Kallmeyer Umwandlungsgesetz, 5. Aufl. 2013
Kaplan/Norton Alignment, 2006
Kaplan/Norton/Horvath Balanced Scorecard, 1997
Kempf/Schilling Vermögensabschöpfung, 2007
Kindhäuser/Neumann/Paeffgen Nomos Kommentar Strafgesetzbuch, 5. Aufl. 2017
Knierim/Rübenstahl/Tsambikakis Internal Investigations, Ermittlungen im Unternehmen, 2. Aufl. 2016
Koepsel Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), 2006
Kremer/Bachmann/Lutter/von Werder Deutscher Corporate Governance Kodex, 6. Aufl. 2016
Küstner/Thume Handbuch des gesamten Vertriebsrecht,Band 2, 9. Aufl. 2014, Band 3, 4. Aufl. 2014
Landmann/Rohmer Umweltrecht, Loseblatt
Langen/Bunte Kommentar zum deutschen und europäischen Kartellrecht, Band 1, Deutsches Kartellrecht, 12. Aufl. 2014
Laufhütte/Rissing-van Saan/Tiedemann Großkommentar, Band 13, 12. Aufl. 2009
Ledergerber Whistleblowing unter dem Aspekt der Korruptionsbekämpfung, 2005
Leisinger/Probst Human Security and Business, 2012
Lippross Umsatzsteuer, 24. Aufl. 2017
Lutter Umwandlungsgesetz, 5. Aufl. 2014
Marx Deutsches und europäisches Markenrecht, 2. Aufl. 2007
Mengel Compliance und Arbeitsrecht, 2009
Mes Patentgesetz, Gebrauchsmustergesetz: PatG/GebrMG, 4. Aufl. 2015
Meyer-Goßner Strafprozessordnung, 60. Aufl. 2017
Michalski/Heidinger/Leible/Schmidt Kommentar zum Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, 3. Aufl. 2017
Mitsch Recht der Ordnungswidrigkeiten, 2. Aufl. 2005
Moosmayer Compliance, Praxisleitfaden für Unternehmen, 3. Aufl. 2015
Moritz Das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, 2004
Müller 100 Jahre materielle Versicherungsaufsicht in Deutschland, Band 1, 2001
Müller-Gugenberger/Bieneck Handbuch des Wirtschaftsstraf- und Ordnungswidrigkeitenrechts, 6. Aufl. 2015
Niemann/Sradj/Wohlgemuth Jahres- und Konzernabschluss nach Handels- und Steuerrecht, 2008
Pieth Anti-Korruptions-Compliance, 2011
Prölss Versicherungsaufsichtsgesetz, 12. Aufl. 2005
Raiser/Veil Recht der Kapitalgesellschaften, 6. Aufl. 2015
Rebel Gewerbliche Schutzrechte, 7. Aufl. 2017
Rohde-Liebenau Whistleblowing – Beitrag der Mitarbeiter zur Risikokommunikation, 2005
Romeike Rechtliche Grundlagen des Risikomanagements, 2008
ders . Die Bankenkrise – Ursachen und Folgen im Risikomanagement, 2010
Rosenthal/Jöhri Handkommentar zum Datenschutzgesetz, 2. Aufl. 2017
Roth Compliance: Begriff, Bedeutung, Beispiele, 2000
Roth/Altmeppen Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, 8. Aufl. 2015
Ruhmannseder/Lehner/Beukelmann Compliance aktuell, Loseblatt
Säcker/Rebmann Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 7. Aufl.
Schemmel/Ruhmannseder/Witzigmann Hinweisgebersysteme, Implementierung in Unternehmen, 2012
Schimansky/Bunte/Lwowski Bankrechts-Handbuch, 5. Aufl. 2017
Schmitt/Hörtnagl/Stratz Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, 7. Aufl. 2016
Scholz GmbH-Gesetz, 11. Aufl. 2015
Schönke/Schröder Strafgesetzbuch, 29. Aufl. 2014
Semler/Peltzer/Kubis Arbeitshandbuch für Vorstandsmitglieder, 2. Aufl. 2015
Semler/Stengel Umwandlungsgesetz mit Spruchverfahrensgesetz, 4. Aufl. 2017
Senge Karlsruher Kommentar zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten, 4. Aufl. 2014
Sölch/Ringleb Umsatzsteuergesetz: UStG, Loseblatt
Stelkens/Bonk/Sachs Verwaltungsverfahrensgesetz, 8. Aufl. 2014
Theisen Information und Berichterstattung des Aufsichtsrats, 4. Aufl. 2007
Tiedemann Wirtschaftsstrafrecht, Einführung und Allgemeiner Teil, 4. Aufl. 2014
Tipke/Kruse Abgabenordnung – Finanzgerichtsordnung, Loseblatt
Tipke/Lang Steuerrecht, 22. Aufl. 2015
Umnuß Corporate Compliance Checklisten, 3. Aufl. 2017
Wabnitz/Janovsky Handbuch des Wirtschafts- und Steuerstrafrechts, 4. Aufl. 2014
Wecker/van Laak Compliance in der Unternehmenspraxis, 2. Aufl. 2009
Widmann/Mayer Umwandlungsrecht – Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz, Loseblatt
Wiedemann Handbuch des Kartellrechts, 3. Aufl. 2016
Wieland/Steinmeyer/Grüninger Handbuch Compliance-Management, 2. Aufl. 2014
Wilrich Geräte- und Produktsicherheitsgesetz, 2004
Winter Versicherungsaufsichtsrecht, 2007
Wissmann Telekommunikationsrecht, 2. Aufl. 2006
Wissmann/Dreyer/Witting Kartell- und regulierungsbehördliche Ermittlungen im Unternehmen und Risikomanagement, 2008
Wöhe Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 26. Aufl. 2016
Zöllner Kölner Kommentar zum Aktiengesetz, 3. Aufl. 2009 ff.
1. Kapitel Begriffsbestimmungen Compliance:
Bedeutung und Notwendigkeit
Inhaltsverzeichnis
I. Einführung
II. Ausgangslage und Historie
III. Haftungsrisiken von Unternehmen und Management
IV. Gesetzliche Grundlagen und unternehmerische Pflichten
V. Bedeutung einer Compliance-Organisation
VI. Compliance-Funktionen
1. Kapitel Begriffsbestimmungen Compliance: Bedeutung und Notwendigkeit› I. Einführung
1
Der Begriff „Compliance“ stammt aus der angloamerikanischen Rechtssprache und wird seit einigen Jahren selbstverständlich in der hiesigen Terminologie benutzt. Die Übersetzung „Handeln in Übereinstimmung mit bestimmten bestehenden Regeln“ vermittelte möglicherweise zunächst den Eindruck, es handele sich um nicht mehr als die neudeutsche Bezeichnung altbekannter Selbstverständlichkeiten. Dass dies nicht zutrifft und unter Compliance etwas anderes und weit mehr zu verstehen ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Die Komplexität zeigt sich schon an den vielen verschiedenen Definitionen, die sich herausgebildet haben, seit der Begriff erstmals in der deutschen Rechtssprache aufgetaucht ist.
2
Sehr allgemein definiert bedeutet Compliance etwa die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen, regulatorischen Standards und die Erfüllung weiterer wesentlicher Anforderungen.[1] Außerdem wird Compliance auch als Haftungsvermeidung durch das Befolgen der für das Unternehmen maßgeblichen Rechtsregeln aller Art definiert.[2] Zum Teil wird Compliance auch als Organisationsmodell mit Prozessen und Systemen verstanden, das die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen, internen Standards und wesentlicher Ansprüche von Stakeholdern sicherstellt.[3]
3
Die Komplexität zeigt sich daneben auch an der Frage, welchem Fachgebiet die Compliance zuzuordnen ist. Die Einhaltung von Regeln und Gesetzen sowie die Vermeidung der Haftung von Unternehmensverantwortlichen als wesentlicher Bestandteil der Compliance lässt eine Zuordnung zur Rechtswissenschaft logisch erscheinen. Die Implementierung von Prüfungs-, Kontroll- und Freigabemechanismen, die ebenfalls zur Compliance gehört, passt dagegen wiederum in die Betriebswirtschaft. Möglicherweise gehört Compliance sogar in den Bereich der Wirtschaftsethik, wenn es letztlich um die Frage gehen soll, wie und ob ein auf Gewinn ausgelegtes Unternehmen verantwortungsvoll und nachhaltig arbeiten kann.[4]
4
Bemerkenswert ist letztlich auch die kontroverse Diskussion, die Compliance ausgelöst hat. Wie kaum ein anderes Thema scheint Compliance zu polarisieren. Während sie einerseits als unverzichtbar gesehen wird, halten andere sie für das größte Hindernis unternehmerischen Handelns.
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