Torsten Hoppe - Westside Blvd. - Entführung in L.A.

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Westside Blvd. - Entführung in L.A.: краткое содержание, описание и аннотация

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Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt.
Während die Polizei verzweifelt versucht, Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne.
Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft.
Im Zuge der Ermittlungen muss die Polizei zu unkonventionellen Mitteln greifen und auch Heather spürt bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist.
Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen.
Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss…

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Irritiert blieb ich stehen, als der Schatten vor meinen Füßen plötzlich größer und breiter wurde. Eine schwarze Hand, die nicht mir gehörte, griff seitlich über die Schulter und verschmolz mit dem Schatten meines Kopfes. Ich spürte den starken Druck, der im nächsten Moment auf meinem Mund und meiner Nase lag, ich nahm einen penetranten Geruch wahr, der bei jedem Atemzug meinen Körper durchströmte. Die Welt begann sich vor meinen Augen zu drehen. Ich ruderte wild mit den Armen, versuchte mich aus der unsichtbaren Umklammerung zu befreien, aber meine Kräfte schwanden mehr und mehr. Eine seltsame Leichtigkeit überkam mich, dann wurde es schließlich schwarz um mich herum.

Kapitel 3

Der dichte Nebel, der sich wie ein dunkler Schleier über alles niedergelegt hatte, lichtete sich nur ganz langsam. Verschwommene Konturen setzten sich zu durchgehenden Linien zusammen, erzeugten nach und nach ein düsteres, räumliches Bild. Ich schloss für ein paar Sekunden die Augen und öffnete sie vorsichtig wieder. Eine beängstigende Dunkelheit umgab mich. Eine Dunkelheit, die es mir zwar gerade noch ermöglichte, die Formen einzelner Möbelstücke zu erkennen, meinen Orientierungssinn jedoch völlig überforderte. Ich lag auf der Seite und starrte auf einen leeren Sessel. Behutsam versuchte ich mich aufzurichten, doch das Zimmer fing augenblicklich an, sich zu drehen. Instinktiv legte ich die Hand über die Augen. Mein Herz begann zu rasen, während mein Kreislauf nur äußerst langsam in Schwung kam, um bereits einen kurzen Moment später in ein hyperaktives Bewegungsprogramm zu verfallen.

Ich versuchte, gleichmäßig zu atmen und mich selbst zu beruhigen. Wie in Zeitlupe nahm ich die Hand von den Augen und blickte mich in dem dunklen Raum um. Der Nebel in meinem Kopf war nun völlig verschwunden und auch die verschiedenen Gegenstände um mich herum hatten in meiner Wahrnehmung wieder eine feste Konsistenz angenommen. Ich setzte mich auf und verharrte für einen Moment bewegungslos. Während meine Augen sich ganz langsam ein wenig an die Dunkelheit gewöhnten, lauschte ich angestrengt nach irgendwelchen Geräuschen in meinem Umfeld. Doch nicht der kleinste Laut drang zu mir durch.

Was war geschehen? Wo zur Hölle war ich hier? Je klarer mein Kopf wieder wurde, desto stärker wurde auch die Panik, die mich gnadenlos wie eine Welle erfasste. Krampfhaft versuchte ich mich daran zu erinnern, was passiert war. Ich war im Studio gewesen. Wir hatten lange gedreht, ich wollte nach Hause gehen…; Verdammt, Heather, konzentrier dich.

Ich erinnerte mich daran, wie ich das Studiogelände nach einem anstrengenden Drehtag völlig erschöpft verlassen hatte und wie sehr ich mich auf das Wochenende gefreut hatte. Doch was war dann geschehen? Jemand schien aus meinem Gedächtnis eine kleine Ecke mit Hammer und Meißel herausgeschlagen zu haben.

Meine Erinnerungen endeten auf der Straße vor dem Studio und nun war ich plötzlich in einem dunklen Raum eingesperrt. Was war nur passiert? Hatte man mich niedergeschlagen? Ich spürte keinerlei Schmerzen und ein Abtasten meines Hinterkopfes ergab auch keine Hinweise auf körperliche Gewaltanwendung. Vielleicht hatte man mich auch betäubt; ich glaubte, mich an einen durchdringenden Geruch erinnern zu können, war mir dessen aber nicht sicher. Zumindest hätte es das starke Schwindelgefühl erklärt, das ich beim Erwachen verspürt hatte.

Mein Handy – verdammt, wo war mein Handy? Hektisch blickte ich mich in alle Richtungen um. Wo war meine Handtasche? Ich musste sie finden. Wenn ich mein Handy hatte, konnte ich Hilfe rufen; meinen Dad, die Polizei, die Homeland Security…; Gott, wo war meine Handtasche? Ich fiel auf die Knie und rutschte angespannt kreuz und quer durch den dunklen Raum. Ich wünschte mir eine Taschenlampe, um in jede verflixte Ecke dieses Zimmers leuchten zu können. In meiner Handtasche hatte ich eine kleine Taschenlampe…; tolle Idee, Heather. Nachdem ich unzählige Minuten lang erfolglos über den Boden gekrabbelt war, musste ich resignierend einsehen, dass meine Tasche nicht hier war. Keine Handtasche, keine Taschenlampe, kein Handy.

Ich erhob mich schwerfällig und lehnte mich gegen eine der Wände. Zum ersten Mal sah ich mir meine Umgebung bewusst an.

Der Raum, in dem ich mich befand, war ungefähr vier Meter lang und drei Meter breit. Die kahlen Wände waren grob verputzt. Es gab kein Fenster; das einzige spärliche Licht, das in den Raum hinein drang, fiel durch einen schmalen Spalt unter der schweren Holztür hindurch. Ich ging ein paar Meter zur Seite und setzte mich auf das alte, klapprige Bett, auf dem ich vorhin aufgewacht war. Knapp einen Meter entfernt standen ein alter Sessel, dessen dunkles Polster an mehreren Stellen aufgerissen war, ein ebenso mitgenommenes Sofa und ein kleiner Holztisch. Am anderen Ende des Raumes befand sich eine alte Kommode.

Ich erhob mich langsam und bewegte mich auf wackligen Beinen zur Tür. Mein Körper zitterte, als ich das Ohr gegen das kalte Holz presste. Von draußen war kein Geräusch zu hören. Ich legte die Hand auf die Klinke und drückte sie vorsichtig herunter. Mit dem Gewicht meines Körpers drückte ich gegen die Tür, doch diese bewegte sich keinen Zentimeter.

»Verdammt«, seufzte ich und erschrak über den zittrigen Klang meiner eigenen Stimme. Für einen kurzen Moment überlegte ich, um Hilfe zu rufen, doch ich verwarf den Gedanken wieder. Irgendjemand hatte mich hier eingesperrt und die Vorstellung, dass dieser Mensch hier auftauchen und mir etwas antun würde, weckte tiefstes Unbehagen in mir.

Meine Augen hatten sich mittlerweile recht gut an die Dunkelheit gewöhnt. Ich lehnte mit dem Rücken an der Tür und sah mich ängstlich um.Unzählige Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich hatte doch niemandem etwas getan, was sollte das alles nur bedeuten? Je mehr ich über das nachdachte, was mir nun zustoßen könnte, desto unsicherer wurde ich. Was hatte man mit mir vor? Meine Familie war nicht reich und auch ich selbst hatte in meiner kurzen Schauspielerkarriere keine Reichtümer angehäuft; eine Erpressung machte dementsprechend nicht wirklich viel Sinn. Ich hatte doch auch keine Feinde, die mir so etwas antun würden. Mit langsamen Schritten ging ich zu dem alten Bett zurück. Meiner Wirkung auf Jungs war ich mir allerdings schon bewusst und der Gedanke, dass dies der Grund für die Entführung sein könnte, löste eine regelrechte Panik in mir aus. Ich legte mich auf das Bett und starrte mit zitterndem Körper die Decke an, während die ersten vereinzelten Tränen meine Wangen herunter rollten und auf das Laken des Bettes tropften.

Ich ging davon aus, dass ich eine Zeit lang bewusstlos gewesen war, aber wie lange ich wirklich weggetreten war, konnte ich beim besten Willen nicht einschätzen. Wie spät war es wohl? Ohne Fenster und Blick ins Freie war es mir unmöglich, die Tageszeit zu bestimmen, und meine innere Uhr schien derbe aus dem üblichen Trott geraten zu sein. Aber auf jeden Fall würde man mich bereits vermissen. Meine Freundinnen hätten sich bestimmt schon Sorgen gemacht und meinen Vater angerufen. Wahrscheinlich war die Polizei bereits auf der Suche nach mir. Es war nur eine Frage der Zeit, bis man mich hier finden würde. Ich atmete tief durch. So ein Schwachsinn…; niemand wusste, wo ich war, niemand würde mich hier finden…; als ich registrierte, wie naiv diese ganzen Gedanken waren, konnte ich die Tränen endgültig nicht mehr zurückhalten.

Ein entferntes Geräusch ließ mich zusammenfahren. Mein Kopf wirbelte herum, meine Augen starrten dem Eingang des Raumes entgegen. Kein Laut war zu hören. Ich hielt den Atem an. Wenn niemand kam, könnte mich auch niemand befreien; aber wenn die Person kam, die mich hier eingesperrt hatte, dann…; nein, diesen Gedanken wollte ich nicht zu Ende denken.

Ich wollte den Blick gerade abwenden, als der feine Lichtstrahl, der unter der Tür hindurch fiel, plötzlich unterbrochen wurde. Das Licht war nicht ausgegangen, aber irgendetwas befand sich nun zwischen der Lichtquelle und mir. Der dunkle Schatten bewegte sich und wurde immer schmaler. Jemand näherte sich von außen der Tür. Ich setzte mich mit einer ruckartigen Bewegung auf, wischte mir mit dem Ärmel meines T-Shirts die Augen ab und rutschte verängstigt zum Kopfende des Bettes zurück. Der Schatten zweier Füße war vor der Tür nun zur Ruhe gekommen. Mein Körper begann zu zittern und ich umklammerte mit beiden Armen meine angezogenen Beine. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich auf dem abgedunkelten Spalt unter der Tür. Ich hörte meinen rasenden Herzschlag, spürte den schnellen, stakkatoartigen Rhythmus in meiner Brust.

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