Hohenauer Markus - Der Weg zum grünen Glück
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Ansonsten hatte ich mit der Jagd an sich nicht wirklich etwas am Hut. Jedoch das Interesse an den Tieren blieb. So besuchte ich des Öfteren Zoos und Museen, und las Unmengen von Sachbüchern, die sich auch nur im Entferntesten mit Tieren befassten. Der Jäger in mir schlummerte also tief und fest, aber er war immer da.
Manchmal, wenn auch nur selten war ich dabei, wenn es hieß im Revier die Tannen mit Verbiss Schutzmittel zu bestreichen. Aber auch das muss gelernt sein, wie ich am eigenen Leib erfahren musste. Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern, wie ich zum ersten Mal mit dabei war. Mein Vater wies mir einen relativ kleinen Platz zu, um das Mittel auf die Tannen aufzutragen. Er zeigte mir ganz genau, wie ich die weiße, wie soll ich sagen, etwas zu dick geratene Malerfarbe, auf dem Terminaltrieb anbringen soll. Tja, dürfte ja nicht so schwer sein. So kann man sich irren.
Ich strich jede Tanne gewissenhaft mit dem weißen Zeug an. Und ich brauchte eine Ewigkeit dazu. Da standen ja Unmengen von diesen kleinen Nadelbäumen in der Gegend herum. Nach unendlich vielen Stunden, eigentlich dauerte es nicht so lange, aber es fühlte sich so an, war ich endlich fertig. Mit mir, den Tannen und der ganzen Welt. Das ewige Bücken tat meinem Rücken nicht wirklich gut, und ich hatte am Abend entsetzliche Kreuzschmerzen. Ich rief also meinen Vater zu mir um ihm zu zeigen, dass ich alles, so wie mir aufgetragen wurde, zur vollsten Zufriedenheit erledigt hatte.
Und wieder einmal hatte ich die Lacher voll auf meiner Seite. Anstatt nur die Tannen zu bemalen strich ich alles an, was auch nur im Entferntesten Nadeln auf den Ästen hatte. Starke Leistung von mir, oder? Aber kein Reh würde mehr auf diesem Platz von den Trieben naschen können.
Wie ich Jahre danach, als ich die Prüfung schon in der Tasche hatte, erkennen musste, ist unserem Wild dieses Mittel, sagen wir es einmal so, relativ Wurscht. Ob die Pflänzchen nun bestrichen sind oder nicht, sie werden gnadenlos verbissen. Sei es ihnen vergönnt. Auch wir Menschen naschen gerne. Es ist interessant zu beobachten, wenn neben einer bestrichenen Tanne einige Verbisstannen stehen, mit ziemlicher Sicherheit die bestrichene abgeäst wird. Schon erstaunlich, oder? Und trotzdem „verlangt“ ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir uns um den Verbissschutz kümmern müssen. Selbstverständlich weiß ich, dass es auch andere Methoden als Schutzmaßnahmen gibt.
Aber gegen Einzäunungen mit Draht habe ich persönlich was dagegen. Erstens, es ist zu gefährlich für unser Wild, und zweitens sieht es beschi… aus! Und die Plastikkappen die es in verschiedenen Variationen gibt, sind bei Weitem auch nicht das Wahre. Erstens, dass mit dem Mitwachsen funktioniert auch nur in den wenigsten Fällen. Und zweitens, wenn doch einmal ein Reh diesen Schutz annimmt, und ihn auch noch verschluckt, na dann gute Nacht.
Über dieses Thema gäbe es noch sehr viel zu schreiben, insbesondere bei den Einzäunungen der Weiserflächen. Die ich aus meiner Sicht teilweise für ziemlich unnötig halte. Ein oder zwei großflächige zäune sind ja in Ordnung. Und haben ja auch ihre Berechtigung. Aber wenn ich sehe, dass mitten in einem reinen Fichtenbestand ein Zaun von einer Größe mit maximal zwei Quadratmetern steht, zieht es mit die Socken aus. Auch in unserem Revier mussten wir drei solche aufstellen. Was das bringen soll weiß ich zwar nicht, aber bitte.
Es wurde so verlangt, also wurde es so gemacht! Ein Schmuckstück das unserem Revier noch die gewisse Note gibt. Weder außen, noch innerhalb des Zauns kommt etwas anders hoch als Fichten. Kein Wunder bei dieser Bodenbeschaffenheit. Aber er steht! Und um das geht es ja. Die Gefährlichkeit eines solchen Drahtzauns für unser Wild, versteht sich ja von selbst. Man kann es jedes Mal aufs Neue, in den verschiedensten Jagdzeitschriften nachlesen. Auch bei uns wurde vor ein paar Jahren eine verendete Gais, die zu allem Übel noch tragend war, gefunden. Drei gesunde Rehe sind auf einmal, ohne dass eine Notwendigkeit bestand, entnommen worden. Es müsste doch möglich sein diesen Pflanzenschutz auf eine andere, etwas „humanere“ Art und Weise zu bewerkstelligen. Oder sehe ich das falsch?
Es wäre durchaus interessant zu erfahren wieviel Stück Rehwild in einem Jahr, auf Grund solcher durch Zäune verursachter Verletzungen zu Grunde gehen? Das Beste daran aber ist, dass das Wild das hier zu Schaden gekommen ist, nicht einmal auf den Abschußplan angerechnet wird.
Es ist wie überall auf dieser Welt, der kleine Mann hat wenig Chance etwas zu bewirken, wenn einige Herren die meinen klüger zu sein, nicht von ihrer Meinung heruntergehen. Ich gebe aber sicher nicht auf, und vielleicht bringen diese Zeilen manche Menschen dazu, sich Gedanken darüber zu machen. Wer weiß das schon?
Zurück aber jetzt, zu meinem zwischenzeitlichem Desinteresse am Weidwerk. Bis zu meinem 25. Lebensjahr hatte ich nicht wirklich viel am Hut mit der Jagd. Bis irgendwann der Punkt da war, das mein Interesse von einem Tag zum anderen neu erwachte. Was jetzt genau daran der Auslöser war, kann ich nicht sagen. Ich glaube sogar, den gab es gar nicht. Irgendwie zog mich mein Unterbewusstsein direkt darauf zu. Damit will ich eigentlich nur aufzeigen, dass es wohl in irgendeiner Weise vorherbestimmt war, mich der Jagd zu verschreiben. Was aber jetzt tun?
Ich weiß noch genau, es war Februar, und ich rief einfach aufs grade Wohl bei der Salzburger Jägerschaft an, um mich für den nächsten Kurs, der allerdings erst im Oktober anfing, anzumelden. Noch viel Zeit bis dahin!
Was also tun um mich auf das Kommende vorzubereiten? Natürlich viel Lesen um mich in die Materie eizuarbeiten. Ich deckte mich bis über beide Ohren mit Fachliteratur ein, und begann mich in selbige zu vertiefen. Recht bald aber kam ich zu der Erkenntnis, dass Theorie alleine mit Sicherheit nicht ausreichen würde, um mich auf den Kurs vorzubereiten.
Genau zu diesem Zeitpunkt kam mein Vater auf mich zu und meinte zu mir, ob ich nicht Lust hätte, ihnen im Revier zu helfen, da ein Schlag auszuholzen wäre. Das kam mir grade recht, um mich unbemerkt wieder in den Wald zu begeben. „Unbemerkt“ das heißt, ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht vor, den anderen etwas von meinen Ambitionen zu sagen.
Es war Mitte März als ich mit meinem Schwager und meinen beiden Geschwistern mit hinaus fuhr, um ihnen beim Arbeiten zu helfen. Schweißtreibend, aber schön und sehr lehrreich war das. Dauert schon eine ganze Weile, bis eine Schneise freigelegt ist. Aber, wie gesagt, es hat mir Spaß gemacht. Ich fühlte mich sofort wieder in meine Kinderzeit versetzt. Im Wald herumtollen, gut damals hatten wir uns aus Holz und Blättern Verstecke gebaut, aber ansonsten war kein wesentlicher Unterschied festzustellen. Vor allem nicht an meiner Kleidung. Die sah genauso aus wie anno dazumal.
Danach gab es dann Gulasch aus der Dose und auch was kühles Blondes für die Kehle. Hat alles zusammen hervorragend gemundet. Bei der Heimfahrt kamen wir noch an einem verfegtem Bäumchen vorbei. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass uns Karli erklärte, dass hier ein Bock gefegt hatte. Mein kleiner Bruder, sagen wir es mal so, nicht unbedingt dem Weidwerk zugetan, meinte nur ganz lapidar, was denn das zu bedeuten habe. Das war meine Chance ihnen zu zeigen, dass ich was drauf hatte. Ich wusste natürlich aus meinen Büchern, was „gefegt“ bedeutet. Und tat dies auch mit geschwellter Brust kund. Karli meinte darauf, dass ich eigentlich locker die Prüfung schaffen würde. Wenn der wüsste, dachte ich so bei mir. Aber es war wie Balsam auf der Seele. Ich glaube ich wuchs in diesem Moment ein paar Zentimeter in die Höhe. Was mir eigentlich auch nicht schaden würde.
Wochen später, es hatte mittlerweile auf Jahrlinge und Schmalgaissen begonnen, fuhr ich mit meiner Schwester mit ins Revier. Ab nun begann meine heimliche Ausbildung zum Jungjäger. Mein Vater, der schon bei der Hütte war, staunte nicht schlecht als ich auch mit kam. Keine Ahnung was er sich in diesem Moment dachte. Wahrscheinlich, dass mir ziemlich fad sein müsse. Dem war aber keineswegs so.
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