Ana Marna - Fellträger

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Eigentlich ist Sara Linn mit ihrem Leben sehr zufrieden. Sie ist jung, Single und liebt ihre Arbeit im Kindergarten. Doch dann stellt sie fest, dass ihr Nachbar nicht das ist, was er zu sein vorgibt. Und spätestens als auf ihrem Wohnzimmerteppich ein Wolf steht, wird ihr klar, dass die Welt weitaus gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Und das Wissen darum bringt sie in tödliche Gefahr, denn mit einem Mal interessieren sich nicht nur Wölfe für sie.

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6. Samstag, 17.3.2012

Oregon

In der ersten Morgendämmerung öffnete Aurora die Augen wieder und setzte sich langsam auf. Irritiert sah sie sich um. Dann brach die Erinnerung über sie herein und sie krümmte sich.

Allein, jetzt war sie völlig allein.

Niemand war da, zu dem sie gehen konnte. Ihren Vater kannte sie nicht. Sie wusste nicht einmal seinen Namen, und von anderen Verwandten hatte ihre Mutter nie erzählt. Freunde besaß sie nicht viele, und keinen von denen wollte sie in Gefahr bringen. Wer wußte schon, wozu diese Killer noch fähig waren? Doch wo fand sie jetzt Hilfe?

Bei der Polizei?

Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und versuchte, ihre Gedanken zu ordnen.

Was würde mit ihr passieren, wenn sie die Polizei aufsuchte?

Nichts Gutes! Man würde sie in ein Heim stecken und mit großer Wahrscheinlichkeit landete sie dann in einer Pflegefamilie. Eindeutig nichts, was ihr gefiel, zumal sie nicht sicher sein konnte, dass diese Killer sie dort nicht finden würden.

Doch was war die Alternative?

Zunächst war es wichtig, einen möglichst großen Abstand zu ihren Verfolgern herzustellen. Und dann?

Sie ballte die Fäuste. Sich zu Hause zu verstecken war nicht möglich. Die Gefahr, dass die Mörder sie dort suchten, war zu groß. Am besten sie mischte sich unter viele Menschen. Eine Stadt! Eine möglichst große Stadt, in der sie untertauchen konnte!

Entschlossen stand sie auf und spähte aus der Höhle. Niemand war zu sehen. Sie holte tief Luft und trat hinaus.

Verkniffene Gesichter, wohin er nur schaute. Sheriff Bones unterdrückte zum hundertsten Mal einen Fluch. Wahrscheinlich sah er genauso finster drein, wie seine Mitarbeiter. Und er fühlte sich ebenso unwohl.

Silvy Weasts Leiche zu bergen war kein Spaß gewesen. Man hatte der Frau mit einer großkalibrigen Waffe mitten ins Gesicht geschossen. Der Anblick ihrer Überreste hatte einigen von ihnen den Magen umgedreht. Er selbst hatte seinen Mageninhalt nur mit Mühe bei sich behalten. Da war es nicht beruhigend, was er in diesem Moment zu hören bekam.

„Also gut“, meinte er nüchtern und nickte Officer Massey zu. Der junge Mann war noch immer blass um die Nase. „Ich fasse mal zusammen. In dem Wagen hat eine zweite Person gesessen, vermutlich die Tochter – Aurora, nicht wahr? Zwölf Jahre, Einzelkind. Sie ist verschwunden, so wie es aussieht. Es waren noch zwei Wagen im Spiel, die den von Silvy Weast abgedrängt haben und hier oben irgendwann eilig gestartet sind. Soweit korrekt? Gut. Was sagt unser Spurensucher noch?“

„Die Kleine ist offenbar verfolgt worden. Sie ist ins Gelände gerannt, weg von der Straße. Zwei Leute waren hinter ihr her. Unser Spurensucher hat sich auf die Fährte gesetzt. Er meint, dass das Ganze gestern Abend passiert ist und unser Forensiker hat das bestätigt. Außerdem ist das Haus der Weasts auf den Kopf gestellt worden. Was die Einbrecher gesucht haben, wissen wir noch nicht.“

„Also müssen wir erstmal davon ausgehen, dass die Kleine entführt wurde“, knurrte Sheriff Bones. „Aber warum? Lösegeld macht keinen Sinn. Dann hätten sie wohl kaum die Mutter abgeknallt.“

„Kinderhandel“, schlug sein Officer vor.

„Vielleicht, aber wer geht so drastisch vor? Es laufen genügend Kids herum, die einfacher zu fangen sind, und bei denen niemand umgebracht werden muss. – Wir müssen das Mädchen unbedingt finden!“

Auroras Bild wurde sofort auf die Suchliste für verschwundene Kinder gesetzt. Doch die Spur verlor sich.

Aurora Weast blieb verschwunden.

7. September 2012

Huntsville, Texas

Die Monate nach ihrem ersten Kontakt mit Robert Tellerond gestalteten sich für Sara anstrengend. Zwar besuchte er sie nicht täglich, doch wenn er kam, war er fordernd und beschäftigte sich die ganze Nacht mit ihr. Es war nicht der Sex, der sie belastete, den empfand sie sogar zu ihrer eigenen Überraschung als angenehm. Aber der regelmäßige Blutverlust zehrte an ihren Kräften und ließ sie zumindest am Tag danach unausgeglichen und ungeduldig werden. Und seine zynischen Tipps, wie sie die Blutregeneration schneller in Gang bringen konnte (jede Menge Fleisch und Orangensaft), waren nicht wirklich hilfreich.

Auch auf ihrer Arbeitsstelle kamen bald Kommentare von ihren Kolleginnen. Diese zielten allerdings in eine andere Richtung.

„Du solltest dir endlich einen Freund zulegen“, schlug Lydia vor. Sie war eine vierzigjährige, leicht korpulente Frau, die Sara schon öfters mit diesem Thema in den Ohren gelegen hatte. „Männer sind zwar manchmal anstrengend, aber der Sex mit ihnen kann durchaus ein Ausgleich zum Beruf sein.“

Sara seufzte.

„Ehrlich, Lydia. Ich habe Sex . Vielleicht nicht so regelmäßig wie du, aber dafür ist er jedes Mal sehr intensiv.“

Lydia platzte fast vor Neugier, das sah man ihr an.

„Wer ist es?“

„Keiner, den ich als festen Freund haben möchte“, wich Sara aus. „Und schau mich nicht so an. Ich verrate dir nicht, wer es ist. Du kennst ihn sowieso nicht und dein Typ ist er eh nicht.“

„Jung? Hübsch? Leidenschaftlich?“

„Ich habe keine Ahnung, wie alt er ist. Gut aussehen tut er und leidenschaftlich ist er auch.“

Lydia seufzte. „Er ist mein Typ! Trotzdem, du solltest ihn öfters treffen.“

Das sollte ich ganz bestimmt nicht, dachte Sara still und lächelte nur verhalten.

Sie überlegte eher, wie sie ein wenig Abstand zu ihrem Nachbarn gewinnen konnte, ohne dass dieser verärgert reagieren würde. Seine ursprüngliche Freundlichkeit hatte er inzwischen komplett abgelegt. Zwar vermied er es nach Möglichkeit, ihr Schmerz zuzufügen, doch er ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er sie mehr als Besitztum und Nahrungsquelle ansah. Sie war offenbar ein schmackhafter Zeitvertreib, den er nach Belieben in Ekstase oder Furcht versetzte. Und das kostete er weidlich aus. Von dem charmanten Nachbarn war nicht viel übrig geblieben.

Zu ihrer Erleichterung vergrößerten sich die Zeitspannen zwischen seinen Besuchen. Um so überraschter war sie, als sie eines Nachmittags nach Hause kam und ihn in ihrem Wohnzimmer sitzend vorfand. Es war ungewöhnlich früh für seine Verhältnisse, aber ihn schien die Sonne, die durch das Fenster fiel, tatsächlich nicht zu stören. Obwohl sie diesen Vampir jetzt schon über ein halbes Jahr kannte, wusste sie so gut wie nichts von ihm. Er vertrug offensichtlich Sonnenlicht und sie hatte ihn nie etwas anderes zu sich nehmen sehen als Blut und diverse Getränke. Er war außergewöhnlich stark und schnell, ein Spiegelbild besaß er, Knoblauch störte ihn nicht (sie hatte sich eine Zeitlang täglich mehrere Knollen reingezogen, zum Entsetzen ihrer Kolleginnen und zur Erheiterung des Vampirs), und er konnte sie vergessen lassen, dass sie gebissen wurde. Die Bissspuren waren über Nacht verschwunden, er liebte klassische Musik, und er zwang ihr seinen Willen mit seinem Blick und seiner Stimme auf. Letzteres machte ihr am meisten Angst. Aber die wichtigen Dinge, wie man zum Beispiel Vampire töten konnte, und was sie sonst noch für Fähigkeiten hatten, wie viele es von ihnen gab, wie alt sie wurden, ob sie wirklich unsterblich waren, ob und wie sie sich fortpflanzten ... das wusste sie nicht. Gerade der letzte Punkt, die Fortpflanzung, verursachte ihr Sorgen. Immerhin hatte sie regelmäßig ungeschützten Sex mit ihm. Nie hätte sie sich getraut, ihn zu bitten ein Kondom zu benutzen, daher hatte sie sich heimlich die Antibabypille besorgt. Zu ihrem Entsetzen hatte er es sofort geschmeckt . Bereits ein kurzer Schluck von ihrem Blut ließ ihn zurückfahren.

„Das Zeug schmeißt du sofort in den Müll“, knurrte er. „Das schmeckt absolut widerlich.“

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