… Postulat:
Langzeitbetreuung von Krebs-Überlebenden!“
Meine persönliche Anmerkung:
Langzeitbetreuung und -Überwachung ist nicht nur wichtig und erforderlich bei Kindern und Jugendlichen, sondern ganz generell bei allen ‚ehemaligen‘ Krebskranken, ganz gleich welchen Alters!
Immens wichtig ist dabei, evtl. bestehende oder drohende Risiken das Auftreten einer erneuten Krebserkrankung soweit als irgend möglich zu minimieren, optimalerweise gänzlich auszuschalten.
Wenn auch die „Krebs-Überlebenschancen“ nach einer Krebs-Diagnose in Deutschland mit zu den besten in Europa gehören, so soll, nein muss! das für Krebs-Patient wie seine/seinen Behandler unisono heißen:
„Der ‚ehemalige Krebskranke‘ muss willens sein, seinen bisherigen Lebensstil („Lifestyle“) konsequent den ‚neuen Anforderungen, bedingt durch die Krebserkrankung, anzupassen – also Compliance, Ernährung, Genussmittel, Bewegung, Stress-Bewältigung & -Handling und Eigen- oder Selbstkontrolle –.“
„Der/die Behandler muss sich Zeit nehmen und lassen, den ‚ehemaligen‘ Krebskranken (quasi an der mehr oder minder langen Leine) zu führen, leiten, kurzum: in des Wortes wahren Sinn zu ‚betreuen‘ und dabei den Patienten stringent auf drohende Risiken für eine ‚Krebs-Zweiterkrankung‘ nicht nur hinzuweisen, sondern ‚imperativ‘ dahin zu wirken, dass diese eliminiert werden.
Das heißt: der/die Behandler muss/müssen dafür Sorge tragen, dass der ‚ehemalige‘ Krebskranke seinerseits durch entsprechendes Verhalten und Umstellung seiner Lebensgewonheiten einen wichtigen Beitrag zu seiner bestmöglichen Gesundheit beiträgt, Medikamente (so erforderlich) konsequent und ‚nach Vorschrift‘ (und nicht nach eigenem Gusto!) einnimmt und sich den angeordneten und erforderlichen Kontroll-Untersuchungen und ggfls. auch zusätzlichen Therapien unterzieht. Wenn erfordelich: Mit ‚Nachdruck‘!“
Dies aus dem einzigen und ‚überlebens-wichtigen‘ Grund:
„Eine Krebs-Zweiterkrankung zu vermeiden!“
Dazu lohnen sich alle Anstrengungen.
Kapitel 01
An meine Leserschaft
Verehrte Leserin,
Geehrter Leser!
Seit 2014 habe ich aus der Leserschaft immer wieder Fragen zu und über evtl. inzwischen neue Diagnostik- und besonders auch Behandlungs-Möglichkeiten erhalten.
Aber auch immer wieder Fragen nach der einen oder anderen im Buchskript nicht erwähnten Krebs-„Art“.
So habe ich mich entschlossen, diesen Ihren Fragen Rechnung zu tragen mit der erneuten Aktualisierung meines Buches.
Insbesondere aus dem Kreis meiner geschätzten Kolleginnen und Kollegen habe ich einerseits ‚wervolle‘ Anregungen erhalten und auch Hinweise zu potentiellen Therapien und nicht zuletzt wurde die Bitte an mich herangetragen, die ganzheitliche Therapie-Optionen nach Möglichkeit zu straffen und so ‚übersichtlicher‘ und ‚allgemein verständlicher‘ (insbesondere für die „Laien unter der Leserschaft) zu machen.
Gerne komme ich diesen Anregungen nach.
Des besseren Verständnis wegen und der rascheren Information halber, habe ich die „Struktur“ des Buches, sprich den Aufbau ebenfalls etwas abgeändert.
So habe ich nun die biologischen Behandlungs-Optionen nach vorne vorgezogen, vor die Besprechung der verschiedenen Krebs-Krankheiten.
Außerdem habe ich einige Krebs“arten“ – nach denen mehrfach nachgefragt worden war – in dieses aktualisierte Buch neu hinzugefügt.
Selbstredend wurde in dieser aktualisierten Abfassung auch dem derzeitigen Wissenstand in der Schul- wie der Biologischen Medizin Rechnung getragen.
Ein Wort an alle „Betroffenen“:
An Krebs erkrankt sein, darf niemals heißen
„Den Kopt dem Schicksal ergeben und resignierend in den Sand stecken“
nach Vogel-Strauß-Art!
Fakt ist doch:
Sicherlich gibt es Krebskrankheiten, die äußerst fulminant und hoch-aggressiv verlaufen, zugegeben!
Aber ebenso sicher ist es – und dies trifft zu auf die Mehrzahl der Krebsleiden –, dass die Erkrankten eine realistische ‚Chance‘ haben, „Ihre Krebserkrankung“! zu er- und -überleben!
Das wiederum heißt aber:
1.) Regelmäßige „Krebs-Vorsorge“ +
2.) Frühstmögliche Untersuchungen und umfassende Diagnostik bei
einem – auch nur geringsten – Verdacht auf das Vorliegen einer Krebskrankheit +
3.) Bei bestätigtem Verdacht, also dem Vorliegen einer Krebs-
Krankheit – nach umfassender Information über alle derzeit möglichen und seriösen Behandlungen, sowohl der (natur-)wissenschaftlichen wie der biologischen Medizin – die sofortige Behandlung und im optimalen Falle m.M.n. als individuelles „ganzheitliches/ganzheitsmedizinisches multi-modales Behandlungs-Konzept“.
Ihr Leitmotiv als Betroffener sollte in jedem Falle lauten:
„Ich habe Krebs – na und!“
Und:
„Ich lebe mit „meinem“ Krebs – und nicht der Krebs mit mir!!!
In diesem Sinne
Nehmen Sie den Kampf an und auf!
All meine guten Wünsche für Sie mit auf Ihren „Weg“!
Miesbach, im Januar 2021
Herzlichst
Ihr
Dr. Hanspeter Hemgesberg
Die Erklärung zu allgemeinen medizinischen und besonders auch zu biologisch-naturheilkundlichen Begriffen, Verfahren und Therapie-Optionen – gekennzeichnet mit einem () – finden Sie im Glossar unter
Lexikon: „Was ist das?“
in alphabetischer Reihenfolge erklärt/besprochen.
Ihr
Dr. med. Hanspeter Hemgesberg
„Krebs-Vorsorge“ … tut not und ist Pflicht!
Es ist gelinde gesagt einerseits alarmierend und andererseits traurige Realität, dass immer noch nicht alle Erwachsenen – die Frauen nehmen in weit höherem Ausmaß gegenüber den Männern die Chancen einer regelmäßigen Krebs-Vorsorge-Untersuchung wahr! – Vorsorge-Untersuchung als „Selbstverständlichkeit“ zum „Eigenschutz“ ansehen und wahrnehmen!
Es sollte sich mittlerweile bis in den hintersten Winkel unseres Landes herumgesprochen haben:
„Vorsorge ist besser als (die beste) Nachsorge!“
Die Motivation zu dieser unkomplizierten und nicht aufwändigen Untersuchung sollte aber in keinem Falle sein „eine Angst vor Krebs“ , sondern die „selbstverantwortliche Vor- und Fürsorge“ für dier eigene Gesundheit!
Krebs-Vorsorge-Untersuchungen sollte die eine Seite – der beiden untrennbaren Seiten – der eigenverantwortlichen Krebs-Vorsorge sein.
Und die zweite:
Es ist heute vielfach be- und erwiesen, dass
a) Rauchen (jedweder Art: von der Zigarette bis zur Shisha) und
b) Alkohol (bes. die sogen. „harten“ Akoholika und sonst alle regelmäßig und in größeren Mengen konsumierten Alkoholika)
sind die beiden „Haupt-Risiko-Faktoren“ an Krebs zu erkranken!
Heute ist wissenschaftlich gesichert, dass neben und außer diesen beiden „Haupt-Verursachern“ als Krebs-Co-Risikofaktoren nicht außer Acht gelassen werden dürfen/sollten, nämlich:
c) (fortdauernder) Bewegungs-Mangel
d) (regelmäßige) Fehl-Ernährung („ungesunde Ernährung“)
e) Übergewicht/Adipositas
f) Stress/Distress
g) (öfters) Virus-Infektionen
Dazu bei entsprechender (und andauernder) Expostion
h) Sonne/Solarium
i. Giftstoffe
j) UV-Strahlung
Zudem als „unausweichliche Risiken“
k) das persönliche Alter
l) Genetische Veranlagung.
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