Mara Laue - Das Collier der Lady Ira

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Als das legendäre Collier der Lady Ira versteigert werden soll, liegt an seiner Stelle eine Fälschung im Safe von Forthwater Manor.
Versicherungsdetektiv Glen Kincaid steht vor einem Rätsel, denn der Safe wurde nicht aufgebrochen, und alle Verdächtigen haben ein Alibi. Sind die beiden Bauarbeiter in den Diebstahl verwickelt, die das Collier bei Renovierungsarbeiten gefunden haben und seitdem verschwunden sind? Oder hat der Gutachter falsch gespielt und das echte Collier gestohlen? Doch als Glens Hund Shade allzu intensiv im Manor schnüffelt, macht er einen grausigen Fund.

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Morven reichte ihr eine Visitenkarte. »Falls Ihnen noch etwas einfällt, auch wenn es Ihnen unwichtig erscheinen sollte, melden Sie sich bitte. Und bestimmt haben wir später noch die eine und andere Frage. Außerdem brauchen wir den Code für den Safe. Vielleicht befindet sich etwas darin, was uns einen Hinweis gibt.«

Fiona Gall zögerte, nahm dann einen Zettel und notierte vier Zahlenreihen. »Der Erste ist für den Safe, der Zweite für den Tresor, der Dritte für den Computer und der Letzte für die Alarmanlage. Falls Sie den brauchen.«

»Vielen Dank, Ms Gall.«

Morven und Durie verabschiedeten sich und verließen Fiona Galls Wohnung.

»Also hat es den geheimnisvollen Kunden tatsächlich gegeben«, resümierte Durie auf dem Weg zu ihrem Dienstwagen. »Hat er den Termin gelöscht?«

Morven schüttelte den Kopf. »Dann müsste er das Passwort für den Computer kennen.«

Durie schüttelte ebenfalls den Kopf. »Als wir am Tatort ankamen, war der Computer noch eingeschaltet; zwar im Stromsparmodus, aber eingeschaltet. Wenn Mrs Harrington ihn noch gar nicht ausgeschaltet hatte, wäre es für ihn kein Problem gewesen, den Termin zu löschen. Und seine Akte gleich mit.«

»Scheiße«, murmelte Morven. »Wir sollten unbedingt nachsehen.«

Auf dem Weg zurück ins Präsidium betete sie inständig, dass wirklich nur der Termin gelöscht worden war.

***

Die »Hexe« warf Morven und Durie nur einen kurzen Blick zu, als sie deren Allerheiligstes betraten. Aber der sprach Bände und signalisierte die deutliche Warnung, sie bloß nicht zu stören.

»Tut mir leid, Ally, aber wir können auf dein Bedürfnis nach Ungestörtheit keine Rücksicht nehmen«, antwortete Morven auf die stumme Botschaft.

Allison Brady grunzte nur und ließ ihre Finger weiter über die Tastatur tanzen in einer Geschwindigkeit, dass Morven sich nicht zum ersten Mal fragte, wie sie überhaupt die richtigen Tasten treffen konnte, ohne ihre Finger zu verheddern. Nicht nur diese atemberaubende Geschwindigkeit im Tippen war für Allys Spitznamen verantwortlich. Sie war eine Hexenmeisterin am Computer und steckte nahezu alle Kolleginnen und Kollegen in ganz Schottland, wahrscheinlich sogar des ganzen Königreichs und etliche ausländische Koryphäen, in die Tasche.

»Was immer ihr wollt, die Antwort ist Nein«, beschied sie den beiden.

»Wie schade«, meinte Morven scheinheilig. »Ich wollte dich zum Essen einladen.«

»Nein«, beharrte Ally, zwinkerte ihr zu, und beide lachten.

Sie waren seit ihrer gemeinsamen Zeit auf dem Po­lice College befreundet. Vorübergehend hatten sich ihre Wege nach dem Abschluss getrennt, weil Ally eine Spezialausbildung zum Computercrack absolviert hatte, aber seit ein paar Jahren waren sie im selben Revier in Corstorphine und hatten ihre Freundschaft nahtlos fortgesetzt.

»Ich weiß schon, weshalb ihr gekommen seid«, war Ally überzeugt. »Die Überwachungsaufzeichnungen vom Computer aus dem Juweliergeschäft.« Sie schüttelte den Kopf und blickte Morven an, ohne das Tippen zu unterbrechen. »Gelöscht. Aber nicht einfach nur gelöscht, sondern mehrfach überschrieben. Da war ein Profi am Werk, der oder die genau wusste, was er oder sie tun musste, damit ich die Dateien nicht wiederherstellen kann.« Sie fletschte die Zähne und knurrte. »Ich hasse so was!«

»Du hast mein volles Mitgefühl«, versicherte Morven. »Aber wir sind nicht nur deshalb hier. Auf dem Computer befinden sich die Dateien über die Aufträge, die das Opfer ausgeführt hat. Der Auftrag, der uns interessiert, stammt von einem John MacDonald, und Mrs Harrington hat für ihn ein Schmuckstück angefertigt. Wir brauchen seine Adresse, die in der Akte stehen müsste.«

Ally rollte mit ihrem Stuhl zu einem Nebentisch, auf dem ein anderer Computer stand. Morven erkannte in ihm den, den sie aus Gwyn Harringtons Geschäft mitgenommen hatten. »Ich lasse auf dem Überwachungscomputer ein Suchprogramm nach versteckten oder kürzlich gelöschten Dateien laufen«, erklärte sie. »Aber Fehlanzeige. Wie gesagt, wer immer die Überwachungsaufzeichnung nach acht Uhr abends gelöscht hat, ist ein Profi.« Sie rief einen Dateiordner auf, der mit »Aufträge« bezeichnet war und öffnete ihn. »Ich finde hier fünf John MacDonalds mit unterschiedlichen Adressen.« Sie zuckte mit den Schultern. »Kein Wunder. Die MacDonalds sind der größte Clan des Landes, und John ist kein seltener Vorname. Wann wurde der Auftrag erteilt?«

»Vermutlich zwischen dem zehnten und fünfzehnten Februar«, antwortete Durie.

Ally blickte auf den Bildschirm und schüttelte den Kopf. »Die Ordner für drei John MacDonalds tragen ein Bearbeitungsdatum von diesem Jahr, aber die letzte Bearbeitung stammt vom zwanzigsten Januar.«

»Würdest du uns die Dateien aller John MacDonalds ausdrucken?«, bat Morven.

Ally lächelte sie liebenswürdig an. »Wie war das mit der Einladung zum Essen?«

Morven lachte. »Heute Abend bei mir. Mein Onkel hat gestern Lachse geangelt und mir ein fangfrisches Exemplar gebracht. Babymöhren, dazu meine Spezialsoße und ein gepflegter Wein.«

»Deal«, stimmte Ally zu. Sekunden später erwachte ein Drucker zum Leben und spuckte fünfzehn Seiten aus, die Ally nahm und Morven reichte. »Und bevor du fragst: Keine Drohmails auf dem Computer, keine Malware, keine Erpressungen der Toten gegen irgendwen oder von irgendwem. – Bis heute Abend, dann!«

Morven nahm die Blätter, verabschiedete sich und ging mit Durie in ihr Büro. Sie setzte sich und reichte ihm die Hälfte der Ausdrucke. Sie las sich das erste Blatt durch. John MacDonald aus Morningside hatte einen Armreif aus massivem Gold bestellt mit einem ovalen Stein aus dunkelgrüner Jade, in den das Clanwappen eingraviert war und auf der Innenseite »Für Roana in ewiger Liebe«. Morven hoffte, dass die Liebe des Paares tatsächlich ewig halten würde. Und mit einem Anflug von Neid wurde ihr bewusst, dass noch niemand ihr ein so wertvolles Geschenk gemacht hatte. Aber wenn sie wollte, konnte sie sich das auch selbst schenken. Der mit vierhundert Pfund angegebene Preis war zwar der pure Luxus, aber ein solches Geschenk machte man sich nur einmal im Leben.

Der Armreif war bereits im November in Auftrag gegeben und laut Mrs Harringtons Eintrag Anfang Dezember fertiggestellt worden. Ein Weihnachtsgeschenk also, das der Auftraggeber in zwei Raten gezahlt hatte, die letzte im Januar. Der nächste MacDonald hatte einen Diamantring bestellt, der dritte eine Halskette aus Tigeraugen- und Goldperlen mit einem passenden Armband. Die beiden MacDonalds, deren Akten Durie sich angesehen hatte, hatten ein Halsband aus neun silbernen Efeublättern und ein Bernsteinhalsband mit einer Achatgemme bestellt. Kein Auftrag hatte laut Gwyn Harringtons Notizen länger als zwei Wochen gedauert. Demnach konnte keiner von diesen MacDonalds derjenige mit dem »eine Weile dauernden« Auftrag gewesen sein. Es sei denn, er hätte nur diesen gelöscht und frühere im Computer gelassen. Doch das erschien Morven wenig sinnvoll.

Sie griff zum Telefon und rief in der IT-Abteilung an. »Ally, wie lange braucht man, um Dateien so komplett zu löschen, dass nicht mal du sie wiederherstellen kannst?«

»Ein paar Minuten, wenn man nur eine einzige Datei löschen will und genau weiß, was man tut. Wenn man erheblich mehr löschen will«, Morven hörte das Grinsen in Allys Stimme, »formatiert man die Festplatte. Dann ist alles weg. Das hat nur den unbedeutenden Nachteil, dass man danach den Computer nicht mehr benutzen kann. Zumindest nicht, bis man das Betriebssystem neu aufgespielt hat. Aber alle gespeicherten Daten sind dann weg. Unwiederbringlich.«

»Nur ein paar Minuten also. Hm. Danke, Ally.« Morven legte auf und blickte nachdenklich auf die Ausdrucke vor sich.

»Stimmt«, sagte Durie.

»Was stimmt?«, fragte Morven irritiert.

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