Karl Knortz - Irländische Märchen

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Inhaltsverzeichnis der Märchensammlung:
1. Der Wechselbalg
2. Eine probate Kur
3. Die Geschichte von zwei Buckligen
4. Die Elfen-Amme
5. Jim Doyle im Elfenpalast
6. Nora
7. Moruach oder Die Nixen
8. Ochs, Kuh und Kalb
9. Ein Kobold in Eselsgestalt
10. Das Schloß der Ungewißheit
11. Der Teufel und der Steuerempfänger
12. Der vorzeitige Prophet
13. Die Geschichte von drei Geistern, welche Fußball spielten
14. Cauth Morrisy
15. Der Schatzgräber
16. Gearoidh Jarla
17. Jack Barrett
18. Eine Geistergeschichte
19. Fann Mac Cuil und der schottische Riese
20. Fion's Jugend
21. Die Königin von Sciana Breaca
22. Conan in Ceasch
23. Oisin's Jugend
24. Oisin's Greisenalter
25. Die Legende von Loch na Piasta
26. Der König mit den Pferdeohren
27. Knocksheogowna, oder der Berg des Elfen-Kalbes
28. Des Priesters Abendessen
29. Die Eierschalen-Brauerei
30. Der Flaschenberg
31. Herr und Knecht
32. Der kleine Schuh
33. Das Geister-Pferd
34. Der verwunschene See
35. Die Nixe von Gollerus
36. Die Wundermelodie
37. Donaghadee
38. Der geborgte See
39. Königliche Lehren
40. Goban Saor oder der kluge Baumeister
41. Hans der Herr und Hans der Knecht
42. Das nächste Mal werde ich klüger sein!
43. Die drei Schwestern
44. Der braune Bär von Norwegen
45. Giolla na Choricean Gobhar oder der Mann in dem Ziegenfelle
46. Die böse Stiefmutter
47. Shannon
48. Wie die Insel «Man» entstand
49. Wie der Killarney-See entstand
50. Der Imhiquin-See
51. An Braon Suan or
52. Lir's Kinder
53. Tiis
54. Jakob und seine Kameraden
55. Die drei Kronen
56. Die Milch der weißen Kühe
57. St. Patrick und die Druiden
58. Wie St. Eloi von seinem Stolze kuriert wurde
59. Sculloge

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»Wo reiten wir hin?« fragte ich. »Das wirst du

bald sehen,« erwiderte er und fuhr mit seiner Hand

über meine Augen, wonach ich völlig erblindete. In

welcher Richtung wir ritten, kann ich also nicht

sagen; doch war unsere Reise keine lange, denn bald

machte er Halt und fuhr mit seiner Hand in der entgegengesetzen

Richtung über meine Augen, worauf ich

ein großes Schloß vor mir stehen sah. Wir gingen hinein

und er führte mich durch ein mit den reichsten

Vorhängen und Teppichen verziertes Zimmer in das

Schlafgemach seiner Gattin, woselbst er mich allein

mit ihr ließ. Bald darnach erblickte ein feiner Knabe

das Licht der Welt. Die Frau klatschte in die Hände

und gleich kam Fir Dhorocha (schwarzer Mann) herein

und gab mir eine Flasche mit einer grünen Flüssigkeit,

um das Kind damit einzureiben.

Ich rieb es auch ein, doch unversehens kam mir

etwas von der Flüssigkeit in's Auge, was mir große

Schmerzen verursachte. Als ich wieder recht sehen

konnte, war alle Pracht und Herrlichkeit um mich verschwunden

und der Mann und die Frau vor mir sahen

so mager aus wie Skelette und die Kleider, die sie anhatten,

würde ich nicht vom Boden aufheben!

Ich that, als merke ich den plötzlichen Unterschied

nicht.

»Geh' vor das Schloßthor,« sagte der Schwarze,

»ich werde ebenfalls bald dort sein und dich nach

Hause bringen.«

Ich ging fort und wem begegnete ich? Deine Frau,

die arme Molly, stand traurig im Hofe und als sie

mich bemerkte, flüsterte sie mir zu:

»Ich bin hieher geholt worden, um das Kind des

Feenkönigs zu säugen und es gibt nur einen Weg,

mich zu retten. Am nächsten Freitag Abend wird die

hiesige Elfenschaar nach dem Hofe der Feen von Old

Roß ziehen und wenn mich dann mein Mann am Kleide

fassen kann, so bin ich gerettet.«

Gleich darauf kam Fir Dhorocha, hob mich auf sein

Pferd und fort ging's im Sturmessaus nach meiner

Wohnung. Er bedankte sich, gab mir fünf Guineen

und ritt wieder fort. Als ich jedoch heute morgen mein

Geld betrachtete, sah ich zu meinem größten Schreck,

daß er mir fünf dürre Eichblätter gegeben hatte. »Ich

hoffe, ich werde sein Gesicht nie wieder sehen!«

Der arme Mann freute sich, daß er Hoffnung hatte,

seine Frau wieder zu bekommen, und stellte sich am

nächsten Freitagabend an die Stelle, die ihm die Hebamme

noch näher angegeben hatte. Sie war ebenfalls

mitgegangen, da sich der Mann allein fürchtete.

Bald kam der Zug der Elfen vorbei, aber da er ihn

nur hörte, so gab ihm die Frau einen Stoß und er griff

blindlings zu und hatte sein geliebtes Weib in den

Armen. Sobald er sie berührte, war sie auch für ihn

sichtbar und ebenso eine Menge merkwürdiger Geschöpfe,

die sie ihm mit aller Gewalt wieder entreißen

wollten. Aber ihre Anstrengungen waren vergebens.

Die Drei gingen nun ruhig nach Hause und die Frau

erkannte seit dieser Zeit den Werth des Kirchengehens

und schimpfte nie mehr über lange Predigten.

5.

Jim Doyle im Elfenpalast.

Als Jim Doyle einst spät in der Nacht nach Hause

ging, sah er auf einmal ein hellerleuchtetes Schloß

dicht vor sich, in dem es sehr lustig herging. Muthig

trat er durch die offene Thür ein und sah sich in einem

großen Saale, wo sich die Elfen mit ihrem Könige und

der Königin versammelt hatten und ein Glas nach

dem andern leerten. Die Kleider, die sie anhatten,

waren längst aus der Mode, aber sie waren aus den

kostbarsten Stoffen gemacht und mit unzähligen Edelsteinen

verziert.

Als ihn die Königin bemerkte, sprach sie: »Macht

Platz für unsern Freund Doyle und schenkt ihm ein

Glas des besten Punsches ein!« Darauf mußte er sich

zu den Elfen setzen; doch als er das Glas an den

Mund setzen wollte, bemerkte er einen alten Bekannten

neben sich, der schon seit zwanzig Jahren todt

war. »Trinke um des Himmels Willen keinen Tropfen,

« flüsterte er ihm zu und Doyle, der sich inzwischen

auch die Andern etwas näher angesehen und

sich über ihr geisterhaftes Wesen erschreckt hatte,

ließ den Punsch statt in den Mund in die Weste fließen.

Dann bat die Königin einen ihrer Unterthanen, ein

kräftiges irländisches Lied zu singen, wonach dieser

auch sogleich zur allgemeinen Freude einen ganz gemeinen

Gassenhauer anstimmte. Diesen mußte er nun

so lange wiederholen, bis Doyle entschlief und Alles

um sich vergaß.

Am nächsten Morgen fanden ihn einige seiner

Nachbarn auf einer Wiese liegen und weckten ihn auf.

Auf die Frage, wie er dorthin gekommen sei, gab er

unverständliche und verwirrte Antworten und nach

seinem Athem zu urtheilen, schien er doch mehr als

einen Schluck starken Getränkes genossen zu haben.

6.

Nora.

Die Tochter der Hebamme Nora war ein unglückliches

Mädchen. Länger als ein Jahr hatte sie das Bett

wegen eines geschwollenen Beines gehütet und kein

Doktor des ganzen Landes hatte ihr Linderung verschaffen

können.

Nun kam eines Abends der König der Elfen zu

ihrer Mutter und bat sie, ihm nach seinem Palaste zu

folgen, wo seine Frau ihrer bedürfe. Ehe sie sich jedoch

zu ihm auf's Pferd setzte, fand ihr Mann noch

Zeit, sie zu warnen, ja Nichts von der Königin anzunehmen,

einen Rath ausgenommen in Bezug auf ihre

kranke Tochter.

Als Nora eine Zeitlang im Elfenschlosse gewesen

war, wurde die Familie der Königin durch ein schönes

Mädchen vergrößert.

»Du bist eine geschickte Frau,« sagte die Königin

zu ihr, »und sollst deshalb das Schloß nicht leer verlassen.

Geh' zuerst in das nächste Zimmer und hole

dir so viele Gold- und Silbersachen, wie du nur tragen

kannst.«

»Ich danke,« erwiderte sie; »wenn ich reich wäre,

so würde ich nicht mehr arbeiten und nichts thun als

essen und trinken, was mich nach einem Jahre auf den

Kirchhof brächte.«

»Du bist eine kuriose Frau! doch setz' dich dort an

den Tisch und iß und trink' nach Herzenslust!«

»Ich danke; denn wenn ich so gute Sachen äße,

würde mir nachher meine einfache Kost nicht mehr

schmecken!«

»Aber dann nimm dir doch wenigstens dies schöne

Umschlagtuch mit!«

»Wenn ich dies Tuch trüge, so würden mir alle

Buben des ganzen Dorfes nachlaufen!«

»Das thut mir leid, doch womit kann ich dir eigentlich

meine Dankbarkeit erzeigen?«

»Ich habe eine kranke Tochter zu Hause und weiß,

daß du ihr helfen kannst, wenn du nur willst.«

»Verlange alles Andere, aber nicht Dieses; du

weißt nicht, wie sehr mich deine Tochter beleidigt

hat.«

»Beleidigt? Das ist unmöglich!«

»Höre. Du weißt, daß sich die Elfen ihres Lebens

nur in der Nacht freuen und sich gerne in den Küchen

aufhalten, die rein und blank gescheuert sind. Es ist

nun schon über ein Jahr her, da kam ich mit meinem

Völkchen an deiner Hütte vorbei und da mir das Aeußere

derselben gefiel, so gingen wir Alle hinein und

setzten uns in die Küche, die so reinlich war, daß wir

gleich beschlossen, uns dort auf längere Zeit niederzu-

lassen und Thee zu trinken. Doch kaum hatten wir unsern

Thee fertig, da kam deine Tochter herein und zertrat

Mehrere von uns und warf meine Tasse um. Dies

ärgerte mich so, daß ich ihr mit der Theekanne auf's

Bein schlug und es verwundete. Die Kanne zerbrach

und ein Stück davon blieb ihr wahrscheinlich im

Beine stecken.«

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