Maciej Malyga - Freiheit als Hingabe an Gott

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Wenn die Freiheit kein sinnvolles Ziel hat, wird sie zu einer schier untragbaren Last, von der der Mensch sich zu befreien sucht, indem er zu heteronomen Entscheidungen seine Zuflucht nimmt. Zu dieser Ansicht gelangt Alfred Delp in seiner Konfrontation mit dem philosophisch von Martin Heidegger und politisch von der nationalsozialistischen Kollektivideologie geprägten Zeitgeist. Seine Auseinandersetzung mit «Sein und Zeit» zeigt, wie hellsichtig er auch die weltanschaulichen Folgen dieser Philosophie bedenkt. Dabei macht er die Beobachtung, dass ein Mensch, der sich auf seine Autonomie beruft und dabei keinen Gott kennt, in geradezu tragischer Weise nach und nach sein Selbst in der Masse verliert. Angesichts der humanen Katastrophe im 20. Jahrhundert beweist demgegenüber gerade jene Freiheit ihre Aktualität, die sich in der Begegnung mit dem Du Gottes vollzieht.

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30Vgl. DELP, Brief an M. Delp (16. November 1933): V,44.

31Pater A. Rösch bestätigt in seinen Bemerkungen vom 22. April 1956, dass gerade auch dank Delps Engagement die Mehrheit der Schüler in die Hitlerjugend willig eingetreten sei, siehe dazu RÖSCH, Bemerkungen : 309f, vgl. BLEISTEIN, Geschichte eines Zeugen : 77f. Vgl. auch P. Bolkovac SJ an R. Bleistein , 13. März 1979, in: BLEISTEIN, Geschichte eines Zeugen : 449f. Der Reichsjugendführer Baldur von Schirach schrieb in einem Telegramm, dass „religiöse Überzeugung und Hitlerjugenddienst sehr wohl vereinbar sind“, siehe ebd.: 446. KLEIN weist auf eine damals innere Nähe des Kollegiums zu nationalen Einstellungen hin, vgl. KLEIN, Kolleg St. Blasien 1933–1939 : 91f. Der Weihbischof Matthias Defregger bestreitet in seinem Brief an Bleistein vom 28. Februar 1980 eine HJ-Orientierung in dem Kollegium und spricht von „einigen Nationalbegeisterten“, vgl. BLEISTEIN, Geschichte eines Zeugen : 450.

32Vgl. OTT, Heidegger : 218, siehe auch 146–158.

33Vgl. BLEISTEIN, Lebensbild Delps : 42. Siehe Delps Entwurf des Buches: I,195–202, vgl. auch sein Kommentar im Brief an A. Lutterbeck (6. Dezember 1935): V,60–61.

34Vgl. BLEISTEIN, Geschichte eines Zeugen : 91–95. Ein Buch mit der oben genannten Absicht schrieb letztendlich Alois Hudal, der über die Bewegung des Nationalsozialismus das Folgende formuliert: „Niemand im katholischen Lager leugnet das Positive, Große und Bleibende, das in dieser Bewegung gelegen ist, die neuen Probleme berührt und Fragen aufgeworfen hat, mit denen das Christentum sich auseinandersetzen muss, um eine moderne Synthese von Deutschtum und Glaube zu finden“, siehe HUDAL, Die Grundlagen des Nationalsozialismus : 246. Die Jesuiten verfassten damals auf die Empfehlung des Vatikans hin ein ganz anderes Werk. Franz Hürth und Johannes Baptist Rabenbeck, zwei Professoren aus dem holländischen Valkenburg, schrieben 1934 Rapporte an den Vatikan, die den Nationalsozialismus deutlich ablehnen. 1936 erstellte Hürth mit dem kanadischen Jesuiten Louis Chagnon eine Liste von 47 zu verurteilenden Thesen der nationalsozialistischen Lehre, vgl. GODMAN, Vatikan und Hitler : 93–108,139–158,252–275.

35RAHNER, Einleitung zu den Texten : 48.

36DELP, Volkskunde und Seelsorge (in: Chrysologus , 1936): V,300.

37Ders., Brief an M. Delp (4. März 1936): V,70.

38Vgl. ders., Brief an Dekan Wüst (24. Juni 1939): V,103–104, Brief an die Reichsschrifttumskammer (11. Februar 1941): V,117–118.

39Vgl. ders., Brief an den Feldbischof F. J. Rarkowski (12. September 1939): V,104–105, Brief an Generalvikar G. Werthmann (28. September 1939): V,106, Brief an den Assistenten F. Kopp (Ende September 1939): V,107–108.

40Ders., Brief an Generalvikar G. Werthmann (28. September 1939): V,106.

41Ders., Brief an E. Mühlbauer (17. Dezember 1939): V,110.

42Ders., Der kranke Held (in: Stimmen der Zeit , 1939): II,218.

43Siehe Gemeinsames Hirtenwort der deutschen Bischöfe zum Kriegsaufbruch , das auf der Konferenz vom 22.-24. August 1939 verfasst und als „Leitlinie“ galt, siehe GRUBER, Katholische Kirche und Nationalsozialismus : Nr. 201, vgl. Nr.199 und 200.

44Im Krieg, so Adolf Hitler, verwirklicht sich das von dem allmächtigen Gott den Deutschen gegebene Gesetz des Daseinskampfes, siehe dazu DOMARUS, Hitler, Reden und Proklamationen II/2: 2212 (11. März 1945), des Weiteren auch HESEMANN, der konstatiert: „Hitler und die Männer seines engsten Kreises haben tatsächlich an das geglaubt, was sie taten. Sie waren überzeugt im Auftrag Gottes oder der Vorsehung zu handeln“, Hitlers Religion : 17. Eine „ontologische Pflicht“ für die Kriegsführung sieht auch Martin Heidegger, der gegen Ende des Russlandfeldzuges im Brief an Karl Ulmer schreibt, das einzig würdige Dasein eines Deutschen sei heute an der Front, siehe OTT, Heidegger : 154. Ott zitiert hier: R. BERLINGER, Ansprache zur Bestattung Karl Ulmers 29. Mai 1981 (Privatdruck). Ähnliches konstatierte der Bischof v. Galen, der im Krieg gegen die Sowjetunion eine Verteidigung der Christenheit zu sehen glaubte und damit den Krieg als „Daseinskampf unseres Volkes“ deutete, siehe V. GALEN, Akten : 946, Nr. 367 (15. März 1942). Noch klarer sind die Aussagen, die den Soldatentod theologisch deuten. Als Delp seine Bitte dem Feldbischof der Wehrmacht schickte, schrieb der Breslauer Kardinal Adolf Bertram von seinen Diözesanen, die Soldaten bringen „ihr Leben für uns im Kriege als Opfer Gott“ dar, siehe Adolf BERTRAM, Hirtenbriefe : 736, Nr. 201 (14. September 1939). Im Oktober 1944 stellte Bertram fest, der Soldatentod sei eine Verwirklichung der Worte Christi: „Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach“, ebd.: 911, Nr. 247 (Anfang Oktober 1944). Im gleichen Sinn klingen die Worte des Münsteraner Bischofs v. Galen: „Wir werden weiter treu unsere Pflicht tun, im Gehorsam gegen Gott, aus Liebe zu unserem deutschen Volk und Vaterland“, siehe V. GALEN, Akten : 859, Nr. 336 (20. Juli 1941). Weiter schreibt er: „Soldatentod in treuer Pflichterfüllung“ stehe „in Wert und Würde ganz nahe dem Martertod für den Glauben“, V. GALEN, Akten : 970, Nr. 377 (25. Februar 1943), vgl. auch 1042, Nr. 407 (1. Februar 1944). Der Münchner Kardinal V. FAULHABER, seit Juni 1941 auch Delps Diözesanbischof, verstand den Krieg als eine Pflichterfüllung gegenüber Gott und Vaterland: „in christlichem Glauben und katholischer Liebe und in deutscher Treue Gott gegeben … was Gottes ist, und dem Vaterland, was Liebe und Gehorsamspflicht fordern“, siehe Akten Faulhabers : 781, Nr. 823 (12. August 1941). Im Angesicht jenes Einverstandenseins hat der gesamtdeutsche Episkopat nun keine Probleme, im Hirtenwort eine gemeinsame Position zu formulieren: „Wir bleiben unserem Vaterlande unverbrüchlich treu, gerade weil wir unserem Heiland und unserer Kirche um jeden Preis die Treue halten“, siehe Akten Faulhabers : 888, Nr. 869 (22. März 1942).

45DELP, Der Krieg als geistige Leistung (in: Stimmen der Zeit , 1940): II,239–248.

46Anders stellt es FELDMANN in seiner Delp-Biographie, Leben gegen den Strom : 27–28, dar: Delp lässt „beim denkfähigen Leser nur den einen Schluss zu: Nein, so ein Krieg kann geistig oder sittlich gar nicht ‚gemeistert’ werden, er ist durch und durch schlecht“.

47Vgl. JÜNGER, Der Kampf als inneres Erlebnis : 36: „O Leben du! Noch einmal, einmal noch, vielleicht das letzte. Raubbau treiben, prasse, vergeuden, das ganze Feuerwerk in tausend Sonnen und kreisenden Flammenrädern verspritzen, die gespeicherte Kraft verbrennen vorm Gang in die eisige Wüste. Hinein in die Brandung des Fleisches, tausend Gurgeln haben, dem Phallus schimmernde Tempel errichten“. Ähnlich konstatiert Carl SCHMITT: „Der Krieg, die Todesbereitschaft kämpfender Menschen, die physische Tötung von anderen Menschen, die auf der Seite des Feindes stehen, alles hat keinen normativen, sondern nur existenziellen Sinn“. Es geht um den Krieg gegen den Feind – damit haben Ideale, Programme und Normen nichts zu tun, siehe Der Begriff des Politischen : 7.

48DELP, Der Krieg als geistige Leistung (in: Stimmen der Zeit , 1940): II,240.

49Delp schreibt: „Es ist nicht unsere Art, den Krieg zu verherrlichen als den Idealzustand männlichen Lebens, aber da er existente Wirklichkeit ist, muß und wird er uns willig finden, mit ihm fertig zu werden und ihn zu meistern, auch aus einer letzten geistigen Haltung und Verantwortung heraus“, Der Krieg als geistige Leistung (in: Stimmen der Zeit , 1940): II,247f. Ebenso scheinen Delps Soldatenbriefe – der Kriegsweihnachtsbrief vom Jahr 1942 (V,226–228) sowie der Brief Weltverantwortung der jungen Generation aus dem Jahr 1943 (V,229–233) – von den wirklichen Fragen des Kriegsgeschehens weit entfernt zu sein. Indem sie einen nächsten Versuch des „Meisterns“ des Krieges bilden, dürfen sie als eine Zustimmung zum Krieg gelesen werden. Dass Delp den damaligen Krieg aufgrund der nationalsozialistischen Propaganda wegen nicht richtig verstanden habe, stellt van Roon in Bezug auf diesen Artikel fest. Der Jesuit heroisiere den Krieg nicht, aber will ihn doch meistern, siehe V. ROON, Widerstand und Krieg : 50–69. Bleistein verurteilt dagegen den Text nicht. Er sei notwendig, um Stimmen der Zeit als Publikationsorgan zu erhalten. Van Roon habe in diesem Fall die Repression der damaligen Zeit nicht richtig eingeschätzt, BLEISTEIN, Geschichte eines Zeugen : 161. Bleistein muss aber zugeben, Delps Stellung gegenüber dem Nationalsozialismus sei damals nicht eindeutig gewesen. In Bezug auf Delps Verhandlungen mit der Reichskulturkammer 1940/41, ohne dessen Erlaubnis keine Publikation möglich war, fragt Bleistein: „[O]b er damit nur spielerisch die Toleranz der nationalsozialistischen Behörden erproben wollte, ob er sich noch immer über die Ziele der nationalsozialistischen Kulturpolitik täuschte oder ob er ohne ernsteres Bedenken seiner eigenen Lebenssituation – vor knapp einem Jahr erst wurde ihm von den nationalsozialistischen Behörden die Immatrikulation an der Universität München verweigert (V,104) – stürmisch auf sein Ziel: publizieren zu können, zustrebte, ist ungewiß“, ebd.: 76. Vgl. auch ders., Delp als zeitkritischer Autor .

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