Torsten Hoppe - Westside Blvd. - Entführung in L.A.

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Westside Blvd. - Entführung in L.A.: краткое содержание, описание и аннотация

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Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt.
Während die Polizei verzweifelt versucht, Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne.
Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft.
Im Zuge der Ermittlungen muss die Polizei zu unkonventionellen Mitteln greifen und auch Heather spürt bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist.
Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen.
Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss…

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Das klickende Schließgeräusch des Schlosses ließ mich zusammenfahren. Die Klinke wurde langsam heruntergedrückt und die Tür öffnete sich wie in Zeitlupe. Helles Licht durchflutete den kleinen Raum und zeichnete im Türrahmen den bedrohlichen Schatten eines Mannes ab. Die Gestalt stand regungslos da und beobachtete mich. Ich wollte schreien; schreien so laut ich nur konnte, doch ich brachte keinen Ton heraus; meine Kehle war wie zugeschnürt.

Es vergingen schier endlose Sekunden in denen weder ich, noch der Mann im Türrahmen, sich bewegten. Ich wagte kaum zu atmen. Krampfhaft versuchte ich, jede noch so kleine Bewegung zu vermeiden; als wäre ich unsichtbar, solange ich nur reglos verharrte. Schließlich machte der Mann einen Schritt nach vorne und betrat den Raum. Ich schlug die Hände vor das Gesicht und begann schrill und hysterisch zu schreien. Die Frequenz des Schreies schmerzte in meinen eigenen Ohren und ließ den Laut noch gequälter erscheinen. Sämtliche Muskeln in meinem zitternden Körper waren völlig verkrampft, mein Herz schien fast zu platzen. Ich erwartete jeden Moment seine Hände auf meinem Körper zu fühlen und seinen keuchenden Atem zu spüren, als die Tür mit einem lauten Knallen in ihr Schloss flog.

Ich erschrak und vergaß dabei sogar für einen Moment, zu schreien. Ich riss die Hände vom Gesicht weg und starrte zur Tür. Es war wieder dunkel um mich herum. Von außen wurde ein Schlüssel im Schloss herumgedreht. Meine Augen fixierten den Schatten, der sich nun wieder unter dem Türspalt abzeichnete. Als dieser sich von der Tür entfernte, atmete ich tief durch. Ich hatte die Arme wieder um meine zitternden Beine geschlungen, das Rasseln meines Herzens schien den gesamten Raum vibrieren zu lassen.

Eine beruhigende und zugleich auch beängstigende Stille breitete sich um mich herum aus. Allmählich gewöhnten sich meine Augen wieder an die Dunkelheit und mit jeder Kontur des Raumes, die zu mir durchdrang, verschwanden die Visionen der Angst mehr und mehr in den hinteren Regionen meines Bewusstseins. Noch nie in meinem Leben hatte ich mich so allein gefühlt. Die selbstsichere Heather mit dem stets so ausgeprägten Selbstbewusstsein hatte in Panik die Flucht angetreten und ein verunsichertes, junges Mädchen in einem dunklen Gefängnis zurückgelassen. Eine Seite an mir, die ich so nicht kannte – und die ich auch nie kennenlernen wollte…

Mein Blick fiel auf den kleinen Holztisch neben dem Sessel, auf dem der fremde Mann einen Teller abgestellt hatte, der mit einer Art Kunststoffglocke abgedeckt war. Unschlüssig starrte ich den Teller an, dann fiel mein Blick wieder zur Tür. Das matte Licht, das durch den schmalen Spalt hindurch schien, wurde von keinerlei Hindernissen beeinträchtigt. Ich war allein.

Meine Augen wanderten zurück zu dem alten Tisch. Langsam lösten meine Arme die Umklammerung meiner angezogenen Beine und ich rutschte bis an die Bettkante vor. Nach einem erneuten Blick zur Tür stand ich auf und ging mit unsicheren Schritten auf den Tisch zu. Meine Hand zitterte, als ich sie in Richtung des Plastikdeckels ausstreckte. Kurz bevor ich die dunkelgraue Glocke berührte, ballte ich die Hand zur Faust und zog sie ruckartig zurück. Ich weiß nicht, was ich in diesem Moment befürchtet hatte. Dies war kein Kinofilm, hier sprangen mit aller Wahrscheinlichkeit keine Monster vom Teller.

Nach einigen Sekunden wagte ich einen zweiten Versuch. Vorsichtig berührte ich mit den Fingern den Griff des Deckels und hob ihn an. Ich legte den ihn zur Seite und starrte auf den mit drei Wurst- und Käsesandwiches gefüllten Teller. Ich atmete tief durch, ohne den Blick abzuwenden. Dann schleuderte ich den Teller mit einer ruckartigen Bewegung vom Tisch. Das Porzellan zerbrach mit einem klirrenden Geräusch und verteilte seine Scherben zwischen den Sandwiches. Erschrocken drehte ich den Kopf zur Seite und starrte zum wiederholten Male die Tür an. Verdammt, warum musste ich jetzt solchen Krach machen?

Ich hielt den Atem an und lauschte, doch alles blieb ruhig. Mit langsamen Schritten ging ich zurück zu meinem Bett und legte mich auf das Laken. Ich war völlig unfähig, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen; mit leeren Augen blickte ich minutenlang die Decke an. Je länger ich in meinem Gefängnis dalag, umso größer wurde das Angstgefühl, das sich wie ein tonnenschweres Kleidungsstück an meinen zitternden Körper schmiegte.

Kapitel 4

Mein Atem keuchte, mein Herz schlug wie wild. Wie von Sinnen rannte ich über die grüne Wiese, die Grashalme kitzelten an meinen nackten Füßen. Verzweifelt suchte ich nach einem Unterschlupf, doch vor mir lag nichts, als schier endlose Wiese. Ich blickte nach rechts und links, doch nur die grüne Farbe des Grases zeichnete sich vom bedrohlichen, grauen Horizont ab. Im Laufen drehte ich den Kopf für einen kurzen Moment nach hinten und sah die schwarze Nebelwand, die mich unaufhaltsam verfolgte. Ich glaubte zwei dunkle Augen erkannt zu haben, die mich mit durchdringendem Blick beobachteten, richtete den Kopf stur nach vorne und lief so schnell ich nur konnte. Die Wiese nahm überhaupt kein Ende. Ich war allein, verfolgt von diesem geheimnisvollen Nebel, der nichts Gutes verhieß. Mein Herz raste. Ich hatte Angst mich umzuschauen, doch trotzdem drehte ich erneut den Kopf und blickte über die Schulter. Die Wand war näher gekommen, der wabernde Dunst verhüllte alles, was hinter mir lag.

Ich wünschte mir, mich in einer Erdspalte verstecken zu können, doch das satte grüne Gras mit den verwelkten Frühlingsblumen bot keinerlei Verstecke. Schneller und schneller setzte ich meine Füße voreinander, so dass ich das Gefühl hatte, den Boden kaum noch zu berühren. Im nächsten Moment trat ich in ein kleines Loch und verlor das Gleichgewicht. Ich stürzte seitlich nach vorne hinüber und landete der Länge nach im Gras. Durch die Geschwindigkeit meines Laufes rollte ich zweimal über die rechte Schulter ab, bevor ich leicht benommen liegenblieb. Ich wollte mich gerade wieder aufrappeln, als ich die dunklen Augen direkt über mir sah. Zwei Hände aus Nebel streckten sich mir entgegen, um mich in den vernichtenden Schlund der Dunkelheit zu ziehen. Schützend hielt ich meine Arme vor den Kopf, mein panischer Schrei war das einzige Geräusch, das die morbide Stille der Umgebung durchbrach.

Ich schreckte hoch und saß aufrecht im Bett. Für einen kurzen Moment versuchte ich, die dunkle Nebelwand mit meinen Händen abzuwehren, dann registrierte mein verschlafenes Unterbewusstsein, dass ich nur geträumt hatte. Ich schloss die Augen und atmete tief durch. Im nächsten Moment kehrte die Erinnerung zurück. Ich war eingesperrt in einem dunklen Raum, oder war dies auch nur ein Traum? Ich riss die Augen wieder auf und sah mich um. Nein, dies war kein Traum. Es gab keine Nebelwand, die mich mit dunklen Augen verfolgte, aber das Zimmer war Wirklichkeit. Für einen kurzen Moment hatte ich gehofft, in meinem eigenen Bett zu liegen, doch dieser Wunsch erfüllte sich nicht.

Ich starrte auf die kahlen Wände, dann wanderte mein Blick wieder zu der schweren Tür hinüber. Noch immer fiel der schwache Lichtstrahl unter ihr hindurch in den Raum hinein. Wie war es mir überhaupt gelungen, in dieser Situation einzuschlafen? Langsam stand ich auf und ging auf die Tür zu. Ich lauschte nach irgendwelchen Geräuschen von der anderen Seite, doch alles war still. Was sollte ich tun? Wenn ich anfing um Hilfe zu schreien, konnte es sein, dass der Kerl käme und mir etwas antäte. Aber würde dieser Moment früher oder später nicht sowieso eintreten? Vielleicht bestand ja die Chance, dass irgendjemand anderes da draußen war und meine Schreie hörte – jemand, der ganz zufällig hier vorbeikam. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und begann zu schreien.

»Hilfe ...; Hallo, ist da jemand?... Bitte helfen Sie mir.«

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