließen also, weiter zu essen. Eine Stunde, eineinhalb Stunden, wodurch nichts als Dukkha entsteht. Dasselbe gilt für alle anderen Sinneskontakte. Sollte man sie länger festhalten als ihre natürliche Lebensdauer, die bei manchen nur Sekunden hat und bei anderen etwas länger dauert, dann wird daraus Dukkha. Außerdem sind unsere Reaktionen auch veränderlich, und was einmal Glück war, kann leicht Leid werden.
Dennoch dreht sich alles um das Angenehme. Immer wieder denken wir, wenn wir etwas Unangenehmes erleben – es braucht sogar nur das Wetter zu sein –, dass das Leben nicht richtig abläuft. Wie abhängig dürfen wir uns von äußeren Dingen machen? Wozu das alles? Wieso bringen wir nicht eine ganz andere Richtung in unser Leben? Die Abhängigkeit von den Sinneskontakten ist der Fehler. Die Sinneskontakte selbst sind kein Fehler; sie sind unser Überlebensprogramm. Es ist viel einfacher zu überleben, wenn wir sehen, hören, riechen, schmecken, berühren und denken können, als wenn einer der Sinne nicht funktioniert. Als blinder oder tauber Mensch haben wir es viel schwieriger. Wir sehen das aber überhaupt nicht auf diese Weise. Im Allgemeinen glauben wir, dass unsere Sinne unser Vergnügungslokal sind. Dafür sind sie jedoch nicht gedacht, sondern sie helfen uns zu überleben.
Betrachten wir zum Beispiel die Vögel. Gerade im Winter ist dies einfach, wenn wir Futter gestreut haben. Was machen sie? Sie futtern und sind voller Futterneid. Manchmal, wenn größere Vögel kommen, entsteht Aggression und Krieg, manchmal nur großes Geschrei. Können wir das auf uns selbst beziehen oder sind es immer die anderen? Nur was wir auf uns selbst beziehen, können wir ändern. Kein anderer spielt mit. Wir reagieren nur auf die anderen und vor allen Dingen auf diejenigen, die uns am nächsten stehen. Leider reagieren wir nicht immer positiv. Wir könnten einmal, statt zu reagieren, zuerst untersuchen, auf welchen Sinneskontakt wir eigentlich reagieren: auf das Gehörte, das Gesehene, das Gedachte? Reagiere ich jetzt darauf mit Ärger, Ablehnung und Feindseligkeit, mit Leiden oder Depression? Wozu denn? Vielleicht kommen wir dadurch darauf, uns erst einmal sagen zu können: „Wozu mache ich mich selbst eigentlich unglücklich? Warum muss ich denn reagieren? Ich höre und sehe es. Darauf zu reagieren, ist doch ganz unnötig.“
Was wir hören, ist im Prinzip nur Geräusch, und was wir sehen, ist nur Farbe und Form. Alles andere fabriziert der Geist. Wenn wir zum Beispiel einen Spaziergang in den Wald machen, ist es möglich, dies zu erleben. Was sehe ich? Vielleicht sagt der Geist: „Die Bäume gefallen mir sehr gut. Ich möchte auch im Wald leben.“ Das ist eine Reaktion. Ich möchte schon wieder etwas bekommen, was ich wahrscheinlich nicht habe. Schon entsteht Unzufriedenheit. Wir können einmal versuchen, was wir sehen, nur zu sehen. Das ist nicht ganz einfach, aber mit etwas Übung sollte es möglich sein.
Auf unser Sehen folgt sofort ein Gefühl, das mit einem Etikett versehen wird, woran sich die Reaktion anschließt. Das sind die vier Teile des Geistes. Diese einmal kennenzulernen, ist unumgänglich nötig, wenn man den spirituellen Werdegang ernst nimmt. Ohne das Erkennen des eigenen Geistes wird auch aus der Meditation nichts, geschweige denn aus der Achtsamkeit oder aus erhöhter Lebensqualität, die sich jeder wünscht und haben könnte, wenn er seinen eigenen Geist einmal verstehen würde.
Was hier passiert, sind vier Schritte. Der erste ist der Sinneskontakt. Es kann Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Berühren oder Denken sein. Jeder Sinneskontakt bringt unweigerlich ein Gefühl mit sich. Daran ist nichts zu ändern. Das Gefühl kann angenehm, unangenehm oder neutral sein. Die neutralen Gefühle beachten wir nicht, weil wir nicht genügend Achtsamkeit haben, um sie überhaupt wahrzunehmen. Sie reizen uns auch nicht zum Ablehnen oder zum Begehren. Sie sind auch nicht so häufig wie die angenehmen oder unangenehmen Gefühle. Wenn wir also das Gefühl gar nicht bemerkt haben, sondern sofort ein Etikett auf unser Erleben kleben, so reagieren wir neutral. Aber das passiert selten.
Im Allgemeinen haben wir entweder ein angenehmes oder ein unangenehmes Gefühl. Sollten wir zum Beispiel Essen zu uns nehmen, das zu scharf oder versalzen ist, kommt ein unangenehmes Gefühl hoch. Das Etikett: „Es schmeckt scheußlich.“ Die Reaktion: „Was haben die hier für eine fürchterliche Küche? Es ist ein Jammer, hergekommen zu sein. Für das Geld könnten sie auch vernünftig kochen. Man müsste mit dem Koch sprechen. Die verlangen sowieso zu viel Geld. Ich habe meine Rechnung ja noch nicht bezahlt. Alles ist zu teuer heutzutage. Ob die Bank mein Darlehen wohl bewilligt hat?“ Das geht dann weiter und weiter. Nur weil das Essen etwas salzig war, sind wir beim Bankdarlehen gelandet.
Dasselbe geschieht bei der Sitzstellung. Wir sitzen ganz ruhig in der Meditation. Mit der Zeit kommen Rückenoder Knieschmerzen oder beides. Wir können feststellen: „Berührungskontakt in der Sitzstellung. Unangenehmes Gefühl als Folge.“ Dann kommt das Etikett »Schmerz« und die Reaktion: „Das ist ja schrecklich. Ich hätte mir doch meinen Stuhl von Zuhause mitbringen sollen. Wozu überhaupt so sitzen? Das kann doch keinen Sinn ergeben. Ich habe immer gewusst, ich eigne mich nicht für die Meditation.“ Und dann hören wir schnell wieder auf mit der Meditation und versuchen etwas Neues, weil das Knie wehgetan hat, weil wir Berührungskontakt hatten, weil wir darauf geeicht sind, dass alles angenehm sein soll. Es darf uns nichts wehtun. Wieso eigentlich nicht? Wer hat denn das erfunden? Vielleicht die Ärztekammer?
Solange wir einen Körper haben, wird immer irgendetwas nicht in Ordnung sein. Es geht einfach nicht anders. Am Schluss stirbt er noch weg, wahrscheinlich am falschen Tag. Dass wir den Körper ganz in Ordnung halten können, ist eine Fantasie, eine Utopie. Wenn wir ihn schmerzfrei und funktionsfähig haben, können wir uns glücklich preisen. Das vergessen wir meistens, obwohl es ein wichtiger Punkt ist, dankbar zu sein, wenn der Körper einen halben Tag keine Beschwerden hat. Weder war ihm zu heiß, noch zu kalt, noch hat ihm der Rücken oder irgendetwas wehgetan, er war weder hungrig noch übersättigt. Alles ging einen halben Tag lang wunderbar. Statt dankbar zu sein, wenn es uns gut geht, sind wir ärgerlich, wenn es nicht so läuft und müssen sofort etwas unternehmen, damit der Körper sich wieder angenehm anfühlt. Bei der Sitzstellung können wir das genauestens kennenlernen. Obwohl wir im Prinzip genau wissen, dass Meditation sehr gut für uns wäre, lassen wir uns durch unangenehme Gefühle davon abhalten. Das ist wieder ein Beispiel dafür, dass wir wissen, was richtig ist, es aber nicht verwirklichen können, weil wir uns auf das Angenehme fixiert haben.
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