Training: PM Smart Start 8.) Die Projekt-Standardisierung (gibt es bereits ähnliche Projekte?).
Komplexe Projekte managen
Die Projektaufgabe
Die Schwierigkeiten, es wird komplex!
Der Lösungsweg
1. Projektziel
2. Projektstart
3. Projektanalyse
4. Projektstruktur
5. Projektsteuerung
6. KVP im Projekt
7. Projektabschluss
Die Auswirkungen
Die Ursache
Wenn ein Projekt eskaliert
Sequentielle Vorgehensmodelle
V-Modelle
Iterative Modelle
Agiles Projektmanagement
Vorgehensmodelle und Grundprinzipien
1. Das Projektziel
2. Der Projektstart
3. Die ProjektRaum-Analyse
4. Die Projektstruktur
5. Die Projektsteuerung
6. KVP im Projekt
7. Der Projektabschluss
Projekt-Eskalationsplan
Über den Autor
Project Consulting/Coaching
Bibliographie
ProjektWorkbook
TraderWorkbook
Die 7 Grundprinzipien erfolgreicher Projekte!
Simplify Komplexe Projekte: Komplexe Projekte vereinfachen, steuern und erfolgreich zum Abschluss bringen. Vereinfachen und standardisieren Sie das Management Ihrer Projekte!
Das Projektmanagement ist aus der Notwendigkeit heraus entstanden, eine einheitliche und standardisierte Vorgehensweise für Projekte zu schaffen. Die ersten „Großprojekte“ der Menschheit (z.B. der Bau der Pyramiden) waren nur möglich, weil vor deren Realisierung ein „Plan“ entwickelt wurde und nach diesem Plan gebaut wurde. Von den ersten Anfängen und bis heute hat sich das Projektmanagement umfangreich entwickelt. Viele Tools, Methoden und Vorgehensweisen für spezielle Projektkategorien (Software-, Entwicklungs-, Organisations- und branchenspezifische Projekte, etc.) sind hinzugekommen. Wie werden erfolgreiche Projekte gestartet, gesteuert und zum Projektabschluss geführt? Wie können Projekt-Eskalationen gelöst oder vermieden werden? Welche Dimensionen hat ein Projekt und was ist der ProjektRaum? Die Antworten auf diese Fragen findet der Leser im Projekthandbuch. Das Projekthandbuch basiert auf langjährigen Erfahrungen aus der Praxis und ist ein Projekthandbuch für die Praxis.
„80% des Projekterfolges wird durch den Projektstart bestimmt!"
Die Analyse abgeschlossener Projekte zeigt erstaunliche Unterschiede zwischen „erfolgreichen“ Projekten und „KatastrophenProjekten“. Ein Projekt ist „erfolgreich“, wenn das Projektziel im geplanten Zeit- und Kostenrahmen erreicht wird und die Stakeholder mit dem Ergebnis zufrieden sind. Werden die „7 Grundprinzipien erfolgreicher Projekte“ nicht eingehalten, dann besteht die Gefahr, dass sich Projekte zu „KatastrophenProjekten“ entwickeln: Das Projektziel wurde verfehlt - die Kosten explodieren - die Fertigstellung ist ungewiss - der Projektleiter wurde gewechselt - das Projektteam ist frustriert - das Management ist ratlos - der Kunde ist verzweifelt! Wie können „KatastrophenProjekte“ vermieden oder de-eskaliert werden? Die Antwort liefert das Projekthandbuch!
Das Projekthandbuch: „Simplify Komplexe Projekte” kann nicht das gesamte Projektmanagement-Spektrum abdecken und beruht auf den praktischen Erfahrungen des Autors. Das Projekthandbuch wurde mit großer Sorgfalt erstellt, wie Inhalte, Texte und Bilder. Weiterführende Literatur findet der interessierte Leser im Anhang, siehe Bibliographie. Für den Projektverlauf und das Projektergebnis sind alleinig der Projektleiter und sein Projektteam verantwortlich, denn:
„Jedes Projekt ist einmalig!“
Max Herwig, Berlin 2016
Projekte sind einmalig, haben einen definierten Anfang und ein festgelegtes Ende.
Unter Projekt versteht man umgangssprachlich eine größere Aufgabe oder ein zu realisierendes Werk. Dies kann die Gründung eines Joint Venture im Ausland sein, die Entwicklung eines neuen Medikaments, oder der Bau eines neuen Hauses.
Projekte können grob als „Organisations-” (Joint Venture), als „Forschungs- und Entwicklungs-” (neues Medikament) oder als „Investitions-” (Hausbau) Projekte kategorisiert werden.
Zu jeder Projektkategorie gehören spezielle Projektmanagement -Methoden und -Regeln der Umsetzung. So gibt es speziell bei Software-Projekten (SW-Entwicklung) z.B. das sogenannte „Wasserfallmodell“. Bei diesem Modell werden die Ergebnisse der vorhergehenden Phase als Input für die nachfolgende Phase verwendet. Diese Vorgehensweise hat Vor- aber auch Nachteile.
Die DIN 69901 definiert den Begriff „Projekt“ als „Vorhaben welches durch „Einmaligkeit” gekennzeichnet ist. Die Einmaligkeit betrifft das zu realisierende „Objekt” mit all seinen Merkmalen und Eigenschaften. (Die DIN-Norm ist ein vom DIN - Deutsches Institut für Normung - erarbeiteter Standard)
Zum Beispiel ist die Entwicklung eines neuen Telefons ein Projekt im Sinne des Projektmanagements. Das neu zu entwickelnde Telefon soll bestimmte Leistungsmerkmale besitzen, z.B. einen WLAN Anschluss. Alle Eigenschaften und Leistungsmerkmale des neuen Telefons werden in einem sogenannten Pflichtenheft genau beschrieben. Die spätere Produktion und der Vertrieb des Telefons ist im Sinne der Begriffs-Definition kein Projekt mehr, da es sich um eine wiederkehrende Tätigkeit, bzw. einen wiederholenden Prozess handelt.
ProjektQuader und ProjektRaum
Das Projektziel beschreibt den ProjektQuader und die Projektanalyse beschreibt den ProjektRaum.
 
In der Projektmanagement-Fachliteratur findet man oft das „Projektmanagement-Dreieck“ oder auch das „Magische-Projekt-Dreieck“ genannt:
Es zeigt die Abhängigkeiten von Leistung, Zeit und Kosten im Rahmen eines Projekts. Die Darstellung als Dreieck ist recht einprägsam. Ein Projekt kann auch als dreidimensionaler Quader dargestellt werden. Ich bezeichne diesen Quader als „ProjektQuader“. Die Höhe entspricht der „Leistung“ (= gesamter Projekt-Leistungsumfang), die Lände entspricht den Kosten (= gesamte Projektkosten) und die Breite der Zeit (= gesamte Projektlaufzeit):
ProjektQuader = Leistung x Kosten x Zeit
 
Das Volumen des „ProjektQuaders“ ist das Produkt aus Leistung x Kosten x Zeit und definiert das Gesamtprojekt. Setzt man die Leistung skaliert auf „1“, entspräche dies dem gesamten Projekt-Soll-Leistungsumfang zum Projektstart. Ändert sich während der Projektlaufzeit der Soll-Leistungsumfang (1 < Leistung > 1) dann ändern sich ebenfalls die Kosten und Zeit. Das Volumen des ProjektQuaders wird kleiner ( 1 < Leistung > 1) oder größer.
Zwei Beispiele:
Der Bau eines Einfamilienhauses mit 125 qm Wohnfläche und einem Grundstück von 500 qm verläuft nach Plan. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 400.000,- € und die Projektlaufzeit beträgt in Summe von der Planung bis zur Übergabe 2 Jahre. Der ProjektQuader hat eine Größe von 800k (1 (Leistungsumfang) x 400.000,- € x 2 Jahre) ab Projektstart und bis zum Projektabschluss. Projektqualität = 1,0 (800k Projekt-Ende/800k Projekt-Anfang)
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