Kris Wordsmith - Murder2share – Mord zum Teilen

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Murder2share – Mord zum Teilen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die erfolgreiche Mega-Influencerin Tina hat einen Videoblog mit über einer Million Follower. Ihr Kanal ist angesagt.
Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge: Private Fotos werden öffentlich gepostet. Der intelligente Lautsprecher bedroht sie. Sie wird belästigt mit Nachrichten. Sie wird erpresst, ohne zu wissen von wem. Die Erpresser wissen alles von ihr und ihrer Partnerin Isa. Sie haben Zugriff auf alle ihre Daten, sie steuern sogar ihre smarten Geräte in der Wohnung und ihr Smartphone – sie filmen sie heimlich beim Sex und auf der Toilette. Tina wird bedroht mit ihren intimsten Geheimnissen, die ihre Beziehung zu Isa zerstören und ihre öffentliche Reputation beschädigen könnten.
Aus Angst lässt sich Tina auf ein gefährliches Spiel ein. Sie wird immer weiter hineingezogen in eine Spirale aus Erpressung, Prostitution und Mord.
Kann sie sich retten? Wird sie herausfinden, wer die Erpresser sind?

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Doch wenn sie Sex mit Tom hätte, wäre diese Pille vielleicht von Nutzen. Daraus konnte sie doch eine Geschichte stricken. Sollte sie das wirklich tun? Sie schaute sich die weiteren Artikel an, die auf dem Schreibtisch lagen. Sie fand ein Höschen mit integrierten Vibratoren, die über App am Smartphone gesteuert werden konnten. Der Mann konnte die Partnerin über Fernsteuerung stimulieren, wenn sie das Höschen trug – sogar in der Öffentlichkeit. Ging das nicht zu weit? Doch Sexthemen kamen immer gut an und steigerten die Klickzahlen. Außerdem würden ihr die Hersteller des Vibrators und der Pille viel Geld zahlen. Es winkten eine Extra-Prämie und weitere Geschenke. Sie war zwar dadurch nicht mehr ganz unparteiisch, aber so lief das Geschäft. Letztlich war sie abhängig von den Herstellern. Bei ihren Followern stellte sie sich als neutral und unabhängig dar, aber der Wahrheit entsprach das nicht immer.

Aufmerksam las sie die Handbücher des Höschens und der Pille durch. Dann richtete sie sich ihr Haar und schminkte sich. Sie musste perfekt aussehen. Sie zog ein Top mit einem extra großen Ausschnitt an. Das passte zum Thema. Außerdem trug sie einen Push-Up-BH.

Es war so weit. Sie setzte sich vor die Kamera und schaltete sie ein: „Hallo meine Lieben, bitte verzeiht, dass ich seit zwei Tagen nichts mehr von mir habe hören lassen, aber ich habe mit Tom ein paar schöne Tage verbracht.“

Das war zwar gelogen, aber wer konnte das schon überprüfen? Es war eine perfekte Geschichte.

„Wir haben ein paar romantische Tage in den Bergen verbracht. Dabei haben wir ein paar neue Produkte ausprobiert, die ich euch heute vorstellen will. Ich hoffe, es geht euch gut.“

Sie nahm das Höschen mit dem Vibrator.

„Das ist ein neues Höschen, mit dem ihr eure Liebsten verwöhnen könnt. Es hat einen integrierten Vibrator und lässt sich mit App steuern. Das habe ich mit Tom ausprobiert. Während wir shoppen gegangen sind, hat er mich über sein Smartphone remote gestreichelt. Und ich muss sagen, es fühlt sich an wie echt. Es stimuliert voll. Es reagiert richtig gut auf das Smartphone. Das war richtig freaky. Aber wir mussten dann aufhören, weil wir ja in einem Geschäft waren. Die Leute haben mich verwundert angeschaut. Zuhause haben wir dann weitergemacht, aber mehr verrate ich euch nicht. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Höschen voll geil bei Fernbeziehungen ist. So kann man sich auch aus der Distanz berühren. Jetzt fehlt nur noch das Pendant für Männer, damit die Mädchen auch ihre Jungs beglücken können. Ich frage mal den Hersteller, ob das in Entwicklung ist.“

Tina überlegte. Sie versuchte, so stark wie möglich zu lächeln. Dann nahm sie die Pille.

„Jetzt muss ich euch eine echt geniale Erfindung zeigen. Ich habe sie mit Tom auch gleich ausprobiert. Es ist eine digitale Verhütungspille mit Mikro-Chip. Sie ist genauso sicher wie die herkömmliche Pille, aber man hat nicht mehr die Nebenwirkungen der Hormone bei der normalen Pille. Viele von euch vertragen das ja nicht, ich auch nicht. Deshalb mussten wir immer Kondome verwenden. Aber mit dieser neuen Pille ist es echt geil. Es fühlt sich halt ohne Kondom doch viel besser an. Also diese elektronische Pille ist eine einzigartige Erfindung. Mal sehen, was sie kosten wird. Das wird für viele von euch sicher ein wahrer Lebensretter.“

Tina wurde unterbrochen, weil ihr Smartphone aufleuchtete. Es war eine neue Nachricht: „Was ist, du Bitch, soll Isa dein Geheimnis erfahren?“

Sie erschrak. Sie stoppte die Videoaufnahme.

„Wer bist du? Lasse mich in Ruhe!“ antwortete sie.

War das richtig? Sollte sie diese Nachrichten nicht einfach ignorieren und löschen? So ließ sie sich darauf ein.

Eine weitere Nachricht erschien: „Ich weiß, dass du sie vor einem Jahr betrogen hast.“

Angst stach wie ein Messer in ihr Herz. Das war richtig. Sie hatte Isa tatsächlich betrogen mit einem Mann. Aber woher wusste das der Absender? Das wusste niemand. Das hatte sie niemanden erzählt. War der Absender etwa der Mann, mit dem sie Isa betrogen hatte? Sie überlegte. Wie war sein Name? Ihr fiel er nicht mehr ein. Außerdem war es ein Spanier, der kein Deutsch sprach. Wusste der Absender das wirklich? Oder unterstellte er es einfach? Sie beschloss, nicht mehr zu antworten und die Nachrichten zu ignorieren.

Es war schon spät. Bald würde Isa nach Hause kommen. Sie musste noch schnell das Video abschließen und hochladen. Sie öffnete die Kamera ihres Smartphones und betätigte den roten Aufnahmeknopf.

„Hey meine Lieben, ich führe euch noch kurz durch meine Wohnung. Tom und ich haben neue Teppiche verlegt.“

Sie hielt das Smartphone nach vorne und ging durch die Wohnung.

„Mit dem Codewort ‚Isa30‘ erhält ihr Dreißig Prozent Rabatt bei Teppichkönig, wo wir sie gekauft haben. Service und Preisleistungsverhältnis sind echt super.“

Während sie am Schlafzimmer vorbeiging, bekam sie eine Idee und betrat es:

„Ach ja, das ist mein neues Bett. Die Matratze hat unzählige Sensoren, die meine Schlafaktivität messen. Das bespreche ich ausführlicher in einem zukünftigen Video.“

Sie filmte jedes Detail des Bettes. Das reichte für heute. Jetzt ging es an die Videobearbeitung.

Sie setzte sich wieder an den Computer. Sie war nicht zufrieden mit ihrem Aussehen. Sie hätte ein helleres Makeup und stärkeren Eyeliner benutzen müssen. Ihr Gesicht wirkte zu breit im Video, dachte sie. Außerdem hatte sie einmal genuschelt. Doch sie hatte keine Lust mehr, ein neues Video aufzunehmen. Sie setzte einfach einen Untertitel an die Stelle: „Sorry fürs Nuscheln.“

Das machte das Video zudem authentischer und natürlicher. Hatte sie schon zu viele Falten? Sie war doch erst Dreißig. Ihre Augenbrauen mussten gezupft werden. Außerdem waren ihre Nägel nicht gefeilt. Sie wirkte müde auf dem Video. Außerdem war ihr Lachen künstlich. Würden das ihre Follower erkennen? Sie setzte einen Weichzeichner über das Bild, damit ihre Haut glatter aussah. Er durfte nicht zu stark sein, damit man ihn nicht bemerkte. Natürlichkeit war das Wichtigste, auch wenn sie künstlich erzeugt wurde. Außerdem hellte sie ihre Haarfarbe etwas auf. Helles Blond kam an. Sie hatte schon zu lange keinen Haarbleicher mehr benutzt. Der digitale Aufheller war ebenso gut. Sie selbst staunte über ihr helles Haar auf dem Video. Dann vergrößerte sie noch ihre Augen. Der Unterschied war nur unmerklich, aber er war da. Große Augen wirkten niedlicher. Digital war heute fast alles möglich. Die Matratze gefiel ihr nicht. Sie veränderte die Farbe.

Endlich war sie fertig. Der Klick auf den Upload-Button war eine Erlösung für sie. Freudig sah sie dabei zu, wie der Prozentbalken immer größer wurde. Sie beobachtete, wie die Daten ins Netz geladen wurden, wie sie in die Cloud schossen, sich verteilten in der Welt, in den allumspannenden digitalen Äther übergingen, ewig und unendlich wurden. Die Daten wurden zu Lichtsignalen, strömten über die Meere um die Welt, wurden wieder zu elektrischen Signalen, zu hochfrequenten Wellen, schwirrten unsichtbar durch die Luft, bis sie auf die Empfänger stießen. Dort verwandelten sie sich wieder in Licht. Welch ein Wunder war das. Und doch war es gewöhnlich geworden. Bald würden ihre Daten überall sein, sie würden hunderttausendfach verbreitet sein, auf unzähligen Screens würde ihr Antlitz erscheinen, durch zahllose Lautsprecher würde ihre Stimme zu hören sein. Sie war ein Star. Sie war stolz auf sich. Sie zählte. Sie umarmte die Welt.

Mit Glück betrachtete sie die Statistik. Die Zahlen schossen in die Höhe. Schon nach wenigen Sekunden hatte sie Hunderte von Aufrufen. Nach einigen Minuten waren es Tausende. Sie war im Freudentaumel. Sie vergaß alles um sich herum. Das Video nahm Fahrt auf, es erschien auf unzähligen Startseiten und Empfehlungslisten. Das Video fuhr steil bergauf, so steil wie noch nie. Der Algorithmus liebte sie. Sie liebte ihn auch. Sie wusste genau, auf was er stand. Er war ihr heimlicher Freund. Sie stellte sich ihn als einen Mann vor, den sie befriedigen musste.

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