Christine Römer - Der deutsche Wortschatz

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Der Wortschatz einer Sprache ist eine zentrale Komponente der menschlichen Sprachfähigkeit, die der Kreativität beim Bilden und Verstehen überlieferter und neuer Wörter wenige Grenzen setzt. Er ist nicht statisch, sondern in ständiger Veränderung. Da in den Wörtern und Wendungen für die Kommunikation wichtige Erfahrungen der Sprachgemeinschaften gespeichert sind, ist der Wortschatz nicht nur eine psychische, sondern auch eine grammatische, soziale und kulturelle Tatsache. Dieses Studienbuch betrachtet das komplexe Phänomen deutscher Wortschatz beispielorientiert aus verschiedenen inhaltlichen und methodischen Perspektiven und vermittelt so Studierenden und Lehrenden Einblick in die Welt der Wörter. Die 2., komplett überarbeitete und ergänzte Auflage berücksichtigt die neuesten Erkenntnisse in der universitären Forschung und Lehre. Sie enthält neue Kapitel zu den aktuellen Entwicklungen im deutschen Wortschatz und zu den komplexen Wörtern.

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dem Unterricht im Zweitspracherwerb,

der Grundschuldidaktik (Orthografie-, Grammatik- und Ausdrucksunterricht),

der Wörterbucherstellung.

Deshalb sind nicht nur quantitative, sondern auch kommunikativ-pragmatische Faktoren (Schnörch, 2002) – wie Benutzer, Situation, Handlungsmuster, Thema – für die Erstellung lexikalischer Minima relevant.

Es wurde eine ganze Reihe verschiedenartiger statistischer Erhebungen angestellt. Schnörch (2002) stellt sieben von ihnen vor und gewinnt daraus seine „Untersuchungsschnittmenge“. Man stellt den Grundwortschatz meist in Teilmodulen vor. Diese sind entweder wortartenspezifisch, wie bei Schnörch, oder wie bei Krohn (1992)Krohn, D. in funktionale Wortklassen (Synsemantika, themenunspezifische und themenspezifische Autosemantika) aufgeteilt. Die letztere Aufteilung scheint sehr sinnvoll zu sein, weil sie auch der Tatsache Rechnung trägt, dass die am häufigsten verwendeten Wörter zu der kleinen Gruppe der Synsemantika zählt Synsemantikonund bedeutungsmäßig vage bzw. unspezifische Wörter häufiger benutzt werden. Die Grundwortschatzlexikografie diskutiert auch, ob Wörter, Lexeme (Nennformen) oder Sememe (Lesarten) die Grundeinheiten sein sollten.

Laut Meier (1964) Meier, H.machen die 200 häufigsten Wortformen ca. 54 % aller Textwörter aus. Bei den Verben werden die gebeugten Formen der Hilfsverben ( sein, haben, werden ) am häufigsten verwendet. „Die fünfzig häufigsten Wörter der deutschen Gegenwartssprache gehören überwiegend zu den Klassen der Artikel, der Pronomen und Präpositionen; überraschend die hervorragende Stellung einiger Adverbien bzw. Modalpartikeln ( noch, auch, doch, schon ) und die kaum erwartete Häufigkeit der Konjunktionen und, aber, wenn, denn .“ (Braun, 1979, S. 161) Braun, P.Wortschatzumfang

1.3 Gegenstände der Lexikolgie LexikologieGegenstände

In der modernen Linguistik hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass die Wortschätze der Sprachen (Lexika) wichtige Komponenten der menschlichen Sprachfähigkeit sind, die wissenschaftlich u.a. das Objekt der Lexikologiesind.

„Die Lexikologie ist die Theorie des Lexikons.“ (Schwarze und Wunderlich, 1985, Einleitung) Das Fachwort Lexikologie leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet ‘Lehre von den Wörtern’, damit ist das Objekt der linguistischen Teildisziplin gut bezeichnet: Die Wörter, die Wortschätze, stehen also im Zentrum. Bezüglich der Wortschätze wird bei Lutzeier (2002, S. 4) Lutzeier, P. R.zwischen Lexis (‘Sammlung der Wörter der Einzelsprachen’), mentaler Speicherung der Wörter und ihrer Charakteristika und Lexikon, auf das die Grammatik zugreift, unterschieden; diese Wortschätze sind Gegenstände der Lexikologie.

Engere traditionelle Auffassungen sehen vor allem die Inhaltsseite als primär für die Lexikologie an. So lesen wir beispielsweise bei Wanzeck (2010, S. 11): „Beim Wort geht es innerhalb der Lexikologie primär um die Inhaltsseite.“ oder „Im Zentrum stehen dabei Fragen der Wortbedeutung.“ (Harm, 2015, Klappentext)

Wörter bilden die Basiskomponenten aller Sprachen. Sie haben verschiedene Charakteristika, was auch in geflügelten Worten deutscher Dichter sichtbar wird (siehe die angeführten Beispiele in (1.0), die zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen). So verweist Goethe im Faust auf den Zusammenhang zwischen Wörtern, Handlungen und dem Denken. Das Gedicht „Wink“ aus dem West-östlichen Divan verweist auch auf die komplizierte Zuordnung der Form- und Inhaltsseite des Wortes. Die ausgewählten Verse von Heine zeigen die Verbindung zwischen Wörtern und Emotionen auf1.

(1.0) a. Der Worte sind genug gewechselt, b. Und doch haben sie recht, die ich schelte: Denn, daß ein Wort nicht einfach gelte, Das müßte sich wohl von selbst verstehn. Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den Stäben Blicken ein paar schöne Augen hervor, Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor, Er verdeckt mir zwar das Gesicht, Aber das Mädchen verbirgt er nicht, Weil das Schönste, was sie besitzt, Das Auge, mir ins Auge blitzt. (Goethe: Hafis Namek: Buch Hafis aus West-östlicher Divan ) c. Die Worte und die Küsse Sind wunderbar vermischt (Heine: Neue Gedichte )

Diese vielfältigen Aspekte des Wortschatzes, die nicht nur unsere großen Dichter fasziniert haben, werden heute von speziellen Lexikologien bzw. Subdisziplinen der Lexikologie betrachtet. LexikologieGegenstände

1.4 Sub- und Teildisziplinen der Lexikologie LexikologieSubdisziplinen

Die Wortschätze sind, wie festgestellt, das Objekt der linguistischen Subdisziplin Lexikologie, die wiederum in Lehre und Forschung dieses Objekt, da es sehr komplex ist, mit unterschiedlichen Fragestellungen, Methoden und verschiedenen Interessen betrachtet. Man kann deshalb mindestens die nachfolgend skizzierten lexikologischen Subdisziplinen annehmen.

Die allgemeine LexikologieLexikologieallgemeinesucht nach den Gemeinsamkeiten aller Wörter aller Sprachen, fragt also nach den Universalien und den theoretischen Grundlagen. Ansichten, die das Lexikon Lexikonnur für eine Ansammlung von Zufälligkeiten „oder scheinbar eine eintönige Wortliste, die Stück für Stück stumpfsinnig auswendig gelernt werden muß“ (Pinker, 1994, S. 145) Pinker, S.halten, werden von der allgemeinen Lexikologie und auch hier nicht geteilt.

So lassen sich bestimmte Tatbestände voraussagen, die universelle Eigenschaften aller Sprachen sind: Universalien

Alle Sprachen verfügen über einen Vorrat an Morphemen (Wortteilen) und eine Menge Konventionen, die festlegen, wie sich diese zu sinnvollen Kombinationen wie komplexen Wörtern, Phrasen und Sätzen zusammenbauen lassen. Werden Wörter zusammengebaut, so haben sie die Wahl zwischen Suffixen, Präfixen und Infixen (Einfügungen), können eine Vokal- oder Konsonantenänderung durchlaufen oder redupliziert werden. (Pinker, 2000, S. 251) Pinker, S.

Eine andere Universalie ist, dass sich Wörter binär aufbauen und dass sie binär interpretiert werden, wie nachfolgend die Zerlegung des Beispielwortes Hochschullehrerin zeigt. Hochschullehrerin

(1.1) Hochschullehrerin
Hochschul Lehrerin = Hochschullehrerin
hoch Schule = Hochschule
Lehrer in = Lehrerin
Lehr er = Lehrer

Die spezielle Lexikologiebeschäftigt sich mit den Spezifika der Einzelsprachen. Sie ist in der Regel auch synchron auf die Gegenwartssprache ausgerichtet und hat als Objekt den Wortschatz einer speziellen Sprache. Dieses Buch versteht sich als eine Beschreibung der speziellen Lexikologie der deutschen Sprache.

Die historische Lexikologie, Lexikologiehistorischedie auch Etymologie Etymologiegenannt wird, betrachtet die historische Dimension des Wortschatzes. Sie kann zum einen den Wortschatz zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit beschreiben (um 1500) oder zum anderen die Entwicklung einzelner Wörter über einen historischen Zeitraum hinweg.

So hat das Wort Weinbrand Weinbrand eine interessante Geschichte. Es ist eine deutlich motivierte Prägung (Weinbrand ← gebrannter Wein) eines Sprachwissenschaftlers, die im Gefolge der Restriktionen nach dem ersten Weltkrieg entstanden ist, als Cognac aber zu einer geschützten Bezeichnung für Weinbrand aus dem französischen Weinanbaugebiet Cognac wurde.

Die historische Lexikologie betrachtet die Wörter sowohl in ihrer formalen als auch inhaltlichen Entwicklung. Diese Aspekte sind auch nicht unwichtig für das gegenwärtige Wortverständnis. So kann man häufig als Beleg für Luthers derbe Sprache hören, dass er gesagt hat, man solle dem einfachen Volk „aufs Maul schauen, wie sie reden“. Dies ist aber kein richtiger Beleg, weil Maul zu Luthers Zeiten noch keine Bedeutungsverengung erfahren hatte.

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