Meine Bitte, mein Rat:
Nehmen Sie erstens an den regelmäßigen (Krebs-)Vorsorge-Untersuchungen teil und überdenken Sie zweitens Ihr „Genussmittel-Verhalten“ und Ihren „gesamten Lebensstil“:
Ihrer Gesundheit und Ihrer Lebensqualität zuliebe!
Fakt ist:
Krebs …
Macht keinen Unterschied!
World-cancer-day
04. Februar
jeden Jahres
Alljährlich wird weltweit einerseits der vielen Krebskranken gedacht und gleichzeitig soll an diesem Tag darauf hingewiesen werden, dass wir alle ein ‚Krebs-Risiko‘ mit uns herumnschleppen und wir Vorsorge betreiben sollten.
Ziel der „Krebs-Schleifen“ („Cancer-Ribbon“) in den verschiedenen Farben ist es, Aufmerksamkeit für das Thema „Krebs“ und zugleich mehr Verständnis für die vielen „Krebskranken“ zu schaffen!
Als nach außen hin sichtbares Erkennungszeichen für eine Erkrankung an Krebs haben sich seit einiger Zeit auch bei uns in Deutschland verschieden farbige „Krebs-Schleifen“– cancer ribbon – etabliert. So z.B. für Brust-Krebs die Schleife in Pink, für Eierstock-Krebs in Hellgrün, für Lungen-Krebs in Weiß, für Leukämien in Orange, für Melanome in Schwarz, für Gehrin-Tumoren in Grau, für Krebskrankheiten im Kindesalter in Gold …
… und für alle Krebsarten gemeinsam die Schleife in Lavendel (s. Abb. „Lavandel-Ribbon „Cancer“).
Angefangen hat vermutlich alles mit einem gelben Band:
Der Brauch, für Soldaten in der Familie bis zu deren sicherer Rückkehr ein gelbes Band an einen Baum zu binden, geht vermutlich auf den amerikan. Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert zurück. Bekannt wurde dies in den 1970ern unter anderem durch den Schlager „Tie a Yellow Ribbon Round the Ole Oak Tree" , gesungen von der Band Dawn und Tony Orlando. In der Folge wurde das Symbol der Gelben Schleife in den USA, aber auch in anderen Ländern immer populärer, auch in Deutschland: Hier wird die gelbe Schleife seitdem vor allem benutzt, um öffentlich Solidarität und Unterstützung mit Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz zu bekunden.
Im Laufe der Jahre hat sich dann das Tragen von unterschiedlich farbigen „Erinnerungs-Schleifen“ für die verschiedenen Krebs-Arten, aber auch für andere Krankheiten (z.B. Multiple Sklerose) immer mehr etabliert.
Kapitel 02
In eigener Sache …
Als ich vor nunmehr nahezu 40Jahren auf vielfache Nachfragen der von mir in Klinik und Praxis betreuten Krebskranken – und auch derer Angehörigen – sowie als betreuender und begleitender Arzt in einer Selbsthilfegruppe Krebs- und Leukämie-Kranker die erste Abfassung zum Thema „Krebs“ zu Papier gebracht und auch als schmales Bändchen im Eigenverlag herausgebracht hatte, da hatte ich mich seinerzeits beschränkt auf mehr oder weniger allgemeine Angaben über Behandlungsmöglichkeiten der wissenschaftlichen Medizin (‚Schulmedizin’) und nur am Rande waren Möglichkeiten der naturheilkundlich-biologischen Medizin gestreift worden.
Das aus dem schlichten Grund, weil mir die „Zeit noch nicht reif genug“ schien für die besondere Herausstellung von seriösen Möglichkeiten der biologisch-onkologischen Therapie.
Das stellte sich allerdings sehr bald als Irrtum meinerseits heraus.
Einige Jahre sind so ins Land gegangen. Das Thema „Krebs“ hatte mich immer noch gepackt, eigentlich noch stärker.
So habe ich dann Mitte der 1990er Jahre dem Drängen vieler Betroffener nachgegeben, aber auch dem diesbezüglichen und vielmals aufmunternden Zuspruch aus dem Kollegenkreis und von kompetenten Heilpraktikern und
veröffentlichte (nunmehr im renommierten Miena-Verlag – 1997 – s. Abb. Cover) die zweite Fassung eines Buches unter dem Titel
„Diagnose Krebs – was nun?“.
In dieser Fassung war erstmals das Thema Krebs unter ganzheitlich-ganzheitsmedizinsichen/ganzheitlichen Gesichtspunkten – dem symbiotisch-synergistischen Einbezug von wissenschaftlicher und (seriöser wie kompetenter) biologischer Medizin – beleuchtet und abgehandelt worden.
Aber immer noch lediglich generell und allgemein und nicht spezifisch für die einzelnen Krebs„arten“ und Krebs„vorkommen“.
Weitere Jahre sind inzwischen ins Land gegangen.
Immer wieder und in den letzten 5-6 Jahren – vor 2014 – immer lauter bin ich gebeten worden, doch eine aktualisierte Neuauflage meines Buches niederzuschreiben.
Nach langem Abwägen bin ich zum Entschluss gekommen, eine völlige Neufassung zum Thema ‚Krebs’ zusammenzustellen und zzu Papier zu bringen.
Dabei wurde dann auch den Wünschen und Anfragen aus Patienten- und Behandler-Kreisen aus meiner Sicht Rechnung – zumindest teilweise – getragen und nunmehr – bei weiterhin ‚ganzheitlich-ganzheits-medizinischer Sicht‘ – das Thema ‚Krebs’ spezifischer beleuchtet.
Das heißt:
Viele Krebsarten und Vorkommen sind in dieser Drittfassung berücksichtigt und dabei die schulmedizinischen Behandlungs-Möglichkeiten und die Therapie-Optionen und dazu dann aber auch evtl. in Frage kommende additiv-komplementäre Möglichkeiten der biologisch-naturheilkundlichen Medizin miteinbezogen worden.
Selbstverständlich werden sämtliche genannten Verfahren erklärt – entweder unmittelbar im Text selbst oder im Glossar –.
In Anlehnung an eine hochinteressante Sendung des Bayerischen Rundfunks (Bayern 3) habe ich dieser Auflage den Titel gegeben:
KREBS
„Leben – was sonst“!
Der Untertitel soll dabei allen Betroffenen Mut machen, nicht zu resignieren, sondern aktiv und resolut und insbesondere mit Mut und Optimismus den Kampf gegen diese Geißel aufzunehmen.
Nunmehr habe ich das Buch in einer überarbeiteten und aktualisierten – vgl. meine Anmerkungen gleich am Anfang – Niederschrift im Jahre 2019 erneut zusammengestellt.
Zum (guten) Schluss:
Verinnerlichen Sie bitte die uralte fernöstliche (japanische?) Weisheit und machen Sie diese zu Ihrem Lebensmotto:
Man kann 1000mal hinfallen, das macht nichts –
entscheidend ist einzig, dass man 1mal mehr aufsteht!
Wahr-nehmen und frei-lassen …
Also:
Wahrheit annehmen und Freiheit gewähren.
Wie schwer ist es, Wahrheit zu erkennen
Und Freiheit zu begreifen …?
(Erika Pluhar - geb.1939 / österr. Schriftstellerin, Schauspielerin, Sängerin)
Warum stelle ich diese Gedanken aus meinem letzten Buch „Diagnose Krebs - was nun?“
erneut an den Anfang?
Weil ich es immer wieder erlebe, erleben muss, wie die Chimäre KREBS, wie die vielen ungenauen Äußerungen, Meinungen, Berichte über den Verlauf dieser Krankheit den Blick für die Wahrheit verstellen und aus Fakten, die man anpacken und greifen kann, ein scheinbar undurchdringliches Gestrüpp machen.
Merke:
Krebs ist noch lange kein Todesurteil!
Selbst im (weit)fortgeschrittenen Krankheitsstadium heißt die Wahrheit LEBEN (wollen).
Über das „Wie“ wird der Kranke zu einem gewichtigen Teil selbst mitentscheiden (wollen).
Aufruf und Informationen zu einem positiven, selbstsändigen und selbstverantworteten Leben und besonders auch mit und bei und trotz Krebs sind mir denn auch Grundanliegen mit dieser Neufassung zum Thema Krebs.
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