»Unter den gegebenen Umständen ist das mehr Galgenhumor, Herr Kollege. Ich beneide Sie nicht um die Aufgabe, den vermutlich gestörten Täter ausfindig zu machen. Aber wie heißt es so schön? Man wächst mit den Aufgaben.«
»Könnt ihr jetzt bitte aufhören?«, fragte Valerie, peinlich berührt.
»Hallo, ist jemand zu Hause?«, fragte Manfred Hoger von der Spurensicherung, der gerade mit seinem Team eintraf. »Na, habt ihr schön alle Spuren verwischt?«
»Entschuldige mal!«, sagte Valerie säuerlich. »Wir können schließlich nicht fliegen. Außerdem lag es im Bereich des Möglichen, dass die Frau noch lebt.«
Urs Richter grinste breit, weil Valerie ihn und seinen Kollegen unerwartet in Schutz nahm. »Ja, wir werden dann wohl nicht mehr gebraucht«, sagte er.
»Nein, und die anderen auch nicht«, sagte Hoger. »Aber bevor Sie gehen, hinterlassen Sie bitte noch Ihre Fingerspuren und eine DNA-Probe für den Abgleich. Ich meine, Sie beide, meine Herren. Von den Hauptkommissaren liegen mir die Proben vor.«
»Ach, und ich hätte so gern an deinem Stäbchen gelutscht«, witzelte Hinnerk.
»Witzbold. Wenn du sonst nichts zum Lutschen hast …«
»Wir erwarten dann Eure Berichte«, sagte Valerie. »Und Ihnen beiden vorerst vielen Dank.«
»Oh, bitte gern. Jederzeit wieder«, sagte Urs Richter. »Diesmal gibt es wohl keinen neuen Hinweis? Ein weiterer Mord scheint vorerst nicht geplant zu sein. Offensichtlich bekommen Sie eine Atempause.«
»Über das schmale Brett gehe ich noch nicht«, meinte Valerie. »Vielleicht bekommen wir bald Post.«
»Was einen eventuellen Hinweis angeht: So weit sind wir noch nicht. Die Leiche ist noch nicht eingehend untersucht worden. Ich meine, was die Dinge angeht, die sie womöglich bei sich trägt«, meinte Manfred.
»Das dünne Kleidchen dürfte kaum Taschen aufweisen. Und von einer Handtasche ist auch nichts zu sehen«, sagte Stella. »Bleibt noch die Möglichkeit, dass die Tote auf irgendetwas liegt. Das werden wir wissen, wenn wir sie umgedreht beziehungsweise abtransportiert haben.«
»Also, dann viel Erfolg. Macht’s gut miteinander«, verabschiedete sich Valerie.
»Dito«, erklang es vielstimmig.
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