Barbara Kuhn - Im Schatten des Waldes

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Im Schatten des Waldes – Band 1
Die Adlige Lillian Anselm von Dudley lebt im 12. Jahrhundert in England. Nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Erzfeind Gundsrad von Hereford, flieht sie schwerverletzt in die nahen Wälder. Dort wird sie von Gesetzlosen gefunden und gesundgepflegt. Jedoch Gundsrad ist von ihr besessen und verfolgt sie weiterhin. Er setzt sogar eine hohe Belohnung auf ihre Ergreifung aus. Durch eine List belegt er Lillian mit einem geheimnisvollen Fluch, wodurch sie alle anderen in Gefahr bringt und sogar verletzt. Kann sie noch ihrem Widersacher entkommen oder ist ihr Schicksal bereits vorherbestimmt?

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Hörbar schluckte ich und nickte lediglich. Starr vor Angst nahm ich das Holzstück zwischen meine Zähne. Augenblicklich versuchte ich mich an einem Baum festzuhalten. Plötzlich spürte ich seine Hand auf meiner rechten Schulter. Panik machte sich in mir breit. Mein Atem beschleunigte sich und Schweißperlen traten auf meine Stirn. Auf einmal… ein kräftiger Ruck… ich schrie auf, trotz des Holzstücks in meinem Mund. Sodann wurde alles schwarz um mich herum…

4 Gefallener Engel Dieser Wald war dicht grün sowie undurchdringlich Ich - фото 9

4. Gefallener Engel

Dieser Wald war dicht grün sowie undurchdringlich. Ich schritt unverändert meine beinahe alltägliche Runde. Unser Lager, der Unterschlupf vor den Männern der Obrigkeit, war ungefähr fünf Meilen von diesem immergrünen Ort entfernt. Meine Aufgabe war nach irgendwelchen Eindringlingen Ausschau zu halten, die uns diesbezüglich Schaden zufügen konnten. Ich für meinen Teil wollte lediglich ein wenig Wild erlegen.

Gedankenverloren schritt ich den schmalen Pfad entlang, den ich seit einer Ewigkeit keineswegs mehr betreten hatte. An diesem Ort wirkte alles so grün, neblig und kühl. Es roch ständig nach feuchtem Gras, Flechten, Bäumen sowie Moosen. Zudem dieser ewige Regen…

In meiner Heimat hatten wir dieses Klima lediglich in den Oasen vorgefunden. Allerdings diesbezüglich hierselbst in England, im Jahre 1189, die Kreuzzüge waren noch im vollen Gange, war dies das übliche Wetter. Dass ich an diesem feuchten, fremden Ort weit ab von meiner Heimat leben würde, hätte ich niemals für möglich gehalten. Allerdings die Kreuzzüge änderten dieses.

Unser Lager hatten wir in den Wäldern zwischen Ironby und Shrewby, in der Nähe von Dudley. Wir waren ein wilder zusammengewürfelter Haufen. Unser Bestreben war den gequälten Bauern, den hiesigen Leibeigenen, zu unterstützen. Dies taten wir mit all unser Kraft. Die sogenannte Obrigkeit - Adlige, Ritter, sogar Geistliche bluteten dieses Land gänzlich aus. Den Bauern ging es äußerst schlecht. Sie hatten keinesfalls etwas zu essen und erkrankten dadurch häufiger, vor allem die Kinder. Sie mussten das Land, auf dem sie lebten, bebauen sowie diesbezüglich beträchtliche Steuern zahlen. Selbst wenn das Land ihnen keinesfalls gehörte und wahrhaftig niemals gehören würde.

Falls sie allerdings ihre Steuern keinesfalls bezahlen konnten, wurden sie Angesicht der Tatsache äußerst hart bestraft. Mit Kerker, Folter, Verschleppung der Weiber sowie der Kinder, Beschlagnahmung des Viehs oder der Zerstörung des gesamten Ortes. Was diese Menschen ertragen mussten, war wahrhaftig grauenhafter als mancherlei Schlacht. Oft im Zeichen ihres sogenannten Glaubens. Für mich eigentlich gänzlich unvorstellbar. Weiber sowie Kinder wurden bestialisch abgeschlachtet.

Diesen Menschen musste ich einfach helfen. Vor geraumer Zeit hatte mir ebenfalls ein Engländer mein armseliges Leben gerettet. Einem Mauren, einem Ungläubigen? War der Glaube wahrlich so wichtig? Wurden deshalb keinesfalls in den Kreuzzügen Unmengen von Blut vergossen? - So unmoralisch und barbarisch wie sie eigentlich mich nannten, waren sie diesbezüglich selbst.

Mein Name ist Samuel im mittleren Alter, groß sowie kräftig. Ein ansehnlicher Schwertkämpfer, ziemlich geschickt mit dem Wurfmesser sowie ganz passabel mit Pfeil und Bogen. Allerdings sind meine Lieblingswaffen die beiden Kurzschwerte, diese trage ich immerfort auf meinem Rücken. Eigentlich bin ich ein Mann der keinesfalls viele Worte um etwas macht. Was sollte ich wahrhaftig auch zu ihnen sagen? Meinen Glauben sowie mein Denken verstanden die Wenigsten von ihnen und dies war zudem in mancher Hinsicht auch gut so.

Meine Gefährten waren derzeit Harroh, der Anführer, sowie sein Weib Minna. Ludger, Veland, Tiw sowie Bruder Matthias. Sie alle waren so Draufgänger wie ich selbst. Immerhin kämpften wir für dieselbe Sache, gegen die sogenannte Obrigkeit. Lediglich ihre ständigen Saufgelage konnten mich…

***

Ein Geräusch riss mich aus meinen Gedankengängen. Es kam aus östlicher Richtung, von dem Weg der nach Dudley führte. Instinktiv duckte ich mich hinter einem halbhohen Gebüsch. Überdies hörte ich Huftritte von drei, nein vier Pferden. Ritter!?

Männer des hiesigen Sheriffs. Ich begutachtete die ankommenden Reiter. Kettenhemd, silbrig, matter Helm und ein wehender Umhang, ganz offensichtlich Männer des Sheriffs oder eines anderen Lehnsherrn. Anscheinend suchten sie jemanden, denn sie kamen schnell näher. Und tatsächlich: Eine halbe Meile voraus erblickte ich einen Jüngling. Keinesfalls äußerst muskulös, eher schmächtig.

Offensichtlich war er aus einem naheliegenden Dorf, da er wie alle hiesigen Bauern ein enganliegendes Beinkleid und eine Art Umhang trug. Dieser reichte ihm jedoch beinahe bis zu den Knien. Sein Gesicht sowie seine Haare waren durch einen großen Filzhut verdeckt. Er trieb sein Pferd weiterhin schnell an. Wahrscheinlich hatte er dieses gestohlen oder sonst eine Niedrigkeit in den Augen der Männer des Sheriffs getan?

Ich wollte geradewegs mein Versteck verlassen, alsdann ich ein weiteres Pferd vernahm. Diesmal genau neben dem Gebüsch wo ich mich versteckt hielt. Unverzüglich bückte ich mich noch tiefer. Jedoch das Dickicht bot mir eine sichere Deckung. Da wir uns in der heißen Zeit befanden, waren die Blätter grün sowie undurchdringlich. Das Pferd war stehengeblieben und schnaufte unruhig.

„Worauf wartet ihr noch? Macht schon, dass ihr dieses Gesindel zu fassen bekommt! Sir Gundsrad will diesen Burschen unter allen Umständen. Er weiß mit Sicherheit wo sich Lady Lillian zurzeit aufhält. - Schießt schon! Er soll lediglich lebend zurück, wie lebend ist ohnehin keinesfalls sonderlich von Bedeutung!“ Hämisch lachte er auf. Im selbigen Moment hörte ich den Abschussbolzen einer Armbrust, einige Pfeile sausten durch die Luft, sodann…

„Ah!“ Aus der Richtung des Waldes, wohin der Jüngling verschwunden war, hörte man einen schmerzerfüllten Aufschrei. Danach Stille. Keinerlei Regung… nichts. Das Pferd kam ohne seinen Reiter zurück, worauf es aufgeschreckt davonlief. Abermals Stille.

„Ha, ha! Ihr habt ihn gewischt! Kommt lasst uns den Hundesohn zu Sir Gundsrad bringen sowie unsere Silberlinge abholen. Ich will am heutigen Tage ein wahrhaftes Saufgelage vollziehen, mit Weibern sowie Wein bis zum Abwinken.“

Gehässig lachte er aufs Neue. Drei der Reiter begaben sich bereits in Richtung Wald. Der Vierte, der Anführer, folgte ihnen gemächlich, eher sonderlich gelangweilt. Ich schaute vorsichtig aus meinem Versteck hervor, einer der Männer war stehengeblieben und beugte sich von seinem Pferd.

„An dieser Stelle ist wahrhaftig niemand! Möglicherweise ist er woanders abgesprungen?“, rief er seinem Anführer zu. Dieser war außer sich vor Zorn, worauf er aufgebracht wiederum zurückschrie.

„Sodann sucht ihn eben an einer anderen Stelle! Wir müssen ihn aufstöbern oder wollt ihr wahrhaftig die Peitsche von Sir Gundsrad spüren?! Ich für meinen Teil will lieber die Silberlinge, anstatt etlicher Peitschenhiebe! Sodann sucht ihn!“, schrie der Anführer sie äußerst energisch an.

Wutschnaubend trieb er sein Pferd an, ritt in ihre Richtung und verschwand zwischen den Bäumen. Ich verharrte weiterhin für einen kurzen Moment in meiner Deckung und lauschte. Allerdings konnte ich von den Reitern keinesfalls mehr etwas vernehmen. Die Vögel begannen wiederum ihr unschuldiges Lied zu trällern und ein kräftiger Wind kam auf. Der Himmel verdunkelte sich, allmählich sollte ich wiederum zum Lager zurückkehren. Nun gut, jetzt oder nie !

Kaum hörbar schlich ich aus meinem Versteck, immerfort in gedeckter Haltung… zum Angriff bereit. Nach einer Weile erreichte ich die Stelle, wo der Bursche vom Pferd gefallen sein musste. Jedoch war nicht das Geringste von ihm zu sehen und dennoch verspürte ich ein Gefühl, alsdann wäre er keineswegs weit von mir entfernt. Seltsam!

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