Walter Rupp - Dialoge, Monologe, Interviews

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THEKLA: Oh, Kaiser Nero –

NERO: Lassen Sie den Kaiser weg. Jetzt gilt das alles nichts mehr. Sagen Sie einfach Nero zu mir. Außerdem sollten Sie wissen, dass ich schon lange nicht mehr Kaiser bin.

THEKLA: Ich habe in einem Geschichtsbuch gelesen...

NERO: Werden mir da unedle Motive unterstellt?

THEKLA: Man wirft Ihnen vor...

NERO: Wäre ich doch Schauspieler geworden! Ich hatte dafür ein besonderes Talent. - Aber leider musste ich Kaiser sein.

THEKLA: Sie waren nicht gerne Kaiser?

NERO: Die Staatsgeschäfte haben mich angewidert. Sie zwangen mich, meine musischen Neigungen zu unterdrücken. Es ist für die Nachwelt ein unersetzlicher Verlust, dass ich nicht Architekt geworden bin. Ich hätte aus Rom die schönste Stadt der Welt gemacht.

THEKLA: Wir haben uns damals amüsiert, dass Sie bei Ihren Auftritten auf der Bühne die Zugänge zum Theater verriegeln ließen.

NERO: Ich musste es. Die Leute hatten wenig Kunstverstand. Sie wären so töricht gewesen, wegzulaufen.

THEKLA: Sie werden sich nicht an mich erinnern können, Majestät.

NERO: Mit dem besten Willen nicht.

Thekla: Ein Kaiser kann unmöglich alle Untertanen kennen, und alle, die durch seine Verfolgungen umgekommen sind. Es waren doch zu viele.

NERO: * Erschreckt : Es war nicht meine Absicht...

THEKLA: Ich bin Thekla. Sie haben mich den wilden Tieren vorwerfen lassen, den Löwen und den Tigern?

NERO: Gewiss nicht aus Grausamkeit! Ich war zu nachgiebig.

THEKLA: Dem Volk gegenüber?

NERO: Was hätte ich machen sollen? Es wollte Brot und Spiele.

THEKLA: Und ein Kaiser ist nun einmal für sein Volk da.

NERO: Hätte ich mich gegen mein Volk stellen sollen?

THEKLA: * Zeigt ihre Wunden, die ihr die wilden Tiere zufügten . Diese Wunden verdanke ich Ihrer Gutmütigkeit.

NERO: Ich hätte mich nicht auf meine Richter verlassen sollen.

THEKLA: Sie haben mich zur Märtyrerin gemacht. Aber dem Christentum haben nur die Zeiten geschadet, in denen man es in Ruhe gelassen hat.

NERO: Danke, danke, dass Sie das so ehrlich sagen! –

THEKLA: Ich wundere mich noch heute, wie ich das alles durchstehen konnte.

NERO: Und was ist aus Rom geworden?

THEKLA: Ja, was ist aus Rom geworden?

NERO: Ich liebe Rom noch immer.

THEKLA: Es ist inzwischen eine bedeutende, an Kunstschätzen, an Baudenkmälern reiche Stadt, wie ich das von oben aus sehen kann.

NERO: Ich kann gar nicht genug davon hören.

THEKLA: Erzählen Sie!

NERO: Was ist aus meinem Palast geworden? Steht er noch?

THEKLA: An seiner Stelle steht ein Parlament.

NERO: Parlament? Darf da womöglich jeder reden, worüber er reden will?

THEKLA: In vielen Völkern hat sich das durchgesetzt, dass jeder gleichberechtigt mitentscheiden darf.

NERO: Jeder? Wo führt das hin? Abscheulich! Das kann nicht gut gehen, wenn jeder mitentscheiden darf. So wird die Dummheit multipliziert. Haben diese Völker keinen Kaiser mehr?

THEKLA: In Rom regiert jetzt der Papst, das Oberhaupt der Christen!

NERO: Existieren die Christen immer noch? Und die Leute gehen nicht mehr zu den Spielen?

THEKLA: Aber sie kommen bei ihren Spielen ohne wilde Tiere aus.

NERO: Und wer verfolgt die Christen jetzt?

THEKLA: Man kann sie nicht verfolgen, es gibt zu viele. So viele, dass man sie nicht mehr von den Heiden unterscheiden kann.

NERO: Unvorstellbar.

THEKLA: Unvorstellbar.

Napoleon

NAPOLEON: Gibt es den Heldengedenktag nicht mehr? Wo bleiben die Aufmärsche, die Reden, die Fahnen, die Böllerschüsse und die Blasmusik? Will man vergessen machen, was wir für das Vaterland geleistet haben?

JEANNE D'ARC: Es hat den Anschein.

NAPOLEON: Ich habe schließlich Frankreich zur Grand Nation gemacht.

JEANNE D'ARC: Stellt das jemand in Frage?

NAPOLEON: Meine Mitschüler maßten sich an, mich wegen meiner kleinen Statur ständig zu verspotten.

JEANNE D'ARC: Sie konnten nicht wissen, was in Ihnen steckt.

NAPOLEON: Das musste ich der Welt noch zeigen. Und ich habe es ihr gezeigt. Ich lasse mir nicht nachsagen, ich wäre klein und unbedeutend.

JEANNE D'ARC: Man kennt Sie als einen der großen Feldherrn-

NAPOLEON: Als den größten Feldherrn...

JEANNE D'ARC: Pardon, ich wollte Sie nicht kränken.

NAPOLEON: Unerhört, dass man Heldengedenktage einfach streicht.

JEANNE D'ARC: Das kann uns doch gleich sein. Wir haben ja nichts davon, wenn man da unten Remi-demi macht.

NAPOLEON: Man kann uns doch nicht einfach übergehen. Die Menschen brauchen ein Objekt ihrer Verehrung, jemand, zu dem sie aufschauen dürfen.

JEANNE D'ARC: Ich kann darauf verzichten.

NAPOLEON: Ich bitte Sie!

JEANNE D'ARC: Sagen Sie bloß, Sie glauben an den törichten Satz des Horaz: „Es ist süß und ehrenvoll, fürs Vaterland zu sterben“? -

NAPOLEON: * Verärgert : Töricht nennen Sie diesen Satz? Was verstehen Sie davon? Sie waren nie Soldat.

JEANNE D'ARC: Leider doch.

NAPOLEON: Sie, eine Frau? Aber wie mir scheint, ohne Begeisterung.

JEANNE D'ARC: Sie hätte mir nicht viel genützt. Kaum waren wir gegen den Feind ausgezogen, geriet ich in Gefangenschaft.

NAPOLEON: Wer war der Feind?

JEANNE D'ARC: Die Engländer.

NAPOLEON: Denen ergibt man sich nicht. Dass jemand so am Leben hängt! - Sie waren kein Held. - Trotzdem.

JEANNE D'ARC: Ich war nur Soldat, weil ich keinen Ausweg wusste.

NAPOLEON: Spielen Sie Schach? Ich würde so gerne wieder einmal siegen. Bitte, spielen Sie Schach mit mir!

JEANNE D'ARC: Mit mir haben Sie wenig Spaß. Ich bin nicht geübt!

NAPOLEON: Auch wenn Sie ein geübter Spieler wären...

JEANNE D'ARC: Ich weiß, ich stehe einem der genialsten Strategen gegenüber.

NAPOLEON: Dem genialsten...! * Macht flüchtig einen Zug

Ich habe aus tausenden von Männern Helden gemacht.

JEANNE D'ARC: Aus anderen...

NAPOLEON: Was soll das heißen? - Selbstverständlich wäre ich bereit gewesen, auf dem Feld der Ehre zu fallen. Etwas Größeres gibt es für mich nicht.

JEANNE D'ARC: Und warum sind Sie nicht gefallen?

NAPOLEON: Ein Feldherr muss alles tun, sich am Leben zu erhalten, seiner Soldaten wegen. Ich durfte mich nicht opfern, verstehen Sie das nicht? Wer sonst hätte die Schlachten führen können? Wer?

JEANNE D'ARC: Als ich damals mein Heer führte...

NAPOLEON: * Schaut sie verächtlich an : Sie?

Jeanne d'Arc: Weil in Frankreich unter allen Männern kein Mann zu finden war, - wie das in der Geschichte häufig vorkam -

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