Hohenauer Markus - Der Weg zum grünen Glück
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Petra und ich machten uns dann auch gleich auf den Weg. Es ging hinauf auf die „Kloane“. Der Weg war nicht sonderlich beschwerlich, da ein uralter Traktorweg direkt zur Kanzel hinführte. Wir kamen recht zügig voran und standen alsbald vor der auserwählten Reviereinrichtung. Ich richtete meinen Blick nach oben und verstand sofort, dass dieser Name ziemlich sarkastisch gewählt war. Es ist einer, wenn nicht der höchste Stand im Revier. Also, hinauf mit uns.
Die Aussicht war atemberaubend. Von unserem Standpunkt aus zog sich nach oben, wie auch nach unten hin, ein zirka 80 Meter langer Schlag. Durchsetzt mit Jungwald, hauptsächlich aus Fichten bestehend, und vereinzelt stehende Jungbuchen. Nach vorne hin, zog sich der Traktorweg noch so an die 120 Meter. Bis er sich im Hochwald für unsere Augen unsichtbar, weiterschlängelte.
An diesem Abend erlebte ich wohl das erste Mal, welch Vielfalt an Grüntönen ein Wald aufweisen kann. Es war überwältigend! Ich konnte mich gar nicht daran satt sehen, welche Fülle an Farben Mutter Natur für uns erschaffen hatte. Als wenn das nicht schon genug an erfüllenden Eindrücken gewesen wären, gaben auch noch die Vögel ein wunderschönes Frühjahreskonzert für uns. Genau das war es was ich wollte, und nichts anderes. Ich lauschte den Gesängen und atmete den Duft vollkommener Freiheit und Sorglosigkeit in mich ein.
Wer das Glück hatte, so etwas einmal zu erleben, weiß wovon ich hier schreibe. Die anderen tun mir einfach nur leid. Man kann sich gar nicht vorstellen, welche Kraft so ein Ansitz einem geben kann. Es ist, wie soll ich sagen, einfach befreiend. Befreiend in dem Sinne, dass man alles, und ich meine wirklich alles, von sich abschütten kann. All seine Sorgen, den Alltagsstress und noch vieles mehr. Ist das nicht das höchste Gut auf Erden, das wir erfahren dürfen. Wo geht denn der Mensch heutzutage hin, wenn er mit seinen „Problemchen“ nicht mehr weiter weiß, oder keinen Ausweg mehr findet? Entweder in eine Bar und lässt sich volllaufen, oder zum Psychiater der einem das Geld aus der Tasche zieht. So oder so, wir sind nicht mehr in der Lage unser Leben alleine zu bewältigen. Ein richtiges Armutszeugnis ist das. Ich habe das Glück das ich den Wald habe, aber auch gute Freunde, mit denen ich reden kann. Und damit meine ich wirklich reden! Nicht nur oberflächliches „Gequatsche“, sondern intensiv und vor allem Ehrlich. Was ja heutzutage kaum mehr möglich ist. Man müsste sich ja seinem Gegenüber völlig öffnen. Aber die meisten haben aber gerade davor eine panische Angst. Und ich kann einfach nicht begreifen, warum das so ist. Ist es nicht schön, sich einem Menschen den man gern hat, sich vorbehaltlos und ohne Angst zu öffnen, und ihm zu zeigen wer man wirklich ist, und wie man fühlt. Meiner Meinung nach schon! Aber was zählt die schon. Wenn ich mich in der heutigen Gesellschaft so umsehe, komme ich mir fast schon wie ein Relikt vor. So alt bin ich doch noch gar nicht!
Wo das noch hinführen soll, weiß ich nicht. Bedenklich finde ich aber die derzeitige Situation schon. Der Gefühlswelt von uns Menschen verarmt Zusehens und keiner findet es der Mühe wert, etwas dagegen zu unternehmen. Arme Welt! Was ist daran so schwer, wenn man seine Gefühle offen zeigt und auch danach handelt. Heißt es nicht, das Bauchgefühl sei untrügerisch. Meiner Ansicht nach würde die Menschheit viel glücklicher und zufriedener sein, wenn sie sich nicht nur auf Technik, nackte Zahlen und Statistiken verlassen würde. Es ist doch genau das, was wir Jäger in gewisser Weise vorleben!
Zum Beispiel bei der Bockjagd: Es gibt wirklich viele, darunter auch gute Bücher, die uns anhand von Fotos helfen beziehungsweise vorschreiben sollen, dass dieser oder jener Rehbock so und so viele Jahre auf seinem Ziemer hat. Sie wissen, worauf ich hinaus will. Als Lernhilfe sind sie ja ganz gut geeignet, aber ansonsten ab damit ins Bücherregal. Denn am Hochstand haben sie nichts verloren! Wenn mir ein Bock kommt, kann ich natürlich anhand von Erfahrungen erkennen, wie alt er in etwa ist. Die Entscheidung ob ich die Kugel frei lasse, treffe ich einzig und alleine aus dem Bauch heraus. Denn nur der kann mir genau sagen, ob ich das Stück Wild für reif halte oder nicht. Ausnahmefälle gibt es zwar immer mal wieder, aber meistens liege ich richtig.
Aber auch im normalen Leben gibt es genug Beispiele die zeigen, dass einzig und allein das Gefühl der wahre Gradmesser ist. Nur ganz kurz: Was tun wir, Männlein wie Weiblein? Wir sehen jemanden und finden ihn ganz toll, und wollen sie oder ihn auch noch kennenlernen. Ich glaube nicht, dass das etwas mit Verstand zu tun hat, sondern rein eine Gefühlssache ist. Oder etwa nicht!? Man könnte noch Seitenweise darüber schreiben, aber ich glaube, manche Menschen wollen gar nicht nach ihrem Gefühl handeln. Sondern rein rational denkende Wesen werden. Aber nicht mit mir!
Jetzt aber zurück zur Kanzel, zu meiner Schwester und zu mir. Ich ließ die Eindrücke einfach auf mich einwirken und kostete diesen Abend in vollen Zügen aus. Petra schaute sich in der Zwischenzeit nach dem Rehwild um. Ihr Blick war ja schon darauf geschärft. Und so verflog die Zeit, bis zur Dämmerung über uns hereinbrach. Wiederum zeigten sich mir unvorstellbare Licht – und Schattenspiele. Aber auch, und jetzt wurde es erst richtig spannend, zog eine Gais auf dem oberen Schlag aus. Das geliehene Glas an die Augen, und jetzt wurde beobachtet. Die Spannung stieg mehr und mehr und ich wartete nur mehr darauf, bis meine Schwester das Reh erlegen würde. Jedoch anstatt eines Schusses spürte ich nur einen leichten Stoß in meiner Nierengegend. Ich blickte zu meiner Schwester, die mir eine in der Zwischenzeit weitere Gais die ausgezogen war, zeigte. Jetzt kriegte ich ein Problem. Sollte ich mich auf die obere oder aber auf die Gais, die bei der Salzlecke stand konzentrieren? Mein erster Blick, und das kam mir in dieser Situation am vernünftigsten vor, galt meiner kleinen Schwester. In welche Richtung würde der Lauf ihrer Büchse wohl wandern? Zu meiner Verblüffung, zeigte die Mündung kerzengrade in den Himmel. Sie stand nämlich noch immer in der Ecke der Kanzel.
Alles klar, heute, hier und jetzt würde es nicht „krachen“! Warum und wieso, blieb aber in diesem Moment für mich ein Geheimnis. Also weiter beobachten. Zu fragen traute ich mich in jenem Moment nicht. Es könnte ja zu laut sein, und die beiden Rehe zum Abspringen bewegen.
Nach geraumer Zeit, ich kann heute nicht mehr sagen wie lange, verzogen sich die beiden wieder in den Wald. Auch wir zwei packten unsere Sachen zusammen, und zogen unserem Einstand entgegen. Erst jetzt, auf der Forststraße angekommen getraute ich mich zu fragen, warum sie denn nicht eines der beiden Rehe erlegt hatte? Die Antwort kam kurz und bündig: „Des woarn zwoa fette Weiber“!
Alles klar, jetzt war ich um eine Erfahrung reicher! Und zwar, keine blöden Fragen zu stellen. Selbstverständlich klärte mich Petra darüber auf, dass es sich um zwei beschlagene Gaissen handelte, die natürlich Schonzeit hatten. Alles in Ordnung, ich musste mir die Tragezeiten unseres Wildes nochmals zu Gemüte führen. In diesem Moment wurde mir wieder bewusst, wieviel ich noch zu lernen hatte. Doch in einem wurde ich an diesem Abend bestätigt: Ich wollte, nein ich musste die Jagdprüfung bestehen! Denn genau das war es, was ich wollte. Der Anblick der beiden Rehe, die gesamte Stimmung da oben. Die Gerüche, Eindrücke, die einfach ausgedrückt überwältigend waren. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich diesen Abend verarbeitet hatte. Mein erster Ansitz, und gleich einen phantastischen Anblick gehabt. Was will man mehr!
Wahrscheinlich war es eine Fügung des Schicksals, oder auch nur Zufall, wer kann das schon sagen. Denn genau hier her oben auf der Kloanen, konnte und durfte ich meinen ersten Rehbock erlegen. Auch mein erster Fuchs wechselte an diesem Platz in die ewigen Jagdgründe.
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