Dietrich Novak - Es war einmal ...

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In Berlin geschehen mehrere Morde an Frauen. Der Täter nimmt alte Märchen als Vorlage – bekannte und weniger bekannte, die sich allesamt durch ihre Grausamkeit auszeichnen. Das LKA ermittelt fieberhaft, doch der Täter entzieht sich immer wieder dem Zugriff und verhöhnt die Mordkommission. Valerie hat wiederum private Sorgen, Herbert, der zweite Mann von Karen, erleidet einen Herzinfarkt, der Hund will nicht fressen und Ben hat Krach mit Lena. Am Ende fügt sich alles zum Guten. Nur der Mörder bleibt auf der Strecke. Ein spannendes, neues Abenteuer mit ungewöhnlichen Orten, sogenannten Lost Places.

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»Wer lief nicht herum?«

»Smombies. Das ist eine Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie. Für diejenigen, die pausenlos auf ihr Handy starren. Und Fahrrad fuhr man noch auf dem Fahrdamm oder auf ausgewiesenen Radwegen und nicht wild auf dem Bürgersteig, wie heutzutage.«

Valerie lachte. »Ja, ich weiß, das ist ein Lieblingsreizthema von dir. Du wirst langsam alt, mein Guter. Bei älteren Leuten hört man oft, dass früher alles besser war.«

»Das will ich nicht behaupten. Und apropos, wer kennt sich besser aus mit den neuen Wortschöpfungen?«

»Eins zu null für dich. Auch wenn ich sie für etwas fragwürdig halte.«

Unterwegs nach Weißensee, das zum Bezirk Pankow gehört, hakte Valerie noch einmal nach, was es mit der ehemaligen Kinderklinik auf sich hatte.

»So viel ich weiß, ist da ein regelrechter Rechtsstreit entstanden. Das war mal das erste kommunal geführte Säuglings- und Kinderkrankenhaus Preußens. Im Jahr 1987 wurde es durch den Anbau eines Bettenhauses erweitert. Weitere zehn Jahre später erfolgte auf Beschluss des Senats 1996 die Schließung der traditionsreichen Einrichtung. Es verblieb lediglich als denkmalgeschützte Immobilie. Seit dem 1. Januar 1997 ist das ehemalige Säuglingskrankenhauses der Gemeinde Weißensee mit allen Wirtschaftsgebäuden ungenutzt und dem Verfall preisgegeben. 2005 wurde es an einen russischen Investor verkauft. Spätestens 2015 sollte auf dem Areal ein wissenschaftliches Zentrum für die Krebsforschung in Betrieb gehen. Doch bis heute geschah nichts. Daraufhin verlangte die Stadt Berlin das Gelände zurück und bekam vor dem Landgericht Recht, doch der Investor ging in Berufung. Die Gebäude verfallen weiter und sind ein Paradies für Kabeldiebe, Obdachlose sowie Graffiti-Schmierer. Das Haupthaus brannte bis Mitte Juni 2013 bereits elfmal.«

»Kommt mir irgendwie bekannt vor. Diese verlassenen Gebäude und Einrichtungen gibt es ja zuhauf in Berlin. Auch im ehemaligen Westteil der Stadt. Erinnere dich an das FU-Gelände in Dahlem. Dort habe ich mich äußerst unwohl gefühlt.* Das ist auch so eine negative Nebenerscheinung der Einheit. Da muss ich dir Recht geben. Ehemals altehrwürdige Bauten werden aufgegeben und sich selbst überlassen, bis sie langsam verfallen. Wie das mit dem Denkmalschutz funktioniert, werde ich nie begreifen.«

*siehe Band 8 „Gänzlich ohne Spur“

Auf dem Brachgelände wurden Valerie und Hinnerk schon von zwei Polizisten in Uniform und zwei Kripobeamten in Zivil erwartet.

»Kommissar Heller, und das ist meine Kollegin, Frau Liebscher«, sagte der dunkelblonde Mann mittleren Alters, der ebenso unauffällig aussah wie seine aschblonde Kollegin. Dagegen wirkten Valerie mit ihrem weißblonden Haar und Hinnerk mit seinem Zopf geradezu exotisch. »Und das sind die Polizeimeister Wendland und Richter.«

»Hallo, Hinnerk Lange und meine Frau, Valerie Voss«, begrüßte Hinnerk die Kommissare und nickte den beiden Polizisten zu. »Wir sind Hauptkommissare beim LKA. Sind die Spusi und die Rechtsmedizin noch nicht eingetroffen? Und vor allem, wo ist die Leiche?«

»Es gibt keine. Die Frau lebt noch, befindet sich aber in einem komatösen Zustand. Sie ist bereits auf dem Weg in die Charité. Dem „goldenen Schuss“ ist sie nur knapp entgangen, wie es aussieht«, sagte Kevin Heller. »Die Rechtsmedizin ist gleich wieder abgezogen. Die Kollegen von der Spurensicherung sind aber bereits bei der Arbeit.«

»Ja, war nett, Sie kennenzulernen«, sagte Valerie. »Dann schaffen Sie das hier ja allein. Wir gehen zurück in unser Heiabettchen.«

»So sehr, wie ich Ihnen das gönne, aber ich würde empfehlen, nicht so schnell aufzugeben. Wir haben Sie nicht ohne Grund informiert. Bei der Frau handelt es sich zwar um einen Junkie, aber die letzte Spritze hat sie sich vermutlich nicht selbst gesetzt. Die beiden Obdachlosen haben einen Mann beobachtet, der die Frau in einem schwarzen Müllsack über der Schulter getragen hat.«

»Wo sind die beiden?«, fragte Hinnerk.

»Das wüssten wir auch gern. Aus Sorge vor Repressalien haben sie sich umgehend aus dem Staub gemacht. Immerhin wollten sie unerlaubter Weise hier kampieren.«

»Gibt es eine Täterbeschreibung?«

»Nur sehr ungenau, weil es sehr finster war. Es soll sich um einen eher schlanken Mann zwischen 1,70 und 1,80 Meter gehandelt haben. Er trug einen Parka mit Tarnmuster, vermutlich Jeans und weiße Sneakers.«

»Das ist in der Tat sehr mager«, meinte Hinnerk.

»Warum glauben Sie, die Zuständigkeit läge beim LKA?«, fragte Valerie.

»Weil es vermutlich nur der Auftakt zu weiteren Verbrechen war. Es gibt eine Botschaft, die bereits das nächste ankündigt. Der Fundort wirkte ohnehin wie inszeniert. Da kommt Herr Hoger von der Spurensicherung. Der wird Ihnen Näheres sagen können.«

»Hallo, Manfred. Dann schieß mal los«, begrüßte Hinnerk den Kollegen.

»Hi, ihr beiden. Die junge Frau lag inmitten von Dornen und hatte mehrere Einstiche in den Armen. Die letzte Spritze war mir aber ein wenig zu auffällig platziert und steckte noch in der Vene. Da wollte jemand ein Zeichen setzen.«

»Um was für eine Botschaft handelt es sich?«, wollte Valerie wissen.

Manfred Hoger überreichte ihr einen eingetüteten Zettel, auf dem in Druckbuchstaben stand: „ Diese Prinzessin wird keine hundert Jahre schlafen. So viel ist sicher .“ Weiter unten gab es einen Nachsatz: „Die Nächste wird weniger leicht zu finden sein. Deshalb ist Eile geboten, bevor ihr die Luft ausgeht.

»In ihrer Tasche hatte das Mädchen einen Apfel in einem rechteckigen Glasgefäß mit Deckel. Also offensichtlich Hinweise auf die Märchenfiguren Dornröschen und Schneewittchen.«

»Hilfe, nicht schon wieder so ein kranker Spinner!«, rief Valerie entsetzt aus. »Aber ich muss dir Recht geben. Die Dornen und die Spritze, die wohl als Ersatz für die Spindel dient … Allerdings hat Dornröschen nicht in den Dornen gelegen, sondern dahinter. Und der Glasbehälter mit dem Apfel steht wohl für Schneewittchens Glassarg. Demnach hat er das zweite Opfer auch am Leben gelassen. Nur wo kann man unbemerkt einen Glassarg aufbauen? Wohl kaum in der Öffentlichkeit. Eher auf einem Privatgrundstück. Die Chance, das Mädchen noch rechtzeitig zu finden, dürfte gleich null sein. Oder wie lange reicht der Sauerstoff in solch einem Behälter?«

»Zusammen mit dem ausgeatmeten Kohlendioxid wohl kaum länger als ein bis zwei Stunden«, mutmaßte Hoger. »Es sei denn, das Opfer ist derart betäubt, dass die Atmung und der Stoffwechsel deutlich verlangsamt sind.«

»Mist. Wie sollen wir in so kurzer Zeit den Standort finden?«, fragte Valerie. »Gibt es keinen weiteren Hinweis?«

»Die junge Frau trug zwei Ausdrucke von Fotografien bei sich. Zumindest der eine erinnert an verlassene Orte in Berlin, von denen es, seit die Treuhand aktiv war, reichlich gibt.«

»Das Thema hatten wir gerade auf der Fahrt hierher«, sagte Valerie. »Die Wende hat nicht nur Positives gebracht.«

Manfred zeigte die Ausdrucke in die Runde. Auf dem ersten sah man eine Art Ballsaal mit Rundbogenfenstern und abblätternder Wandfarbe beziehungsweise hellblau gerahmten Kassetten auf der halbhohen, gelben Wandtäfelung.

»Das Foto kenne ich«, sagte Kevin Heller. »Der Saal gehört zum „Riviera“, dem ehemaligen Ballhaus Grünau, das aus dem „Riviera“ und dem „Gesellschaftshaus“ bestand. Dort haben ganze Generationen gefeiert. Es gab sogar einen eigenen Anlegesteg. 1991 wurden beide denkmalgeschützten Häuser geschlossen und von der Treuhand verwaltet. Ein halbes Dutzend Investoren kamen und gingen. Seitdem verfällt alles.«

»Da fragt man sich, wozu es überhaupt den Denkmalschutz gibt«, sagte Valerie. »Das ist wirklich ein Skandal. Und das andere Foto, wo ist das?«

»Dabei handelt es sich um das ehemalige Stadtbad Lichtenberg«, meinte Tamara Liebscher. »Das Foto täuscht, weil der Raum mit dem Kaltwasserbecken völlig intakt aussieht. In Wahrheit verfällt auch dort alles. Das 1928 eröffnete Bad wurde 1991 geschlossen, weil die Sanierung zu teuer geworden wäre. 2012 wurde abermals ein neuer Förderverein gegründet. Seitdem sind Begehungen möglich. Jetzt sucht man wieder verstärkt nach Investoren. Auch eine kulturelle Zwischennutzung ist im Gespräch.«

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