Elbo James - Nicht von Ungefähr

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Die Sache mit dem entführten Impresario des Volkstheaters Karbunkelkraut wird nach und nach für Nicht von Ungefähr, dem allerersten privaten Ermittler in der Hauptstadt des Kontinents, zur größten Herausforderung seiner Karriere. Nicht nur, dass seine Auftraggeber sich als winzige Gnome herausstellen, die er vordem nur im Bereich von Sagen und Legenden vermutet hatte, nein, auch die Frage, was die ganze Geschichte wohl mit dem Hochadel und dessen Verwicklung in den Sklavenhandel zu tun haben mochte, gibt dem jungen Mann ein kaum lösbares Rätsel auf. Zu allem Überfluß erfindet man in der Geschichte auch noch eine vollkommen neue Form kontinentaler Musik, die eine enorme kulturgeschichtliche Bedeutung bekommen sollte.
Und was hat dies alles mit einem seit Jahrzehnten vermissten Universalgenie zu tun, vom Auftauchen seltsamer Geschöpfe wie Yetis und Kobolden gar nicht zu sprechen?
Singende Wichte, fleischfressende Pflanzen, verwirrte Sergeanten, entnervte erste Geigen fügen sich ein in den farbenfrohen Reigen absurder Ereignisse. Beinahe so wie im richtigen Leben.

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Nicht gedachte Marianne tatsächlich zu diesem Fall mit hinzuzuziehen. Wer, wenn nicht die höchstrangige Putzfrau des Kontinents wäre besser geeignet, den Kontakt mit den Angestellten der von Fallerslebens herzustellen, ohne das gleich jemand Verdacht schöpfen würde?

***

Kammergarn schnallte sich, als er von draußen auf dem Flur Schritte seiner gut eingerichteten Zelle sich nähern hörte, schnellstens wieder proforma die Handschelle an den Bügel an der Wand hinter dem Bett. Längst hatte er es fertiggebracht, das Ding mittels einer der kurzen Drähte unterschiedlicher Dicke, die er immer in den Hosentaschen mit sich trug, aufzumachen. Dies stellte für einen ehemaligen Gauner, wie den Impresario des Volkstheaters Karbunkelkraut, das Kleinste aller Probleme dar. Immerhin hatte er von frühester Jugend an seinen und seines Ziehvaters Lebensunterhalt mit Einbrüchen und Taschendiebstählen bestreiten müssen.

Dem alten Kruckhardt, so der Spitzname des Ganoven, der den Jungen aufgezogen hatte, den er, wie er nicht müde geworden war, zu behaupten, aus vollkommenster Selbstlosigkeit an Sohnes statt annahm, war gleich klar gewesen, dass es diesem kleinen, dünnen und beweglichen Knaben keinerlei Schwierigkeiten bereiten würde, durch gekippte Fenster oder schlecht verrammelte Kelleraufgänge in die Häuser zu gelangen, die schon von ihren noblen Fassaden her, reiche Beute versprachen. So war das einige Jahre gegangen und der Knabe Jonathan, der sich mittlerweile kaum mehr an seine richtigen Eltern erinnern konnte, nur die süße Stimme seiner Mutter verfolgte ihn noch heute manchmal in seinen Träumen, stellte sich bei all diesen Unternehmungen, als ein hervorragendes Werkzeug für Kruckhardt heraus, der ein Bein verloren hatte, und solchen Tätigkeiten aufgrund dieser Behinderung nicht mehr selbst nachzugehen vermochte. Als der Ziehvater dann das Zeitliche segnete, brachte es der jetzt jugendliche Jonathan Kammergarn durchaus fertig, sich mit dem von der Pike auf erlernten Handwerk über Wasser zu halten. Kurz darauf aber war er mit einem weitaus vornehmeren Metier des Ganoventums bekannt gemacht worden und schlug sich daraufhin Jahre und Jahre als Hasardeur durch, bis er an den Falschen geriet, und von einer angeheuerten Bande halbtot geschlagen, mitten in der Wildnis liegengelassen wurde. Dort hatten ihn dann die Hurveniks gefunden, seine zahlreichen Wunden versorgt und ihn wieder aufgepäppelt. Als er sich an die Existenz dieser zauberischen Wesen gewöhnt hatte, musste er feststellen, dass er eine Leidenschaft mit einigen dieser Wichte teilte. Und dies war die Passion fürs Theater.

Zwar lag der kriminellere Teil seines Lebens nun schon lange hinter Kammergarn, doch hatte er gewisse Gewohnheiten beibehalten, und das Mitführen kleiner biegsamer Drähte, aus denen man in Windeseile Dietriche formen konnte, war eine davon. Allerdings hatte die Untersuchung seines Gefängnisses nun auch nicht gerade viel gebracht. Hinter der Glasscheibe des einzigen, von einem dicken Vorhang verhangenen Fensters war ein gewölbtes, schmiedeeisernes Gitter angebracht; er befand sich im Parterre eines Hauses, so konnte Kammergarn erkennen, das auf eine Art winziges Hinterhöfchen hinausblickte, umgeben von den Mauern anderer Gebäudeteile. Man hatte noch dazu den Griff des Fensters abgeschraubt, so dass es nicht zu öffnen gewesen wäre, hätte er um Hilfe rufen wollen. Allerdings hatte Kammergarn nicht den Eindruck, dass hier noch irgendwer wohnte. Im Grunde sahen die Fenster auf der anderen Seite aus, als hätte sich in den Räumlichkeiten vor nicht allzu langer Zeit eine Manufaktur oder etwas ähnliches befunden. Die Räume schienen recht hoch zu sein und auch die Fenster waren in entsprechender Höhe eingebaut.

Da hörte Kammergarn Schritte vom Flur nahen, warf sich, trotz seines umfangreichen Körpers, beinahe mit tänzerischer Anmut zurück aufs Bett und ließ die Handschelle wieder zuschnappen. Er würde keine zehn Sekunden benötigen, diese wieder mit dem winzigen Dietrich zu öffnen.

Nach dem Drehen des Schlüssels im Schloss der stabilen Holztür, kam wieder der Mann ins Zimmer, den Kammergarn schon kennengelernt hatte, und den er für denjenigen hielt, der ihm den Totschläger über den Schädel gezogen haben musste. ‚Sollte der denn wirklich Putzi heißen?‘, dachte Kammergarn jetzt. ‚Putzi, so hieß doch nun wirklich kein Mensch!‘

Wieder hatte der Mann die seltsame Bommelmütze auf dem Kopf, die so gar nicht zu den frühlingshaften Temperaturen passen wollte, schon gar nicht, wenn man sich das kratzig wirkende Ding noch bis übers Kinn hinunterziehen musste. Der steife nach oben gezwirbelte Schnäuzer machte die Aufmachung auch nicht gerade modischer.

„Ich soll dir was zum Essen bringen“, meinte jetzt der Kerl, den Kammergarn für diesen ominösen Putzi hielt. „Ich bin zwar der Meinung, dass es dir ganz gut anstehen würde, ein paar Pfund abzunehmen, aber …, na ja!“ Er trug tatsächlich ein Tablett auf dem linken Arm, mit der rechten Hand steckte er gerade einen Schlüsselring klimpernd in die Tasche seines Zweireihers.

‚Zumindest scheint mir dieser Trottel immerhin kein normaler Krimineller zu sein‘, dachte der Impresario. Eher würde er einen jungen Mann von einigem Adel in ihm vermuten, obwohl er sich bemühte, sich nicht allzu gewählt auszudrücken, was aber höchstwahrscheinlich gar nicht seine Herkunft zu leugnen helfen soll, sondern, dachte Kammergarn, eher versucht Putzi auf diese Weise bedrohlicher zu wirken. Umständlich mit dem Tablett jonglierend trat der dann näher.

„Nun, ich hoffe, ihr habt eure Lösegeldforderung gestellt?“, fragte nun Kammergarn ruhig. „Und werdet doch hoffentlich eingesehen haben, dass von den Hurveniks nichts zu holen sein wird. Obwohl wir, wie Sie wohl wissen, im Excelssior abgestiegen sind, heißt das nun keineswegs, dass die Truppe über größere finanzielle Mittel verfügt!“

„Geld interessiert uns ganz und gar nicht, Meister!“ Putzi versuchte mit diesem ‚Meister‘ schon wieder vergeblich so zu klingen, wie er sich die Redeweise eines professionellen Verbrechers vorstellte. „Wir haben ganz anderes im Sinn, mein Dicker!“

„Und was, wenn Sie mir die Frage erlauben?“

„Es geht um …“, man konnte trotz der Vermummung dem Kerl zumindest an den Augen ansehen, dass es in seinem Hirn zu rotieren begann. „Ach, was geht dich denn das eigentlich an? Kann dir doch vollkommen einerlei sein! Hauptsache alles geht nach Plan und wir können dich wieder laufen lassen, oder?“

„Nun, es würde mich dennoch interessieren ...“

„Je weniger du weißt, desto besser für dich. Stell dir nur einmal vor, du würdest unsere Gesichter sehen. Was glaubst du eigentlich, was wir dann mit dir machen würden, Fettsack? Zuviel Wissen kann schädlich sein, hat dir das deine liebe Mutti nicht beigebracht?“ Bei diesen Worten versuchte er noch einmal seine Stimme um ein, zwei Halbtöne zu senken, was ihm allerdings gründlichst misslang, wie Kammergarn bemerkte, da der Kerl fast hätte husten müssen.

Jetzt stellte er umständlich das Tablett auf der Bettkante ab. Kammergarn überlegte, ob er ihn mit einem einzigen kräftigen Haken würde ausschalten können, doch zögerte er, diesen Plan umzusetzen, da er nicht sicher war, wie viele Komplizen der Kerl im Nebenzimmer haben mochte. Zwar hatte er bisher nur die Stimme einer weiteren Person, noch dazu lediglich diejenige einer Frau wahrgenommen, aber man konnte ja nie wissen.

„Meine liebe Mutti hat mir so einiges beigebracht, zumindest Umgangsformen, also Dinge, die Ihnen vollkommen abgehen!“

„Was soll das heißen, ich bin sogar verwandt mit dem alten Freiherrn von Knick..." Putzis Stimme hatte zu ihrer natürlichen Tonhöhe zurückgefunden, zumindest solange, bis er sich jetzt mit einem zarten Händchen, das noch niemals im Leben irgendeine körperliche Arbeit hatte verrichten müssen, selbst auf den Mund schlug und hierbei seine exakt vertikal nach oben gerichteten Bartspitzen in Unordnung brachte.

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