Torsten Hoppe - Westside Blvd. - Entführung in L.A.

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Westside Blvd. - Entführung in L.A.: краткое содержание, описание и аннотация

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Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt.
Während die Polizei verzweifelt versucht, Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne.
Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft.
Im Zuge der Ermittlungen muss die Polizei zu unkonventionellen Mitteln greifen und auch Heather spürt bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist.
Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen.
Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss…

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»Stimmt«, antwortete ich. »Aber die ist doch dermaßen bekannt, dass ich nicht mehr darüber sprechen muss, oder?«

Richard legte lachend den Arm um mich und drückte mit seinen Bärenpranken zu. »Du warst großartig, Honey. Ich hatte vorhin schon ein ganz schlechtes Gewissen bekommen, als du angefangen hast, so jämmerlich zu röcheln.«

»Davon habe ich aber nicht viel gemerkt. So irre wie du mich in der Szene angesehen hast, habe ich nur gedacht: Mein Gott, hoffentlich begegnet dir dieser Typ nie im Dunkeln.«

»Hey«, protestierte Richard, »Ich bin ein netter, harmloser Pazifist, der keiner Fliege etwas zuleide tut. Ich bremse sogar für siebzehnjährige Schauspielerinnen.«

Ich gab ihm einen Stupser in die Seite. »Das will ich dir aber auch geraten haben. Denk immer daran: Wenn meine Rolle gestrichen wird, dann musst du wieder zurück ins Heim.«

Richard drehte sich kopfschüttelnd um. »Sag mal Terry, gab es für diese Rolle eigentlich kein nettes, normales Mädchen?«

Kapitel 2

Es war kurz nach neunzehn Uhr, als ich das Gelände der Hollywood Sunrise Studios in Los Angeles endlich verlassen konnte. Hinter mir lagen elf harte Stunden und unzählige wiederholte Takes. Dieser Drehtag war einfach nur wahnsinnig anstrengend gewesen. Den ganzen Nachmittag lang hatten wir ausschließlich Szenen auf dem Drehplan gehabt, in denen es um extreme Konfliktsituationen und das kaputte Gefühlsleben der noch kaputteren Hauptakteure ging.

Obwohl ich unseren Regisseur Terry Gordon privat für einen total netten und sympathischen Typen halte, versteht er es hervorragend, uns Schauspieler während eines Drehtages regelmäßig in den Wahnsinn zu treiben. Szenen werden ’zig mal wiederholt, bis selbst dieser dauernörgelnde Perfektionist auf seinem Regiestuhl endlich zufriedengestellt ist. An diesem Freitag hatte ich ihn insgeheim bestimmt hundertmal verflucht, doch jetzt musste ich zugeben, dass es zwischen den endgültigen Takes und den Szenen, die ich persönlich als ungeduldige Regisseurin bereits akzeptiert hätte, riesengroße Unterschiede gab, die allesamt in den kleinen, aber wichtigen Details lagen.

Nein, Terry beherrschte sein Handwerk; das stand fest. Für alle in unserem Team war es nur eine Frage der Zeit, bis er die Kulissen unserer Daily Soap für immer verlassen würde, um seinen ersten großen Kinofilm zu drehen. Hollywood und die Hollywood Sunrise Studios waren mittlerweile seit über drei Jahren seine große, bunte Spielwiese, auf der er sich austoben konnte. Aber eigentlich war er schon an seinem allerersten Tag an unserem Set mit der Aufarbeitung unserer banalen, alltäglichen Serienprobleme völlig unterfordert. Ein Kollege hat einmal gesagt, dass Terry die Leiter des Erfolgs bereits vor dem Fenster der großen Studiobosse aufgestellt habe und nun ungeduldig darauf warten würde, dass ihm jemand Einlass gewährt und ein Drehbuch vorlegt, welches ihm den Aufstieg in die Riege der Starregisseure ermöglichen würde. Viel besser konnte man das wohl nicht ausdrücken.

Ich winkte Jim – dem alten Pförtner der Studios – zu und betrat die Vineyard Avenue. Die schwülwarme Luft schien extra auf mich gewartet zu haben, um mich auf meinem Heimweg zu begleiten. Müde blinzelte ich in die tief stehende Sonne. Ich war total geschafft. Seit acht Uhr morgens hatte ich in den klimatisierten Kulissen der Studios wieder und wieder meine Szenen gespielt, ohne die Hitze an diesem heißen Tag überhaupt wahrzunehmen. Es war jetzt Ende Mai. Die Sonne knallte schon seit Wochen unbarmherzig auf unsere Stadt herunter und ließ Menschen, Tiere und Vegetation gleichermaßen leiden. Da ich mich fast nur noch in den Studios aufhielt, sah ich allerdings immer noch aus, wie eine Mischung aus Vampir und Kellerzombie.

Dafür freute ich mich nun um so mehr auf das vor mir liegende Wochenende, das ausnahmsweise mal völlig drehfrei war. Die nächsten zwei Tage würde ich zusammen mit meinem Freund Peter am Strand von Santa Monica verbringen, wo man es bei einer angenehmen Meeresbrise gut aushalten konnte. Wir würden die Sonne genießen – wobei ich jedoch nicht braun werden durfte –, uns im Meer abkühlen und bei einem erfrischenden Drink die Texte für die nächsten Szenen lernen. Zwei Tage ohne den Stress der Studios; zwei Tage Erholung, bevor ich meine eigene Persönlichkeit wieder gegen die von Dana Burton eintauschen würde.

Mein Name ist Heather Simms. Ich bin siebzehn Jahre alt und rein zufällig zur Schauspielerei gekommen. Vor zwei Jahren war ich mal kurzfristig in unserer Heimatstadt San Diego bei einer Modenschau eingesprungen, um einer Freundin meiner Mutter einen Gefallen zu tun. Wanda Davenport ist die Chefin einer Modelagentur. Mum und ich waren eigentlich nur als Zuschauer dort, aber ein paar Minuten vor Beginn der Vorführung verstauchte sich eines der Models den rechten Knöchel. Man brauchte nun sofort ein junges Mädchen, das Teenagermode vorführte und kam dabei spontan auf mich. Ich dachte erst, die wollten mich auf den Arm nehmen, aber sie meinten es wirklich ernst. Optisch passte ich wohl recht gut in das entsprechende Anforderungsprofil: 1,71 groß, schlank, lange blonde Haare, blaue Augen und ein hübsches Gesicht. Zumindest sagten mir alle möglichen Menschen, dass ich hübsch sei. Ich selbst sah das viel nüchterner. Ich konnte ohne nachzudenken eine Liste mit zehn Punkten erstellen, die ich an mir überhaupt nicht mochte und die ich gerne sofort geändert hätte. Ich fand meine Nase zu breit, meine Ohren zu abstehend, meine Wangenknochen zu markant, meine Brüste zu klein, meinen Bauch zu dick…; naja, Gedanken, die sich wahrscheinlich viele Mädchen in meinem Alter machten. Trotz meiner so offensichtlichen 'Makel' verfügte ich aber auch zu jener Zeit bereits über ein recht gesundes Selbstbewusstsein. Aber mal so ganz spontan und ohne jede Vorbereitung vor wildfremden Menschen über einen Laufsteg schreiten und Mode präsentieren? Ich sträubte mich heftig gegen diese bescheuerte Idee, aber schließlich ließ ich mich von meiner Mum und Wanda doch noch zu einem Auftritt überreden. Eigentlich tat ich es nur Mum zuliebe.

Ich bekam eine ultraknappe Einweisung und stand plötzlich in legeren Kleidungsstücken der Freizeit-Kollektion auf dem Laufsteg. Ich weiß noch, dass mein Herz in diesem Moment wie wild hämmerte. Ich sah die vielen Menschen, die entlang des gut fünfzehn Meter langen Catwalk saßen und spürte die Panik in mir aufsteigen. Am liebsten wäre ich damals zur Hintertür hinaus gerannt, aber stattdessen hatte ich mich auf die Mitte des Laufsteges konzentriert und war mit langsamen Schritten losgegangen. Schon nach wenigen Metern hatte sich meine Verkrampfung etwas gelöst und ich bewegte mich – wie ich persönlich fand – für eine blutige Anfängerin recht locker. Als ich wieder hinter dem Vorhang verschwunden war, hatte die Freundin meiner Mutter mich begeistert in den Arm genommen und an sich gedrückt. Ich muss in diesem Moment wohl über das ganze Gesicht gestrahlt haben und hatte sofort gefragt, was ich als Nächstes präsentieren sollte. Nach zwei weiteren Läufen in eleganter Garderobe – viel zu elegant für einen Teenager mit Vorliebe für Jeans und Jogginghosen – und in moderner Bademode, war mein erster Auftritt als Model beendet. Anschließend war ich wohl wie auf Speed. Ich redete ununterbrochen, so aufgeregt war ich.

Doch dieser Abend hielt noch eine weitere Überraschung bereit: Hinter der Bühne war ein total seriös aussehender Typ im Anzug auf uns zugekommen, und hatte gefragt, ob wir ein paar Minuten Zeit für ihn hätten. Er war ein Mitarbeiter der Hollywood Sunrise Studios, der auf der Suche nach neuen Gesichtern verschiedene Großstädte durchkämmte. Er hatte uns erzählt, wie beeindruckt er von meinem Auftritt und meiner Ausstrahlung war und hatte mich zu einem Casting nach Hollywood eingeladen. Was sich anfangs wie ein Gag anhörte, entpuppte sich als ernst gemeintes Angebot. Die Hollywood Sunrise Studios planten zu jener Zeit eine neue Daily Soap und suchten hierfür geeignete Darsteller. Ich bekam die Visitenkarte des Schlipsträgers und versprach, über die Sache nachzudenken. Noch am selben Abend hatte in unserem Hause der Familienrat getagt. Ich ging damals noch zur Highschool und aus diesem Grund war Dad auch sofort gegen das Casting.

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