Kris Wordsmith - Murder2share – Mord zum Teilen

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Murder2share – Mord zum Teilen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die erfolgreiche Mega-Influencerin Tina hat einen Videoblog mit über einer Million Follower. Ihr Kanal ist angesagt.
Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge: Private Fotos werden öffentlich gepostet. Der intelligente Lautsprecher bedroht sie. Sie wird belästigt mit Nachrichten. Sie wird erpresst, ohne zu wissen von wem. Die Erpresser wissen alles von ihr und ihrer Partnerin Isa. Sie haben Zugriff auf alle ihre Daten, sie steuern sogar ihre smarten Geräte in der Wohnung und ihr Smartphone – sie filmen sie heimlich beim Sex und auf der Toilette. Tina wird bedroht mit ihren intimsten Geheimnissen, die ihre Beziehung zu Isa zerstören und ihre öffentliche Reputation beschädigen könnten.
Aus Angst lässt sich Tina auf ein gefährliches Spiel ein. Sie wird immer weiter hineingezogen in eine Spirale aus Erpressung, Prostitution und Mord.
Kann sie sich retten? Wird sie herausfinden, wer die Erpresser sind?

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Am meisten Angst hatte sie vor Veränderungen des Algorithmus. Doch jetzt war sie wie in Trance. Zehntausend Aufrufe waren es nun. Sie rechnete, dass es bis morgen eine Million sein könnten. Wie sehr sehnte sie sich wieder nach einem viralen Video. Ihr bestes Video hatte über fünf Millionen Aufrufe. Doch das lag drei Monate zurück. Damit hatte sie nicht gerechnet. Es war ein gewöhnliches Video, dachte sie. In dem Video unterhielt sie sich mit Tom über Vorlieben im Bett. Es war ein spontanes Video. Trotzdem war es erfolgreich.

Wie gerne würde sie diesen Erfolg wiederholen. Doch man konnte nichts vorhersehen, nichts planen. Der Algorithmus ging manchmal eigenartige, unergründliche Wege.

Sie las die unzähligen Kommentare, die sich mittlerweile unter ihrem Video angehäuft hatten. Die Liste war unendlich. Sie wurde überflutet von Smileys und Beglückwünschungen. Sie wischte mit ihrem Zeigefinger über das Display. Sie streichelte es.

Was repräsentierte diese eigenartige, künstliche Pixelwelt der Icons und Emojis? Was bedeuteten diese schrillen Farben, diese Perfektion, Glätte und Gleichförmigkeit? Diese Welt war zu einem eigenständigen Raum geworden. Es war ein Zauberreich des Zuspruchs, ein Positivraum, der nur den Like kannte.

Sie vergaß die Zeit. Sie musste doch das Abendessen für Isa vorbereiten. Schnell ging sie in die Küche. Der smarte Kühlschrank meldete, dass keine Milch mehr da war. In Gedanken war sie immer noch in ihrem Video.

„Alexia, spiel chillige Musik.“ sprach sie.

Doch es spielte keine Musik. Tina ging zu dem intelligenten Lautsprecher und sagte erneut: „Spiel chillige Musik!“

Doch es passierte nichts. Plötzlich sprach Alexia, ihr Sprachassistent, zu ihr: „Hey, was ist jetzt? Soll ich Isa erzählen, dass du sie betrogen hast?“

Sie wurde wie aus einem Traum gerissen. Wie war das möglich? Wer sprach da zu ihr? Sie hatte doch nur gute Erfahrungen mit Alexia gemacht. Wer sprach da zu ihr? Es war der gleiche Wortlaut wie in der Nachricht auf ihrem Smartphone. Doch wie konnte das Alexia sagen? Das war unmöglich.

„Was hast du gesagt?“ fragte sie.

Doch es kam keine Antwort mehr. Jetzt wurde die Musik gespielt, die sie sich gewünscht hatte. Das Gerät wurde ihr unheimlich.

„Alexia, was hast du gerade gesagt? Was sollst du Isa erzählen?“

„Ich verstehe dich nicht.“ antwortete Alexia.

Hatte sie sich etwa verhört? Nein, das hatte sie nicht.

„Alexia, was sollst du Isa erzählen?“

„Ich weiß nicht, was du meinst. Soll ich eine Nachricht für Isa aufnehmen?“

„Nein.“

Sie wurde wütend. Wer hatte ihr diese Nachrichten geschickt? Wer hatte sogar Zugriff auf ihre smarten Geräte in der Wohnung? Erlaubte sich Tom einen Scherz? Aber Tom wusste doch nichts von ihrer Affäre vor einem Jahr.

Sie musste das Essen vorbereiten. Sie blickte auf ihr Smartphone und öffnete die Gesundheits-App. Heute hatte sie zu wenig Kalorien verbraucht. Sie hatte zu wenig Bewegung. Ihr Puls war zu hoch. Ihre Cholesterinwerte waren zu hoch. Deshalb musste sie ein kalorienarmes Essen zubereiten.

„Alexia, welche Gerichte kann ich zubereiten, die wenig Kalorien haben, mit Lebensmitteln aus dem Kühlschrank?“

„Salat, Kartoffelgratin, gekochte Karotten.“

Das gefiel ihr nicht. Ein Gratin dauerte viel zu lange. War sonst nichts mehr im Kühlschrank?

„Alexia, was ist noch im Kühlschrank?“

„Joghurt, Wasser.“

Sonst nichts mehr? Ihr machte das nichts aus, aber Isa hatte immer Lust auf Fleisch. Sie bereitete den Salat zu und warf Kartoffeln und Karotten in einen Kochtopf.

„Hi.“ vernahm sie die Stimme von Isa. Sie freute sich und lief in den Flur. Da war Isa. Sie umarmten sich. Tina fuhr mit ihrer Hand durch Isas kurzes, schwarzes Haar. Das gefiel ihr. Isa sah wie ein Junge aus. Ihr Körper war muskulös. Das hatte sie ihrer Arbeit im Fitnessstudio zu verdanken. Sie küssten sich. Sie waren seit drei Jahren ein Paar.

„Alles gut?“

„Ja, hab ein neues Video hochgeladen. Bei dir?“

„Habe mir, glaube ich, einen Muskel überdehnt.“

„Hast du es wieder mit den Gewichten übertrieben?“

„Nein, man muss viel Gewicht nehmen, wenn man die Muskeln aufbauen will.“

„Aber du hast doch schon so viele.“

Sie nahmen am Küchentisch Platz. Tina schaute Isa tief in die Augen. Sie bekam ein schlechtes Gewissen. Sie musste wieder an die Nachrichten denken. Sie musste daran denken, wie sie sie vor einem Jahr betrogen hatte mit einem Mann. Was hatte sie sich dabei gedacht? Es war auf einer Spanienreise passiert. Tina hatte für ihren Videoblog ein Weingut besucht. Isa musste leider zu Hause bleiben. Der Weinproduzent hatte nur einen Flug bezahlt. Am Abend nach der Weinverkostung war es passiert. Sie hatte zu viel getrunken. Sie war mit dem Sohn des Winzers in den Weingarten gelaufen.

„Was ist los meine Maus?“ fragte Isa.

„Nichts.“

„Doch, es ist doch was.“

Konnte Isa ihre Gedanken lesen? Sie schämte sich so sehr. Wie hatte sie ihr das antun können? Sie liebte sie doch. Von wem waren nur diese Nachrichten? Wieso kam dieses Thema wieder auf? Es war doch über ein Jahr her.

Warum war sie nur alleine zum Weingut gereist? Im Nachhinein hatte sich die Partnerschaft mit dem Weingut nicht ausgezahlt. Bei ihren Followern kam Wein nicht so gut an. Auf die versprochenen Weinflaschen wartete sie heute noch.

„Was ist jetzt?“ fragte Isa.

„Ach, ich habe nur Stress wegen Video. Ich muss so ein doofes Vibrator-Höschen testen.“

„Wie bitte?“ Isa lachte. „Was es alles gibt. Wer kauft diesen Schrott?“

„Du kannst es doch mal ausprobieren. Mit einer App auf meinem Smartphone kann ich dich dann stimulieren.“

„Nur über meine Leiche. Ich mag diese technischen Gimmicks nicht. Ich möchte lieber von deiner Hand berührt werden.“

„Ich auch.“

Das Techtelmechtel

„Komm endlich zu mir. Ich will dich umarmen. Du hattest doch den ganzen Tag Zeit für deine Follower.“ rief Isa.

Sie lag schon im Bett. Tina war auf der Toilette.

„Gleich, ich muss kurz ein Video im Klo machen, für morgen. Das kommt gut an.“

„Bist du verrückt?“

Wie automatisiert drückte Tina auf den roten Aufnahmeknopf ihres Smartphones. Schlagartig war sie wie verwandelt, wie ein anderer Mensch: „Hey meine Lieben, wie ihr seht, sitze ich gerade auf dem WC beim Pinkeln. Heute Morgen habe ich wenig Zeit. Ich muss gleich los. Ich wollte euch nur einen schönen Tag wünschen und, ach ja, das neue Klopapier für euch testen. Es ist super soft. Es hat unheimliche Saugkraft, Moment.“

Sie riss ein Blatt Klopapier ab und wischte sich ab. Dann sprach sie weiter: „Es ist echt soft. Es schmeichelt die… na ja ihr wisst schon. Also, ich wünsche euch allen eine Gute Nacht.“

Sie betätigte die Spülung. Dann kam sie zu Isa ins Bett.

Isa fragte: „Geht das nicht zu weit? Sogar beim Pinkeln Videos machen? Es gibt doch auch eine Grenze, eine Privatsphäre.“

„So Videos kommen immer am besten an. Ich kann doch auch nichts dafür.“

„Das mag ich nicht. Deine Privatsphäre gehört nur mir.“

„Mist, jetzt habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe meinen Followern eine gute Nacht gewünscht, dabei soll es doch ein Video am Morgen sein. Ich muss noch einmal zurück und es noch einmal machen.“

„Nein, du bleibst jetzt hier bei mir. Das kannst du doch auch morgen tun.“

Isa hielt Tina am Arm fest. Sie umarmten sich.

„Und, wie findest du das neue Bett?“ fragte Tina.

„Ich weiß nicht, ich finde keinen großen Unterschied.“

„Doch, doch, das kostet tausende Euros. Ich habe es umsonst bekommen. Es hat hunderte Sensoren, die unseren Schlaf analysieren.“

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